Ueberlegungen zur Anschaffung von Hilfsmitteln
Uiuiui.ich war mal vor Jahren in einer Hundeschule mit meinem Dobermann/Weimaraner.Eigentlich wollte ich uns dort auf einen vom OA angeordneten Wesenstest vorbereiten.
Der Inhaber und Trainer dort war ein Ex DDR Grenztruppen Hundeführer was ich nicht vorher wußte.
Der z,B. hat bei allen Hunden immer mit Stachlern gearbeitet und nicht aus Unwissenheit sondern aus Überzeugung.Ein mal und sofort eine andere Schule gesucht wo es ohne sehr gut lief und wir den Wesenstest bei der tierärztlichen Hochschule Hannover mit bravor bestanden haben.
Mein Mäx ist dort durch vorbildlichen Gehorsam aufgefallen,sonst nur alles mi 1 und ein mal 2b bestanden.Ohne diese Qualmittel (finde ich persönlich) !
Der Inhaber und Trainer dort war ein Ex DDR Grenztruppen Hundeführer was ich nicht vorher wußte.
Der z,B. hat bei allen Hunden immer mit Stachlern gearbeitet und nicht aus Unwissenheit sondern aus Überzeugung.Ein mal und sofort eine andere Schule gesucht wo es ohne sehr gut lief und wir den Wesenstest bei der tierärztlichen Hochschule Hannover mit bravor bestanden haben.
Mein Mäx ist dort durch vorbildlichen Gehorsam aufgefallen,sonst nur alles mi 1 und ein mal 2b bestanden.Ohne diese Qualmittel (finde ich persönlich) !
Oh, da gebe ich tomstep recht..sehr oft werden diese Stachelhalsbänder aus voller Überzeugung angewendet...und spricht man die Menschen an, wird sofort gefaucht, das man sich nicht in die Erziehung einzumischen hat...ich denke aber auch, das Stachler genauso oft aus purer Verzweiflung angewendet werden 
Das traurigste daran ist eigentlich die Geschichte dieses Stachelhalsbandes, denn sie wurden ja nicht extra dafür geschaffen um es dazu zu benützen dem hund schmerzen zuzufügen, sondern eigentlich wurden sie mal dazu erfunden den hund zu schützen, da wurde noch die stachel nach außen getragen, damit man dem hund nicht am Halsband wegzerren kann.(und dabei sprech ich von Diensthunden bei der Polizei und Armee) Mich würde mal interessieren, wer auf die idee gekommen ist, die se stachelhalsbänder jetzt anders herum zu tragen.
Meine persönliche Erfahrungen mit diesen Dingern hab ich vorwiegend bei VPG sportlen gemacht. Diese nutzen den Stachel um ihre Hunde noch mehr voran zu treiben und das auch meist aus purer überzeugung. ich frag mich dann meisten ob es nicht einfach die ungeduld dieser sportler ist. das sie einfach nicht die geduld dazu haben ihrem hund diese bestimmten dinge anders beizubringen.
Ich denke bei diesem thema muss man auch ganz klar zwei typen von hundebesitzern unterscheiden, zu einem die die hundeerfahren sind und den Stachel gezielt und gewollt einsetzten, so wie bereits beschrieben. und die hundeunerfahren, die wirklich gar nich wissen was sie ihrem hund damit antun und einfach völlig verzweifelt und überfordert sind.
Meine persönliche Erfahrungen mit diesen Dingern hab ich vorwiegend bei VPG sportlen gemacht. Diese nutzen den Stachel um ihre Hunde noch mehr voran zu treiben und das auch meist aus purer überzeugung. ich frag mich dann meisten ob es nicht einfach die ungeduld dieser sportler ist. das sie einfach nicht die geduld dazu haben ihrem hund diese bestimmten dinge anders beizubringen.
Ich denke bei diesem thema muss man auch ganz klar zwei typen von hundebesitzern unterscheiden, zu einem die die hundeerfahren sind und den Stachel gezielt und gewollt einsetzten, so wie bereits beschrieben. und die hundeunerfahren, die wirklich gar nich wissen was sie ihrem hund damit antun und einfach völlig verzweifelt und überfordert sind.
