Was man beachten sollte , beim ersten Rassehund

DOJO2
  • Begleithund
Beiträge: 1295
Ich denke , es passt genau hier rein , da es um den ersten Hund geht .

https://www.youtube.com/watch?v=XBR10l92M2k

Einfach zum Nachdenken ..................

LG .
Der Hund widerspiegelt die Seele seines Besitzers
Zuletzt geändert am 30.03.2016 04:34 Uhr
Gast
+ 1
Original von DOJO2:

Ich denke , es passt genau hier rein , da es um den ersten Hund geht .

https://www.youtube.com/watch?v=XBR10l92M2k

Einfach zum Nachdenken ..................

LG .


Hallo,
ein gutes Thema ,es ist sehr wichtig möglichst oft auch aufzuzeigen ,
daß es nicht genügt, bei einem Züchter vom VDH und FCI seine Welpen zu kaufen !

Der Spruch Augen auf beim Welpen kauf,
gilt nicht nur für Hundehändler, Hobbyzüchter oder Dissidenten-Zuchtvereine,
sondern auch für den VDH-Verband für das Deutsche Hundewesen.

Gerade dieser Verband, der weltweit den Anspruch auf allein Gültigkeit erheben möchte und keinen Hund oder dessen Papiere,
der nicht von einem bei ihm angeschlossenen Züchter stammt,
als reinrassigen Hund anerkennt, kann aber genau so erbkranke Hunde wie allen anderen Züchter auch produzieren.
Keinem Hundezüchter sollte irgend ein Vertrauensvorzug gegeben werden, egal was dieser auch immer sogen mag.

Jede Hunderasse hat seine besonderen Krankheiten und einige kann man schon als Qualzuchten bezeichnen.
Leider ist es aber für einen unerfahrenen Welpenkäufer meist kaum möglich irgendwelche genauen Kenntnisse
einer Hundezucht zu erlangen.
Jeder Hundeverkäufer hat natürlich immer nur die besten Hunde , manchmal glauben sie sogar auch selber daran.
Man muß sich meistens auf seinen gesunden Menschenverstand verlaßen
und kann vielleicht auf Hunderassen zurückgreifen, die noch nicht übermäßig extrem über züchtet worden sind .



Fritz.
Zuletzt geändert am 30.03.2016 14:31 Uhr
Lincan
  • Begleithund
Beiträge: 1294
Heutzutage ist es sehr einfach - dank Internet - sich über Hunderassen und ihre Erbkrankheiten etc. zu informieren. Doch schon zu Zeiten ohne Internet habe ich mich erst einmal gründlich informiert, viele Gespräche geführt und Züchter besucht - BEVOR ein Wurf da war

Komischerweise (?) habe ich keine dieser Allergien bei meinen Hunden, keine Futtermittelunverträglichkeiten oder sonstigen Sachen - habe ich nur Glück gehabt oder einfach vorher besser ausgesucht (bzgl. Züchter, Zuchtlinien usw.)?

Für ein Auto nimmt man sich mehr Zeit beim Aussuchen - leider immer noch
Nicht meine Hunde brauchen einen Maulkorb sondern ich!
melwin
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2061
Original von Lincan:

Komischerweise (?) habe ich keine dieser Allergien bei meinen Hunden, keine Futtermittelunverträglichkeiten oder sonstigen Sachen - habe ich nur Glück gehabt oder einfach vorher besser ausgesucht (bzgl. Züchter, Zuchtlinien usw.)?


