Was ist denn in Berlin los? Leinenpflicht mit Gewalt?

christianeadler
  • Moderator
Beiträge: 20211
Das kann doch wohl nicht wahr sein. Vor zwei Wochen liest man, dass ein Hundehalter von Mitarbeitern des Ordnungsamtes verprügelt wird, weil er seinen Hund nicht schnell genug anleint. Und als ob das nicht schlimm genug wäre, wird diese Woche ein Hund von einem Polizisten erschossen, weil er ohne Leine auf ihn zuläuft. Da kann man als Hundehalter schon Angst bekommen.

http://www.berliner-zeitung.de/polizei/weil-hund-nicht-angeleint-war-polizist-erschiesst-hund-im-volkspark-humboldthain,10809296,31440936.html
Tierhalter.... was für ein Wort? Aber leider trifft dies oft zu.... ein Mensch der das Tier davon ab-hält frei zu sein (Stefan Wittlin)
halunke
  • Begleithund
Beiträge: 1220
kannst du hier posten, wie die sache ausgeht??
danke
Viele Leute glauben zu denken, wenn sie lediglich ihre Vorurteile neu ordnen!
-William James-
holy underdog
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 3812
Ich hab das gestern in einer anderen Zeitungsmeldung auch gelesen...und war auch entsetzt...zumal sich derartige Fälle in letzter Zeit häufen -

Erst schießen - dann fragen ?????!!!!!! (Ironie)

SOFORT ANLEINEN (2 Hunde gleichzeitig ? Sofort ? ) oder es wird geschossen !?????

Ich war zwar nicht dabei - kenne also den genauen Sachverhalt nicht - aber ich neige dazu, dem Hundehalter, bzw. dem Hundeausführer zu glauben.


http://www.berliner-zeitung.de/polizei/weil-hund-nicht-angeleint-war-polizist-erschiesst-hund-im-volkspark-humboldthain,10809296,31440936.html



http://www.berliner-kurier.de/polizei-justiz/beamter-fuehlt-sich-bedroht-polizei-streife-erschiesst-hund,7169126,31437794.html

Bemerkenswert ist auch die Beschreibung des Hundes - je nach dem, 'Wer' schreibt:

Einmal ist es ein Rhodesien-Ridgeback - ganz wichtig, es wird erwähnt, daß diese Rasse ursprünglich für die Löwenjagd gezüchtet wurde ! Also BRANDGEFÄHRLICH ! Musste sofort erschossen werden.

Ein anderes mal ist es ein Boxer-Mix. Nicht ganz so gefährlich wie ein RR - wurde aber dennoch sofort erschossen.

Noch ist mir unklar: Wurde der Polizist durch den Hund bedroht ? ....oder fühlte er sich nur bedroht ???????????

Ich geh jetzt mal zu FB - nachsehen, wie die Betroffenen den Vorfall schildern.....
LG holy underdog
„Haben Tiere eine Seele und Gefühle“ kann nur fragen, wer über keines der beiden verfügt.
(Eugen Drewermann)
Zuletzt geändert am 12.08.2015 09:02 Uhr
Gast
Wie soll das schon ausgehen???
Die beiden OA-Mitarbeiter suchen in nächster Zukunft Parksünder um sie vor sich zusammenrottenden Hundebesitzern zu schützen. Gegen solche Leute kann man nur mit einem geriebenen Anwalt vorgehen und von vornherein schwerstes Geschütz auffahren.
Den Polizeibeamten dran zu kriegen ist nur mit einem Ballistiker möglich, da sie mit ihrer Munition unkontrollierbar auch unbeteiligte Passanten gefährden. Mit diversen Zeugen usw. kann das was werden. Aber man muss dann auch damit fertig werden, das man dann immer eine Eskorte hat. Bei der Polizei nennt sich das Korpsgeist.
Gast
Eine kleine Geschichte zu diesem Thema, passiert vor 2 Wochen am Tegeler See in Berlin nahe dem Hundeauslaufgebiet. Erlebt von 3 kleinen "Hundedamen" mit Menschen an der Leine miorgens früh um 07.00 h. Es ist dort keine öffentliche Badestelle, diese ist ca. 500 m weg. Die Hunde wurden mit Leine ins Wasser gelassen. Ordnungsamt hinter dem Busch und das war es dann: Jeder der drei musste EUR 92,00 + Bearbeitungsgebühr bezahlen. Ja, das Leben als Hunde besitzer ist hart und wird anscheinend von den OA auch als Geldquelle ordentlich genutzt.
christianeadler
  • Moderator
Beiträge: 20211
Alidasy, Zur Zeit, das kann natürlich auch wieder eine Enttäuschung werden, sehe ich das etwas optimistischer. Im einem Fall von Körperverletzung muss die Staatsanwaltschaft ermitteln. Notwehr kann doch wohl ausgeschlossen werden. Und den Gebrauch seiner Dienstwaffe muss ein Polizist auch rechtfertigen. Bei 25 Metern Schussentfernung eine Bedrohungssituation zu konstruieren, dürfte nicht ganz einfach sein, und der Hundebesitzer macht zum Glück auch einen kampfbereiten Eindruck, so dass man mit viel Öffentlichkeit und einer Zivilklage rechnen kann.
Mich persönlich erschreckt das einfach nur, weil ich mit solchen Ausfallerscheinungen bislang nur bei Jägern gerechnet hätte
Tierhalter.... was für ein Wort? Aber leider trifft dies oft zu.... ein Mensch der das Tier davon ab-hält frei zu sein (Stefan Wittlin)
holy underdog
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 3812
Bin im FaceBook suchen gewesen und habe folgendes gefunden:

