Welpe verkriecht sich

miezi01
  • Forenwelpe
Beiträge: 10
Hallo alle zusammen, wir haben uns vor ca. 2 wochen einen welpen gekauft. da war er ungefähr 10 wohen. am anfang war alles gut er kam wollte spielen wir sind raus er ist auch nach einiger zeit schön anderr leine gelaufen. nur wenn mein sohn dabeiwar dann hatte er nur angst mein sohn ist drei und sehr laut und will unseren spike immer jagen.
ich ermahne ihn schon und passe auf das er es unterlässt. spike ist viel mit mir gelaufen hat ihm spaß gemacht aber mittlerweile läuft er nur noch schlecht an der leine . kurz raus geschäft machen fix wieder rein - icch bekomm ihn nur mit größter mühe weiter als 10 meter vom haus weg.
vor ein paar tagen war ich mit meiem sohn und ihm draußen und mein sohn hielt die leine_ alles super spike lief mit alles gut, dann plötlich hat mein sohn die leine losgelassen und da es eine ist die sich sebst aufwickelt is diese in ricchtung hund geflogen- spike war soo ängstlich das er schnurstracks nach hause gerannt ist und ihn die leine dabei immerweider verfolgt hat bis er sich bei mir unters auto gelegt hat und dort gewarttet hat. seitdem is gassi gehen ein graus. auch in der wohnung versteckt er sich nur- er hat richtig angst kommt selten raus ich hab mühe ihn zu bekommen wenn er mal muss das ich ihn rausbringen kann. er schottet sich komplett ab. wsas soll ich tun. ich sezte mich unten hin still keine bewegung und rufe ihn - keine reaktioon oder sobald ich mich bewege is er wieder weg. ab und zu schaffe ich es ihn mit einer wieder vorzulocken aber auch da ist er soo ängstlich das man kein bewegung machen darf. aben kommt er mal kurz zu mir kuscheln aberf is auch sehr schnell wieder weg. is ihm mein kind zu hektisch oder mache ich was falsch???? bin auch tagsüber arbeiten wenn ich wieder komme keine zuckung- aber wenn ich früh aufstehe is er happy wie sau springt wie ein ball auf und ab und will auch gassi gehen----- was is nur los mit unserem fuchs??? hat jemand nen rat oder zwei für mich bitte?????????????
Shibaherz
Beiträge: 20873
+ 8
Die Bedingungen, wie Du sie schilderst, sind für einen Shiba Inu Welpen ganz ungünstig.
Was hat Euch bewogen, Euch ausgerechnet für einen Shiba Inu zu entscheiden?
Ich habe seit 14 Jahren eine Shiba Inu Hündin; als ich sie von der Züchterin holte, war sie ca. 20 Wochen alt. Was ich Dir schreibe, ist kein angelesenes Zeug, sondern resultiert aus eigenen Erfahrungen.
Im Grunde sind Shiba Inus mMn Ein-Mann-Hunde.
Kleinen Kindern gehen sie lieber aus dem Weg. Das enge Zusammenleben mit einem 3jährigen Kind erschwert die ohnehin anspruchsvolle Erziehung kolossal.

Es war natürlich ganz unverantwortlich von Dir, einem Dreijährigen die Leine in die Hand zu geben. Der Welpe verknüpft jetzt die Aufforderung, mit raus zu gehen, mit der Gefahr, dass sich das für ihn äußerst unangenehme Ereignis wiederholt. Du müsstest jetzt erstmal versuchen, (ohne das Kind) mehrmals am Tag ganz kurze Wege mit ihm zu gehen, die Du dann nach und nach ausdehnst, wenn er sich nicht mehr so sträubt. Am besten in ruhiger Umgebung, nicht etwa auf dem Gehsteig neben einer Verkehrsstraße.

Der Shiba ist äußerst intelligent, dabei eigenwillig und willensstark. Bereitschaft zur Unterordnung ist zunächst nicht vorhanden, deutlich weniger als bei den meisten domestizierten europäischen Rassen. Bei einem nicht selbstsicheren Halter versucht der Shiba eventuell, die Führung selbst zu übernehmen.
Meine Hündin vermittelte mir in der ersten Zeit stark das Gefühl, mich eigentlich nicht zu brauchen. Dass sie sich selbst versorgen könne.
Mit einer Mischung aus Anschreien und Verhätscheln erreichst Du gar nichts. Anschreien ist Gift, damit verlierst Du das Vertrauen des Hundes. Der Shiba will, dass man ihm selbstsicher, zugleich aber respektvoll begegnet. Die Erziehung muss unbedingt ruhig, geduldig, dabei konsequent und gleichmäßig sein.
Seine Wesensart steht in gewissem Gegensatz zu seinem äußeren drolligen, „süßen“ Erscheinungsbild. Der Shiba ist überhaupt nicht „fishing for compliments“, aber er bekommt sie ständig.
Lässt Du ihn jetzt schon längere Zeit allein? Das wäre ganz schlecht.