Ich glaube, mit Glück hat dass nicht viel zu tun. Schon eher mit besser informiert und besser ausgesucht.Ich hatte zum Glück auch noch nie Probleme mit Allergien oder Unverträglichkeiten. Meistens werden die Grundlagen dafür ja schon beim Züchter gelegt.Hat die Hündin (durch Futter) schon Probleme mit Allergien und Futterunverträglichkeiten,dann werden sie den Welpen meist auch schon in die Wiege gelegt. Die Welpen bekommen dann das Futter von der selben Firma, wie die Mutter (Beratervertrag mit der Firma),meistens ein Starterpaket und eine Kundennummer für ihr zukünftiges Futter. Oft dauert es dann nicht lange und die Unverträglichkeiten kommen zum Vorschein.
Liebe Grüße von Melwin.
christianeadler
  • Moderator
Beiträge: 20212
+ 1
Wenn man der Kritik dieser Sendung folgt, hat der Kauf eines gesunden Hundes bei vielen Rassen weder mit Glück, noch mit Sorgfalt bei der Wahl des Züchters zu tun. Die Beispiele vom Mops und King Charles sollen zeigen, dass das Zuchtziel selbst die Ursache der Krankheiten ist. Die platte Nase macht den Hund herzkrank, der runde Schädel zerquetscht das Gehirn. Wer seinen Hund nach den FCI/ VDH Vogaben zur Zucht zulassen lässt, kann nur kranke Hunde züchten. Da hilft eine sorgfältige Auswahl nichts. Entweder verzichtet man ganz auf einen Hund dieser Rassen, was ich persönlich bevorzugen würde, oder man kauft einen Welpen ohne Papiere und geht das Risiko ein, dass man an verantwortungslose Vermehrer gerät.
Tierhalter.... was für ein Wort? Aber leider trifft dies oft zu.... ein Mensch der das Tier davon ab-hält frei zu sein (Stefan Wittlin)
melwin
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2061
+ 1
Original von christianeadler:

Wenn man der Kritik dieser Sendung folgt, hat der Kauf eines gesunden Hundes bei vielen Rassen weder mit Glück, noch mit Sorgfalt bei der Wahl des Züchters zu tun.


Also kann man ruhig da kaufen, wo kein Wert auf gesunde und richtig verpaarte Aufzucht gelegt wird?



* Die Beispiele vom Mops und King Charles sollen zeigen, dass das Zuchtziel selbst die Ursache der Krankheiten ist. Die platte Nase macht den Hund herzkrank, der runde Schädel zerquetscht das Gehirn. Wer seinen Hund nach den FCI/ VDH Vogaben zur Zucht zulassen lässt, kann nur kranke Hunde züchten.


+Wer aber die selbe Rasse ohne Zuchtkontrolle und ohne Verein züchtet, der züchtet gesunde Welpen?



* Da hilft eine sorgfältige Auswahl nichts. Entweder verzichtet man ganz auf einen Hund dieser Rassen, was ich persönlich bevorzugen würde, oder man kauft einen Welpen ohne Papiere und geht das Risiko ein, dass man an verantwortungslose Vermehrer gerät.



+Und die Hunde vom Vermehrer sind dann gesünder?
So einfach ist dass ja nun auch wieder nicht. Ich habe mir den Link noch nicht angesehen, kann mir aber denken, um welchen Film es hier geht.Werde ihn mir gleich mal ansehen.


Ja, habe ich schon 3x gesehen,ist ein ziemlich alter Beitrag.Ich frage mich nur, wieso kaufen sich die Leute solche Rassen? Diese Krankheiten sind doch eigentlich allgemein (durch TV,Presse und Fachzeitschriften ) bekannt. So langsam müsste sich dass doch unter Hundefreunde rum gesprochen haben. Auch in Hundeforen werden Interessenten dieser Rassen darauf hin angesprochen und davor gewarnt. Die Leute kaufen aber trotzdem. Man weiß also, worauf man sich einläßt. Hunde dieser Rassen ohne Papiere und Mixe daraus sind aber auch nicht gesünder. Es trifft also nicht nur Rassehunde. Im Gegenteil, diese Krankheiten werden so sogar noch in Mischlinge rein getragen, weil gedankenlos vermehrt wird. Ist dass nun besser?
Liebe Grüße von Melwin.
Zuletzt geändert am 30.03.2016 22:02 Uhr
christianeadler
  • Moderator
Beiträge: 20212
Das hast du falsch interpretiert. Der Käufer hat die Wahl zwischen einem Hund mit Papieren, der garantiert krank ist, einem ohne Papiere, der vielleicht auch krank ist, oder gar keinem dieser Rasse,
Tierhalter.... was für ein Wort? Aber leider trifft dies oft zu.... ein Mensch der das Tier davon ab-hält frei zu sein (Stefan Wittlin)
melwin
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2061
Original von christianeadler:

Das hast du falsch interpretiert. Der Käufer hat die Wahl zwischen einem Hund mit Papieren, der garantiert krank ist, einem ohne Papiere, der vielleicht auch krank ist, oder gar keinem dieser Rasse,


