Unverträglichkeit
Schwer zu sagen warum er sich so verhält, weil du ja nicht weiss was er vorher erlebt hat.. ob er schlechte erfahrungen gemacht hat, oder evtl einfach garkeine!
Jetzt von weitem lässt sich auch schlecht sagen ob er das aus Angst oder eher aus "Macho"-Gehabe macht...
Wie ist er denn sonst? Eher der Mutige Draufgänger oder eher Angsthase?
Jetzt von weitem lässt sich auch schlecht sagen ob er das aus Angst oder eher aus "Macho"-Gehabe macht...
Wie ist er denn sonst? Eher der Mutige Draufgänger oder eher Angsthase?
Wenn Menschen denken Tiere können nicht fühlen, werden Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken!!!
Original von Rex-und-Jack:
Er ist sehr unsicher bei allem, was neu ist und ist ein sehr unruhiger hibbeliger Hund (wohl auch alters- und rassebedingt). Mit anderen Hunden ist er oft sehr unsicher bzw. schon aggressiv an der Leine.
Er ist sehr unsicher bei allem, was neu ist und ist ein sehr unruhiger hibbeliger Hund (wohl auch alters- und rassebedingt). Mit anderen Hunden ist er oft sehr unsicher bzw. schon aggressiv an der Leine.
Halloechen,
habe mal den fuer mich wichtigesten Teil Deines Threads kopiert, denn ich denke, dass hier die Wurzeln des Problems liegen.
Rueden in dem Alter sind manchmal etwas stuermisch und wollen auch ganz gerne den anderen Hunden mal zeigen , "wo der Hase langlaeuft"! Ich sag mal in der "freien Wildbahn" wuerde er sicher einmal auf einen Rueden treffen, der ihm ordentlich die Leviten liest... aber das ist auch keine Garantie, dass dieser Hund dann ploetzlich "nett" zu anderen ist.
Ich wuerde folgendes machen:
Ihr startet einen Spaziergang. Lass ihn an der normalen Leine (keine Schleppleine) und er muss bei Fuss gehen bis Ihr an der Stelle seit, wo er sich loesen kann. Dann kann man ihn laufen lassen (wenn dort kein anderer Hund ist) oder eben die Schleppleine nehmen, damit er sich erleichtern kann.
Dann wuerde ich vorschlagen eine Uebungseinheit zu machen. Das kann alles moegliche sein: Sitz, Platz, ein Spiel, Abruf ueben, Suchspiele... etc.... oder auch einfach nur ein Spaziergang im schnelleren Tempo (an der Leine) mit kleinen Unterbrechungen, wo Du Deinen Hund ansprichst, wo er also kleine Kommandos ausfuehren muss oder auch einfach 20 Minuten Fahrrad fahren.....
Es ist sehr wichtig, dass er ausgepowert wird und danach deutlich ruhiger und entspannter wirkt. Dann wuerde ich erst Hundekontakte aufsuchen. Kontakte zu viel kleineren Hunden wuerde ich erstmal nicht mehr erlauben. Ich wuerde vielleicht Huendinnen suchen oder aeltere Hunde oder auch Hunde, die Ihr schon kennt und wo Du weisst, dass er sich benehmen kann. Wuerde ihn an der Schleppleine lassen. Bei jeder auch so klitzekleinen Poebelei seinerseits, nimm ihn sofort raus aus dem Geschehen. Lass ihn neben Dir oder hinter Dir absitzen und er muss solange still sitzen bleiben bis er sich beruhigt hat!
Er muss also lernen, dass ordentliches Benehmen mit Hundekontakten belohnt wird und negatives Verhalten mit Entzug geahndet wird.
