Wenn der Diensthund ausgemustert wird....

christianeadler
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Vielleicht hat jemand den Aufreger aus Grossbritannien mitbekommen, wo zwei verdiente Armeehunde getötet werden sollten, weil sie im Einsatz nicht mehr gebraucht wurden und sich eine Suche nach einer Privatunterbringung äusserst schwierig gestaltet.

www.web.de/magazine/leben/tiere/britische-armeehunde-sterben-petition-kevin-dazz-retten-32682780

In Deutschland bekommen solche Hunde ihr "Gnadenbrot" in den Zwingeranlagen der zentralen Hundeschule. Für mich bietet das noch genug Zündstoff, denn wenn ein Hund mit etwa acht Jahren ausgemustert wird, bleiben ihm noch viele Jahre im Zwinger, statt bei seinem menschlichen Partner.

Polizeihunde bleiben meistens nach ihrer Dienstzeit bei ihren Hundeführern. Da wurde gerade aktuell in Berlin beschlossen, dass sie einen Anspruch auf Rente bekommen.

www.welt.de/vermischtes/article169711550/Polizeihunde-in-Berlin-bekommen-jetzt-lebenslange-Rente.html

In anderen Bundesländern gibt es das teilweise bereits. Ansonsten muss der Hundeführer, nachdem nicht mehr das Land Eigentümer des Diensthundes ist, für alle Kosten wie Futter und Tierarzt allein aufkommen.

rtlnext.rtl.de/cms/polizeihund-brandon-in-rente-so-werden-vierbeiner-nach-dem-polizeidienst-versorgt-4130823.html

Gerade weil man heute im Zuge von Antiterrormassnahmen mehr Hunde als je zuvor ausbildet, finde ich es traurig, wie man mit ihnen nach getaner Arbeit umgeht.
Tierhalter.... was für ein Wort? Aber leider trifft dies oft zu.... ein Mensch der das Tier davon ab-hält frei zu sein (Stefan Wittlin)
Zuletzt geändert vor 9 Tagen, 10:44 Uhr
Shibaherz
Beiträge: 20718
+ 1
Inzwischen hat eine von über 370 000 Unterstützern unterzeichnete Petition den Armeehunden wohl das Leben gerettet.


https://www.change.org/p/defence-animal-centre-save-our-veteran-dogs



...
Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
CairnLover
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+ 1
Die Petition wurde von einem ehemaligen Soldaten gestartet, dem solche Hunde in Afghanistan mehrfach Rettung waren.

Die Entscheidung sie einschläfern zu lassen war laut britischen Zeitungen der Tatsache geschuldet, dass diese Hunde wegen ihrer besonderen Furchtlosigkeit und Aggressivität in Afghanistan eingesetzt wurden. Darauf wurden sie trainiert und zu gefährlichen 4-beinigen Waffen ausgebildet. Daher wollte und wird das Militär diese Hunde meiner Ansicht nach auch nicht in die Obhut von Privathänden geben. Angebote gab es.
Wenn diese Hunde in GB Zivilisten verletzen oder töten würden, und auf Angriff und Tötung wurden sie ja nicht nur trainiert, sondern auch jahrelang gezielt dafür eingesetzt, dann wäre das unverzeihlich.

Hunde mit einem ausserordentlich hohen Aggressionspotential, die nach Ansicht der Verantwortlichen kein Leben in einem normalen Umfeld führen können, wie das bei diesen beiden Hunden der Fall ist, werden auch in D eingeschläfert.
Mich regt so eine Nachricht daher nicht auf, sondern ich finde sie nachvollziehbar.

Für diese Hunde kann meiner Ansicht nach kaum mehr als lebenslanges Gefängnis bei raus kommen. Und das wird für die Menschheit auch besser sein.