Würde ich nicht so sagen. Es sind nicht alle Hunde dieser Rasse ( mit Papieren) automatisch krank, nur weil es eben Rassehunde sind.Es gibt nur eben viele, die Rassebedingt krank sein können. Die beste Lösung wäre da natürlich, erst überhaupt nicht diese Rassen zu kaufen.
Liebe Grüße von Melwin.
Ruedieltern
  • Halbstarker
Beiträge: 314
Original von christianeadler:

Das hast du falsch interpretiert. Der Käufer hat die Wahl zwischen einem Hund mit Papieren, der garantiert krank ist, einem ohne Papiere, der vielleicht auch krank ist, oder gar keinem dieser Rasse,

Ich hatte mir mal einen Beitrag angesehen. Da ging es um eine Rasse, die verstärkt mit Problemen wie HD zu kämpfen hat. Die haben dann durch Mitmischen anderer Rassen von gleichem Gemüt gezüchet. Raus kamen Hunde, die aussahen wie die anderen Rassehunde (ich weiß wirklich nicht mehr um welche Rasse es sich gehandelt hatte und welche mitgemischt hat). Auch die Wesensmerkmale waren darauf ausgerichtet. Allerdings konnten die rassebedingten Erbkrankheiten eingeschränkt werden. Ich denke also schon, dass durch gezielte Einkreuzung "Erbkrankheiten" in Schach gehalten werden können. Ich achte allerdings ohnehin schon darauf, Rassen und Mischlinge aus diversen Rassen zu bevorzugen, die noch recht ursprünglich und weniger anfällig sind. Beispielsweise hat ein Deerhound wesentlich weniger Probleme als der recht artverwandte Irische Wolfhund. Auch Schnauzer oder Pudel sind sehr robuste Tiere.

Bei einem Mops wäre ich auch aus "guter" Zucht sehr vorsichtig. Aber auch hier werden schon in manchen Zuchten schon wieder Fortschritte gemacht. Zurück zum Mops mit Nase. Es reicht ja längst nicht mehr aus, Welpen von krankheitsfreien Eltern zu wählen. Auch die Generationen davor können ihren Teil dazu beitragen. Ob deswegen gleich Mischlinge die gesünderen Tiere sind, weiß ich auch nicht. Leider stecke ich in der Thematik viel zu wenig drin. Ich habe noch nie vor dieser Wahl gestanden.

Für mich war immer klar, dass es ein Hund aus dem Tierschutz sein soll (ob Aus- oder Inland, ob Mischling oder Rassehund ...). Wichtig war nur, dass der Hund nicht aus einer Qualzucht entstand. Ich liebe französische Bulldoggen. Würde mir aber nie eine aussuchen. Zu sehr täten sie mir leid. Genauso wie andere Doggen mit tiefem Schwerpunkt und zu kurzer Nase. Oder einen Kangal oder sonstigen Molosser, der heutzutage kaum noch eine Stunde rennen kann, ohne Schäden davon zu tragen ... Davon aber mal abgesehen: Mit früheren Mischlingen hatten wir immer Glück. Sie starben im hohen Alter an Altersschwäche. Mit reinrassigen Hunden aus VDH-Zucht habe ich bisher keine Erfahrungen. Ich habe allerdings den Eindruck (durch VDH Rassebeschreibungen), dass dort viel Wert auf das perfekte Äußere gelegt wird. Vielleicht auch auf Krankheitsfreiheit der Elterntiere. Aber, dass am Ende des Tages ein Hund nach Wesen und Aussehen bewertet wird. ... Wenn ich nur immer diese armen, überzüchteten Schäferhunde sehe, die ihre Hüfte beinahe auf dem Boden tragen. So ein Bild macht mich immer wieder traurig. Vor allem, wenn diese Hunde freudig zu Fraule rennen aber dabei so richtig ungesund aussehen.
Zuletzt geändert am 30.03.2016 23:33 Uhr
Lincan
  • Begleithund
Beiträge: 1294
Wie naiv muss man sein, um solche Äußerungen zu tätigen wie, dass Rassehundezucht per se kranke Hunde hervorbringt?

Tatsächlich kann man nicht davon ausgehen, dass ein Rassehund eines best. Verbandes (hier VDH) per se gesund ist. alle anderen Verbände nur kranke Welpen produzieren lässt. Ich kenne beide Seiten, also VDH und Nicht-VDH, habe auch selbst Hunde aus diversen Verbänden.

Ich schaue immer nach dem Züchter, also sein Wissen, seine Zuchtplanung/Zuchtstrategien, die Aufzucht der Welpen usw.