Desweiteren wuerde ich Dir vorschlagen das "Bogenlaufen" einzufuehren. Das heisst, wenn Euch andere Hunde begegnen, er an der Leine ist, Du einen kleinen oder auch groesseren (je nach Bedarf) Bogen laeufst. Vielleicht faengst Du erstmal mit einem etwas groesseren Bogen an. Wichtig dabei ist, dass er hier lernt, die anderen Hunde (das ganze Geschehen um sich herum) zu ignorieren und NUR auf Dich konzentriert ist! Bei Erfolg kann man bei den naechsten Spaziergaengen diese Boegen verkleinern, aber er muss immer ruhig und abwartend auf die anderen Hunde zugehen. Wildes Vorpreschen, an der Leineziehen wird mit einer automatischen Vergroesserung des Bogens geahndet.
Bei einem direkten Kontakt mit einem anderen Hund ist es erstmal wichtig - solange der Abruf noch nicht klappt - dass Du in Reichweite stehst (oder eben Schlepp) und notfalls schnell eingreifen kannst ( Deinen Hund aus der Situation nimmst, indem Du Dich dazwischen stellst, ihn einfach zurueckstupst etc) oder auch einfach weggehen, wenn Du meinst, dass es gleich eskalieren koennte und keine Zeit mehr da ist, die Hunde irgendwie zu trennen. Der andere Halter sollte das gleiche machen.
Zuletzt geändert am 04.05.2010 09:52 Uhr
Gibt es bei euch keine Hundeschulen die auch Spielgruppen anbieten? Da könnte er unter Aufsicht und wenn wenig Hunde da sind die Hundesprache lernen, ich denke dass er nie gelernt hat was das Unterwerfen der Hündin zu bedeuten hatte. Im übrigen sind nicht alle Dobis nervös und hibbelig. Wir sind mit unserem Zwerg grade in der Spielgruppe und das ist einfach eine tolle Sache. Leider dürfen unsere Hunde nicht mit anderen Hunden aus dem Ort spielen.......... jawoll, die sind groß, schwarz und fressen kleine Kinder.

LG
Regina und die 3 Chaoten
Regina und die 3 Chaoten
Erstmal vielen Dank für die Tipps. Das macht schon wirklich Mut! 
Liebe Casabianca, ich musste leicht schmunzeln, als ich Deinen Vorschlag gelesen habe. Das klingt super plausibel und zeigt mir, dass ich doch auf dem richtigen Weg zu sein scheine. Du hättest es nicht treffender schreiben können, wie unsere Spatziergänge ablaufen. Wir gehen mit Geschirr, Halti und kürzerer Leine bis zum Wald oder Feld (die Schleppleine dabei geschultert). Dort angekommen muss er noch ein - zwei Minütchen ordentlich gehen und sich das Toben "verdienen". Dann lass ich ihn an die Schleppleine und ihn erledigen, was er zu erledigen hat, worauf anschließend ein bißchen getobt wird, um die Energie rauszulassen. Danach gibt es immer wieder Übungseinheiten (Sitz, Platz, Steh, "Wie spricht der Hund?" (Laut), Guten Tag (Pfote links), Auf Wiedersehen (Pfote rechts), Touch (Stupser mit seiner Nase gegen meine Hand), Halt, Sitz und Platz auf Entfernung, Abrufen usw.) mit anschließenden Ballspielen. Wenn er etwas gut gemacht hat, bekommt er ein paar Leckerchen auf den Boden geworfen, die er suchen darf. Ich bin mittlerweile echt kreativ geworden, um ihn auszulasten. Joggen habe ich auch probiert, ist aber noch schwierig von der Koordination (lagen beide fast auf der Nase).
Kurz gesagt: Er kriegt schon Programm!
Das mit den Hundebegegnungen werde ich versuchen, denn das mit den Bögen haben wir auch in der Hundeschule schon gemacht. Das ist halt im Wald etwas schwierig, aber im Feld ganz gut anzuwenden. Ich kriege halt nur echt schon hektische Flecken im Gesicht, wenn uns ein freilaufender Hund entgegen kommt und ich dann höre "Der macht nix!". Das ist dann ja noch die beste Situation. Oft sieht man Herrchen oder Frauchen erst gefühlte zehn Minuten später. In solchen Momenten kann er eine Wahnsinns-Kraft entwickeln und seine hübschen Schlappohren wunderbar auf Durchzug stellen.
