Welche Hunderasse?

Goldie1966
  • Begleithund
Beiträge: 620
Hallo,

hab auch mal eine Frage bezüglich Hunderassen. Zur Zeit habe ich ja eine Golden Retriever-Hündin. Ich mache mir aber schon Gedanken, sie wird nächsten Monat 12, was danach mal für mich in Frage käme. Möchte mich jetzt schon über die verschiedenen Rassen informieren, damit ich, wenn es mal soweit ist, nicht irgendeine voreilige Entscheidung treffen. Bei den vielen Hunderassen weiß man ja echt nicht was man nehmen könnte, es gibt einfach zu viele schöne Rassen.
Vielleicht habt ihr ja ein paar Tips was zu mir passen könnte.
Meine Vorstellungen sind folgende: Wenn möglich schwarz und viel Fell, möchte nicht so gerne Kurzhaar. Kniehoch bis Retrievergröße. Außerdem suche ich einen Hund, der nicht so beschäftigungsintensiv ist, sprich Agility oder so, dass ist nicht mein Ding. Ich wünsche mir einen netten, lieben Familien- und Begleithund.
Und hat hier jemand Erfahrung mit dem Berger des Pyrenees oder Elo? Die finde ich auch ganz hübsch.

Für eure Antworten danke ich euch schon im voraus.

LG Patricia
Zuletzt geändert am 12.06.2008 19:09 Uhr
Kirafrauchen
  • Forenwelpe
Beiträge: 18
Hallo Goldie1966,
mit einem Berger des Pyrenees habe ich keine Erfahrungen...
aber dafür umso mehr mit Berner Sennenhunden
Vielleicht sind sie dir ein bisschen zu groß,aber der Rest deiner Vorstellungen passen!!!
Berner sind eigentlich sehr gemütliche Hunde...sie kuscheln lieber,anstatt Sport zu treiben
Sie haben schwarz-weiß-braunes langes Fell,dass aber sehr pflegeleicht ist.
Auch deren Charakter finde ich toll...

Vielleicht kannst du es dir ja überlegen!!!

Liebe Grüße Laura
visitor
  • Moderator
Beiträge: 7446
Hallo Patricia,

beim Berger kann ich dir schon sagen, dass diese Hunde lebhaft und sehr pfiffig sind. An sich sind es Arbeitshunde.
Beim Elo kommt es sehr darauf an, was da gemischt wurde...mein Schwager hat einen mittelgroßen, und der treibt zB Rinder auf einem großen Bauernhof.

Wenn du einen Rassehund möchtest, kannst du jetzt schon Kontakte zu den Züchtern aufnehmen und sie eine Zeit lang "begleiten", so verschafft man sich einen guten Überblick über die Hunde.
Ich würde ja durch die Tierheime oder die entsprechenden Internetseiten schauen, oder auch dort vor Ort mal mit den Leuten reden.
Lieben Gruß Tina
Ein Australian Terrier ist gut - zwei sind besser!


Der Mensch versteht aus gutem Grund am besten sich mit seinem Hund, vor allem seiner Meinung wegen: Der Hund sagt nämlich nichts dagegen ...
Susanne Martin
  • Begleithund
Beiträge: 1778
Hi Patricia !
Also mir persönlich wäre der Berger de Pyrenees zu wenig Hund, er ist zwar nicht klein aber wirkt auf mich immer etwas zierlich und zerbrechlich und er ist mir persönlich zu zappelig. Einen ELO haben wir in der Nachbarschaft , sie Süße heißt Clara und ist wiklich von der Optik her sehr hübsch, vom Knochenbau her stabil und wirkt auf mich sehr gemütlich. Allerdings hat sie ein kleines Problem mit anderen Hunden, ist ziemlich eigensinnig, denke bei ihr schlägt deutlich der Eurasier durch. Und die Erziehung war auch nicht ganz so einfach und das obwohl Frauchen viele Jahre Hundeerfahrung mit den unterschiedlichsten Rassen gesammlelt hat.


Kennst Du denn Schapendoes ? Für mich wäre diese Hund eine Alternative zum Bearded Collie.

Hier mal ein Link:
http://www.ig-schapendoes.de/

Grüße
Susanne
Hunden nicht nur, wenn sie jung sind,
sondern auch im Alter Pflege angedeihen
zu lassen, ist Ehrenpflicht eines
guten Menschen. Marcus Porcius Cato
Zuletzt geändert am 12.06.2008 20:07 Uhr
NDA86
  • Forenwelpe
Beiträge: 22
Original von Goldie1966:

. Außerdem suche ich einen Hund, der nicht so beschäftigungsintensiv ist, sprich Agility oder so, dass ist nicht mein Ding. Ich wünsche mir einen netten, lieben Familien- und Begleithund.

LG Patricia

Entschuldige bitte aber ich muss jetzt einfach fragen und so direkt sein!
Was verstehst du unter Familienhund?

Ein Hund der den ganzen Tag sein dasein "geniessen" kann und nichts tun darf? Also quasi "verblödet" und sich langweilt oder ein Jäger oder Möbelzerstörer wird?
Davon halte ich mal gar nichts!

Ein beschäftigungsreicher Hund wäre für mich zum Beispiel ein Border Collie, Aussies oder Belgischer Schäferhund (evtl. sogar meine Shelties um nur ein paar zu nennen) und sowas muss ja nicht unbedingt her, aber jeder und damit meine ich wirlich JEDER Hund verdient eine gewisse "Kopfauslastung"!! Wir wollen ja auch nicht nur rumsitzen, 3 mal am Tag spazieren gehen und fertig oder?

