Was macht Biofutter so besonders?

Hundeli
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2020
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Guten Morgen

tja, sicher gibt es riesige Qualitätsunterschiede bei Futter und natürlich auch bei Lebensmittel. Die vielen Labels verunsichern zum Teil die Konsumenten, aber was noch mehr verunsichert sind die hübschen Halbwahrheiten bei der Werbung. Dazu kommt auch, dass oftmals ziemlich viel nur sehr kleingedruckt auf der Verpackung eines Produkts steht. Selbstverständlich nicht erwähnt in all den lobenden Aussagen zum Produkt.

Nach wie vor ist meine Meinung, wenn ich ein Bioprodukt kaufe, erwarte ich auch dass es vollumfänglich dem Bio-Sinn entspricht. Anders gefragt, seit wann wachsen Labornährstoffe auf Bäumen und können 'bio-zertifiziert' werden? Mag sein, dass ich da eine Bildungslücke habe, mag sein, dass sowas in der EU möglich ist.......mein Verstand aber wehrt sich gegen die Stoffe, welche in Labors aus x-wie behandelten Waren hergestellt werden.
Je nachdem welche Vormischung von z.B. Vitaminen in ein Futter gemischt wird, sind auch sehr ungünstige Stoffe im Produkt. Da Hersteller bekanntlich nur einen Teil der 'Zusätze' offen deklarieren müssen, bleibt Vieles ungewiss. Nachfragen kann man, aber in der Regel sind die Antworten sehr schwammig und unklar.

Vorschriften sind zwar da, die betreffen aber nur ein Teil vom Ganzen. Hier stellt sich denn auch die Frage, warum müssen Futterkomponenten aus Bioherkunft mit synthetisch gewonnenen Nährstoffen aufgepeppt werden?

So nutzt es eigentlich wenig, wenn man bereit ist mehr Geld für ein Bio-Futter auszugeben........blos weil die 3Buchstaben eine Art Sicherheit verbreiten sollen.
Man kann demnach getrost ein Produkt wählen, dass eben ohne diese Labornährstoffe zubereitet ist. Worin das Fleisch von anständiger Tierhaltung stammt, die Gemüse und weiteren Zutaten vollwertiger Herkunft sind.

Meine Devise ist daher, egal welches Label die Deklaration (oder Analyse) auf der Verpackung ist der Massstab zu 'was ist drin?' Anhand dieser Angaben kann ich beurteilen, ob das Produkt künstlich gewonnene Waren enthält, die nun mal nicht nur gesund sind, oder nicht. Dann erst beurteile ich den Rest. Weil, sind vollwertige Zutaten in einer Rezeptur für ein Produkt verwendet worden, reichen deren Nährstoffe zur Ernährung von Tieren und Menschen!

Grüess Hundeli
stiawoscha
  • Forenwelpe
Beiträge: 3
+ 1
ich hab noch mal versucht mich dazu genauer zu informieren - ist etwas schwierig.

Also 5% des Biofutters darf nach EU Verordnung wohl auch aus konventionellen Quellen stammen.

Ist ein Stoff nicht anders zu bekommen, dann kann das Unternehmen eine Ausnahmegenehmigung bekommen und tatsächlich auch aus genetisch manipulierten Quellen beziehen. Das trifft vor allem zu auf Zusatzstoffe wie Vitamine und Aminosäuren zu.

Prinzipiell denke ich auch das Futter selbst herzustellen ist das beste, aber halt aufwendig. Und vor allem muss man natürlich wissen was man da tut, aber Rezepte gibts ja genug.

Und Biologisch produzierte Futtermittel wie auch Lebensmittel sollten eigentlich nicht von großen internationalen Konzernen bezogen werden. Das führt die Bioidee ad absurdum. Und wenn man von einem kleinen Hersteller bezieht, dann wird man ohnehin auch die entsprechenden Informationen bekommen was denn drinnen ist...
Hundeli
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2020
+ 1
Guten Morgen stiawoscha und all

ich bin mal sehr kritisch..............also; bei Biozertifizierung ist bekanntlich das ganze Nutztier (resp. ganzer Hof) mit dem Label versehen........
Da können Nutztierteile verwendet werden, die insofern fragwürdig sind, da sie noch vor Kurzem in die Verbrennung mussten.
Da können Resten aus der Lebensmittelverarbeitung (Schalen, Hülsen, ganze Pflanzen oder ähnliches) verwendet werden.
Genaue Infos gäben einzig die Spezifikationen der einzelnen Inhalten, doch die werden logischerweise nicht bekannt gegeben. (ich sah mal ein solches Papier zu Geflügelfleisch. Da war kein ug Fleisch zu sehen, dafür jene Menge Abfälle von Geflügeln)