Ich bin dann immer enttäuscht, wenn er so einen Mist gemacht hat, denn ich arbeite ja wirklich viel mit ihm und versuche auch alles, das teilweise nicht sehr positive Bild der Dobis gerade zu rücken. Andererseits ist er ein junger Hund, der bisher anscheinend nicht viel Gutes erlebt hat und der einfach seine Zeit braucht, oder? Ich denke, Höhen und Tiefen gibt es immer… An manchen Stellen bin ich immer wieder verwundert, vor was er sich erschrickt oder ängstlich zurück weicht. Hier nur ein paar Beispiele: Leute (insbes. Männer) mit Hut, Besen, Leute, die ihm in die Augen schauen (okay, Unsicherheit halt), eine Tüte im Feld (die war gestern noch nicht da), eine Leiter im Wald (auch die war neu), eine Hummel, die ihn im hohen Gras angesummt hat (er ist knurrend rückwärts aus der Wiese raus) usw.
Liebe Regina, in der Hundeschule, in der wir sind gibt es leider keine Spielgruppen. Nur für Welpen und Junghunde bis etwa 12 Monate. Aber da könnte ich mich nochmal in der Gegend umsehen oder die Trainerin darauf ansprechen. Vielleicht hat sie ja noch mehr so "Problemfälle". Es kann natürlich echt sein, dass er das Unterwerfen gar nicht kennt und nicht weiß, was es bedeutet. Ich weiß ja leider nicht, wie und wo er seine Prägephase verbracht hat. Ich lese momentan ein Buch von Martin Rütter, das sich mit der Körpersprache von Hunden beschäftigt, um mich auch auf diesem Gebiet ein bißchen fortzubilden. Aber was hilft es, wenn ich die Hunde lesen kann und er nicht? Muss ihm wohl mal ein bißchen was vorlesen daraus… (wenn das doch nur so einfach wäre…)
Natürlich sind nicht alle Dobis hibbelig, aber ich glaub sie sind halt allgemein schon leichter zu erregen als ein Bernhardiner z. B.
Deine Hunde sind super süß, Regina! Wäre Jack etwas verträglicher, dürfte er mit Deinen Spielen! Dann hätten wir drei große, schwarze Kinderfresser… Die Gesichter der Leute kann ich mir jetzt schon vorstellen… .-)
LG Dani
Liebe Casabianca, ich musste leicht schmunzeln, als ich Deinen Vorschlag gelesen habe. Das klingt super plausibel und zeigt mir, dass ich doch auf dem richtigen Weg zu sein scheine. Du hättest es nicht treffender schreiben können, wie unsere Spatziergänge ablaufen. Wir gehen mit Geschirr, Halti und kürzerer Leine bis zum Wald oder Feld (die Schleppleine dabei geschultert). Dort angekommen muss er noch ein - zwei Minütchen ordentlich gehen und sich das Toben "verdienen". Dann lass ich ihn an die Schleppleine und ihn erledigen, was er zu erledigen hat, worauf anschließend ein bißchen getobt wird, um die Energie rauszulassen. Danach gibt es immer wieder Übungseinheiten (Sitz, Platz, Steh, "Wie spricht der Hund?" (Laut), Guten Tag (Pfote links), Auf Wiedersehen (Pfote rechts), Touch (Stupser mit seiner Nase gegen meine Hand), Halt, Sitz und Platz auf Entfernung, Abrufen usw.) mit anschließenden Ballspielen. Wenn er etwas gut gemacht hat, bekommt er ein paar Leckerchen auf den Boden geworfen, die er suchen darf. Ich bin mittlerweile echt kreativ geworden, um ihn auszulasten. Joggen habe ich auch probiert, ist aber noch schwierig von der Koordination (lagen beide fast auf der Nase).
