Verhaltensänderung vom Rüden nach Tod von meiner Hündin

Enaira
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Hallo,
Ich habe vor einem Monat einen von meinen zwei Hunden einschläfern müssen. Sie wurde 13 Jahre und war sehr dominant und Sie war es die alles entschied, wann sie spielen, wann sie essen usw.

Jetzt habe ich das Problem dass mein Hund schon nicht viel frisst aber habe gemerkt dass er sich weigert in die Trinkschüssel trinken zu gehen. Wir haben die Schüssel schon ausgewechselt aber auch da wiederum das gleiche Problem.

Versuche jeden Tag mich dabei zu setzen und ihn zu animieren an die schüssel zu gehen aber er weigert sich. kommt bis zu mir aber auf keinen Fall zur Schüssel. So als ob er davor Angst hätte. Er trinkt im moment aus einem Blumentopf deen wir vor der Haustür stehen haben. Die Hündin die verstorben ist hatte zum schluss auch nicht mehr aus der Schüssel getrunken. villeicht hat er eine verbindung dazu gemach. Kann mir jemand helfen wie ich ihn zum trinken animieren kann? Es ist schon schwer genug ihn von der Trauer abzulenken, essen tut er auch nur aus der Hand oder wenn wir ihm was reinmischen.

Ich danke für jeden Tipp den ich bekommen kann.
Enaira
tomstep
  • Alpha Hund
Beiträge: 8970
Hallo !
Versuch doch mal die Näpfe ganz woanders hinzustellen.Also ein anderes Zimmer , Flur , oder sonst wo.Vielleicht hat das ja einen positiven Effekt.
"Wäre doch nur ein Bruchteil der Schäferhundbesitzer so klug wie ihre Tiere."
(Stefan Wittlin, schweizer "Medicus-Canis", Kynologe-Hundetherapeut)
Eleonore
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Beiträge: 674
+ 1
Hallo Enaira,
bei der Konstellation Rüde/Hündin hat meistens die Hündin das "SAGEN". Somit fehlt deinem verbliebenem Rüden die Führung. Diesen Part must du jetzt übernehmen, du bestimmst wann gespielt wird, wann es Futterzeit ist. Den Napf auswechseln gegen einen relativ gleich aussehenden reicht u.U. nicht aus. Den Napf in eine andere Räumlichkeit stellen hat Tomstep schon gesagt. Eine andere Möglichkeit den Rüden aus seiner Trauer raus zu reißen wäre ihn zu beschäftigen, bring ihm was Neues bei.
VlG, Eleonore
Enaira
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@ Tomstep, danke für deine Idee, hatte ich mir auch gedacht und hatte es versucht.
Leider ohne Erfolg. Ich habe eine Vermutung wieso er sich so verhällt. Meine Hündin hatte sehr oft Husten oder verschluckte sich oft mals ob beim essen oder trinken und mein Rüde bekam immer Angst und versteckte sich hinter mir in dem moment. Obwohl ich ihn nie beachtet habe denke ich dass er dem Napf die Schuld gibt dass Sie immer solch Anfälle hatte.

@ Eleonore, recht hast du Die Hündin hat meistens das "Sagen"
Die Führung hatte ich immer und habe sie auch so weitergeführt wie du es vorgeschlagen hast. Ich spiele nur mit ihm wenn ich Lust habe und bringe ihn auf die verschiedensten Plätze zum spazieren zu gehen. Habe einen ganz anderen Napf genommen der nicht annähernd so aussah wie der vorher. Es ist jetzt genau ein Monat her. Heute hatte ich ihn für eine kurze Zeit dazu gebracht aus dem Napf zu trinken indem ich die Schüssel auf deen Schoss nahm. Belohnung anschliessend, villeicht bekomme ich ihm so die Angst weg genommen.