Ich hatte mich kürzlich mit dem Fall von Michael Vick beschäftigt. Der hatte um die 50 Pitbulls für illegale Hundekämpfe gehalten und die Hunde wurden teilweise grausam behandelt. Looser getötet. Michael Vick kam für 18 Monate ins Gefängnis und es hat ihn sicher viele Millionen gekostet, wenn man bedenkt, dass neben seiner Strafe auch sein 130 Millionen Vertrag deshalb vorzeitig geplatzt ist. Recht so.
Aber Hundekämpfe mit Pitbulls waren früher ein Hobby der Armen. Außerhalb der Pit waren sie meist Familienhunde. Daher wurden Pitbulls schon immer so gezüchtet, dass sie nicht aggressiv gegen Menschen sein dürfen.
Bis auf wenige Ausnahmen, die eingeschäfert werden mussten, da sie zu schwer verletzt oder auch zu aggressiv waren, konnten die Pitbulls daher alle resozialisiert und in Privathände gegeben werden.

Bei Hunden, die auf Aggression trainiert und wegen ihrer besonderen Aggressivität gegen Menschen jahrelang im Krieg eingesetzt wurden, halte ich eine Resozialisation nicht für möglich. Die bleiben für den Menschen gefährlich.
Zuletzt geändert vor 9 Tagen, 15:54 Uhr
weckener
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+ 1
Ich habe auch so Zweifel, ob es gut ist, solch ausgebildete Hunde in der Freiheit zu halten. Ich erinnere mich an einen Hund, der mit den Amerikanern im Krieg war und dazu ausgebildet war, Kriegsgegner sofort anzugreifen, möglichst zu töten. Das war Anfang der 70iger Jahre, welcher Krieg, weiß ich nicht mehr... Der Hundeführer musste ihn abgeben, der Hund wurde einem Schrotthändler überlassen zur Überwachung des Grundstückes. Er hat jeden sofort angegriffen, der das Grundstück betreten hat. Es gab einen Trick, darauf war er ausgebildet, er hätte auch seinen Hundeführer angegriffen: man musste einen Stein über
den Boden rollen,. das war das Signal für Ihn, dies ist ein Freund, kein Feind...

Heute würde so ein Hund eingeschläfert werden, weil er sowenig händelbar war. Das sind tickende Zeitbomben... Man kann sie nicht mit Polizeihunden vergleichen, sie haben eine viel härtere Ausbildung und dürfen keine Fehler machen, denn sonst ist der HH und vielleicht die anderen Soldaten tot...

So leid mir die Hunde tun, sie friedlich zu stimmen wird wenig Erfolg haben und wenn so ein Hund einen Menschen dann tötet, weil er das Kommando nicht richtig interpretiert hat, was gibt es dann für einen Aufschrei... Die Hunde sind leider so ausgebildet, eigentlich gegen ihrer Natur, sie tun mir einfach leid.....
Feuerwolf
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+ 1

Einen Kameraden töten ??

@Weckener: Ich sehe das aber ganz anders.......nicht nach dem Motto "Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan......"

Erst richtet der Mensch diese Hunde für diesen Job ab und dann , als Dank, schläfert er ihn ein ?
Nachdem er unzähligen Kameraden ( und Zivilisten) das Leben gerettet hat ??

Geht ja `mal gar nicht für mich.

Auch in der Bundeswehr gibt es Soldaten als Hundeführer mit Hunden .

"Pension auch für die Diensthunde

Wenn die Diensthunde nach einer durchschnittlichen Dienstzeit von etwa acht Jahren in den Ruhestand versetzt werden, verbleiben sie meist in der Obhut ihrer ehemaligen Diensthundeführer. Dazu ermöglicht es die Bundeswehr, einen Pflegevertrag für den Hund abzuschließen, welcher unter anderem eine medizinische Versorgung des Hundes über seine Dienstzeit hinaus gewährleistet. Diese medizinische Versorgung trägt die Klinik für Diensthunde an der Diensthundeschule der Bundeswehr in Ulmen. An dem Ort, an dem die Diensthunde der Objektschutzkräfte ihre ersten Schritte machten."

Hier der Link dazu : http://www.bundeswehrkarriere.de/kameradenmitbiss

U.a. an Volkstrauertag, bei militärischen Begräbnissen und zum Gedenken an gefallene Kameraden wird dieses Lied gesungen u/o. gespielt:

Das Lied vom guten Kameraden

Ich hatt einen Kameraden,
Einen bessern find'st du nit
Die Trommel schlug zum Streite,
Er ging an meiner Seite
In gleichem Schritt und Tritt.