Das mit den Hundebegegnungen werde ich versuchen, denn das mit den Bögen haben wir auch in der Hundeschule schon gemacht. Das ist halt im Wald etwas schwierig, aber im Feld ganz gut anzuwenden. Ich kriege halt nur echt schon hektische Flecken im Gesicht, wenn uns ein freilaufender Hund entgegen kommt und ich dann höre "Der macht nix!". Das ist dann ja noch die beste Situation. Oft sieht man Herrchen oder Frauchen erst gefühlte zehn Minuten später. In solchen Momenten kann er eine Wahnsinns-Kraft entwickeln und seine hübschen Schlappohren wunderbar auf Durchzug stellen.
Ich bin dann immer enttäuscht, wenn er so einen Mist gemacht hat, denn ich arbeite ja wirklich viel mit ihm und versuche auch alles, das teilweise nicht sehr positive Bild der Dobis gerade zu rücken. Andererseits ist er ein junger Hund, der bisher anscheinend nicht viel Gutes erlebt hat und der einfach seine Zeit braucht, oder? Ich denke, Höhen und Tiefen gibt es immer… An manchen Stellen bin ich immer wieder verwundert, vor was er sich erschrickt oder ängstlich zurück weicht. Hier nur ein paar Beispiele: Leute (insbes. Männer) mit Hut, Besen, Leute, die ihm in die Augen schauen (okay, Unsicherheit halt), eine Tüte im Feld (die war gestern noch nicht da), eine Leiter im Wald (auch die war neu), eine Hummel, die ihn im hohen Gras angesummt hat (er ist knurrend rückwärts aus der Wiese raus) usw.
Liebe Regina, in der Hundeschule, in der wir sind gibt es leider keine Spielgruppen. Nur für Welpen und Junghunde bis etwa 12 Monate. Aber da könnte ich mich nochmal in der Gegend umsehen oder die Trainerin darauf ansprechen. Vielleicht hat sie ja noch mehr so "Problemfälle". Es kann natürlich echt sein, dass er das Unterwerfen gar nicht kennt und nicht weiß, was es bedeutet. Ich weiß ja leider nicht, wie und wo er seine Prägephase verbracht hat. Ich lese momentan ein Buch von Martin Rütter, das sich mit der Körpersprache von Hunden beschäftigt, um mich auch auf diesem Gebiet ein bißchen fortzubilden. Aber was hilft es, wenn ich die Hunde lesen kann und er nicht? Muss ihm wohl mal ein bißchen was vorlesen daraus… (wenn das doch nur so einfach wäre…)
Natürlich sind nicht alle Dobis hibbelig, aber ich glaub sie sind halt allgemein schon leichter zu erregen als ein Bernhardiner z. B.
Deine Hunde sind super süß, Regina! Wäre Jack etwas verträglicher, dürfte er mit Deinen Spielen! Dann hätten wir drei große, schwarze Kinderfresser… Die Gesichter der Leute kann ich mir jetzt schon vorstellen… .-)
LG Dani
Ich denke du liegst mit der Unsicherheit mehr als richtig. Es würde es einfach nur schlimmer machen, wenn er "eins aufs DAch" bekommt.
Ich kann dir empfehlen dir mal das Buch "Hab keine Angst mein Hund!" von Rolf C.Frank im Netz zu besorgen ( ca11€)
Die Methode die dort beschrieben wird arbeitet im Großen und Ganzen mit gut organisierter Gegenkonditionierung.
Nanouk meinen Leihhund, war auch lange Zeit ziemlich leinenaggressiv. Freunde von mir (selbstständige Hundetrainer) arbeiten sehr viel nach dieser Methode und noch mit einigen ERgänzungen. Nanouk ist inzzwischen so gut, dass ich ihn ohne Leine ablegen kann, wenn ein anderer Hund pöbelt, dann kann der andere Hund auf ca1 m herankommen und ich kann sogar noch weggehen und er liegt ruhig da und wartet auf weitere "Instruktionen".
