Was macht für euch die ideale Hundeschule/Hundeverein aus?

WolfsSong
  • Halbstarker
Beiträge: 498
Hallöchen,
ich wollte mich mal ein wenig umhören, was für euch eine gute HuSchu oder auch ein Hundeverein mitbringen sollte!

Ich möchte ja gerne versch. Meinungen hören, da ich mit unseren neuen Hündin Nala, eig. noch auf der Suche nach einem geeigneten Verein/ HuSchu bin. Sie ist kein Problemhund, mit ihr möchte ich nur die Grunderziehung nahezu perfektionieren und eben auf eine BH hinarbeiten. Ob Hundesport was für uns wäre, da bin ich noch unentschlossen. Ich kenne leider auch noch keinen (guten) Verein, der sowas wirkich aktiv anbietet.
Wir haben aktuell eine HuSchu wo wir hingehen, dieser läuft offiziell über den IRJGV und bietet eben nur über diesen Verein Prüfungen an. Leider ist das Training nur 1x in der Woche und da machen wir zwar Gruppenübungen, aber es ist eher ein "Learning by self-doing", d.h. die Trainer helfen nicht wirklich bei der Grunderziehung, geben nur vor, welche Übung jetzt drankommt etc. Ich würde mir auf längere Sicht aber einfach mal jmd. wünschen, der wirklich produktive Tipps zur Verbesserung geben könnte...

Alles nicht so einfach
Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen.
(Ernst R. Hauschka)
Terrortöle
  • Forenwelpe
Beiträge: 189
Hallo,

ich bin mit ähnlichen Vorstellungen in einem Schäferhundverein gelandet.
Vorher war ich in einer Hundeschule, aber irgendwann war das nicht mehr das was ich wollte. Ich bin einfach los und habe mir alle möglichen Vereine in der erreichbaren Umgebung angeschaut und mit den Leuten dort gequatscht. Geblieben bin ich dort wo ich ein gutes Bauchgefühl hatte. Es war nicht alles so wie ich es mir vorgestellt hatte, aber soweit ok.
Durch viele Kontakte dort hatte ich gutes Training und habe viel gelernt. Später habe ich noch mal die OG gewechselt und nun ist alles so wie es sein sollte.
Mittlerweile bin ich im Vorstand, gebe Training und bilde meine Hunde aus. Es gibt viele Mitglieder die sich gut verstehen und viele Gäste die gerne kommen und in unseren Sportgruppen trainieren. Wir richten Turniere aus und haben ein mal im Jahr eine BH-Prüfung.
Ich würde es immer wieder so angehen und eben auch Kompromisse eingehen, egal ob es sich um die Entfernung handelt oder ob da einige Leute sind die mir nicht so zusagen.

LG Terrortöle
Gast
Hallo Wolfssong,
eine gute Hundeschule steht und fällt mit dem Trainer und seinen Methoden, genauso ein Verein. Nur kommt dazu, das sich auch der HH dort wohlfühlen sollte. Da muß man schon auf seinen Bauch hören und seinen Hund gut beobachten ob alles richtig ist. Ich habe mit meinen beiden diverse Welpenspielsttnden abeklappert und mir das beste rausgesucht. Das hat mich aber nicht daran gehindert weiter zu suchen. Denn was nützt es, wenn du in einer HUSchu die BH machst, die dann vom Verein wo man vielleicht hinterher Sport treiben will, nicht anerkannt wird. Aucch eine beim IRJGV abgelegte BH wird vom VDH und seinen Zweigvereinen nicht anerkannt. Du must schon vorher genau überlegen wie du dir die weitere "Karriere" deines Hundes vorstellst. Du kannst nur suchen bis du das richtige gefunden hast. Mir wurde bei meiner ersten Ausstellung beim IRJGV gesagt, das ein evntuell erworberner Titel beim VDH nichts gilt. Ich bin seit schs Jahen Mitglied im IRJGV bilde aber dort nicht aus weil zu weite Anfahrt zum nächsten Platz. Ich htte ds Glück, einer sehr versierten und vo angagierten trinerin in die Hände zu fallen, die mir soviel wissen an die Hand gegeben hat, das ich meine kleinen Banditen selbst erzzogen und ausgebildet habe. Welpenspielgruppen ienten bei mir nur dem Zweck meine Welpen an anders aussehende Rassen zu gewöhnen. Eine Hundeschule sehen meine beiden nur, wenn ich der Meinung bin sie brauchen mal wieder kontrollierte Bewegung. Dann machen wir mal Aggility auf einer vorgegeben Anlage.
LG, Alidasy mit Banditen
WolfsSong
  • Halbstarker
Beiträge: 498
Ja, nach versch. HuSchu's umschauen mache ich bereits Leider gibt es auch einige schwarze Schafe in meiner Gegend, zu denen mich keine 10 Pferde jagen würden...