Eine Kugel kam geflogen,
Gilt's mir oder gilt es dir?
Ihn hat es weggerissen,
Er liegt mir vor den Füßen,
Als wär's ein Stück von mir.

Will mir die Hand noch reichen,
Derweil ich eben lad.
Kann dir die Hand nicht geben,
Bleib du im ew'gen Leben

Mein guter Kamerad!

https://www.youtube.com/watch?v=3Ab0v0KaRNk

Dies ist auch der Grund, warum die Petition von einem ehemaligen Soldaten ins Leben gerufen wurde ......für seinen vierbeinigen Kameraden !

Es gibt nämlich auch diverse Denkmäler für diese vierbeinigen Kameraden auf der ganzen Welt (!!!) auch hier bei DS schon eingestellt und dmit geehrt :
http://www.dogspot.de/forum/thema/ein-denkmal-fuer-besonders-tierische-taten/?p=2#
in dem Thread: Ein Denkmal für besonders tierische Taten "
Zuletzt geändert vor 9 Tagen, 22:39 Uhr
weckener
  • Halbstarker
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@feuerwolf,
ich glaube nicht das unser Hunde, die bei der Bundeswehr sind, in dieser Art und Weise, wie Amis und Briten ihre Hunde für den Krieg ausbilden, erziehen. Diese haben ein ganz anderes Verständnis von Tieren...
Normalerweise wird der Hund an Ort und Stelle (im Kriegsgebiet) ohne Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit getötet, wenn sein Dienst zu Ende ist. Er ist einfach zu gefährlich, Du kannst ihn nicht mehr umerziehen, eine falsche Bewegung, die Du als absolut harmlos denkst, kann für ihn ein Befehl sein, zuzubeißen.
In der Zeit, wo in Hanau noch die US-Armee stationiert war und ich mit meinem 1. Mann lebte, hatte wir Freunde bei ihnen. Sie haben uns geschildert, wie die Hunde funktionieren, wir hatten sie wegen des "Wachhundes" bei dem Schrotthändler gefragt.

Das ist eine völlig andere Erziehung, als Du Dir sie vorstellen kannst. Das sind nur ganz ganz begrenzt ein Kamerad, sondern ein zum Töten erzogener Hund. Ist auch nicht mit Minensuchhunden zu vergleichen. Selbst der Hundeführer muss das Zeichen geben, das er Freund und nicht Feind ist. Ich glaube nicht, das bei der Bundeswehr der Hund so erzogen wird.
Und diese Erziehung kannst Du nicht rückgängig machen, die Kommandos sitzen so tief drin, sie können jederzeit zum Vorschein kommen.

Wenn es so ein treuer Kamerad wäre, wie Du denkst, warum kann der Hundeführer ihn nicht behalten, wie Polizeihunde bei der Polizei? Weil er für die Zivilisation nicht tauglich ist.

Man hat das arme Tier so verdorben......
Und mit Hunden, die für Hundekämpfe missbraucht werden, kann man das sowieso nicht vergleichen, das ist wie Äpfel und Birnen Vergleich! Diese sind in der Regel nur bissig gegen Hunden, weniger gegen Menschen. Ausnahmen bestätigen die Regel!
CairnLover
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Bei den Briten kommen laut britischer Medien alle Hunde nach dem Dienst in ein Umerziehungscamp, wo nach dem Training zur Resozialisierung unter sehr strengen Kriterien entschieden wird, ob ein Hund an Privatleute abgegeben werden kann oder nicht. Diejenigen, die nicht abgegeben werden können, da die Resozialisierung nicht geklappt hat, werden eingeschläfert.

