Was man genau beim Hund beachten sollte

DOJO2
  • Begleithund
Beiträge: 1295
Hallo

Sehr oft liest man das dieser oder jener Rassehund gefällt .
Nur meiner Meinung nach sollte man sich nicht von diesem .
der Hund gefällt einem . leiten lassen .
Also nicht den Hund mit der Rosa Brille aussuchen und schon gar nicht ,
sich alles schön und gut reden , nur weil man den Hund will .
Denn geht man so vor , kann es nur im Chaos ... enden . Der Hund ist
dann nach längerer Zeit nicht mehr glücklich und der Besitzer bzw
die Besitzerin erst recht nicht .

Es sollte also die Logik vorherrschen und sich einige Fragen selbst stellen
bzw ehrlich beantworten .

1 ) Hat man eigentlich genug an Hundewissen . ?

2 ) Hat man genug Zeit für den Hund . ?

3 ) Weis man eigentlich , was ein Hund wirklich braucht . ?
Und damit meine ich nicht dass , was andere Menschen einem einreden wollen .


Was der Hund wirklich braucht ist .....
.... ein sicherer Schlafplatz
.... Fressen
.... Wasser
.... aber auch der TA wird gebraucht , für die nötigen Impfungen .
und zu dem allem viel Ruhe , vor allem aber eine ruhiges Leben das dem Hund
vorgelebt wird . Hektik und Stress ist das schlechteste für einen Hund , auch
wenn es der Mensch nicht als solches empfindet , so kann es dennoch für den
Hund so sein bzw dieser es so empfinden .
Und wenn dem so ist , dann ist Schluss mit Ruhe und Ausgeglichenheit , beim Hund .

Von Liebe und Streicheleinheiten jetzt mal abgesehen .

Würden alle diese Überlegungen anstellen , gäbe es mit Sicherheit weniger Hunde
... die im TSH landen
... die zu Problemhunden werden
... die zu Wanderpokale werden

Denn viele würden sich erst gar keinen Hund anschaffen , wenn sie sich alles
ehrlich betrachten bzw beantworten würden .
Eines sollte klar sein , man erlebt mit dem Hund bzw der Haltung des Hundes ,
nicht nur schöne Seiten bzw schöne Erfahrungen .

LG . Josef
Der Hund widerspiegelt die Seele seines Besitzers
Eleonore
  • Begleithund
Beiträge: 674
Frage eines Dummen Menschen:
Was genau will der Autor dieses Beitrages genau sagen?

- ein Hund braucht NUR einen sicheren Schlafplatz
- ein Hund braucht nur regelmäßig Futter?
- ein Hund braucht Trinkwasser?
- ein Hund braucht einmal im Jahr ein TA zum impfen?
- ein Hund braucht Ruhe um Entspannen zu können?

DOJO, das solltest du, wenn es dir nichts weiter ausmacht, doch mal etwas genauer erklären. Ich blicke da nicht ganz dran lang!!!
DOJO2
  • Begleithund
Beiträge: 1295
Hallo

Warum betitelst du dich jetzt als Dumm ?

Etwas nicht verstehen zu können , beziehungsweise darüber
nachzudenken was man meinen könnte , ist eben nicht so leicht .

Bedeutet jetzt kurz gesagt nichts anderes , als was ich
geschrieben habe .

Ein Hund braucht nicht dauernd beliebelt oder bespielt werden .
Ein Hund braucht nicht dauernd laufen , weil er ja einen ach so
starken Bewegungsdrang hat .
Man muss den Hund auch nicht von einer Wohnung in die Andere
bringen , nur damit ihn ja jeder sieht . Auch wenn man noch so
stolz ist auf das Hunderl , muss es nicht sein .
Diese Sozialkontakte wie sie jetzt betrieben werden , müssen auch
nicht sein . Wenn dann sucht man sich einen ausgeglichenen .. ruhigen
souveränen Hund und mit dem ist man dann unterwegs .

Vor allem aber , braucht der Hund nicht unbedingt Hundesport um
zu Folgen oder ein glückliches Leben zu haben .

Das einzige was der Hundebesitzer oder die Hundebesitzerin aber
braucht , über kurz oder lang , eine wirklich gute Hundeschule mit
tollen Trainern und Trainerinnen .
Dies ist mMn die größte Schwierigkeit für Hundeneulinge , so-etwas
zu finden .