Soetwas machen wir natürlich nicht mit ABsicht, aber es ist neulich auf einem Spaziergang so geschehen und er ist super entspannt, früher lag er auch dann mal, wenn man ihm das gesagt hat, aber man sah ihmdamals an, dass er eigentlich total ängstlich ist. Jetzt hat er gelernt dass nicht alle anderen Hunde ihm etwas tun und auch dass, wenn einer mal unangehm ist, wir ihn schützen.
Auch mein Leihhund Nr 2 (Flatcoated Retriever-BX Mix, TS Hund) arbeitet mit dieser Methode ganz hervorragend.
Wenn du wissen willst wie du einen guten TRainer oder eine Huschu findest, schau mal in meine Blogs.
Wenn du FRagen hast, meld dich einfahc
Ich kann dir empfehlen dir mal das Buch "Hab keine Angst mein Hund!" von Rolf C.Frank im Netz zu besorgen ( ca11€)
Die Methode die dort beschrieben wird arbeitet im Großen und Ganzen mit gut organisierter Gegenkonditionierung.
Nanouk meinen Leihhund, war auch lange Zeit ziemlich leinenaggressiv. Freunde von mir (selbstständige Hundetrainer) arbeiten sehr viel nach dieser Methode und noch mit einigen ERgänzungen. Nanouk ist inzzwischen so gut, dass ich ihn ohne Leine ablegen kann, wenn ein anderer Hund pöbelt, dann kann der andere Hund auf ca1 m herankommen und ich kann sogar noch weggehen und er liegt ruhig da und wartet auf weitere "Instruktionen".
Soetwas machen wir natürlich nicht mit ABsicht, aber es ist neulich auf einem Spaziergang so geschehen und er ist super entspannt, früher lag er auch dann mal, wenn man ihm das gesagt hat, aber man sah ihmdamals an, dass er eigentlich total ängstlich ist. Jetzt hat er gelernt dass nicht alle anderen Hunde ihm etwas tun und auch dass, wenn einer mal unangehm ist, wir ihn schützen.
Auch mein Leihhund Nr 2 (Flatcoated Retriever-BX Mix, TS Hund) arbeitet mit dieser Methode ganz hervorragend.
Wenn du wissen willst wie du einen guten TRainer oder eine Huschu findest, schau mal in meine Blogs.
Wenn du FRagen hast, meld dich einfahc
Gast

- Begleithund
Hi Dani, ich fühle mit Dir!
So einen Dobi-Gast hatte ich auch mall - er hatte spontan den Spitznamen ADHS-Hund weg.
Nein, nicht alle Dobermänner und -frauen sind so - aber einige!
Nach 2 Wochen tat mir vom Handgelenk bis zur Schulter alles weh *jammer*
Genau wie Du stand ich mit allem an Ausrüstung, aber völlig hilflos in der Pampa...wenn er 5 km am Rad gerannt war, wurde er für 1 oder 2 Minuten ansprechbar...
Blubbls und Casabiancas Tipps sind goldrichtig, wobei ich bei Deinem aktuellen Beschäftigungsprogramm einen Haken sehe:
Wo ist bei so einem kleinen Chaoten die Grenze zwischen Über- und Unterforderung?
Blubbls Thread über Balljunkies könnte hilfreich sein...für Jack würde ich eher die gemeinsame Futterdummysuche empfehlen.
Du weisst ja nicht viel über Jacks Vorgeschichte und auch das Lernen ansich muss hund lernen.
Es kann sein, dass weniger mehr ist.
Ich würde prinzipiell mal versuchen, seinen Fokus mehr nach innen, also auf Dich zu lenken.
Auch wenn es von vielen wieder ethische Aufschreie geben wird:
Handfütterung / reine Dummyfütterung = "Abhängigkeit" vom Hundeführer = Fokus beim Menschen
Und für die Kritiker:
Dani hat einen grossen Hund im Schlepp - oder andersherum - das kann gefährlich enden!