Inzwischen hat sich der Hundebesitzer bei Facebook zu dem Vorfall geäußert und ein Video seines erschossenen Hundes gepostet. In einem Statement beschreibt er seine Seite des Vorfalls:
"Da ich aus beruflichen Gründen mehrere Stunden täglich das Haus verlassen muss, brachte ich meinen Danti jeden Früh zu einem Hundesitter/ guten Freund. Dieser machte sich gestern Mittag auf den Weg in den Volkspark Humboldthain um den beiden Hunden eine Abkühlung zu verschaffen.
Als er die Hunde los machte, damit die Beiden sich ein wenig erfrischen können, rannten sie zur Wasserstelle. Es waren schließlich über 30°C. Plötzlich schrie ein Polizist sofort los, dass er die Hunde wieder an die Leine nehmen soll. Diese Möglichkeit bot der Beamte meinem Freund allerdings nicht. Eine Sekunde später war mein Danti tot. Hingerichtet, aus 25m, von einem sogenannten "Ordnungshüter"."

### BITTE TEILEN###
# LIEBEVOLLER HUND ERSCHOSSEN #
Mein Hund "Danti" wurde gestern (10.08.2015) von einem offensichtlich überforderten Polizisten im Volkspark Humboldthain erschossen. Ich möchte auf diesem Weg mein Schweigen brechen und die wahre Geschichte erzählen.
Da ich aus beruflichen Gründen mehrere Stunden täglich das Haus verlassen muss, brachte ich meinen Danti jeden Früh zu einem Hundesitter/ guten Freund. Dieser machte sich gestern Mittag auf den Weg in den Volkspark Humboldthain um den beiden Hunden eine Abkühlung zu verschaffen.

Als er die Hunde los machte, damit die Beiden sich ein wenig erfrischen können, rannten sie zur Wasserstelle. Es waren schließlich über 30°C. Plötzlich schrie ein Polizist sofort los, dass er die Hunde wieder an die Leine nehmen soll. Diese Möglichkeit bot der Beamte meinem Freund allerdings nicht. Eine Sekunde später war mein Danti tot. Hingerichtet, aus 25m, von einem sogenannten "Ordnungshüter".

Ich möchte an dieser Stelle kurz meinen Danti beschreiben. Er war ein liebevoller und verkuschelter 5 Jahre alter Ridgeback Rüde. Ich habe von Anfang an viel mit ihm trainiert und ihm viel beigebracht. Habe 2 Hundeschulen besucht und war einige Zeit im Hundesportverein. Er war ein sehr intelligenter Hund der hunde- und erst recht menschenverträglich war.

Ich möchte auf diese Weise die Geschichte ins rechte Licht rücken und versuchen vielleicht noch ein paar Zeugen zu finden, die bereit wären eine Aussage zu tätigen.

Das Schw*** darf nicht ungeschoren davon kommen!!!

Anmerkung: Hunde werden rechtlich immer noch als "Gegenstände" bewertet.
Wir sollten alle gemeinsam dafür sorgen das dies geändert wird. Um vielleicht auf diesem Wege einigen liebevollen Hunden das Leben zu retten.
Bitte teilen und weiterleiten.
Ich bedanke mich schon mal im Voraus.
Marc
❤ DANTI, WIR VERMISSEN DICH ❤


https://www.facebook.com/marc.siemers/videos/vob.100001553142443/946076838787412/?type=2&theater



Da Marc Siemers sein Post zum teilen und weiterleiten freigegeben hat, denke ich, daß ich es hier veröffentlichen kann !

LG holy underdog
„Haben Tiere eine Seele und Gefühle“ kann nur fragen, wer über keines der beiden verfügt.
(Eugen Drewermann)
Gast
Hallo Christiane,
der Spruch. "Die Polizei, dein Freund und Helfer" gilt schon lange nicht mehr. Viele verwandeln sich mit Anziehen der Uniform in Götter die nur noch ihre Macht zeigen wollen. Solchen Großkotzen muss man gleich richtig einen vor den Bug knallen damit sie nicht größenwahnsinnig werden.
Shibaherz
Beiträge: 20679
Der Polizist wird selbstverständlich Notwehr für sich beanspruchen. Für ihn rannte der Hund nicht zum Wasser, sondern feindselig auf ihn zu.
Verhängnisvolle Überreaktion.
Es gab dieser Tage ja noch diese andere Meldung, wonach, diesmal von 2 männl. OA-Mitarbeitern, und diesmal ein Mensch, kein Hund, zwar nicht erschossen, aber schwer misshandelt wurde, im Volkspark Friedrichshain, weil sein Hund frei lief. Der Halter hatte versucht, sich der Konfrontation zu entziehen. Die OA-Männer hatten die Stirn, nach ihrem Gewaltausbruch die Polizei herbeizurufen, und begründeten ihre Aktion mit "Widerstand gegen die Staatsgewalt" seitens des zusammengeschlagenen Mannes, der 4 Stunden im Krankenhaus behandelt werden musste.



...
Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Zuletzt geändert am 12.08.2015 12:46 Uhr
Gast
Oh ha, OA-Angestellte und Staatsgewalt, ich lach mich schlapp. Hoffentlich schickt ein Richter diese Vollhonks mal zum Nachsitzen. Körperverletzung, unterlassene Hilfeleistung, Amtsanmassung, kommt ganz schön was zusammen. Von Schmerzensgeldforderung, Anwalts- und Gerichtskosten ganz zu schweigen. Aber: Gib einem Menschen etwas Macht, er wird sie missbrauchen.
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