...
Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Zuletzt geändert am 04.01.2018 13:32 Uhr
melwin
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2101
+ 7
Ja, einen Rat hätte ich, der wird Dir aber sicher nicht passen. Ich möchte mal etwas deutlicher werden.
Willkommen im Horrorhaus, lieber Welpe!
Wieso Horrorhaus?

Original von miezi01:

Hallo alle zusammen, wir haben uns vor ca. 2 wochen einen welpen gekauft. da war er ungefähr 10 wohen. am anfang war alles gut er kam wollte spielen wir sind raus er ist auch nach einiger zeit schön anderr leine gelaufen. nur wenn mein sohn dabeiwar dann hatte er nur angst mein sohn ist drei und sehr laut und will unseren spike immer jagen.

Erstmal ist es die denkbar ungünstigste Zeit, sich einen Welpen (oder überhaupt einen Hund)zuzulegen. Also, zwischen Weihnachten und Neujahr. Der Hund kommt aus seinem sicheren, ruhigen zuhause in ein neues zuhause mit viel Stress, Hecktik, Unruhe und Trubel. Dann kommt noch der Feiertagsstress dazu. Das überfordert jeden Welpen. Und wie kann man einen Dreijährigen mit Hund und Rollleine laufen lassen? Dass ist nicht nur für den Welpen gefährlich, sondern auch für das Kind. Sträflicher Leichtsinn hoch 3, würde ich mal sagen.

ich ermahne ihn schon und passe auf das er es unterlässt. spike ist viel mit mir gelaufen hat ihm spaß gemacht aber mittlerweile läuft er nur noch schlecht an der leine . kurz raus geschäft machen fix wieder rein - icch bekomm ihn nur mit größter mühe weiter als 10 meter vom haus weg.

Erstmal entfernen sich Welpen in dem Alter schon aus Sicherheitsgründen nicht weit vom "Nest". Außerdem hat der Welpe in der kurzen Zeit, die er bei Euch ist schon gelernt, dass es draußen sehr gefährlich ist. Man wird gejagt, bekommt die Rollleine um die Ohren gehauen, hat auch keinen Schutz vor wilden Kindern. Wie soll sich ein Hund und noch dazu ein Welpe sicher fühlen? Es ist der blanke Horror für den Welpen.


vor ein paar tagen war ich mit meiem sohn und ihm draußen und mein sohn hielt die leine_ alles super spike lief mit alles gut, dann plötlich hat mein sohn die leine losgelassen und da es eine ist die sich sebst aufwickelt is diese in ricchtung hund geflogen- spike war soo ängstlich das er schnurstracks nach hause gerannt ist und ihn die leine dabei immerweider verfolgt hat bis er sich bei mir unters auto gelegt hat und dort gewarttet hat. seitdem is gassi gehen ein graus.


Was hast Du erwartet? Sei froh, dass er sich unters Auto gelegt hat, wo er sicherer ist als bei Euch. Er hätte auch in ein Auto oder Fahrrad laufen können und wäre jetzt im Hundehimmel. Von den Schäden, die die anderen Verkehrsteilnehmer dabei nehmen können mal ganz abgesehen. Ich frage mich immer wieder, wozu der Mensch seinen Kopf hat? Nur zum Haare schneiden?


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auch in der wohnung versteckt er sich nur- er hat richtig angst kommt selten raus ich hab mühe ihn zu bekommen wenn er mal muss das ich ihn rausbringen kann. er schottet sich komplett ab.


Er hat auch keine andere Möglichkeit, als sich ängstlich zu verstecken, denn, nach dem er aus dem Horror der Straße in den Horror der Wohnung (also von Deinem Sohn und Dir verursacht) kommt, hat er ja nirgens Sicherheit. Er lebt im Dauerstress und ständiger Angst. Armer Hund!

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wsas soll ich tun. ich sezte mich unten hin still keine bewegung und rufe ihn - keine reaktioon oder sobald ich mich bewege is er wieder weg. ab und zu schaffe ich es ihn mit einer wieder vorzulocken aber auch da ist er soo ängstlich das man kein bewegung machen darf. aben kommt er mal kurz zu mir kuscheln aberf is auch sehr schnell wieder weg.