Die betreffenden Hunde sind schon seit 4 Jahren aus Afghanistan zurück und wurden erst in einer Millitäreinrichtung zur militärischen Ausbildung eingesetzt, so weit ich das verstanden habe. Danach kamen sie in die Resozialisierung. Bei diesen beiden hat man entschieden, dass sie nicht an Privatleute abgegeben werden können. Ursache dieser Entscheidung war auch, dass einer der beiden während des Trainings zur Resozialisierung einen Zivilisten gebissen hat.

Nach dem großen Medienrummel werden die beiden Hunde natürlich erstmal nicht eingeschläfert.
Feuerwolf
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+ 1
@Weckener: Die Zeiten in denen Du damals die Militäthunde der Amerikaner erlebt hast, sind aber vorbei.

In der DDR gab`es damals auch bestimmte Einrichtungen, die von bestimmten Herdenschutzhunden bewacht wurden. Es gibt kaum Aufzeichnungen darüber. Diesen Hunden konnte sich niemand (!!) nähern, sie hätten allen und jeden getötet, der es gewagt hätte in Ihren Bereich einzudringen.

Aber diese Zeiten sind vorbei !!

Auch die Schäferhunde der "DDR-Grenzer" konnten und wurden nicht einfach als Familien-Kinderspielhunde abgegeben, ebensoweinig wie heutige Polizei- und deutsche Armeehunde. Ein Herdenschutzhund, bes. wenn er als Arbeitshund gehalten wurde, kann auch nicht einfach als Familien-Kinderspielhund oft gehalten werden ohne Training und entsprechender Umgebung. Wobei es einfacher und erfolgversprechender ist einen Schäfi umzutrainieren als einen HSH.

Selbst einen Hund, der im Schutzdienst im Verein, ausgebildet wurde, sollte man mit Respekt gegenübertreten bei der entsprechenden Veranlagung, ob nun Riesenschnauzer, Schäfi, Boxer, Hovi etc. etc.

Die in dem Artikel beschriebenen Armeehunde der Amerikaner, sind keine reinen "Tötungsmaschinen" gewesen.
Sieh`Dir die Bilder an und die Artikel bzw. die Petition.
Auf dem hier von Shibaherz eingestellten Bild sieht man eine Soldatin mit einem Mali im Einsatzgebiet.

Hier noch interesante Artikel dazu:
http://www.houndsandpeople.com/de/magazin/politik/militarhunde-in-der-u-s-armee/

http://www.schweizerbauer.ch/tiere/uebrige-tiere/wenn-hunde-aus-der-us-armee-scheiden-18644.html

Ich bleibe dabei, wie auch viele andere Reservisten, ob mit oder ohne Hund, ob Hundeführer oder nicht :

Einen Kameraden, der aus dem Dienst ausscheidet, tötet man nicht !!
Zuletzt geändert vor 7 Tagen, 09:36 Uhr
Shibaherz
Beiträge: 20718
+ 1
@weckener
Die Diensthunde werden von Bundeswehr, Bundes- und Landespolizei im Alter von 1-3 Jahren (Bundeswehr: 18 Monaten) rekrutiert und tun dann, wie Feuerwolf schreibt, ihren Dienst 8-10 Jahre lang. Ihre Ausbildungsfächer sind v.a. Fährte, UNTERORDNUNG und Schutzdienst. Bei der Polizei leben sie nach „Dienstschluss“ meist im Haushalt des Hundeführers. Bei der Bundeswehr entscheidet sich ihr Schicksal zwischen „schmerzloser Tötung“ , „Gnadenbrothaltung“ an der Schule für Diensthundewesen der Bundeswehr (Gräfin-von-Maltzan-Kaserne, Ulmen bei Koblenz) und Verbleiben beim Hundeführer.
Der ehem. Hundeführer einer Fallschirmjägereinheit Robert Sedlatzek-Müller schied nach zwei Afghanistan-Einsätzen mit einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) – er überlebte eine Raketenexplosion - aus der Bundeswehr aus. Er nahm seinen Hund Idor, seinen gefeierten Buddy, mit nach Hause. In seinen Erinnerungen „Soldatenglück: Mein Leben nach dem Überleben“ (2012) schreibt er über die Gnadenbrothaltung der Diensthundeschule:
„Die lange Erfahrung an der Diensthundeschule hat mir gezeigt, dass solche ´Althunde´ immer plötzlich versterben. Ich kann und will niemandem etwas unterstellen, aber jeder Hundeführer weiß, dass eine Rückgabe des Diensthundes an die Diensthundeschule den baldigen sicheren Tod des Tieres bedeutet.“




