Was für einen Hund für Anfänger?

Sisi043
  • Forenwelpe
Beiträge: 1
Hi, wir wollen uns jetzt endlich einen Hund kaufen. Nun...wir hatten noch nie einen Hund (Ich bin früher mal mit denen meiner Freundin gassi gegangen)
Naja wir leben in einer Wohnung (mit einen Garten) Ich informiere bissher noch über die Erziehung und alles. Naja ich wollte eigentlich nur Fragen was für eine Hunderasse für Anfänger sind? Wir wollten uns einen Welpen anschaffen. Bissher hat mein Bruder den Shiba Inu im blick aber er soll nicht wirklich für Anfänger geeignet sein. Ich persönlich würde einen Aussie wollen. Doch im Internet habe ich geschaut ob dieser gut für anfänger sein soll und ich habe verschiedene Meinungen gesehen. manchmal ja manchmal nein. Auf einer Seite habe ich gelesen dass er gut für Anfänger ist weil er ja auch ein Hütehund ist und diese "im Allgemeinen dafür geboren wurden, ohne viel Widerstand mit einer hohen und schnellen Auffassungsgabe die Wünsche seines Halters umzusetzen". Doch wenn sie wirklich für Anfänger geeignet sind gibt es ein Problem mit meiner Mutter. Sie ist der Meinung das weil er längere haare hat, dass er mehr haar. Das möchte sie nicht und stört sie. Aber.. viele Hunde haaren doch irgendwann (Wegen den Fellwechsel) Also auch noch eine Frage dazu, haaren Hunde mit längeren Haaren mehr? oder denkt man es nur weil die haare halt länger sind. Naja meine Ursprüngliche Frage ist halt "Ist der Shiba Inu/Aussie ein anfänger hund? wenn nein welche Hunde sind dann gut für Anfänger geeignet. SIe sollten nicht zuuu groß werden. Ich freue mich schon auf Antworten
melwin
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2061
+ 1
Möchte man einen Hund, der nicht haart, dann muss man eine Rasse wählen, die geschoren oder getrimmt wird.Die verlieren nur beim kämmen ein paar Haare. Soll er nun auch noch für Anfänger und nicht so groß sein, dann würde ich den Pudel empfehlen. Eigentlich ist er der "Ideale Hund", der "Allrounder" unter den Hunden. Gib mal bei GOOGLE "Hunde die nicht haaren" ein. Da findest Du einige pflegeleichte Hunde.Auch alle "pudelähnlichen"Hunde (wie Bolonka o.ä.) wären geeignet.
Liebe Grüße von Melwin.
tomstep
  • Alpha Hund
Beiträge: 8969
Mir ist auch sofort der Pudel eingefallen , denn das sind gute , richtige Hunde (!) .Klug , lieb , aber sie sind als Jagdunde gezüchtet worden.Sollte man bedenken.Sie haben allerding die Jagdleidenschaft meistens schon reichlich verloren.Das ist aber gut in den Griff zu bekommen und die meisten lieben noch immer das aportieren und man muß ja auch keine Barbie-Puppen aus ihnen machen.Klar brauchen sie etwas Pflege , aber das brauchen alle Hunde , egal welcher Rasse.Das Fell beim Pudel unterliegt auch nicht (!) dem Jahreszeitenwechsel , also Sommer- / Winterfell.Es gibt sie auch in mind. 4 Größen. Also :
Großpudel: 45–60 cm (mit +2 cm Toleranz)
Kleinpudel: 35–45 cm
Zwergpudel: 28–35 cm
Toypudel: 24–28 cm (mit -1 cm Toleranz)
Einen Pudel (oder Mix) einfach so lassen wie er ist , also ein Hund eben und dann bekommt man einen klugen , treuen Begleiter
Wenn es denn ein Welpe sein soll einfach einen (oder mehrere) z.B. Züchter besuchen und eingehend informieren über die Rasse.Die meisten Züchter sind gerne bereit alle Fragen zu beantworten und besser auskennen tut sich kaum Jemand mit der speziellen Rasse.Egal ob nun Pudel oder was auch immer.
"Wäre doch nur ein Bruchteil der Schäferhundbesitzer so klug wie ihre Tiere."
(Stefan Wittlin, schweizer "Medicus-Canis", Kynologe-Hundetherapeut)
Zuletzt geändert am 06.09.2015 18:30 Uhr
Lincan
  • Begleithund
Beiträge: 1294
Auch mir fiel spontan der Pudel ein, allerdings sogar max. ein Zwergpudel

Vergiss aber ganz schnell den Shiba Inu sowie den Aussie!!!!!!!!!!!!!

Und informiere dich bitte VORHER über Hundeerziehung und Training! Man kann so viel falsch machen gerade beim Welpen!!!!
Nicht meine Hunde brauchen einen Maulkorb sondern ich!
Zuletzt geändert am 06.09.2015 21:37 Uhr
Shibaherz
Beiträge: 20678
+ 1
Ja, ich denke auch, Shiba Inu könnt Ihr Euch abschminken
Die Rasse ist vergleichsweise nicht so domestiziert wie die europäischen Hunderassen und deren Mischlinge. In alten Zeiten wurden sie von den Japanern als Meute zur Bärenjagd eingesetzt.
Ich weiß, wovon ich rede. Habe eine S.I. Hündin im Alter von 4 Monaten von der Züchterin übernommen, demnächst wird sie 12 Jahre alt
Furchtlosigkeit gepaart mit Gelassenheit. In der ganzen Zeit habe ich es nie erlebt, dass sie Angst vor anderen Hunden gezeigt hat.
Unabhängigkeit, Selbstversorger-Mentalität. Es braucht lange zum Bindungsaufbau
Mehrheitlich absolut wasserscheu
Keine Lust, zu apportieren
Haart wie verrückt das ganze Jahr, und ganz besoners beim Fellwechsel 2 x im Jahr ca. 4 Wochen
Orientiert sich allenfalls auf einen Menschen, nicht auf zwei

Pudel find ich auch o.k., bloß wenn Dein Bruder Shibas mag, wird er kaum den "Modehund" wollen
Vielleicht überlegt Ihr erstmal, wie groß der Hund sein soll entsprechend Euren Lebens- und Wohnverhältnissen. Wenn Ihr jung und aktiv seid, wäre vielleicht auch ein Kromfohrländer was für Euch. Den hätte ich auch zu gern gehabt




Ich drück Euch die Daumen, dass Ihr den richtigen Hund findet

...
Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Zuletzt geändert am 06.09.2015 23:28 Uhr
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