.
Der Hund widerspiegelt die Seele seines Besitzers
Eleonore
  • Begleithund
Beiträge: 674
Na ja, ob ich nach deinen Vorschlägen vorgehen würde, käme ganz auf den Hund an und was man von seinem Hund erwartet.
Ein Welpe muss soviel lernen, da kann ich nicht viel Zeit verschwenden. Ein im fortgeschrittenen Alter übernommener Hund bekommt Gelegenheit erstmal seine Macken zu zeigen, bevor wir da dran arbeiten. Sozialkontakte halte ich für wichtig, und nicht nur mit verträglichen souveränen Hunden. Hund, auch Kinder, müssen lernen das nicht jeder Artgenosse freundlich ist.
Zu deiner Eingangsfrage wegen dumm. Ein dummer Mensch möchte gerne was dazu lernen, ein Schlaukopf ist der Meinung das er sowieso schon alles weiß und fragt nicht nach.
tomstep
  • Alpha Hund
Beiträge: 8971
Ich (!) finde oft , das "wir" Menschen des öfteren zu einigen Extremen neigen.Früher (also mal so vor 50 - 60 Jahren) waren Hunde oft , besonders auf dem Land (also z.B. bei Bauern oder so) ja eher eine Art Nutztier.Wächter , eine Art Abschreckung und oft den ganzen Tag an der Kette oder im Zwinger und das war so ihr ganzes Leben.Ihre Bedürfnisse interessierten die wenigsten Hundehalter.
Dann irgendwann hielten immer mehr Leute Hunde , in Städten , auf dem Land und auch überall sonst wo Menschen so leben und ein regelrechter Hype brach los.
Aus-/Überlastung koste es was es wolle.Oft nur um seine eigenen Bedürfnisse zu befriedigen und das andere Extrem nahm seinen Lauf und auch wieder tut man den meisten Hunden damit auch keinen Gefallen !
"Wäre doch nur ein Bruchteil der Schäferhundbesitzer so klug wie ihre Tiere."
(Stefan Wittlin, schweizer "Medicus-Canis", Kynologe-Hundetherapeut)
DOJO2
  • Begleithund
Beiträge: 1295
@ Eleonore

Hmmmm , ich bin bei meiner Aussage jetzt rein davon ausgegangen ,
das es sich um einen Welpen handelt , der einzieht .

Sollte es sich um einen älteren Hund handeln so stimmt deine Aussage
ja soooo , auch nicht ganz .
Den es kommt drauf an , was für Macken der Hund hat bzw auch , wie
gefestigt diese schon sind .

Jetzt einmal davon abgesehen , dass ein Hundeanfänger/Hundeneuling
ein mehr oder weniger schweres Problem an der Backe hat .

Du schreibst , was man von einem Hund erwartet .
In erster Linie erwarten die Menschen von einem Hund , das sie unbeschwert
mit ihm durchs Leben kommen .
Sicher gibt es auch einige die einen Hund nur Kaufen oder sich aussuchen ,
weil der Hund irgend etwas erfüllen soll . Hundesport oder sonstiges .
Aber dies , ist zum Vergleich der Hunde die gezüchtet werden , ein ganz
geringer Prozentsatz .

Was den Sozialkontakt anbelangt .
Das ist heutzutage schon so eine Sache . Denn so wie es heute betrieben wird ,
hat dies aber gar nichts mit Sozialkontakt zu tun , sondern es ist ein reines
zusammen bringen , verschiedener Hunde .
Und sehr schnell ist da ein Welpe oder Junghund , verdorben .
Klar , muss nicht so sein , wie ich geschrieben habe .
Aber dennoch würde ich es nicht rausfinden wollen , ob er gute oder schlechte
Erfahrungen macht .

Stimmt vollkommen , Tom . !

Es beginnt schon damit , das mMN der Hund schon fast zweitrangig ist und das
viele nur mehr ihre eigenen Ansprüche mit dem Hund verwirklichen wollen .
Es geht zeitweise sogar so weit , das sogar Gesetze ignoriert werden und wenn
es zwischen den Hunden zu etwas kommt ..... naja , dann war sowieso immer
der/die " Andere " Schuld .

Den wenigsten ist bewusst , das man heute als Hundebesitzer/Hundebesitzerin
mehr Pflichten hat , als Rechte .

.
Der Hund widerspiegelt die Seele seines Besitzers
DOJO2
  • Begleithund
Beiträge: 1295
Original von Eleonore:

Ein Welpe muss soviel lernen, da kann ich nicht viel Zeit verschwenden.
Sozialkontakte halte ich für wichtig, und nicht nur mit verträglichen souveränen Hunden. Hund, auch Kinder, müssen lernen das nicht jeder Artgenosse freundlich ist.


Zu deiner Eingangsfrage wegen dumm. Ein dummer Mensch möchte gerne was dazu lernen, ein Schlaukopf ist der Meinung das er sowieso schon alles weiß und fragt nicht nach.


Siehst du , genau da liegt aber der Fehler .
Wissen und Zeit ist das wichtigste ... beim oder mit dem Hund .

Da ich ja wie schon gesagt von einem Welpen ausgegangen bin , so bleibe
ich bei meiner Meinung . Den bei diesem Hund kann der Welpe lernen ...
Hundesprache .. Gestik .. Mimik und dies kann sich in Ruhe festigen .
Ist der Hund dann älter , so macht ihm eine Attacke eines Artgenossen ,
auch nicht mehr so viel aus ( Angst/Ängstlichkeit ) .