Solche Zwangsmittel sind grundsätzlich Mist! (egal, bei welchem Tier sie eingesetzt werden)
Leute schaffen sich einen Hund an (aus welchen Gründen auch immer), den sie körperlich nicht halten können und dem sie geistig/mental nicht gewachsen sind. Dazulernen wollen diese Leute auch nicht....
Und in ihrer Hilflosigkeit und Dummheit (sorry) greifen sie zu solchen Gewalt-Zwangsmitteln! Das Angebot ist ja da!
Immer nach dem Motto: bist du nicht willig - dann brauch ich Gewalt!
Ich würde das Motto ändern in: bin ICH nicht (denk/+lern-)fähig - dann brauch ich eben Gewalt!
Weil mir sonst nichts einfällt! Und ich auch gar keine Veranlassung sehe, mal darüber nachzudenken!
Begründung: "das haben wir immer schon so gemacht - das hat noch keinem geschadet"
Man könnte doch zum Beispiel mal das Wort Gewalt durch die Worte Einfühlungsvermögen und Geduld ersetzen!!!!!
LG holy
Leute schaffen sich einen Hund an (aus welchen Gründen auch immer), den sie körperlich nicht halten können und dem sie geistig/mental nicht gewachsen sind. Dazulernen wollen diese Leute auch nicht....
Und in ihrer Hilflosigkeit und Dummheit (sorry) greifen sie zu solchen Gewalt-Zwangsmitteln! Das Angebot ist ja da!
Immer nach dem Motto: bist du nicht willig - dann brauch ich Gewalt!
Ich würde das Motto ändern in: bin ICH nicht (denk/+lern-)fähig - dann brauch ich eben Gewalt!
Weil mir sonst nichts einfällt! Und ich auch gar keine Veranlassung sehe, mal darüber nachzudenken!
Begründung: "das haben wir immer schon so gemacht - das hat noch keinem geschadet"
Man könnte doch zum Beispiel mal das Wort Gewalt durch die Worte Einfühlungsvermögen und Geduld ersetzen!!!!!
LG holy
„Haben Tiere eine Seele und Gefühle“ kann nur fragen, wer über keines der beiden verfügt.
(Eugen Drewermann)
(Eugen Drewermann)
Gast

- Halbstarker
Weitläufige Bekannte haben eine Schweizer Sennenhündin, wiegt ca. 50 Kilo. Irgendwann mal durch Zufall erzählte mir die Besitzerin, dass sie beim Spaziergang immer ein Stachelhalsband drum hätte, weil sie sonst so sehr zieht. Ich habe sie gefragt, ob sie nicht vielleicht Lust hätte, in eine Hundeschule oder Verein zu gehen, damit sie und der Hund das lernen.
Die Antwort war:
Sie war schon in einer Hundeschule und die Empfehlung für den Stachel kam von dort, weil bei der Hündin angeblich nichts helfen würde. Außerdem klappt das doch super mit dem Ding, denn die Hündin zieht ja auch gar nicht mehr.
Ich meinte nur, ich würde mir auch überlegen, ob ich (als Hund) Druck ausübe, wenn ich dafür dann Stacheln in den Hals gedrückt bekomme und Schmerzen habe.
Helfen lassen wollte sie sich von mir aber auch nicht. Und sie war auch völlig überzeugt von dem, was ihr die Hundeschule gesagt hat. Da kann ich als "Normalmensch" natürlich nicht mithalten.
Schade, dass ihr das von einer Hundeschule empfohlen wurde.
Die Antwort war:
Sie war schon in einer Hundeschule und die Empfehlung für den Stachel kam von dort, weil bei der Hündin angeblich nichts helfen würde. Außerdem klappt das doch super mit dem Ding, denn die Hündin zieht ja auch gar nicht mehr.
Ich meinte nur, ich würde mir auch überlegen, ob ich (als Hund) Druck ausübe, wenn ich dafür dann Stacheln in den Hals gedrückt bekomme und Schmerzen habe.
Helfen lassen wollte sie sich von mir aber auch nicht. Und sie war auch völlig überzeugt von dem, was ihr die Hundeschule gesagt hat. Da kann ich als "Normalmensch" natürlich nicht mithalten.
Schade, dass ihr das von einer Hundeschule empfohlen wurde.
Mit jedem Stein den ich in den Weg gelegt bekomme
baue ich mir eine Treppe.