Ja, so schnell kann man aus einen ganz normalen Welpen einen Angstwelpen machen. Dass ist das Ergebnis Deiner völlig unüberlegten Hundehaltung. Es kann nur noch viel schlimmer werden. Wird der Welpe größer werden, wird er aus Angst dein Kind und dich beißen. Eine andere Möglichkeit wird ihm ja nicht bleiben, um sich gegen Dich und deinen Sohn zu wehren.

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is ihm mein kind zu hektisch oder mache ich was falsch????

Na beides! Mir streuben sich die Haare, wenn ich Deinen Bericht über Deine Hundehaltung lese. Ich kann es kaum fassen. Und dann die Frage"mache ich etwas falsch?" Ja, klar. Du machst so ziemlich alles falsch, was man nur falsch machen kann.

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bin auch tagsüber arbeiten wenn ich wieder komme keine zuckung- aber wenn ich früh aufstehe is er happy wie sau springt wie ein ball auf und ab und will auch gassi gehen----- was is nur los mit unserem fuchs??? hat jemand nen rat oder zwei für mich bitte?????????????


Einen Rat? Ja! Gib den Hund möglichst bald in zuverlässige Hände ab! Damit tust Du dem Hund und Euch einen Gefallen. In 3 oder 4 Jahren könntest Du dann mal wieder über eine Hundehaltung nachdenken. Dann ist auch Dein Kind verständiger und Du kannst Dich in aller Ruhe über Hundehaltung informieren und einiges darüber lernen. Bis dahin wäre aber ein Plüschhund besser bei Euch aufgehoben. Dass ist jetzt nicht böse gemeint,aber leider die Warheit.Zur Zeit bist Du mit Kind und Hund so ziemlich überfordert. Wichtig ist, erst mal Wissen anschaffen und dann einen Hund. Ein Hund ist kein Spielzeug für ein kleines Kind. Zeit hast Du auch keine für einen Hund und für einen Welpen schon mal garnicht. Du mußt am Tage arbeiten, danach vieles für das Kind und Dich erledigen, einkaufen, Arztbesuche, Freizeit(?), ist da noch was an Zeit übrig? Und dann noch Zeit für den Hund, Hundeerziehung, Hundeausbildung, also Hundeschule, Gassigänge, große Spaziergänge, beides täglich. Hundepflege? Ein Hund kostet auch viel Geld. Steuern, Versicherung, Tierarzt, Hundeschule, Futter, Hundeausstattung, Impfungen und vieles mehr. Das geht schnell mal in die 1000de € im Jahr. Ich würde an Deiner Stelle jetzt mal tief durchatmen und in aller Ruhe darüber nachdenken.
Liebe Grüße von Melwin.
Goldschakal
  • Forenwelpe
Beiträge: 37
+ 1
Du solltest den Knirps erstmal ankommen lassen und nicht sofort so vielen Umweltreizen aussetzen. Besonders wenn er ohnehin schon verängstigt ist. Die meisten Welpen gehen die erste Zeit ungern lange spazieren. Mach kurze Runden dafür oft. Geh nur Du mit dem Welpen, wenn möglich auch mal alleine und lieber mit einer normalen Leine und in ruhiger Umgebung! Die Laufleine kannst Du später immer noch nehmen wenn sie für Dich praktischer ist, aber jetzt lieber weglassen!
Mit Kleinkind ist es wichtig, dass der Welpe einen Rückzugsort hat wo er ungestört ist - einem dreijährigen kann man das schon verständlich rüberbringen. Als Gassidienst ist er aber noch zu Klein

Auch wenn schon viel Negatives vorgefallen ist, finde ich es trotzdem merkwürdig wie extrem ängstlich der Welpe ist und sich gar nicht zu beruhigen scheint sofern er die Möglichkeit dazu hat.
Hast Du schon mal mit dem Züchter darüber gesprochen?

Lieben Gruß
Goldschakal
Hüte Dich vor leisen Hunden und stillen Wassern.
Shibaherz
Beiträge: 20873
Quatsch hoch drei.

...
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melwin
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2101
+ 4
Original von Goldschakal:
Besonders wenn er ohnehin schon verängstigt ist.



Kleine Zwischenfrage an Dich. Wieso ist der Welpe so verängstigt ?



Auch wenn schon viel Negatives vorgefallen ist, finde ich es trotzdem merkwürdig wie extrem ängstlich der Welpe ist und sich gar nicht zu beruhigen scheint sofern er die Möglichkeit dazu hat.