Gemäss Futtergesetzen müssen gewisse Stoffe deklariert werden. Hier aber bleibt wiederum die Möglichkeit, je nach dem die Maximummenge zuzumischen, aber die Minimummenge anzugeben.............Toleranzwerte kommen noch dazu. Dann, nur wenige Zusätze müssen deklariert werden, so dass ganze Mischungen nicht in die Analysepflicht gehören.........

Zugesetzte Nährstoffe sind nun mal unmöglich gewonnen von Bio-Herkunft. Seit wann entstehen auf Biohöfen Pulvernährstoffe?
Wenn's interessiert kann ja mal die Bücher vom Grimm zu den Nährstoffen und so weiter lesen...........
Ja, viele synthetische Nährstoffe stammen von Pflanzen oder deren Erzeugnissen ab, ABER, dass die Grundprodukte für die Gewinnung von den Nährstoffen verändert, manipuliert usw. wurden, wird ja nicht erwähnt.

Ichgeb gern zu, dass diese kritischen Worte eigentlich auf fast alle Produkte für Mensch und Tier passen. Was mich ganz persönlich einfach sehr stört ist, dass man treuglaubende und vertrauensschenkende Konsumenten quasi unehrlich behandelt.
Sorry, blos.....ist es denn ehrlich, wenn zuweilen so viele, synthetisch gewonnene Stoffe in einem BioProdukt sind?
Für mich nicht und drum erlaub ich mir, meine persönliche Meinung zu nennen. Vielleicht auch, weil es einige gute Produkte von Herstellern auf dem Markt gibt, die zwar nicht 'nur' Biogrundlagen verwenden, aber eben auch keine Kunstnährstoffe zumischen. Rezepturteile die aus artgerechter Nutztierhaltung, anständigem Anbau stammen und vollwertig verwendet werden, benötigen keine Zumischungen aus Labors.
Lächelnd wieso viel Geld für drei Buchstaben, wenn es ohne die günstigeres und gesünderes gibt?

Grüess Hundeli
stiawoscha
  • Forenwelpe
Beiträge: 3
+ 1
naja ich bin da nicht ganz so kritisch was die Ausgangsmaterialien betrifft.

Mein Hund frisst schlichtweg fast alles von einem Tier. Also wenn sie sich ein Huhn klaut bleiben nur ein paar Federn und die Gallenblase übrig. Bekommt eine Kuh die Klauen geschnitten heben die Hunde jeden Schnipsel auf usw.

Also die meisten Hunde haben ja nicht die Gelegenheit ihren Besitzern ihre Speisevorlieben so zu zeigen - und natürlich klingt es für den Menschen nicht sehr appetitlich wenn man liest was alles so als Nebenprodukte der Schlachtung letzlich im Tierfutter landet, die Hunde würden das aber sicher anders beantworten.
Es ist bei uns ja auch ein reines Wohlstandsphänomen, daß wir alles außer Muskelfleisch als Abfall betrachten.
Zugelassen sind von den Schlachtnebenprodukten für die Heimtierernährung übrigens nur jene von Tieren die auch für den menschlichen Verzehr freigegeben wurden. Alles andere muss gleich am Schlachthof eingefärbt werden um auszuschließen daß es noch iwo landet wo es nicht hingehört.

Das andere Thema sind die Zusatzstoffe wie Vitamine. Auch wenn im Ausgangsmaterial genügend Vitamine vohanden sind werden diese wohl im Zuge der Verarbeitung zerstört werden. Gerade bei Trockenfutter ist natürlich viel Hitze notwendig usw. Also ein gutes Futter wird nicht ohne diese Zusätze auskommen, außer es wird frisch zubereitet.

Und dann sind da noch die Mineralstoffe, die natürlich auch nicht aus dem Öko Anbau kommen können.
Hundeli
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2020
+ 1
Hi Du.......

naja, ich find halt, wenn man von der oder der Qualität Fleisch schreibt oder redet, sollt es dann nicht Abfall sein...........