Linienzucht/Inzestzucht sind bei mir ein Ausschlusskriterium.

Auch Pokale/erste Plätze der Vorfahren interessieren mich nicht.

Beim VDH ist es wesentlich schwieriger, ein V1 zu bekommen; auch wenn man alleine im Bewertungsrind steht, kann es sein, dass man "nur" ein SG bekommt. Auch den Titel "Weltsieger" bekommt man nicht so leicht; bei den Championaten ist es noch schwieriger als beim Nicht-VDH.

Man kann nun den kleinen Rassehundeclubs außerhalb des VDH vorwerfen, dass sie Etikettenschwindel bzgl. Ausstellungen betreiben, weil sie z.B. in einer Schützenhalle in Deutschland ohne Auslandsrichter und Auslandsaussteller und max. 300 Hunden einen Weltsiegertitel vergeben. Aber sind deswegen die so gekürten Rassehunde schlechter als die beim VDH? Oder sind die Rassehunde beim VDH schlechter als bei den Nicht-VDH-Clubs?

Übertreibungen in der Zucht werden durch das Richterwesen gemacht. Richter sind Züchter, nicht unbedingt der Rasse, die sie richten (z.B. bei Allroundern so), aber sie haben auch Kontakt zu anderen Züchtern, sehen, was auf dem Markt los ist usw. Auch Richter unterliegen einer Hierarchie, haben auch ehrgeizige Ansprüche. So habe ich - beim VDH, nicht bei den Clubs außerhalb des VDH - Richter kennengelernt, die massiv ihre eigenen Vorstellungen von "Schönheit" vorantrieben, Spezialzuchtrichter waren/sind und so die auch von ihnen gezüchtete Hunderasse übel veränderten.

Solange es "nur" mehr Fell ist, ist der Schaden nicht so groß, doch leider haben solche Richter es geschafft, aus dem Mops einen Krüppelhund zu designen. Ohne Züchter, die auf erste Plätze schielen, wäre das natürlich nicht gegangen, aber auch nicht, wenn die Nachfrage nach solch kaputten Hunden nicht so groß wäre.

Was war aber eher da >> das Huhn oder das Ei?

Beim CKC, der nun nicht unbedingt ein Modehund ist, kann es eigentlich nur am Richterwesen liegen. Dazu kommt - wie auch bei anderen Rasseclubs innerhalb des VDH - dass die Mitglieder (Clubs, darin dann die Züchter) auch wichitge gesundheitliche Dinge kippen können.

Am Beispiel des Collie erläutere ich mal:

Der MDR 1-Gendefekt, der gerne verharmlosend als einfache Medikamentenunverträglichkeit dargestellt wird von gewissen(losen) Züchtern sollte, das der Erbgang bekannt ist, lt. VDH-Verantwortlichen herausgezüchtet werden. deshalb gab es strikte Verpaarungsvorgaben - also eigentlich eine gute Sache. Die die Rasse Collie betreuenden Clubs jedoch haben einen Riesenaufstand gemacht und eine juristische Möglichkeit gefunden, diese Vorgaben auszusetzen.

Innerhalb dieser Clubs gibt es aber nicht nur die Züchter, die auf Pokale züchten sondern auch die anderen, denen die Gesundheit ihrer Hunde an erster Stelle steht. Diese Riege muss sich allerdings eine ganze Menge von den Altzüchtern gefallen lassen, also ein sehr dickes Fell haben. Auf Ausstellungen können sie i.d.R. noch nicht mal einen Blumentopf gewinnen, haben aber schlicht die besseren Hunde. Das wiederum haben auch Käufer gemerkt >> die Hunde dieser Züchter gehen weg wie warme Semmel während andere auf ihrer Nachzucht sitzen bleiben Möglicherweise führt das Käuferverhalten nun in die gewünschte Richtung

Ein großes Manko ist die Matadorzucht, also Vererber, die viel zu häufig eingesetzt werden (weil sie ja so prämiert sind (*grrr*), was dann den Genpool erheblich verkleinert. Es gibt allerdings Clubs im VDH, bei denen in den Zuchtstatuten schon gewisse Dinge ausgeschlossen werden. Bei den Zuchtstatuten außerhalb des VDH habe ich das nicht überall gefunden; meistens heißt es nur, dass die Züchter selbst verantwortlich sind und nur mit gesunden Hunden züchten dürfen.