Mit jeder Stufe mehr stehe ich über den Dingen..!
Mein Profil bleibt erstmal weitgehend leer, bis sich das Chaos gelichtet hat.
baue ich mir eine Treppe.
Mit jeder Stufe mehr stehe ich über den Dingen..!
Mein Profil bleibt erstmal weitgehend leer, bis sich das Chaos gelichtet hat.
Hallo und ein sehr interessantes Thema,
ich bin überhaupt kein Fan von Hilfsmitteln - optimal ist es für mich wenn es mit Halsband & Leine genug an Hilfsmitteln ist und gut - meine Pfeife, die ist mir auch wichtig.
Wie kommt der tierliebe Mensch dazu - so etwas zu benutzen?
Ich denke, es gibt verschiedene Kategorien - zum Beispiel ist mir auch in meinem eigenen Nachdenken über Hilfsmittel immer wieder ein wesentlicher Aspekt ins Auge gesprungen :
Der Zeitfaktor - die Leute wollen schnell Resultate mit dem geringsten Aufwand - da kauft man sich eben mal schnell - das ganze "Angebot" an schnellen Hilfsangeboten - irgendwas wird schon funktionieren. Dabei ist wirklich auch zu beobachten, dass wahllos angewendet wird und durcheinander und oft wird alles noch schlimmer.
Wenn man sogenannte Hilfsmittel wirklich erfolgreich einsetzen will - dann muss man schon eine erfahrene Hand und Timing haben.
Hilfsmittel als "faule" Lösung, schnell anwenden zu können und dann die Sache mit den "vermeintlichen" Erfolgen - die rein gar nichts mit Arbeit an der Mensch-Hund-Beziehung zu tun haben.
Der Traditionsfaktor - z.B. in Vereinen, hat man schon immer so gemacht und wird vorrausgesetzt und ist normal - mitunter bekommt man die Hunde aus den Zuchtlinien, deren Prüfungen für ihren weiteren Wert in der Zucht - gar nicht anders in der Zeit zum bestimmten Leistungsstand ?!
Und einfach die Unwissenheit und der Unwille der Menschen - sich auseinander zu setzen, ist traurig - aber es trifft zu.
Heute muss alles schnell gehen und der Hund hat zu funktionieren.
Geduld und Ruhe können wäre Wunder bewirken und ein Quäntchen Kreativität
Lieben Gruß von uns
ich bin überhaupt kein Fan von Hilfsmitteln - optimal ist es für mich wenn es mit Halsband & Leine genug an Hilfsmitteln ist und gut - meine Pfeife, die ist mir auch wichtig.
Wie kommt der tierliebe Mensch dazu - so etwas zu benutzen?
Ich denke, es gibt verschiedene Kategorien - zum Beispiel ist mir auch in meinem eigenen Nachdenken über Hilfsmittel immer wieder ein wesentlicher Aspekt ins Auge gesprungen :
Der Zeitfaktor - die Leute wollen schnell Resultate mit dem geringsten Aufwand - da kauft man sich eben mal schnell - das ganze "Angebot" an schnellen Hilfsangeboten - irgendwas wird schon funktionieren. Dabei ist wirklich auch zu beobachten, dass wahllos angewendet wird und durcheinander und oft wird alles noch schlimmer.
Wenn man sogenannte Hilfsmittel wirklich erfolgreich einsetzen will - dann muss man schon eine erfahrene Hand und Timing haben.
Hilfsmittel als "faule" Lösung, schnell anwenden zu können und dann die Sache mit den "vermeintlichen" Erfolgen - die rein gar nichts mit Arbeit an der Mensch-Hund-Beziehung zu tun haben.
Der Traditionsfaktor - z.B. in Vereinen, hat man schon immer so gemacht und wird vorrausgesetzt und ist normal - mitunter bekommt man die Hunde aus den Zuchtlinien, deren Prüfungen für ihren weiteren Wert in der Zucht - gar nicht anders in der Zeit zum bestimmten Leistungsstand ?!
Und einfach die Unwissenheit und der Unwille der Menschen - sich auseinander zu setzen, ist traurig - aber es trifft zu.
Heute muss alles schnell gehen und der Hund hat zu funktionieren.