Sedlatzek-Müller mit Kampfmittelspürhund Idor, seinem „Buddy“


Das Leben dieser Hunde wird aufs Spiel gesetzt, um durch ihr Aufspüren von Minen bzw. Sprengstoff, durch Mantrailing/Personensuche, Schutzverhalten u. a. das Leben von Soldaten, Polizisten und unbeteiligten Dritten zu retten. Oder, damit ihre Befehlsgeber Schmuggelware, z. B. Drogen oder Papiergeld, beschlagnahmen können. Es sind Ein-Mann-Hunde, auf ihren Führer geprägt.





Und welcher Dank winkt ihnen, wenn sie alt und „unnütz“ werden?


Die meisten Hundeführer bei der Bundes- und Landespolizei behalten ihre Hunde, zu denen sie eine jahrelange Beziehung des Vertrauens und Respekts aufgebaut haben, über die „Dienstzeit“ hinaus privat und ich finde es vollkommen gerechtfertigt, dass die Halter dann bei den unumgänglichen Kosten von der Allgemeinheit, d. h. dem Staat unterstützt werden, denn der Hund diente ja mit seinen Fähigkeiten und seinem Einsatz der Allgemeinheit und wurde nicht privat angeschafft. Verschiedene Bundesländer, jetzt auch Berlin, gewähren eine „Diensthunderente“, die Bundeswehr meines Wissens bisher nicht (lasse mich aber gern belehren!)
. Dabei ist sie in verschiedenen Gliederungen auf die Hilfe der Vierbeiner zunehmend angewiesen, sei es bei der Sprengstoff- und Minensuche oder bei der Personensuche bzw. dem Personenschutz: dazu zählen Feldjäger, Pioniere, Fallschirmjäger, der Objektschutz der Luftwaffe, das Kommando Spezialkräfte (KSK) und Kampfmittelräumer.
Der militärische Hundeführer (er muss eine militärische Laufbahn erfolgreich abgeschlossen haben, bevor er sich in Ulmen zum Hundeführer ausbilden lassen kann), der seinen alten ehem. Diensthund privat übernimmt, hat nicht nur die Kosten für Futter und Tierarzt, sondern auch für eine je nach Bundesland u.U. für den Hund festgesetzte „Kampfhund“-Steuer zu tragen.
Die Hundedienstschule der Bundeswehr bevorzugt Malinois für die Ausbildung und hat eine eigene Zuchtstation und Krankenstation.


Dokumentarfilm „Hundesoldaten“ von Lena Leonhardt (erhielt den Grimme-Preis)
(Der trailer vermittelt wenig von der kritischen Haltung der Filmemacherin gegenüber der militärischen Abrichtung)

http://www.hundesoldaten.de

...
Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Zuletzt geändert vor 7 Tagen, 12:12 Uhr
CairnLover
  • Begleithund
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Original von Shibaherz:
schreibt er über die Gnadenbrothaltung der Diensthundeschule:
„Die lange Erfahrung an der Diensthundeschule hat mir gezeigt, dass solche ´Althunde´ immer plötzlich versterben. Ich kann und will niemandem etwas unterstellen, aber jeder Hundeführer weiß, dass eine Rückgabe des Diensthundes an die Diensthundeschule den baldigen sicheren Tod des Tieres bedeutet.“


Das zeigt neben der Tatsache, dass es hier kein Resozialisierungstraining für diese Hunde zu geben scheint, eigentlich nur, dass es in D mit Diensthunden auch nicht viel anders ist als anderswo, wenn sie von ihrem Hundeführer nicht übernommen werden.
In Hinblick auf die vielen hundert Hunde, die alle Länder als Militärhunde halten, und die regelmäßig ausgetauscht werden müssen, auch nicht wirklich überraschend.
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