Sind dann Mischlinge gesünder????

Es kommt auf den Mischling an!!!!

Abgesehen davon, dass jede Hunderasse aus Mischlingen entstanden ist (nicht nur Hybriden sondern ganz viele Mitmischer), sind auch Mischlinge einfach nur multirassig

Habe ich z.B. einen DSHxBerner SennenhundxHovawartxLeonberger-Mix kann ich mir damit ganz böse einen multikranken Hund angeschafft haben (HD, ED, Pankreas usw. usf.). So etwas geht natürlich auch bei anderen durchgemixten Hunden jeglicher Größe

Manchmal gibt es sogar Strömungen, die nicht unbedingt einer Rasse zuzuschreiben ist, noch nicht einmal einer Hundegröße. So hat mir z.B. ein TA auf meine dbzgl.Nachfrage erläutert, dass er in seiner Praxis eine Erhöhung der Analdrüsenverstopfungen feststellen konnte über die vielen Jahre. dabei war es völlig unerheblich. wie groß der Hund war, ob Rassehund oder Mischling oder - man glaubt es kaum - wie die Fütterung war! Er selbst hatte immer Mischlinge in allen Größen und hat es sogar bei seinen eigenen Hunden feststellen müssen!

Bei einer Untersuchung, ob Mischlinge per gesünder sind als Rassehunde wurde festgestellt, dass es auf die Größe ankommt, also Übertreibungen in der einen wie in der anderen Richtung immer schädlich wären; ein mittelgroßer Hund also die besten Chancen auf ein langes, unbeschwertes Leben habe.....

Egal, welche Untersuchungen es auch immer gibt - es kommt auf die Parameter, also auch, aus welcher Zucht der Hund stammt (Kriterien siehe oben), welche Rasse er hat usw., aber auch, wann und wie unterstützt wurde (z.B. Herztabletten, übrigens auch gerne für Mischlinge genommen), wie gefüttert wird, wieviel Bewegung der jeweilige Hund hat usw.

Eigentlich kann man nur unter exakten Laborbedingungen mit einer hohen Anzahl von Probanden eine annähernd klare Aussage treffen. Das ist schlicht nicht möglich.

Was mir zudem noch einfällt >> instinktsichere Hündinnen murksen ihre Welpen ab, die einen Schaden haben, indem sie - je nach Veranlagung - totbeißen, totquetschen, sich nicht kümmern. Züchter jedoch versuchen, jedes Leben zu retten und päppeln solch einen Welpen mit aller Kraft auf. Wenn es schlecht läuft, kommt solch ein Welpe in die Zucht.

Übrigens >> der Fairness halber muss ich noch etwas ergänzen: ich habe auch Richter beim VDH kennengelernt, die sehr wohl auf Gesundheit achteten und einen Hund mit Entropium nasale z.B. NICHT auf den ersten Platz setzten oder endlich auch den Standard korrekt auslegten anstatt Übertreibungen zu forcieren

Ich finde es sehr gut, wenn es mächtig viele Veröffentlichungen gibt, die die negativen Auswüchse in der Hundezucht anprangern!!!!! Dazu gehört z.B. auch, dass es immer mehr Rüden z.B. bei den Bullytypen gibt, die nicht mehr ordentlich decken können und Hündinnen, die nur noch per Kaiserschnitt entbinden können (wegen der ungeheuer großen Köpfe der Welpen).

Mir ist bewusst, dass meine Worte eher in die Richtung driften, sich lieber einen Mischling anzuschaffen. Allerdings ist das zu kurzsichtig gedacht. Wer sich mit dem Rassehundewesen intensiv befasst, kann nämlich sehr wohl entdecken, dass gerade durch Voruntersuchungen/Zuchtbedingungen Voraussetzungen geschaffen werden, die einen Hund langlebiger werden lässt. Das Dilemma scheint die so genannte Schönheitszucht zu sein (siehe oben unter Ausstellungen), doch zeigen diese Rassehunde (obige Beispiele) das Gros an?

Es spielen viele Faktoren mit. ob ein Hund erbgesund ist - und sie sind nicht auf ein einziges Kriterium zurück zu führen. So gibt es den MDR 1-Gendefekt auch bei frei verpaarten Mischlingen, kann aber zumindest bei den Rassehunden durch das Wissen um den Erbgang ausgemerzt werden, bei Mischlingen wegen der Freiverpaarung nicht
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