Was sollte bei der Vermittlung eines Hundes wirklich erwähnt werden?
Ich denke das ein gewisses maß an wissen schon wichtig ist um den Hund gut einschätzen zu können aber jedes detail muss man nicht gleich rausplaudern. So etwas kann man zu einem späteren Zeitpunkt evt. ansprechen.
Gast

- Forenwelpe
Es sollte alles erwähnt werden, was man über den Hund weiss. Meistens weiss man ja die Vorgeschichte der Hunde gar nicht, weil sie von Tötungsstationen oder Tierheimen geholt werden und man nur das Verhalten an einem Pflegeplatz beschreiben kann.
Die Hunde reagieren auch nicht in jeder Umgebung gleich und müssen sich an unsere heimische Gegend anpassen lernen, was nicht immer gelingt, sei es durch falsche Haltung durch den neuen Besitzer oder ein stark traumatisierter Hund, den man zuwenig Zeit gibt sich in der neuen Umgebung zurecht zu finden.
Leider wird im Tierschutz nicht immer die Wahrheit über das Tier berichet, so wird der Hund zum Wanderpokal und wird von einer Pflegestelle zur anderen bugsiert.
Es ist von Vorteil so viele Informationen als möglich zu bekommen, nur so kann man für den Hund auch den richtigen Besitzer dazu finden, was wie ich zugeben muss, nicht einfach ist.
Ein erwachsener Tierschutzhund ist und bleibt ein Überraschungspaket, das sollte man wissen.- Ich habe 3 davon *grins*
Die Hunde reagieren auch nicht in jeder Umgebung gleich und müssen sich an unsere heimische Gegend anpassen lernen, was nicht immer gelingt, sei es durch falsche Haltung durch den neuen Besitzer oder ein stark traumatisierter Hund, den man zuwenig Zeit gibt sich in der neuen Umgebung zurecht zu finden.
Leider wird im Tierschutz nicht immer die Wahrheit über das Tier berichet, so wird der Hund zum Wanderpokal und wird von einer Pflegestelle zur anderen bugsiert.
Es ist von Vorteil so viele Informationen als möglich zu bekommen, nur so kann man für den Hund auch den richtigen Besitzer dazu finden, was wie ich zugeben muss, nicht einfach ist.
Ein erwachsener Tierschutzhund ist und bleibt ein Überraschungspaket, das sollte man wissen.- Ich habe 3 davon *grins*
Zuletzt geändert am 24.01.2012 14:08 Uhr
ich finde es enorm wichtig, dass alle Informationen weitergegeben werden....
zum einen soll es für den neuen Besitzer keine bösen Überraschungen geben...es soll ja hinterher nicht heißen : Ja, hätte ich das gewußt dann....usw.
und zum Anderen muß man einem Tierschutzverein auch vertrauen können und der sollte keine Informationen zurückhalten...
es soll ja keiner sagen können : die erzählen einem nur die Hälfte...der Interessent sollte genau wissen, worauf er sich einlässt und ein guter Verein erzählt alles...wie gesagt, es ist eine Vertrauenssache....
wenn ich mich für ein Tierschutzhund interessiere, muß (will!!!) ich auch alles wissen, damit ich eventuelle Situationen, die dem Hund vielleicht Angst machen usw., von vornherein vermeiden kann...
klar, das Hier und Jetzt werden die neuen Besitzer schon alleine rausfinden aber wenn man alles weiß, kann man auch sagen warum ein Hund gerade in einer bestimmten Situation so oder so reagiert...
liebe Grüße
Heike
zum einen soll es für den neuen Besitzer keine bösen Überraschungen geben...es soll ja hinterher nicht heißen : Ja, hätte ich das gewußt dann....usw.
und zum Anderen muß man einem Tierschutzverein auch vertrauen können und der sollte keine Informationen zurückhalten...
es soll ja keiner sagen können : die erzählen einem nur die Hälfte...der Interessent sollte genau wissen, worauf er sich einlässt und ein guter Verein erzählt alles...wie gesagt, es ist eine Vertrauenssache....
wenn ich mich für ein Tierschutzhund interessiere, muß (will!!!) ich auch alles wissen, damit ich eventuelle Situationen, die dem Hund vielleicht Angst machen usw., von vornherein vermeiden kann...
klar, das Hier und Jetzt werden die neuen Besitzer schon alleine rausfinden aber wenn man alles weiß, kann man auch sagen warum ein Hund gerade in einer bestimmten Situation so oder so reagiert...
liebe Grüße
Heike
eine der blamabelsten Angelegenheit der Menscheit ist, dass das Wort Tierschutz geschaffen werden musste (Theodor Heuss)
Ein Leben mit Hund bedeutet unter Umständen auch mal die eine oder andere Katastrophe. Ein Leben ohne Hund wäre von vornherein schon eine Katastrophe.
