Welche Rasse am ehesten in einer Stadtwohnung

Gast
Hallo liebe Gemeinde,

meine Frau und ich wünschen uns schon lange einen Hund. Beide haben wir schon mal jeweils einen gehabt (Pudel & Yorksher). Nun sind ein paar Jahre vergangen und wir hätten eine weile Zeit, uns tagtäglich um den / die Kleinen zu kümmern (sollte ein Welpe sein, damit er sich weitgehend vom ersten Tag an uns gewöhnt). Allerdings stellt sich die Frage, welche Rasse kommt bei einem berufstätigen Paar überhaupt in einer Stadtwohnung in Frage?

Da wir aktuell beide Selbstständig sind, können wir uns getrost die ersten 2-3 Monate während des Aufwachsens täglich um das Sweetheart kümmern. Unsere Wohnung (Hamburg) weist 95 qm auf und wir haben unweit die Hamburger Alster entfernt, wo man spazieren gehen und toben kann.

Allerdings möchten wir dem Tier nichts antun, was nicht artgerecht wäre oder nicht seinem Naturell entspräche. Welche Rasse würdet ihr denn grundsätzlich für Stadtwohnungen empfehlen? Wir haben keine Kinder, sind beide Mitte 30 und tun ALLES für das Tier !!!
Ideal wäre somit ein Hund mit relative wenig Auslauf (also kein Jagthund etc.), klein(er) und möglichst nicht extrem pflegeintensiv was das Fell angeht. Als Orientierungsvorschlag hatte ich

1. Cavalier King Charles Spaniel
2. Bichon Frisé
3. Tibet Spaniel
4. Havaneser

Vielleicht habt ihr ein paar Alternativen für uns oder teilt mit, worauf ZWINGEND bei diesen Kriterien zu achten wäre.

Grüße,

MrGadgetFreak
visitor
  • Moderator
Beiträge: 7446
Hallo,

alle diese Hunde sind als Gesellschaftshunde von "altem Adel"
Da stellt sich die Frage, welcher Charakter euch liegt? Dafür würde ich gute Züchter dieser Rassen besuchen. Die werden, auch wenn sie keine Welpen haben, die Zeit opfern und euch Einblicke geben und beraten. Dazu mal in Steffens Blog schauen
Auf jeden Fall würde ich mich über rassetypische Erkrankungen kundig machen; dazu hier ein mal die Seite: www.kleinhunde.de und dort auch mal ins Forum geschaut, und hier : www.zwerghundeclub.ch/index.php?option=com_content&task=view&id=32&Itemid=50&lang=de
wenn der Link nicht ganz "blau" ist, bitte kopieren.
Es ist schon toll, drei Monate für die Eingewöhnung zu planen. Was ist danach? Nehmt ihr den Hund mit, wird er betreut oder wie lange wäre er alleine? Denn dann ist er auch erst ca ein halbes Jahr alt.

Liebe Grüße Tina
Ein Australian Terrier ist gut - zwei sind besser!


Der Mensch versteht aus gutem Grund am besten sich mit seinem Hund, vor allem seiner Meinung wegen: Der Hund sagt nämlich nichts dagegen ...
Gast
Vielen Dank ! Werde mir die Links nachher in Ruhe anschauen. Parallel haben wir auch ein Treffen mit einem Züchter am Wochenende vor sowie ein paar Telefonate, da man ja nicht durch die ganze Republik reisen kann, um sich kundig zu machen.

Allerdings ist doch klar, das für das "danach" auch gesorgt ist Entweder käme er / sie mit ins Büro oder es wäre jemand zu Hause. Wobei die Frage schon richtig ist: was, wenn mal keiner tagsüber Zeit hat? Von daher ist sicherlich ein Hund ratsam, der eben auch mal 2-3 Stunden alleine bleiben kann, ohne gleich Amok zu laufen.

Hast du denn grundsätzlich von der Rasse her noch Vorschläge? Einfach mal zum inspirieren...
SvenjaMarina
  • Forenwelpe
Beiträge: 28
Hallo,
hab zufällig deinen Beitrag gelesen und muss sagen, ich finde es sehr lobenswert wieviel Gedanken ihr euch macht, BEVOR ihr euch einen Hund anschafft. Meiner Meinung nach, ist natürlich ein Jagdhund oder Hütehund natürlich nicht geeignet. Aber auch bei anderen Rassen kommt es natürlich drauf an wie sehr der Hund an das alleine sein gewöhnt wird. So wie ihr dann euren Alltag beschreibt ist das doch alles kein Problem. Auch ein großer Hund kann sich in einer Stadtwohnung wohlfühlen, wenn er genügend Auslauf bekommt. Wichtig ist die Zeit, die man mit dem Hund verbringt. Ich weiß nicht wie sehr man als Selbständer unter Stress steht, aber wenn der Hund genug geistige und körperliche Anforderungen bekommt, ist das alleine sein bei fast allen Rassen ja gar kein Problem. Aber nur einfach zu hause beim Hund zu sein ist ja genauso, wie als wenn er alleine ist. Bin aber voller Zuversicht, dass ihr auch darüber nachgedacht habt. Und vier Stunden sind echt kein Ding, nur halt schon von Welpe an konsequent in kleinen Schritten üben.
Wünsch euch viel Spaß und sagt mal bescheid für welche Rasse ihr euch entschieden habt und warum. Achja die Fellpflege bei 2. ,3. und 4. sind nicht ganz zu vernachlässigen, wegen des feinen Felles. Aber selbst bei einem Yorkshire ist es in kurzer Zeit zu bewältigen, man muss nur nen guten Hundefriseur kennen
Lg
darkmoon
  • Forenwelpe
Beiträge: 179
also wir züchten yorkies, kann die im allgemeinen nur empfehlen, allerdings sagen viele das yorkshire viel bellen, das ist bei unseren gar nicht der fall, kommt denke ich auch auf die erziehung an.
wie man auf meinen bilder sieht würd ich natürlich auch cavalier king charles spaniel empfehlen, sind auf kindern und andere hunde sehr gut zu sprechen und sehr schlau, lernen unwahrscheinlich schnell! eine herzensgute rasse.