Ich danke euch um jeden Fall für die Ratschläge. Falls jemand noch eine andere Idee hat wäre ich für alles offen.
Danke Enaira
halunke
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Beiträge: 1220
+ 2
mach nicht so viel tamtam um das ganze...
wenn er aus einer blumenschale trinken will lass ihn. biete ihm kommentarlos wasser auch auf anderen wegen an, beqachte das nicht all zu sehr, denn sonst verstärkst du das verhalten im ungünstigsten fall.

wenn du wirklich sorge hast, dass er zu wenig flüssigkeit zu sich nehmen könnte versuch sein happchen mal mit wasser anzurichten, oder biete ihm kurzzeitig auch mal wasser vermischt mit würstchenwasser, manche hunde fahre total darauf ab, wenn ein spritzer kaffeesahne im wasser ist, mein halunke liebt die brühe, die entsteht, wenn man einen markknochen auskocht (oder anderes fleisch)
ich wüde strategisch günstige plätze mit den verschiedensten wasschernäpfen ausstatten und nach und nach die wieder weg nehmen, die verschmäht werden. aber beachten oder motivieren würde ich ihn nicht.
Viele Leute glauben zu denken, wenn sie lediglich ihre Vorurteile neu ordnen!
-William James-
Enaira
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Danke versuche das mal
benchen
  • Begleithund
Beiträge: 896
Meine neue Kleine ist auch kein großer Trinker. Zum Frühstück Kaffeesahne, damit verschwindet auch eventuelle Morgenübelkeit. Das Naßfutter mit einem Schlag Wasser mehr, mehr Brei und Suppe. Trockenfutter nur als Bonbon, in kleinen Mengen. Brühe geht immer gut. Eben überlegen, was dem armen trauernden Tier schmecken könnte. Den Futternapf in den Händen halten beim Fressen fand mein Großer sehr schön, er aß gern in Gesellschaft. Die Kleine hat eine Mini - Futterbank, ich stelle die kleine Schüssel rein und hock daneben und gucke , wie sie frißt. Immer wieder Momente, wo wir zusammen sind. Die können nie genug sein.
crogalla1
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Trauer bei Hunden

crogalla1
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Trauer bei Hunden

So, man merkt sofort, dass ich Neuling bin ... Ich hatte vor gut einem halben Jahr das gleiche Problem -> ich musste meinen erst 7jährigen Rüden einschläfern lassen, die fast gleichaltrige Hündin Lotte blieb zurück. In der ersten Woche merkte ich keine Veränderung, aber dann lag sie nur noch lustlos in irgendwelchen Ecken rum, ließ sich zu nichts animieren, wollte kaum fressen und trinken. Zufällig viel das Buch : Hömopathie für Hunde in die Hände. Ich kaufte das Mittel: Ignatia D12, gab ihr am Abend die ersten 5 Kügelchen und siehe da - am nächsten Morgen stand sie lustig schwanzwedeld vor meinem Bett!!! Ich würds nicht glauben, wenn ich es nicht selbst erlebt hätte! Probier es aus, ich find das super, gebe es ihr immernoch (sporadisch) und es wirkt wunderbar. Lotte geht wieder gerne spazieren, ißt und trinkt ganz normal und ist wieder ein ausgeglichener Hund, der inzwischen die Erziehung unseres Welpen mit übernommen hat!
Alles Gute für Euch, herzliche Grüße
Christiane Rogalla
Enaira
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Beiträge: 11
Hallo,
Waren grad beim Tierarzt, Bekommt jetzt was gegen Magenbeschwerden und haben das Futter gewechselt.
Sie denkt dass es nicht die Trauer ist aber villeicht nachwirkungen von Antibiotika die er vorher über eine längere Zeit bekommen hatte. Mal schauen ob wir es hin bekommen. Er isst im moment etwas mehr aber noch nicht sehr viel, jedoch wird er dadurch nicht noch mehr abnehmen. Der Tierarzt sagte sogar er solle auf gar keinen Fall noch mehr abnehmen.
Mit dem Wasser trinken ist es noch immer schwierig. Trinkt fasst gar nichts obwohl er immer ein sehr guter trinker war
Villeicht regelt das sich mit der Zeit.
Ich bedanke mich bei jedem der mir Tipps gegeben hat.
Danke Enaira
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