Soso, Versicherungstiere werden also vernichtet? Das ist mir nun total neu, denn die Futterhersteller und auch viele Frischwaren-Shops verwenden seit je her solche Fleische............Leider werden eben, Mägen, Drüsen, Sehnen usw. verwertet, was in entsprechenden Spezifikationen nachgewiesen ist. Bloss, wen kümmerts, wenn auf der Verpackung die schönsten Fleischbilder sind.

Zu synthetischen Nährstoffen, ganz klar nein. Es müssen nicht zwingend künstlich gewonnene Nährstoffe in ein Futter gemischt werden. Würd man eine Nährstoffanalyse von einer Frischfutter-Napffüllung machen, wären die Gehalte etwa gleich wie in einem Futter das mit vollwertigen Rohkomponenten und schonend hergestellt wurde und keine dieser Kunstnährstoffen enthält. Durch den Verarbeitungsprozess gehen wenige % an Nährstoffen verloren, die aber auch durch einfrieren, durch Licht und Lagerung verloren gehen...........die grösste Menge bleibt erhalten. Vorteil ist auch, je nach Verarbeitung, dass die Inhalte korrekt aufgesplittet sind, so dass der Hund die Nährstoffe aufnehmen kann.
Betreffend Wärme beim Herstellen..........kaltgepresste Futter täuschen, da die Vorbereitung bis zum letzten Arbeitsgang genauso warm gemacht wird, wie bei Extruderfutter. Dann stellt sich auch die Frage, ob über 50° noch als 'kalt' hingestellt werden kann..........da der Ausdruck von der Ölgewinnung stammt, wären dort die Grade schon ziemlich verwerflich. Kaltabfüllung bei Dosen usw. von Nassfutter kann nicht sein, da der Inhalt gähren würde. So hätte man bald mal eine grössere Explosion in Lager oder Keller, da die Dosen, Tüten, Schalen durch den Druck aufspringen würden. Gebackene Futter sind oftmals länger an der Wärme von ca. 180°. Vergleichbar mit unseren Kuchen, Keksen oder sogar Aufläufen, Pizzas etc. Extruderfutter schonend hergestellt, bietet korrekte Aufsplittung und so schnelle Verarbeitung, dass eben fast keine Nährstoffe verloren gehen.

Jajaja, ich hörte auch schon Behauptungen von massiv hohen Temperaturen bei der Herstellung..........aber bitte, es sei erlaubt........allein der normale Menschenverstand liess dabei zu, fest zu stellen, dass im Sack tatsächlich Futter und nicht Asche war.

Nur, das Ganze trifftet wahrscheinlich nun etwas vom Bio-Thema ab. Sorry!

Grüesslis Hundeli
Amstaff Lena
  • Forenwelpe
Beiträge: 10

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Hundeli
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2020
+ 2


siehe auch bei: Fertigfutter, Gesundheit, Ernährungsprobleme und Rohfütterung............

melwin
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2061
+ 2
Sag mal Amstaff Lena,langsam reicht es aber. Kommst Du Dir nicht selber blöd vor? Hör endlich auf mit Deiner ständigen Eigenwerbung!
Liebe Grüße von Melwin.
maabt
  • Forenwelpe
Beiträge: 5
+ 1
Hallo


nun ja, ist die Frage was du unter Bio Futter verstehst. Wenn es Fertigfutter ist, das mit Bio-Zutaten hergestellt wurde, dann denke ich bringt es nichts. Denn die Zusammensetzung ist immer noch die eines Fertigfutters und ob der Zucker Bio ist oder nicht, tut nichts zu Sache, es ist Zucker und der hat generell nichts im Hundefutter zu suchen.

Gruß
golla.ka
  • Forenwelpe
Beiträge: 5
+ 1
Hallo

ob Biofutter verträglicher ist, manchmal ja, manchmal nein. Kar die ganzen Zusatzstoffe fehlen, aber wenn der Hund kein Schwein oder Geflügel an sich verträgt oder frisst, dann ist es egal ob bio oder nicht.

Wichtiger bei Biofutter finde ich halt den Weg der Herstellung, der ist einfach schonender für die Umwelt.

Gruß
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