Unser 1. Hund kurrt unsren kleinen Sohn 2 jahre alt an!!

pueppi1982
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Hi ihr,
wie man meinem Profil ja entnehmen kann haben wir 3 Hunde und es läuft auch soweit alles prima is auf meinen 1. Hund. Dino wird im Mai 5 Jahre alt und im August haen wir ihn auch 5 Jahre. Als wir ihn geholt haben war mein großer knapp 5 Jahre alt und vor 2 Jahren kam dann noch mein jüngster Sohn dazu. Seit der kleine mobil ist wurde er immer mal wieder von Dino angeknurrt. Sei es weil er mal über ihn rüber gekrabbelt ist oder wo er dann laufen und klettern konnte mal zu ihm auf die Couch gerabbelt ist oder ihn aus dem weg geschoen hat wenn er ihm im weg stand! Dino bleibt dann entweder wo er ist oder verzieht sich. Eigentlich in ich mir ziemlich sicher das er üer dass knurren hinaus nix tun würde und das knurren hört sich auch mehr an als ein brummen. Trotzdem möchte ich das kurren nicht dulden und ermahne ihn auch immer wieder.
Habt ihr Tipps was man da noch machen kann, wie ich vorgehen soll. Ausserdem möchte ich ihm auch seine extreme kläfferei abgewöhnen. Er schlägt immer an wenn ein Auto kommt, wenns klingelt, wenn unten jemand ins Haus kommt oder wenn ein Auto vorbei fährt. Oftmals auch einfach nur so weil er etwas hört was ich selbst net gehört habe. Es ist einfach nervig das er ständig anschlägt.
Vielleicht wisst ihr ja was!?
Meine eiden Mädels sind eher ruhiger. Loona bellt nur wenn Dinoo anschlägt. Würde er net ellen wäre sie auch ruhig und sie lässt sich auch mit dem Komando Schluss zur ruhe ringen. Akira ellt nur wenn sie spielen will und einer der beiden kein Bock hat, ansonsten gar net!
Nochmal zu Dinoo, er ist ein Zwergpudel und hat seit ca nem 3/4 Jahr eine verdickte Herzklappe und bekommt Medis!

Danke schon mal für Antworten und Tipps!!!

Grüßle Nadine und ihre Rasselbande
caro137
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+ 5
"Knurren abgewöhnen" ist extrem gefährlich...man kann einem Hund tatsächlich abgewöhnen zu knurren, aber dann ist dieses WICHTIGE Warnsignal weg....und es kann sein, dass der Hund in einer Stresssituation nicht mehr knurrt, sondern gleich zum "nächsten Schritt" nämlich Schnappen übergeht...ohne Vorwarnung!

D.h. ihr solltet nicht das Knurren abgewöhnen, sondern die Situationen so gestalten, dass er keinen Grund hat zu knurren (sprich: zu warnen), weil er sich entspannt und wohl und unbedroht fühlt.

Ich hoffe ich konnte den Unterschied deutlich machen...

Gaaaanz wichtig wäre mir, dass die beiden nie allein zusammen kommen -wobei allein für mich schon Frauchen in ein paar Metern Abstand (außerhalb der direkten Eingreifdistanz) wäre.
Außerdem würde ich eine "Ruhezone" für den Hund einrichten, wo das Kind definitiv nichts drin zu suchen hat und andererseits eine "Kinderzone" die der Hund respektieren muss.
Alles bedrängen des Hundes vom Kind (Du schreibst: drüberkrabbeln, aus dem Weg schubsen, zu ihm aufs Sofa klettern) konsequent unterbinden.
Das Kind hat dem Hund noch keine "Befehle" (auch köpersprachliche sind gemeint) zu geben. Wenn der Hund im Weg steht ist es DEINE Aufgabe ihn weg zu schicken, nicht die des Kindes, denn das wird er nicht als jemand akzeptieren, der ihm was "vorzuschreiben" hat.
The greatness of a nation and its moral progress can be judged by the way its animals are treated (Mahatma Gandhi)
Für ein Hundeleben ist der Mensch verantwortlich.
bullterrier-in-not.de
trixi11
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Das wichtigste ist nun erst mal, das dein Kind nicht gefährdet wird.

Warum kommen Hund und Kind in diese Situationen?
Du müsstest vorher eingreifen.....auch mal beim Kind.

Ansonsten schließe ich mich Caro37 an.....es ist sehr gefährlich das Knurren abzugewöhnen.


In der Gesamtsituation würde ich, aufgrund deiner Äußerungen raten, einen Hundeschule zu besuchen oder zu einem Trainer, der zu dir ins Haus kommt.

Da lernst du auch die "Sprache" deiner Hunde kennen... , warum der Hund bellt und warum er knurrt - für alle Beteilgten wichtig, denke ich.