Geduld und Ruhe können wäre Wunder bewirken und ein Quäntchen Kreativität
Lieben Gruß von uns
"Alles Wissen die Gesamtheit aller Fragen und alle Antworten ist in den Hunden enthalten." Franz Kafka
Zuletzt geändert am 04.07.2010 23:21 Uhr
aber das die tante trudi, mit ihrem nicht erzogenem golden retriver auch so teil benutz is vollkommen latte...
Wehe dem Menschen,
wenn auch nur ein einziges Tier
beim Jüngsten Gericht sitzt.
wenn auch nur ein einziges Tier
beim Jüngsten Gericht sitzt.
Original von holyunderdog:>> Solche Zwangsmittel sind grundsätzlich Mist! (egal, bei welchem Tier sie eingesetzt werden)>> Leute schaffen sich einen Hund an (aus welchen Gründen auch immer), den sie körperlich nicht halten können und dem sie geistig/mental nicht gewachsen sind. Dazulernen wollen diese Leute auch nicht....
>> Und in ihrer Hilflosigkeit und Dummheit (sorry) greifen sie zu solchen Gewalt-Zwangsmitteln! Das Angebot ist ja da!
>> Immer nach dem Motto: bist du nicht willig - dann brauch ich Gewalt!>> Ich würde das Motto ändern in: bin ICH nicht (denk/+lern-)fähig - dann brauch ich eben Gewalt!> Weil mir sonst nichts einfällt! Und ich auch gar keine Veranlassung sehe, mal darüber nachzudenken!> Begründung: "das haben wir immer schon so gemacht - das hat noch keinem geschadet">> Man könnte doch zum Beispiel mal das Wort Gewalt durch die Worte Einfühlungsvermögen und Geduld ersetzen!!!!!> LG holy
Hallo Holy
Leute können nur das zeigen bzw weitergeben , was sie selbst gelernt oder erfahren haben .
Und dazu geören .... Liebe .. Geduld .. Einfühlungsvermögen .. Nachdenken ob das was man macht , auch richtig ist .... sehr offt nicht dazu .
Hab es zwar schon einmal geschrieben , aber wenn jemand bei seinem Hund aversive Mittel anwendet oder gebraucht ... dann sollte diese Person kein Tier haben .
Josef
Der Hund widerspiegelt die Seele seines Besitzers
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Moderator
Beiträge: 3602aufgrund des Themas Folterwerkzeuge bei Ebay moechte ich mal ein paar Ueberlegungen in den Raum werfen.
In dem Thema geht es ja darum, das eine Firma "boese" ist, weil dort Stachelhalsbaender hergestellt werden in einer "niedlichen Glitterversion". Aber wie kommt den eigentlich der normalerweise tierliebe Hundehalter dazu, sich mal eben ein solches Halsband anzuschaffen?
Aus bisherigen Gespraechen mit Haltern finden da vorher kaum irgendwelche Ueberlegungen statt ob dies funtioniert oder ob das dem Hund weh tun koennte und auch nicht ob es andere Methoden gibt um zum gewuenschten Ziel zu kommen - stattdessen erscheint es ihnen eher logisch!
Ein Beispiel dazu.
10 monate alte Boxerhuendin mit Null Erziehung, bekommt keinen Freilauf weil ja der Abruf nicht funktioniert und zieht natuerlich wie ein Stier an der Leine. Wird erst am Halsband, dann am Kettenwuerger auf Zug gefuehrt. Schon in den ersten 5 Minuten des Gespraeches fragt die Halterin wie sinnvoll es ist jetzt zum Stachelhalsband ueberzugehen WEIL DER HUND ZIEHT JA SO.
Viele Halter denken einfach, der Hund WEISS was er da verkehrt macht und wollen deshalb dies einfach so unangenehm wie irgendwie moeglich gestalten. Und ich schwoere, eine wirklich boese Absicht hat der Mensch gar nicht nur eben ein absolutes Unverstaendniss dafuer, wie ein Hund lernt.
Wie habt ihr das bisher erlebt, wenn ihr Euch mit Haltern auseinandergesetzt habt die ein solches Hilfsmittel verwenden?
Ist es wirklich immer nur fehlendes Wissen?
Ein heikles Thema, aber es interessiert mich einfach, wie man dazu kommt. Denn eigentlich hat man sich den Hund ja doch angeschafft weil man Hunde mag....
Gruss
Sandra