Ein Leben mit Hund bedeutet unter Umständen auch mal die eine oder andere Katastrophe. Ein Leben ohne Hund wäre von vornherein schon eine Katastrophe.
Und genau das frage ich mich ja, ist es notwendig zu wissen, warum ein Hund genau so reagiert (mit Flucht, Angstaggression, Aggression, Selbstverstümmelung...was weiß ich)?
Zu wissen, dass ein Hund in bestimmten Situationen auf eine bestimmte Weise wahrscheinlich reagieren wird, halte ich für äußerst wichtig!
Zu wissen, dass ein Hund in bestimmten Situationen auf eine bestimmte Weise wahrscheinlich reagieren wird, halte ich für äußerst wichtig!
Gast

- Forenwelpe
Zumindest weiss der neue HH, ob er sich den Hund zutrauen kann. So hat der Hund die Möglichkeit auch lebenslang beim Besitzer bleiben zu können.
Tierschutzhunde kommen meistens aus schlechter Haltung oder sind Strassenhunde, sind weder sauber noch an Wohnungen und Städte gewöhnt, noch können sie alleine bleiben, abgesehen von den gesundheitlichen Aspekten, die auch abgeklärt werden müssen.
Wenn man sich das allles zutraut und keinen perfekten Hund braucht, der schon Pfoti geben kann und auf Kommando hört, dann ist ein Tierschutzhund der richtige Partner.
Ich wusste gar nix von meinen 3 hübschen Mäderln (siehe Avatar) und auch der Verein nicht. Sie kamen ohne Zwischenstation oder Pflegeplatz direkt zu mir nachhause und da bleiben sie auch.
Die meisten Hunde kann man mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen wieder hinkriegen, wenn man nur will.
@saluki,
Du kannst dich nicht darauf verlassen, wann er in welchen Situationen wie reagiert, weil er in unserer Gegend ganz andere Situationen vorfindet wie in seinem ursprünglichen Heimatland.
lg.
Tierschutzhunde kommen meistens aus schlechter Haltung oder sind Strassenhunde, sind weder sauber noch an Wohnungen und Städte gewöhnt, noch können sie alleine bleiben, abgesehen von den gesundheitlichen Aspekten, die auch abgeklärt werden müssen.
Wenn man sich das allles zutraut und keinen perfekten Hund braucht, der schon Pfoti geben kann und auf Kommando hört, dann ist ein Tierschutzhund der richtige Partner.
Ich wusste gar nix von meinen 3 hübschen Mäderln (siehe Avatar) und auch der Verein nicht. Sie kamen ohne Zwischenstation oder Pflegeplatz direkt zu mir nachhause und da bleiben sie auch.
Die meisten Hunde kann man mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen wieder hinkriegen, wenn man nur will.
@saluki,
Du kannst dich nicht darauf verlassen, wann er in welchen Situationen wie reagiert, weil er in unserer Gegend ganz andere Situationen vorfindet wie in seinem ursprünglichen Heimatland.
lg.
Zuletzt geändert am 24.01.2012 14:54 Uhr
Naja, ob die "meisten" Tierschutzhunde wie von dir beschrieben sind, Juli...wage ich zu bezweifeln, die, die ich kennen gelernt habe, waren meistens nicht so.
Aber dennoch, um einschätzen zu können, ob ich mit einem Hund umgehen kann, muss ich da wissen, dass er in seinem vorherigen Zuhause vielleicht vertüddelt wurde oder geschlagen oder sonst was?
Reicht es nicht zu wissen, dass er z.B. keinen Grundgehorsam hat, dass er z.B. ängstlich reagiert wenn..., dass er z.B. mit Schnappen reagiert, wenn...?
Ich habe einfach den Eindruck gewonnen, dass viele Menschen sich von solchen Geschichten zu sehr beeinflussen lassen...
so à la " der arme Hund hatte eine schlechte Vergangenheit, deswegen ist der so..." und vielleicht sich gar nicht darum bemühen, etwas zu verändern...
Oder aufgrund der falschen inneren Haltung nicht in der Lage sind, den Hund aus eventuell unangemessenem Verhalten rauszubekommen...
Versteht ihr wie ich das meine?
Aber dennoch, um einschätzen zu können, ob ich mit einem Hund umgehen kann, muss ich da wissen, dass er in seinem vorherigen Zuhause vielleicht vertüddelt wurde oder geschlagen oder sonst was?