Wo wir beim nächsten Punkt sind:
Anti-Jagdtraining?
Ist das vielleicht eher Beutefangverhalten als Aggression?
Es wird gern totgeschwiegen, aber es gibt eine Menge grosse Hunde, die gern Nachbars Malteser mit einem Kaninchen verwechseln!
Und das ist brandgefährlich, denn ein kleiner Hund kann sich nicht gegen 35 kg Dobi erwhren, gell?
Bitte sprich das sofort bei dem Training an, denn dann musst Du das Problem mit kleinen oder unsicheren Hunden anders angehen als das mit gleich grossen Rüden!!!
Ich selbst habe eine mobbende Hündin, fast 6, mittelgross, 20 kg, die zeitlebens Anleitung im Umgang mit Artgenossen brauchen wird. Sie möchte fremde Hunde wahlweise vertreiben oder "fressen". Laursens Blogs "Parallellaufen" und "Warum mag mein Hund nicht jeden anderen Hund?" können eine Offenbarung sein!
Suche die Sozialkontakte für Jack sehr sorgfältig aus: Lieber wenige, dafür "gute", sprich souveräne, stabile Hunde mit vernünftigen Haltern, die Dich unterstützen.
Und schrei die Halter von der "Tut nix" ruhig auf 50 m an und zwar so, wie es für Notfälle in der S-Bahn geraten wird:
Bestimmt und zielgerichtet.
Wer auf:" Rufen Sie bitte Ihren Hund zurück - das gibt Zoff!" nicht reagiert, dem ist halt nicht zu helfen...
Da kannst Du nur versuchen, den anderen Hund wegzuschicken oder abzudrängen, was in 90 % der Fälle erstaunlich gut klappt!
DIE verstehen nämlich meist, dass man keinen Kontakt wünscht...
Was das "Hibbeligsein" angeht:
Wende Dich mal an TickyTacky, wir hatten mal ein nettes "Gespräch" zum Thema Überdrehtsein und Fütterung.
Vielleicht kannst Du über getreidefreies Futter und geringere Proteinzufuhr (weniger Rind, lieber Geflügel, Pferd oder Lamm) Dein Training unterstützen.
Ich wünsch Euch viel Erfolg auf Eurem Weg, das wird schon...irgendwie...
LG Corinna
So einen Dobi-Gast hatte ich auch mall - er hatte spontan den Spitznamen ADHS-Hund weg.
Nein, nicht alle Dobermänner und -frauen sind so - aber einige!
Nach 2 Wochen tat mir vom Handgelenk bis zur Schulter alles weh *jammer*
Genau wie Du stand ich mit allem an Ausrüstung, aber völlig hilflos in der Pampa...wenn er 5 km am Rad gerannt war, wurde er für 1 oder 2 Minuten ansprechbar...
Blubbls und Casabiancas Tipps sind goldrichtig, wobei ich bei Deinem aktuellen Beschäftigungsprogramm einen Haken sehe:
Wo ist bei so einem kleinen Chaoten die Grenze zwischen Über- und Unterforderung?
Blubbls Thread über Balljunkies könnte hilfreich sein...für Jack würde ich eher die gemeinsame Futterdummysuche empfehlen.
Du weisst ja nicht viel über Jacks Vorgeschichte und auch das Lernen ansich muss hund lernen.
Es kann sein, dass weniger mehr ist.
Ich würde prinzipiell mal versuchen, seinen Fokus mehr nach innen, also auf Dich zu lenken.
Auch wenn es von vielen wieder ethische Aufschreie geben wird:
Handfütterung / reine Dummyfütterung = "Abhängigkeit" vom Hundeführer = Fokus beim Menschen
Und für die Kritiker:
Dani hat einen grossen Hund im Schlepp - oder andersherum - das kann gefährlich enden!
Wo wir beim nächsten Punkt sind:
Anti-Jagdtraining?