Ich kann nur davon ausgehen, was du hier geschrieben hast.
Zuletzt geändert am 06.02.2012 16:53 Uhr
pueppi1982
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Ich weiß ja warum Dinoo knurrt, er ist ein sehr ruhe liebender Hund! Daher hat er unser Schlafzimmer um sich zurück zu ziehen das sobald er da rein möchte oder geht durch ein Türschutzgitter gesichert ist damit keiner mehr rein kommt. Mein Sohn hat auch einen Rückzugsbereich in seinem Zimmer das ebenfalls durch Türschutzgitter gesichert ist!
Zu der sache mit Sofa unfd aus dem weg gehen. ich finde schon das der Hund das akzeptieren muss wenn der kleine auf die Couch will und nicht der kleine auf die couch versichten muss bloss weil der hund drauf liegt! was das drüber krabeln angeht so ist das als der kleine damals das krabbeln begonnen hat 2-3 mal passiert. ich bin auch der meinung das der hund dem kleinen aus dem weg gehen muss wenn er dem kleinen im weg liegt. Er schubst ihn ja net weg sondern versucht ihn mit leichtem händeruck zu schieben und sagt ab. das selbe wie ich auch sage wenn er mir im weg liegt oder ich sehe das er dem kleinen im weg liegt.
Was die hundeschule angeht, ich bin im Hundeverein mit meiner jüngsten hündin und selbst dort heißt es der hund hat dem kind platz zu machen. wenn er liegen will kann er auch in den korb oder unser Schlafzimmer. Meine beiden Mädels akzeptieren das auch aber die beiden wachsen ja auch mit dem kleinen auf!
Keyla
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+ 2
Hallo,

also mir wird etwas heiß und kalt bei Deinem Beitrag - "nicht über das knurren hinausgeht" - was macht Dich da wirklich so sicher? Ein Knurren ist ernstzunehmen und eine Warnung und Vorstufe zur mitunter Aggression - Dein Kind kann aber die Sprache nicht deuten und so seine in seinen Aktionen keine Rücksicht auf den Hund nehmen.

Sicher ist nicht immer einfach - Hund und Kind unter einen Hut zu bringen und ich will jetzt auch nicht einfach nur propagieren - "sowas darf nie passieren" - fakt ist ja : es ist passiert und Du erkennst es auch. Hilfe in einem Forum ist aber etwas wenig, holt auch professionelle Hilfe! Ein Kind geht immer über einen Hund und ein Knurren - ist einmal zuviel!

Meine Gedanken dazu - Caro kann ich mich anschließen, eigener Rückzugsraum, Hund und Kind nie alleine etc. Wichtig ist noch : Ein Hund wird ein Kind NIE als "ranghöher" ansehen - aber : als einen wichtigen Teil von Euch, den es akzeptieren muss!
Das passiert aber in gewissen Situationen nicht - sprich : Hund fühlt sich in irgendeiner Art und Weise vom Kind unangenehm berührt und da wäre es Euer Part - einmal die Situationen zu verhindern und zu managen.

Über den Punkt, ob ein Hund knurren darf oder nicht - kann man jetzt streiten - meine Meinung ist hier anders. Ein Kind ist ein Familienmitglied und muss als solches respektiert werden - ich würde mein Kind nicht anknurrren lassen, genauso wenig lasse ich mich anknurren - ohne das ich Konsequenzen folgen lasse, die dem Hund zeigen - das das gar nicht geht und ein NO-GO ist. Ein Hund muss hier andere Lösungsstrategien lernen, dem Kind ausweichen / ertragen / sich zurückziehen.
Das muss der Hund aber lernen und hier musst Du ansetzen und ihm zeigen, was Du erwartest und wünscht, was TABU ist.

LG Jammie & PAule

Kurze Anmerkung :

Zitat:
Er schubst ihn ja net weg sondern versucht ihn mit leichtem händeruck zu schieben und sagt ab.

Der Hund nimmt Dein Kind aber nicht als souveränen Erwachsenen wahr - wie Dich, somit nimmt er Dein Kind nicht ernst und das kann man auch nicht verlangen. Wie oben geschrieben, sind Kinder nicht "ranghöher". Von daher Deinem Kind nicht erklären, welche Kommandos es zum aufstehen geben soll - sondern solche Situationen vermeiden und lieber Deinem Kind erklären - das es an ihm vorbeigehen soll und nicht darüber steigen bzw Hund auf dem Platz liegen haben und der Platz ist tabu fürs Kind.