Dann ließ Dir am besten den Beitrag noch mal in aller Ruhe durch. Da steht klar und deutlich warum er so ängstlich geworden ist. Die Möglichkeit, sich zu beruhigen hat er ja nicht, sondern er wird ständig in neue Ängste versetzt.


Hast Du schon mal mit dem Züchter darüber gesprochen?

Gibst Du nun der Züchterin die Schuld dafür, dass der Welpe innerhalb von 14 Tagen durch das Fehlverhalten der Besitzer zum seelischen Wrack gemacht wurde? Bei der Übergabe war es laut Beitrag ein ganz normaler Welpe. Ja, mit der Züchterin sprechen, damit sie den Welpen zurück nimmt würde ich auch, ihr die Schuld geben aber nicht. Jeder gute Züchter würde sofort seinen Welpen aus dieser Haltung zurück holen um ihn neu zu vermitteln.
Liebe Grüße von Melwin.
Goldschakal
  • Forenwelpe
Beiträge: 37
+ 1
Nein, nein, ich gebe nicht dem Züchter die Schuld.
Mein Rat an die Besitzerin ist, sich lieber an den Züchter zu wenden bevor man hier etwas fragt.
Hüte Dich vor leisen Hunden und stillen Wassern.
Shibaherz
Beiträge: 20873
+ 2
@Goldschakal: Hatte mich gestern nicht ganz in der Gewalt. Das tut mir leid.
Es ist doch gar nicht klar, wo der Welpe gekauft wurde, ob bei einem Züchter oder einer Privatperson. Dazu hat sich die TEin nicht geäußert.
Nehmen wir mal an, ersteres trifft zu. Der Züchter soll nicht um Rücknahme, sondern um „professionellen“ Rat gefragt werden. Wie realistisch ist das denn? Ein Züchter kann dazu auch nichts anderes sagen als Melwin; immer vorausgesetzt, die Situation wird zutreffend beschrieben und nicht naiv und beschönigend.

Melwin hat klipp und klar aufgezeigt, worin das (naive) Fehlverhalten der TEin besteht; darauf gehst Du gar nicht ein. Du wiederholst ein paar Bemerkungen, die bereits andere vor Dir gemacht haben, nur, um anschließend Dein eigenes Unverständnis gegenüber der Situation des Welpen („merkwürdig“ ) zu äußern. Der Rat, den Du gibst, stellt eine durch nichts gerechtfertigte Abwertung der ausführlichen Stellungnahme von Melwin dar und ist darüber hinaus in sich nicht schlüssig (s. o.)

Rück- bzw. Abgabe oder professionelle Hilfe, das ist die Alternative, die sich der Halterin nach meinem Dafürhalten stellt. Rückgabe ist evtl. gar nicht möglich, Abgabe durch verschiedene Faktoren erschwert. Professionelle Hilfe bedeutet Kosten, die man evtl. gerade vermeiden will, bei ungewissen Erfolgsaussichten; denn der Welpe soll ja weiterhin mit einem Kleinkind zusammenleben.
Ein offenes Hundeforum ist keine Versammlung von Fachleuten; gleichwohl beteiligen sich in diesem Forum Menschen an der Diskussion, die jahrelange Erfahrungen als Trainer haben bzw. als Mehrhundehalter große Erfahrung und umfangreiches Wissen besitzen.

...
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melwin
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2101
+ 3
Original von Goldschakal:

Mein Rat an die Besitzerin ist, sich lieber an den Züchter zu wenden bevor man hier etwas fragt.