Ist das vielleicht eher Beutefangverhalten als Aggression?
Es wird gern totgeschwiegen, aber es gibt eine Menge grosse Hunde, die gern Nachbars Malteser mit einem Kaninchen verwechseln!
Und das ist brandgefährlich, denn ein kleiner Hund kann sich nicht gegen 35 kg Dobi erwhren, gell?
Bitte sprich das sofort bei dem Training an, denn dann musst Du das Problem mit kleinen oder unsicheren Hunden anders angehen als das mit gleich grossen Rüden!!!
Ich selbst habe eine mobbende Hündin, fast 6, mittelgross, 20 kg, die zeitlebens Anleitung im Umgang mit Artgenossen brauchen wird. Sie möchte fremde Hunde wahlweise vertreiben oder "fressen". Laursens Blogs "Parallellaufen" und "Warum mag mein Hund nicht jeden anderen Hund?" können eine Offenbarung sein!
Suche die Sozialkontakte für Jack sehr sorgfältig aus: Lieber wenige, dafür "gute", sprich souveräne, stabile Hunde mit vernünftigen Haltern, die Dich unterstützen.
Und schrei die Halter von der "Tut nix" ruhig auf 50 m an und zwar so, wie es für Notfälle in der S-Bahn geraten wird:
Bestimmt und zielgerichtet.
Wer auf:" Rufen Sie bitte Ihren Hund zurück - das gibt Zoff!" nicht reagiert, dem ist halt nicht zu helfen...
Da kannst Du nur versuchen, den anderen Hund wegzuschicken oder abzudrängen, was in 90 % der Fälle erstaunlich gut klappt!
DIE verstehen nämlich meist, dass man keinen Kontakt wünscht...
Was das "Hibbeligsein" angeht:
Wende Dich mal an TickyTacky, wir hatten mal ein nettes "Gespräch" zum Thema Überdrehtsein und Fütterung.
Vielleicht kannst Du über getreidefreies Futter und geringere Proteinzufuhr (weniger Rind, lieber Geflügel, Pferd oder Lamm) Dein Training unterstützen.
Ich wünsch Euch viel Erfolg auf Eurem Weg, das wird schon...irgendwie...
LG Corinna
Gut abgerichtet kann der Mensch der beste Freund eines Hundes sein.Corey Ford
Original von Rex-und-Jack:
Erstmal vielen Dank für die Tipps. Das macht schon wirklich Mut!
Liebe Casabianca, ich musste leicht schmunzeln, als ich Deinen Vorschlag gelesen habe. Das klingt super plausibel und zeigt mir, dass ich doch auf dem richtigen Weg zu sein scheine. Du hättest es nicht treffender schreiben können, wie unsere Spatziergänge ablaufen.
Erstmal vielen Dank für die Tipps. Das macht schon wirklich Mut!
Liebe Casabianca, ich musste leicht schmunzeln, als ich Deinen Vorschlag gelesen habe. Das klingt super plausibel und zeigt mir, dass ich doch auf dem richtigen Weg zu sein scheine. Du hättest es nicht treffender schreiben können, wie unsere Spatziergänge ablaufen.
Ich kriege halt nur echt schon hektische Flecken im Gesicht, wenn uns ein freilaufender Hund entgegen kommt und ich dann höre "Der macht nix!". Das ist dann ja noch die beste Situation. Oft sieht man Herrchen oder Frauchen erst gefühlte zehn Minuten später. In solchen Momenten kann er eine Wahnsinns-Kraft entwickeln und seine hübschen Schlappohren wunderbar auf Durchzug stellen.