ansonsten find ich von kleinen rassen her malteser auch nicht schlecht. papillon sind auch total süß und auch gut zu erziehen.
oder ihr holt euch einen mops, die sind auch sehr gesellig
wollt ihr denn einen oder vllt sogar 2 hunde!? immerhin habt ihr ja auch schon erfahrung mit hunden...

p.s.: diese rassen sind alle sehr gut für stadtwohnungen geeignet. brauchen im allgemeinen nicht viel auslauf, freuen sich aber natürlich auch über ausgedehnte spaziergänge. beim cavalier und bei yorkies macht ein zweiter, meiner meinung nach, nicht viel mehr arbeit als einer, und es hat den vorteil das immer ein spielgefährte da ist. besonders cavaliere bleiben im allgemeinen ungern alleine zu hause, wobei auch das natürlich erziehungssache ist.
liebe grüße
Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

“Maybe some women aren't meant to be tamed. Maybe they just need to run free til they find someone just as wild to run with them.”
Zuletzt geändert am 26.10.2007 18:33 Uhr
visitor
  • Moderator
Beiträge: 7446
Mir fällt noch der Zwergspaniel ein, der Pappilon oder Phalene. Auch sehr schöne alte Rassen, nicht so häufig und angenehm im Wesen.
Auch der Japan Chin ist ein eleganter und feiner Hund.
Ich würde für mich immer die nicht so plüschigen Rassen wählen, da ich so Wolleschneeflöckchen immer verdächtige, nicht ganz so pflegeleicht im Fell zu sein
Auch würde ich bei der Auswahl der Rasse oder in der Rasse darauf achten, dass die Schnauze nicht zu kurz ist oder die Augen gut "im Kopf" sitzen.
Oft gibt es innerhalb einer Rasse Linien, die unterschiedliche Typen verkörpern. Schlanker, mehr Fell, längere Schnauze....

Gruß Tina
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SvenjaMarina
  • Forenwelpe
Beiträge: 28
Hi, ich nochmal
also Yorkies bellen echt nur wenn man nicht gut erzieht. Meiner bellt gar nicht, nie und nimmer NUR wenn es klingelt bellt er an.
Ihr hattet doch mal einen pudel. Wie wärs mit einem Zwergpudel? Die sind sehr freundlich und sehr lernfreudig. Man muss sie halt nur ab und zu scheren lassen. Schließlich braucht jeder Hund irgendwie Fellpflege.
darkmoon
  • Forenwelpe
Beiträge: 179
muss visitor zustimmen. vom spaniel gibts auch den king charles spaniel der hat eine sehr kurze nase, finde ich total überzüchtet und man tut dem hund damit ja auch nix gutes wenn er shclechter atmen kann (das is beim mops allerdings auch oft der fall)
mir fällt dabei übrigens noch der shi tzu ein, auch ein seeeeeehr schöner hund, hatten wir auch mal, aber bei der rasse würd ich dann auch auf die nase und die augen achten, da bei vielen shi tzu die gefahr besteht das mal ein auge "rausflutscht" (kein scherz)
Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

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Benning
  • Forenwelpe
Beiträge: 1
Cavalier ist super, total umgänglich aber: sie haaren sehr. Habe selbst einen. Allerdings einen geschorenen, der haart dann (merkwürdigerweise) gar nicht mehr.

Was ist mit einem MIX? Hier in den Kölner Tierheimen gibt es viele Pekinesen Mixe, die haben einen Schnute. Oder ein CAVAPOO, CAVAchon?
schwere Wahl!
meggie
  • Forenwelpe
Beiträge: 135
Hallo Mr.....

schau dir doch mal den Cairnterrier an

Das Fell des Cairnis ist pflegeleicht, er haart nicht und auch Regen kann ihm wenig antun. Wir haben im Erdgeschoss unseres Hauses Mieter mir Publikumsverkehr und Harry ist noch nie aufgefallen durch Bellen. Ich achte darauf, dass er 1x am Tag einen langen Spaziergang macht, manchmal morgens, manchmal auch erst gegen Mittag, je nachdem wie ich Zeit habe. Er darf sich dann austoben und verschläft dann fast den Rest des Tages. Alleine bleibt er ohne Probleme, durch sein freundliches Wesen kann ich ihn aber auch überall mitnehmen. Wenn es sein muss, dann bleibt er auch mal für 2 Std. im Auto.

Cairnis jagen wohl auch, Harry Mäuse, aber selbst bei unseren Waldspaziergängen darf er ohne Leine seinen Weg gehen und schaut nur immer verzweifelt den Eichhörnchen hinterher.

Ich habe mir auch vor dem Hundekauf Gedanken gemacht, finde es super, dass du dies ebenso hälst. Für uns ist der Cairni die ideale Rasse, liebe Grüsse von Harry und Meggie
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