Reicht es nicht zu wissen, dass er z.B. keinen Grundgehorsam hat, dass er z.B. ängstlich reagiert wenn..., dass er z.B. mit Schnappen reagiert, wenn...?
Ich habe einfach den Eindruck gewonnen, dass viele Menschen sich von solchen Geschichten zu sehr beeinflussen lassen...
so à la " der arme Hund hatte eine schlechte Vergangenheit, deswegen ist der so..." und vielleicht sich gar nicht darum bemühen, etwas zu verändern...
Oder aufgrund der falschen inneren Haltung nicht in der Lage sind, den Hund aus eventuell unangemessenem Verhalten rauszubekommen...
Versteht ihr wie ich das meine?
ich fänds auch gut, wenn soviel wie möglich zum Hund beschrieben wird. Falls nicht z.B. Agressivität Rüden gegenüber etc., kann der Hund ganz schnell wieder zurück gehen zum Vermittler, weil der HH das nicht wusste und es sich viell nicht zutraut.
Wie gesagt, ich persönlich fänds toll, wenn alles dabei steht. Bei meinem zB stand nicht alles dabei. Hat mich aber auch nicht abgeschreckt ihn trotzdem zu nehmen ^^
Wie gesagt, ich persönlich fänds toll, wenn alles dabei steht. Bei meinem zB stand nicht alles dabei. Hat mich aber auch nicht abgeschreckt ihn trotzdem zu nehmen ^^
Frauchen hat manchmal recht 

Also ich persönlich möchte auf jeden Fall ganz genau wissen,wo der Hund her kommt,was er dort erlebt hat,wie er gehalten wurde und vor allem warum er abgegeben wurde.
Als Mensch mit Hundeverstand sollte man durchaus wissen ,das man einen Hund nicht wegen seiner schlechten Erfahrungen bei dem Vorbesitzer verhätscheln oder betüddeln sollte.Hund bleibt Hund...allerdings weiss man dann besser wie man in welchen Situationen wie reagiert.Dann kann man etwaige Differenzen besser einschätzen und auch korregieren.Bei uns im Tierheim wird bei der Abgabe von Tieren immer genau nachgefragt und alles notiert.Die Interressenten möchten es meistens von sich aus genau wissen und fragen eigentlich immer nach bevor wir eigentlich alles erzählt haben.Natürlich gibt es wirklich HH die ,wenn sie wissen was der Hund so erlebt hat und aus schlechter Haltung kommt,mit Samthandschuhen anfassen.Allerdings sind es dann genau diese Hunde die oft "Probleme"machen und eventuell wieder zurück gebracht werden.Ich möchte ja auch wissen warum ein Hund z.B. Schnappt wenn ich die Hand hoch hebe,das ich dann genau daran Arbeiten kann....das ist auch gerade das schwierige bei Fundhunden,die bei uns im TH nicht in solche Situationen kommen,wie in einem "richtigem" Zuhause.Da kam es schon öfter vor das ein Hund verhaltensweisen an den Tag legt die er bei uns nicht gezeigt hat.Es kommt aber auch immer auf den Charakter des Hundes an,manche wurden extrem Misshandelt und nützen es trotzdem nicht aus wenn sie verhätschelt werden und sind die liebsten Hunde,trotz der Vergangenheit.Andere wurden schlecht behandelt und werden dann durch das betüddeln erst so richtig probelmatisch....ich finde man sollte einen Hund wie einen Hund behandeln und nicht wie einen Menschen(Knuddel,Knutsche und Kuschel mit meinem Mogli trotzdem)aber er sollte wissen wo sein Platz in der Familie ist.Familienmitglied aber nicht der Chef...die neuen HH sollten wirklich so viel wie möglich über den Hund wissen um wie schon geschrieben,genau zu wissen auf was sie sich einlassen und ob sie sich das auch zutrauen.Es ist für Hund und auch für den Halter nicht schön wenn es nicht funktioniert und man sich dann wieder trennen muss!