Und Agility muss ja nicht sein, versteh ich ja wenn man selber keinen Sport machen möchte, doch es gibt inzwischen so tolle Ideen um einen Hund gedanklich auszulasten und da braucht man wirklich nicht viel mehr Zeit! Dann geht man doch lieber 10min weniger spazieren und dafür macht man mit dem Suchspiele oder so, ich denke dadurch wäre der Hund umso mehr dankbar!

Also überlege dir es nochmal! Im Prinzip ist es egal welche Rasse, jede muss in meinen Augen beschäftigt werden! Manche eben ein bisschen mehr und manche weniger!

Lass es dir mal durch den Kopf gehen!
www.chaos-shelties.com
Levia
  • Forenwelpe
Beiträge: 113
Hallo^^

Ich habe heute ein Frau getroffen, die hatte einen Flat Coated Retriever, vom Aussehen her könnten sie dir gefallen, zum Charakter kann ich leider nichts sagen......
Wenn sie dir gefallen kannst du dich ja ein bisschen informieren ^.~


http://www.healthgene.com/canine/images/retriever_flat_coated.jpg


Gruß
Jessie und Jini
Susanne Martin
  • Begleithund
Beiträge: 1778
Original von NDA86:

Original von Goldie1966:

. Außerdem suche ich einen Hund, der nicht so beschäftigungsintensiv ist, sprich Agility oder so, dass ist nicht mein Ding. Ich wünsche mir einen netten, lieben Familien- und Begleithund.

LG Patricia

Also überlege dir es nochmal! Im Prinzip ist es egal welche Rasse, jede muss in meinen Augen beschäftigt werden! Manche eben ein bisschen mehr und manche weniger!

Hi NDA 86 !

Also ich finde schon, dass Patricia klar geäußert hat was sie möchte, sie möchte keinen s.o , beschäftigungsintensiven Hund, folglich wäre der Border, wie Du bereits auch geschriebn hast , nicht der richtige Hund. Ich denke aber, dass Patricia weiß, dass man mit jedem Hund etwas tun sollte, sie möchte halt nur keine übertriebenen Aktivitäten mit ihrem Hund unternehmen. Hätte ich Patricias post geschrieben, dann hätte ich die gleichen Worte gewählt !

Grüße
Susanne
Hunden nicht nur, wenn sie jung sind,
sondern auch im Alter Pflege angedeihen
zu lassen, ist Ehrenpflicht eines
guten Menschen. Marcus Porcius Cato
Zuletzt geändert am 12.06.2008 20:51 Uhr
Goldie1966
  • Begleithund
Beiträge: 620
@NDA86

Unter Familienhund verstehe ich halt einen Hund, zum Spazierengehen und liebhaben, der nicht so "extrem" beschäftigt werden muss, wie z. B. ein Aussie oder Border Collie, die wirklich eine Aufgabe brauchen. Mir ist schon klar, dass jeder Hund beschäftigt werden muss und Zuwendung braucht, hab ja auch schon 12 Jahre einen Hund. Aber ich persönlich finde, dass heute etwas viel Getöns gemacht wird mit allem. Früher gab es das alles irgendwie garnicht, wie z. B. Agility. Ist auf jeden Fall meine Meinung. Meine Goldiehündin hab ich mir damals ausgesucht, weil sie mir gefiel und das wars. Mit ihr hab ich nix gemacht, wollte zwar ursprünglich Hundeschule machen, aber durch Kind usw. wurde da nie was draus. Sie war halt auch einfach der "Familienhund".

@Tina

Bei den vielen Rassen hab ich auch schon überlegt, ob's nicht einfach ein netter Mischling aus dem Tierheim wird. Da weiß man allerdings meist wenig über die Herkunft usw. Und ballen da nicht die Charaktere und Vor- und Nachteile aller vorhandenen Rassen aufeinander?

Diese ganzen Gedanken hab ich mir bei meiner Hündin damals überhaupt nicht gemacht. Ein Goldie sollte es sein und basta.

LG Patricia
Goldie1966
  • Begleithund
Beiträge: 620
Danke Susanne, du hast mich verstanden

@Laura

Berner Sennenhunde kenne ich, auch sehr schöne Hunde. Finde sie auch nicht zu groß, ich mag große Hunde.
LG Patricia
Zuletzt geändert am 12.06.2008 20:56 Uhr
visitor
  • Moderator
Beiträge: 7446
Ja, sicher verstehe ich, wenn man Bedenken hat, einem Tierheim Hund ein neues zu Hause zu geben.
Aber viele Hunde in den Tierheimen sind auch aus Deutschland, und es sind "normale" Hunde, die einfach aus verschiedenen Gründen abgegeben werden und grade die Schwarzen sind oft am längsten da, weil eben Vorurteile wegen der Farbe bestehen.

Aber: wir haben ja zB Natalie TTE, die auch einen guten Überblick über Hunde hat, die in Pflegestellen gehalten werden und dort kann man auch schon einiges über die Hunde sagen.
Oder man geht mal als Gassie- Gänger mit dem Hund, der in Frage kommt und verschafft sich eigenes Bild.

Du hast es ja nicht eilig! Und das ist ein echter Vorteil.

Lieben Gruß Tina
Ein Australian Terrier ist gut - zwei sind besser!


Der Mensch versteht aus gutem Grund am besten sich mit seinem Hund, vor allem seiner Meinung wegen: Der Hund sagt nämlich nichts dagegen ...
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