Ich würde Deinen Hund nicht mehr auf das Sofa lassen und schon gar nicht, wenn er der Meinung ist : das Sofa ist meins und ich habe die Tendenz es zu verteidigen.
"Alles Wissen die Gesamtheit aller Fragen und alle Antworten ist in den Hunden enthalten." Franz Kafka
Zuletzt geändert am 06.02.2012 17:45 Uhr
WENKI
  • Halbstarker
Beiträge: 422
@ pueppi

ich seh das wieder gar nicht , das ein hund immer nur weichen oder flüchten soll .

das kann für das kind ein spiel werden und dieses kind rückt dem hund dann immer
mehr auf die Pelle .
ich kenne dies nähmlich selbst von meinem 5 jährigen sohn . der war auch in seiner
krabbelzeit immer hinter dem hund her . abgesehen das er anfangs geglaubt hat , er
muß schlagen .. an den ohren ziehn oder sonstiges . dass hab ich ihm aber sehr schnell
abgestellt und jetzt sind sie ein herz und eine seele .

ich kann es nur immer wieder sagen .
mein hund hat eine hundebox die für alle tabu ist . da kann sich der dicke zurück ziehn .
ansonsten haben alle das recht überall zu sein . ohne belästigung oder geknurre .
sobald der/die hb/in nicht regelt ... keinen weg vorgibt und dies nicht konsequent
durxhsetzt , wird es zu spannungen kommen .


l g .
seid ich die menschen kenne ... liebe ich das tier .

smilie
pueppi1982
  • Forenwelpe
Beiträge: 66
Dinoo hat wie schon geschrieben sein rückzugsort im schlafzimmer wo er auch jederzeit hin kann und ich ihn auch hin schicke wenn er den kleinen wieder angeknurrt hat. Ich bin immer dabei die beiden sind nie allein miteinander so das ich jedes knurren mit bekommen und ihn dafür sofort zurecht weise. und wenn mein kleier den hund wegschiebt bi ich auch dabe und lasse ein kommando (ab) folgen so das Dinoo weiß das er dem kleinen aus dem weg zu gehen hat!
@ wenki
Mein kleiner macht da aber kein spiel draus er ist erst 2 und sitzt eher selten auf der couch aber wenn er mal rauf möchte und dinoo deswegen knurrt muss er eben weichen. mein kind geht vor und der Hund hat sich meinem willen unter zu ordnen. Dinoo ist ein pascha es muss alles immer nach seinem kopf gehen. unsre 2 mädels müssen nach seiner pfeife tanzen und wenn ihm was net passt wenn die beide spielen oder so geht er dazwischen. Das selbe versucht er auch bei uns, wenn er etwas will wird er richtig aufdringlich und das lasse ich mir icht gefallen. Das weiß er auch deswegen ist er is auf das knurren ein lieber und umgänlicher Hund. Er probiert halt immer mal wieder ob er mich auch dressiere kann!
also nochmal ich bi in jeder sizuation in der es zum knurren kommt direkt dabei um einzugreifen und zu massregeln!
Ich lasse die beiden das keinsfalls allein machen!
ich wollte eher wissen wie ich das hin bekomme das solche situtionen gar net erst vorkommen. sprich zb auf der couch Dioo einfach weiß das der kleine da hoch darf und sich gegebenenfalls zurück zieht!
trixi11
  • Begleithund
Beiträge: 735
Genau das meinten doch alle hier...keiner außer dir ist dabei und kann das Verhalten des Hundes oder der Fmilienangehörigen so genau abschätzen wie du.

Alle können nur davon ausgehen, was du hier schreibst.

Deshalb noch einmal mein Rat: suche dir einen Trainer der ins Haus kommt und sieht, was bei euch wirklich abgeht.

Wenn du deinen Hund "lesen" könntes, könntest du BEVOR so eine Situation entsteht, diese abwenden.
Keyla
  • Begleithund
Beiträge: 1761
+ 1
Nochmal Hi,

und schließe mich Trixies Beitrag an. Ihr solltet wirklich einen Trainer kontaktieren.

Zitat:
"Das weiß er auch deswegen ist er is auf das knurren ein lieber und umgänlicher Hund"

Ich habe immer noch das Gefühl - das Du etwas beschönigst.

"Dinoo ist ein pascha es muss alles immer nach seinem kopf gehen."

Dann entthront den Pascha mal.

LG Jammie & Paule
"Alles Wissen die Gesamtheit aller Fragen und alle Antworten ist in den Hunden enthalten." Franz Kafka
trixi11
  • Begleithund
Beiträge: 735
Original von Keyla:

Dann entthront den Pascha mal.



Ein gefährlicher Rat....der Schuß geht bei den Kentnissen an "Hundeverhalten" garantiert nach hinten los!

Eigentlich bräuchte man nicht zu fragen: "wie verhindere ich....." wenn man seinen Hund gut kennt und
lesen kann.
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