Das der IRJGV eben nicht zum VDH gehört, war mir leider schon klar...schade drum! Eig. empfinde ich meine bisherige HuSchu als recht harmonisch. Aber wie Alidasy schon schrieb: Einen wirklichen Trainer, der einem hilfreiche Tipps gibt, gibt es eben dort nicht. Wenn ich dort bin ist es eher eine "Leistungsabfrage" ich sehe selbst, wo ich noch dran arbeiten muss und wo nicht, schließlich gibts in den Gruppenübungen jede Menge Ablenkung

Vielleicht finde ich ja doch noch einen Verein, der mir zu 99,999% zusagt...aber weitere Erfahrungswerte sind weiterhin gewünscht!
Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen.
(Ernst R. Hauschka)
Zuletzt geändert am 05.08.2014 20:25 Uhr
Lincan
  • Begleithund
Beiträge: 1294
In Vereinen arbeiten die Trainer ehrenamtlich. Sie sind i.d.R. nicht dazu da, z.B. Problemfälle im Einzelcoaching zu "bearbeiten". Aber auch das "normale" Training ist oft ganz best. Dinge reduziert, weil es arbeitstechnisch nicht anders machbar ist. Wer ehrenamtlich arbeitet opfert seine Freizeit - und man möchte als Vereinstrainer ja auch mal was anderes in der eigenen Freizeit machen oder einfach auch nur selbst mt seinem Hund trainieren.

Dazu kommt, dass es oft nihct genug Trainer gibt und alles bei dem einen hängen bleibt. Dann muss schon aus diesem Grund gut überlegt werden, welche Hauptrichtung der Verein einschlagen will oder auf welchem Gebiet der Trainer sich spezialisiert hat, z. B. Agi. Wenn die BH im Vordergrund steht, dann wird eben darauf trainiert und man erwartet Eigeninitiative von den HH, da diese ja schon ganz gut vorbereitet sein sollten, um in die BH-Gruppe zu kommen.

Die Anfordeurngen unter den Vereinen sind auch bei den BH-Prüfungen sehr unterschiedlich > während es beim DVG eher PillePalle ist, wird beim IRJGV ordentlich was verlangt.

Als ich mal bei einer sehr netten und versierten Kollegin am BH-Training teilnahm (DVG), war mir klar, dass viel Wert auf Millimeterarbeit gelegt wurde (ist Obedience-Crack).

In einem anderen Verein wurde dagegen viel Wert von Anfang an auf Alltagstauglichkeit gelegt, also auch auf Körpersprache etc. - es wurden da auch spezielle Theorieabende abgehalten, auch schon in den Welpengruppen, dann Junghunde 1, Junghunde 2, erwachsene Hunde bis zur BH oder eben auch Sachen wie Sport- und Spaßtraining. Da hatten sportliche HH, die evtl. auf Turniere gehen wollten, keinen Ansprechpartner, obwohl z.B. eine Trainerin einen Obedienceschein hatte, die andere einen Agischein - es blieb dann beim Hausfrauenagi etc. (analog zum Hausfrauenreiten, also ohne sportliche Ambitionen).

Manche HH in unserer Gegend gehen auch mal auf andere Hundeplätze, haben entweder überall Gaststatus oder sind in mehreren Vereinen, weil sie z.B. bei dem einen Verein die Alltagstauglichkeit und den Spaß toll finden und bei dem anderen Verein die sportliche Note oder einfach, weil die Trainingszeiten unterschiedlich sind und sie so mit den WE-Diensten besser klarkommen. Und manchmal gibt es auch das Trainerkarussell, weil es Knatsch unter den Trainern gibt und dann einer mal in einen anderen Verein abwandert oder auch das HH-Karussell, weil es stark menschelt im Verein und man sich plötzlich nihct mehr wohlfühlt. In unserer Gegend findet jeder Topf sein Deckelchen, aber das ist eben nicht überall so.
Nicht meine Hunde brauchen einen Maulkorb sondern ich!
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