Ungewollter Deckakt

wauwaumax
  • Forenwelpe
Beiträge: 86
Hallo,

kurze schilderung:

mein hund max ohne leine, wir gehen spazieren, er voraus, trifft eine "leckere" hündin, welche an der leine ist, weil sie läufig ist, die frau nimmt ihr kind auf den arm, die hündin entreisst sich der leine, beide tobben, balzen und ja dann passierte es.

ich gab meine daten, sagte sie solle sich kümmern, ich komme egal für was auf.

wer denkt denn schon gleich erster schuß ein treffer ...

und nun sind es 5 welpen.
ich habe eine versicherung, gegen ungewollten deckakt,
bekam auch schon eine ultraschall rechnung nun will sie aber auch betreuungskosten, futter, wurfbox kosten.

darf sie das verlangen?
was muss die versicherun zahlen?



Bitte helft mir
Helle Hunde e.V.
Gast
Such dir einen Rechtsanwalt - du kannst bei der Anwaltskammer nachfragen, welcher passen würde.

Sie ist - finde ich - mindestens genau so "schuld".

Fair fände ich, aber ich bin keine Juristin - die Kosten zu teilen. Aber dann müssten eigentlich auch die Einnahmen aus dem Welpenverkauf geteilt werden.
Laursen
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2582
hej,

Du wirst gerade ausgenommen.
Bei Hunden gilt das Menschenrecht nicht aber man kann es der Fairnesshalber anwenden.
Dann müsstest Du Dich nur an den Kosten beteiligen und nicht gleich alles übernehmen.
Wie gesagt, die Welpen, auch wenn es Mischlinge sind, sollten verkauft werden, schon nur weil eine Schutzgebühr sinnvoll ist.

Liebe Grüsse aus dem Norden
Gast
+ 1
Mein Beitrag ist weg ... ;-(

Ich stell dann nur noch mal den Link rein: Wer haftet, wenn der Straßenstruppi die adelige Adelheid deckt

Grüße, Svenja!

Edit: Was die Versicherung angeht: nachfragen!!
Zuletzt geändert am 19.12.2011 22:59 Uhr
caro137
  • Begleithund
Beiträge: 1681
+ 1
Naja- wenn sich zwei Hunde treffen, von denen einer angeleint ist und der andere frei -ist eigentlich erstmal der unangeleinte bzw. dessen Halter Schuld an allem was sich daraus ergibt.
Du schreibst ja, dass die Hündin extra deswegen angeleint war, WEIL sie läufig war und dass sie sich erst losgerissen hat nachdem Deiner dazukam.
Aber das siehst Du ja auch selbst so und hast Deine (finanzielle) Hilfe auch schon angeboten

Was die Versicherung zahlt entscheidet die sowieso selbst - also musst Du Dir eigentlich gar keinen Stress machen.
Reiche einfach alle Forderungen bei der Versicherung ein - und lass die machen.
Die haben selbst Rechtsanwälte usw., damit sie nicht mehr zahlen müssen als nötig

Und Du kannst völlig guten Gewissens zu der Hündinnenbesitzerin sagen, dass DU alles getan hast - und weiterhin in einem guten Verhältnis mit ihr (und den Welpen? ) bleiben.
WEnn Du dann nopch Deine Mithilfe bei der Vermittlung anbietest könnt ihr Euch bei zukünftigen Gassirunden wieder guten Gewissens über den Weg laufen
The greatness of a nation and its moral progress can be judged by the way its animals are treated (Mahatma Gandhi)

Nur indem wir die Hunde vor gefährlichen Menschen schützen,
schützen wir die Menschen vor gefährlichen Hunden !
wauwaumax
  • Forenwelpe
Beiträge: 86
Hm, also ihr meint echt, ich solle die junge mutter (in der ausbildung) mit den welpen allein lassen?

ich meine sie hat ja nun durch meinen hund einen höllen aufwand, ein welpe muss mit der flasche weil wohl nicht an die zitzen ran kommt gefüttert werden.

könnte sie mich "verklagen"?
Helle Hunde e.V.
wickidoo
  • Begleithund
Beiträge: 761

Hallo

warum einigt ihr euch einfach nicht,macht doch einfach einen vertrag,ich mein mal du musst ja nicht nach den Babys schauen,deiner ist genauso schuld,sie hat die meiste arbeit,siehst du mir kann das mit meinem Timmi nicht passieren.
Lg wickidoo
wauwaumax
  • Forenwelpe
Beiträge: 86
Original von wickidoo:

warum einigt ihr euch einfach nicht,macht doch einfach einen vertrag,ich mein mal du musst ja nicht nach den Babys schauen,deiner ist genauso schuld,sie hat die meiste arbeit,siehst du mir kann das mit meinem Timmi nicht passieren.
Lg wickidoo

hier gehts nicht um schuld! hier geht es ums prinzip.
ich möchte helfen, habe ja auch eine versicherung, nur abziehen lassen möcht ich mich nicht.
Helle Hunde e.V.
wickidoo
  • Begleithund
Beiträge: 761
dann klär doch mit der Versicherung ,was die zahlen,und dann besprich es mit der Hundemama ,erklär ihr einfach ,das du nicht abgezogt werden willst,macht doch ne liste ,was gekauft wurde ,oder was sie noch braucht ,was ist da so schwer
Laursen
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2582
+ 1

Anwalt?

hej,

den rechtlichen Teil haben wir schon gut durch, da solltest Du Dich nur noch bei einem Anwalt vergewissern.
Moralisch hingegen sehe ich das etwas anderst.
Da gilt es abzuwägen, inwieweit Du die Verantwortung empfindest und was Du als Richtig empfindest.
Selber wäre ich bereit, bis zu einem gewissen Punkt finanziell zu unterstützen, das nach einem Abwägen meiner Möglichkeiten und der Möglichkeiten die der Besitzer der Hündin hat.
Vor allem aber würde ich mich moralisch verpflichtet fühlen, bei der Vermittlung zu helfen.
Alles ist sehr stark von der genauen Situation und dem anderen Besitzer abhängig, deshalb möchte ich kein Urteil für Dich fällen

Liebe Grüsse aus dem Norden
Zuletzt geändert am 21.12.2011 22:23 Uhr
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