Ja diese Situationen kenne ich auch. Nur dass hier dann auch nicht nach ein paar Minuten Herrchen oder Frauchen von irgendwo angeschlendert kamen, weil viele Hunde hier keine Halter haben
In diesen Momentan hatte ich anfangs unglaubliche Panik jetzt passiert was, aber je hektischer meine Gedanken waren, desto aufmerksamer schaute mein Hund in die Richtung des anderen Hundes. Ich habe mich dann "zusammengenommen", mir eingeredet, dass alles gut ablaeuft, ich meinem Hund vertraue (obwohl das eine sehr waghalsige Vorstellung war!), habe meinen Hund angesprochen, dass wir da jetzt nicht hinschauen, uns der nicht interessiert und wir unbeirrt unseren Weg fortsetzen.... das haben wir in die Tat umgesetzt und eines Tages kamen wir dann sogar ohne Probleme an einen HH mit seinem wie verrueckt bellenden Hund an der Leine ohne Probleme vorbei.
Ganz haeufig wirkten wir wohl so desinteressiert, dass die fremden herrenlosen Hunde auch kein weiteres Interesse an uns hatten und diese Begegnungen immer recht glimpflich abliefen.
Ich bin dann immer enttäuscht, wenn er so einen Mist gemacht hat, denn ich arbeite ja wirklich viel mit ihm und versuche auch alles, das teilweise nicht sehr positive Bild der Dobis gerade zu rücken. Andererseits ist er ein junger Hund, der bisher anscheinend nicht viel Gutes erlebt hat und der einfach seine Zeit braucht, oder? Ich denke, Höhen und Tiefen gibt es immer…
Ich habe auch manchmal gedacht, dass schaffe ich nicht, aber ich habe mir und meinem Hund kleine Aufgaben bzw. kleine Ziele gesteckt und dann Schritt fuer Schritt aufgebaut. Rueckschlaege gab es auch haufenweise... kein Problem.. nicht sauer werden und auch nicht enttaeuscht sein, wegstecken und weitermachen und ggf die Methode leicht veraendern und manchmal reichen kleine Aenderungen ja schon aus, um einen Schritt weiterzukommen.
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- Forenwelpe
Beiträge: 16Ich habe meinen etwa zwei Jahre alten Dobi jetzt etwa seit einem halben Jahr. Über seine Vorgeschichte weiß man recht wenig. Er ist sehr unsicher bei allem, was neu ist und ist ein sehr unruhiger hibbeliger Hund (wohl auch alters- und rassebedingt). Mit anderen Hunden ist er oft sehr unsicher bzw. schon aggressiv an der Leine. Mit ein paar jungen, verspielten Mädels funktioniert es super, aber das ist leider die Ausnahme. Ich weiß, das es an der Leine immer etwas anderes ist, aber ich kann ihn ja auch schlecht einfach drauf los lassen, wenn ich nicht weiß wie er reagiert... Gestern ist uns leider die Schleppleine gerissen und er rannte wie verrückt auf eine kleine (auch noch läufige) Hündin zu. Diese unterwarf sich sofort, aber er "prügelte" weiter auf sie ein. Der Besitzer der kleinen Hündin drosch hingegen mit seiner Krücke, die er wohl aus gesundheitlichen Gründen dabei hatte, auf meinen Dobi ein, damit dieser endlich seine Hündin in Ruhe lässt. Kann ich ja auch irgendwo verstehen, trotzdem hat es mir in der Seele weh getan. Andererseits war ich über die Reaktion meines Hundes auch mehr als geschockt, enttäuscht und traurig. Er hat sich wirklich schon sehr gut bei uns gemacht, viel gelernt und eine gute Bindung aufgebaut. Aber wie um alles in der Welt kriege ich das mit der Unverträglichkeit in den Griff? Ich habe schon überlegt, ob er mal von einem stärkeren Hund mal eines "aufs Dach" kriegen muss, damit er nicht alles ankeift, aber das wird die Unsicherheit wahrscheinlich nur verstärken...
Ich werde am Donnerstag das nächste Mal meine Trainerin zum Anti-Jagd-Training sehen und das dann mal mit ihr besprechen. Aber vielleicht habt ihr ja ähnliche Erfährungen und auch Vorschläge für mich?!