Vieles ist Kommunikation ... deshalb muss man sich noch lange nicht als
" DUMM " bezeichnen .

Es hat auch nicht unbedingt etwas mit Schlaukopf zu tun , sondern einfach
mit Erfahrungswerte .
Und es macht schon einen Unterschied ob man mit 4 .. 5 oder 6 Hunde
zu tun hat/hatte , oder mit 60 Hunde . Wovon es sich aber zum Großteil
um Aggressionshunde handelte . Da lernt man so viele Facetten des Hundes
kennen ... man lernt die Hundesprache viel besser zu deuten , vor allem
aber lernt man sich in Hunde einzufühlen .

:
Der Hund widerspiegelt die Seele seines Besitzers
Lincan
  • Begleithund
Beiträge: 1294
+ 1
Alles ist irgendwie richtig.....

Auch ich erlebe es immer wieder, dass der "neue" Hund (i.d.R. Welpe) in das neue Heim einzieht, wo ihm jedes Zimmer gezeigt wird, er es selbst erkunden darf.... GANZ FALSCH. Nächster Fehler >>> ALLE müssen das neue Familienmitglied kennenlernen bzw. umgekehrt.

Dann wird der Hund von morgens bis abends bespaßt, 7 Tage die Woche, weil er ja beschäftigt werden muss.

Schließlich geht man zur Hundeschule/zum Hundeverein, wo die Welpengruppe aus Hunden bis 8 Monaten besteht, am besten auch gleich 15 Hunde

Eine GUTE Welpengruppe hat nicht mehr als 6 Teams bis max. 18. Woche (danach Junghunde bis vor der Pubertät). Gruppe ist nicht nur Spiel sondern auch Anfänge wie z.B. in der LF, aber hauptsächlich Bindung, Herkommen etc.; Gruppe müsste auch schon homogen sein bzw. einen Trainer haben, der sehr genau aufpasst. Eine Welpengruppe ist dazu da, mit gleichaltrigen Artgenossen zu interagieren und Ernstsituationen frei im Spiel zu üben - was normalerweise auch im Wurf mit Geschwistern geschieht. Und dazu noch ein souveräner, sozial sicherer Althund wäre perfekt. Der Trainer müsste auch über viel Wissen verfügen und vermitteln können. Wenn die Welpengruppe allerdings nur aus denselben Rassevertretern besteht, dann lernen diese Hunde leider nicht die unterschiedliche Kommunikation, z.B. Aussagen erkennen bei Hängeohren, Kurzköpfe/Breitschnauzen, wenn man aus einer Langschnauzen-Stehohrenfamilie kommt.

Bei Junghunden ändert sich das Spiel in Rüpelei/Kräftemessen.

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Ich selbst habe (und mache es immer noch bei Neuzugängen) immer zunächst Bindungsarbeit gemacht und die Welpen trotz sozial sicheren erwachsenen Hunden mit in meine Gruppen genommen, auch Junghunde bis 8 Monate, dann Junghunde bis 12 Monate. Meine Hunde lernen schon früh, auch fremdgeführt zu werden wegen meiner Arbeit (haben dazu ein Zeichen für sie). Meine erw, Hunde habe ich je nach Bedarf in den Gruppen eingesetzt. Die Bindungsarbeit führte bei allen Hunden dazu, dass u.a. die LF quasi als Nebenprodukt abfiel

Ist ein Hundehalter in der Lage, mit Hundeverstand seinem Hund zu vermitteln, was er wünscht, braucht er keinen Hundeverein bzw. eine Hundeschule.
Nicht meine Hunde brauchen einen Maulkorb sondern ich!
melwin
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2061
+ 2
Original von Lincan:

Ist ein Hundehalter in der Lage, mit Hundeverstand seinem Hund zu vermitteln, was er wünscht, braucht er keinen Hundeverein bzw. eine Hundeschule.

Nur leider sind viele HH dazu NICHT in der Lage. In vielen HS fehlt es leider auch an Hundeverstand. Was fehlt sind gut geschulte und praxisverbundene Trainer. Der 11er alleine macht es nämlich auch nicht.
Liebe Grüße von Melwin.
Lincan
  • Begleithund
Beiträge: 1294
+ 1
Original von melwin:

Original von Lincan:

Ist ein Hundehalter in der Lage, mit Hundeverstand seinem Hund zu vermitteln, was er wünscht, braucht er keinen Hundeverein bzw. eine Hundeschule.

Nur leider sind viele HH dazu NICHT in der Lage. In vielen HS fehlt es leider auch an Hundeverstand. Was fehlt sind gut geschulte und praxisverbundene Trainer. Der 11er alleine macht es nämlich auch nicht.

Da stimme ich dir zu.

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