Als Mensch mit Hundeverstand sollte man durchaus wissen ,das man einen Hund nicht wegen seiner schlechten Erfahrungen bei dem Vorbesitzer verhätscheln oder betüddeln sollte.Hund bleibt Hund...allerdings weiss man dann besser wie man in welchen Situationen wie reagiert.Dann kann man etwaige Differenzen besser einschätzen und auch korregieren.Bei uns im Tierheim wird bei der Abgabe von Tieren immer genau nachgefragt und alles notiert.Die Interressenten möchten es meistens von sich aus genau wissen und fragen eigentlich immer nach bevor wir eigentlich alles erzählt haben.Natürlich gibt es wirklich HH die ,wenn sie wissen was der Hund so erlebt hat und aus schlechter Haltung kommt,mit Samthandschuhen anfassen.Allerdings sind es dann genau diese Hunde die oft "Probleme"machen und eventuell wieder zurück gebracht werden.Ich möchte ja auch wissen warum ein Hund z.B. Schnappt wenn ich die Hand hoch hebe,das ich dann genau daran Arbeiten kann....das ist auch gerade das schwierige bei Fundhunden,die bei uns im TH nicht in solche Situationen kommen,wie in einem "richtigem" Zuhause.Da kam es schon öfter vor das ein Hund verhaltensweisen an den Tag legt die er bei uns nicht gezeigt hat.Es kommt aber auch immer auf den Charakter des Hundes an,manche wurden extrem Misshandelt und nützen es trotzdem nicht aus wenn sie verhätschelt werden und sind die liebsten Hunde,trotz der Vergangenheit.Andere wurden schlecht behandelt und werden dann durch das betüddeln erst so richtig probelmatisch....ich finde man sollte einen Hund wie einen Hund behandeln und nicht wie einen Menschen(Knuddel,Knutsche und Kuschel mit meinem Mogli trotzdem)aber er sollte wissen wo sein Platz in der Familie ist.Familienmitglied aber nicht der Chef...die neuen HH sollten wirklich so viel wie möglich über den Hund wissen um wie schon geschrieben,genau zu wissen auf was sie sich einlassen und ob sie sich das auch zutrauen.Es ist für Hund und auch für den Halter nicht schön wenn es nicht funktioniert und man sich dann wieder trennen muss!
Original von Dini90:
ich fänds auch gut, wenn soviel wie möglich zum Hund beschrieben wird. Falls nicht z.B. Agressivität Rüden gegenüber etc., kann der Hund ganz schnell wieder zurück gehen zum Vermittler, weil der HH das nicht wusste und es sich viell nicht zutraut.
Wie gesagt, ich persönlich fänds toll, wenn alles dabei steht. Bei meinem zB stand nicht alles dabei. Hat mich aber auch nicht abgeschreckt ihn trotzdem zu nehmen ^^
ich fänds auch gut, wenn soviel wie möglich zum Hund beschrieben wird. Falls nicht z.B. Agressivität Rüden gegenüber etc., kann der Hund ganz schnell wieder zurück gehen zum Vermittler, weil der HH das nicht wusste und es sich viell nicht zutraut.
Wie gesagt, ich persönlich fänds toll, wenn alles dabei steht. Bei meinem zB stand nicht alles dabei. Hat mich aber auch nicht abgeschreckt ihn trotzdem zu nehmen ^^
Naja...aber gerade das meine ich ja nicht.
Klar müssen die potenziellen neuen Besitzer wissen, ob der Hund verträglich ist, eventuell Aggressionen oder Angst/Fluchtverhalten zeigt, ob er Kinder/Katzen/andere Hunde mag oder nicht, ob er schon Kommandos kann...etc. pp.
Ich bin mir nur nicht so sicher, ob es bei manchen/vielen Interessenten nicht sinnvoller wäre, nicht auf Sachen wie "der kommt aus schlechter Haltung" , " der wurde misshandelt" und sowas rumzureiten.
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- Begleithund
Beiträge: 689Was denkt ihr? Wäre es bei Tierschutzhunden bzw. Secondhandhunden nicht manchmal besser nicht alles zu erzählen, was sie durchleben mussten, sondern sich auf die aktuellen Fakten zu beschränken?
Ich meine, wenn den Leuten erzählt wird, was die Hunde alles erlebt haben...wie schlecht sie behandelt wurden, entwickeln sie doch automatisch ein riesen Mitleid, oder? Und ich habe den Eindruck, die meisten Menschen lassen sich von diesem Mitleid zu sehr beeinflussen...und können so dem Hund nicht im Hier und Jetzt begegnen...machen es so auch dem Hund unnötig schwer, das Leben jetzt entspannt zu verbringen...
Wäre es da nicht sinnvoller, zu beschreiben, wie der Hund jetzt ist? Was er kann, wovor er vielleicht Angst hat oder auch mal aggressiv reagiert? Muss man denn immer dazu sagen, warum er wie reagiert (weiß man ja bei vielen auch nicht, aber bei denen, wo man es weiß, muss man das unbedingt erzählen)
Klar, die neuen Besitzer müssen wissen, wie der Hund einzuschätzen ist...um zu wissen und abzuschätzen, können sie damit umgehen oder nicht. Aber müssen sie zwingend wissen, warum der Hund nun so geworden ist?
Lg Andrea und Jaimy, Cora im Herzen