Wieso, bevor man hier etwas fragt? Ein Forum ist ja dazu da, Fragen zu stellen und zu beantworten. Es werden aber immer nur eigene Meinungen des Beantworters kommen. Es wird auch oft nur oberflächlich sein, denn das Forum kennt ja die Fragesteller und ihre Hunde nicht selbst. Es wird also nur eine allgemeine Antwort sein, die da kommen kann. Wer personengebundene Antworten möchte, der muss sich einen Privatträiner besorgen und viel Geld für seine Hilfe auf den Tisch legen.
Ich weiß, ich bin mit meinen Meinungen immer sehr direkt . Aber, wer fragt, muss auch mit ehrlichen und direkten Meinungen rechnen. Verträgt er keine ehrlichen ( und damit hilfreichen Meinungen) Meinungen, darf man eben keine Fragen stellen und nach Hilfe fragen. Möchte ich also Hilfe bekommen, muss ich auch bereit sein, mein Verhalten und/oder meine Hundehaltung zu ändern, sonst bringt das Ganze ja nichts und wir können uns die viele Mühe und Arbeit sparen.Möchte man sich nur mit seinen Fragen bestätigt fühlen, wird man auf seine Beiträge nicht mehr antworten, wenn andere Antworten kommen als erwünscht ist. Möchte man aber wirklich Hilfe und ist bereit, seine eigene Einstellung und Hundehaltung zu ändern, wird man auch auf sehr direkte Fragen und Antworten eingehen und die Diskusion weiter führen.
Bei mir wirst du nicht dass hören, was du hören möchtest (also kein Honig ums Maul schmieren), sondern du wirst nur meine ehrliche Meinung zum Thema hören. Was nutzt es dem Fragesteller, wenn man ihm nur sagt, was er hören möchte? Damit ist niemanden geholfen. Antworten werden also öfter mal härter ausfallen als vom Fragesteller erhofft.
In dem speziellen Fall wurde ja so alles falsch gemacht, was man bei einem Welpen falsch machen kann und dass, obwohl es nicht der erste Hund ist, den die TE laut Profil hatte. Wenn ich mich jetzt richtig erinnere, müsste es jetzt der 3. Hund sein?
Sehe ich mir das Bild des Welpen an, denke ich auch nicht, dass es ein Welpe vom Züchter ist, zumindest nicht vom guten Züchter. Aber, dass ist nur meine Vermutung. Hilfe vom Züchter wird dann aber auch nicht kommen. Damit muss man dann leben, wenn man sich einen Hund ohne Papiere (bei solchen Rassen) kauft.
Liebe Grüße von Melwin.
Goldschakal
  • Forenwelpe
Beiträge: 37
+ 1
Man soll schon sagen wie es ist und nicht das was man hören will.
Kommt immer darauf an wie. Im Endeffekt wird sich die um Rat suchende nicht mehr melden.
Den Welpen am Besten abgeben und wieder einen Hund nehmen wenn das Kind groß genug ist, finde ich überzogen, aber ist der einfachste Weg für die Menschen. Dann darf ich selbstverständlich nur einen Kinderwunsch haben. In vier Jahren ist der Junge sieben Jahre.
Ich habe noch keine Kinder, aber ich glaube nicht daß man dann automatisch mehr Zeit für einen Hund hat wenn das Kind im Schulalter ist. Ich würde dann schon daran arbeiten das zwischen Hund und Kind mit Aufsicht wieder Harmonie herrscht.
Muss man Hund, Kind und Alltag auf Dauer strikt trennen beansprucht das doch noch mehr Zeit und das will sicher keine Familie die sich einen Hund anschaffen möchte.

Dem Kind die Leine zu geben war unverantwortlich, aber kann auch einem Erwachsenen passieren. Okay, einem Mehrhundehalter oder Hundetrainer wahrscheinlich nicht.
Trotzdem finde ich die Reaktion des Welpen extrem übertrieben.
Auch das er sich sofort verkriecht wenn das Kind lauter ist. Laut der Threadstellerin hat sie ihren Sohn ermahnt. Der Welpe verkriecht sich sofort wenn man sich im Haus nur bewegt und beruhigt sich scheinbar gar nicht mehr. Darum hätte mich ja interessiert woher der Welpe kommt?
Wir haben im Haus oft Kleinkinder zu Besuch, auch mal ein paar Tage zum Aufpassen. Meiner alten Retriever Hündin ist das sowieso komplett egal obwohl sie 12 Jahre keine Kinder im Haushalt hatte. Und die mittlerweile einjährige Cane Corso Hündin meines Mannes wuchs ab der 13.Lebenswoche mit den Enkelkindern meines Mannes auf. Jetzt vier und fünf Jahre und die sind oft bei uns. Da wird durchs Haus gelaufen, durch den Garten und wieder zurück, da fliegen Bälle und der Cane Corso Welpe mittendrin und mit Leidenschaft voll dabei. Würde sie die Leine treffen, würde sie wahrscheinlich kurz doof gucken und dann aber da weitermachen wo sie davor aufgehört hat. Die Kinder verstehen es aber schon wann Ruhe sein soll und auch die Hunde ihre Ruhe brauchen. Das geht ja bei so kleinen Kindern nicht rund um die Uhr. Ist das dann wirklich so rassebezogen?

Wie gesagt...trotz der Vorfälle finde ich das andauernd ängstliche Verhalten des Welpen nicht normal.
Gäbe es kein Kind im Haushalt, bin ich mir sicher, dass was anderes passiert wäre was solch ein Verhalten verstärkt hätte.
Verkehrslärm, Lautere Geräusche im Haushalt..
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