überdrehter welpe

farbwahn
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ich schon wieder
in den letzten tagen ist mir durch sehr viel lesen aufgefallen, dass mein kleener (9 wochen) nicht so die 20-22h welpenschlaf bekommt sondern deutlich weniger.
generell überdreht er oft ziemlich ziemlich stark, wird dann irre wild und ruppig natürlich und wir bekommen ihn kaum beruhigt.
wenn er so sehr überdreht bekommt er jetzt eine auszeit im kennel verordnet, da meckert er zwar erstmal, aber irgendwann gehts und er pennt weg. allerdings haben wir auf anraten unseres züchters "nur" so einen kleintierauslauf gekauft und keine gitterbox, da müssen wir vl nochmal nachlegen, denn lange wird das ding nicht halten wenn er richtig rumflippt...
des weiteren konditionieren wir ein entspannungswort für ihn.
wenn er draußen so ausflippt haben wir keine chance ihn irgendwie zu beruhigen.
möchte halt nicht dass er so überfordert ist und durch unser fehlverhalten zum stresser mutiert. tips, anyone?
danke.
Gast
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Beim Spielen springt das körpereigene Belohnungssystem an. Besonders beim wilden Spiel eines Welpen werden jede Menge Glücksgefühle ausgeschüttet und die Kleinen übertreiben da schnell mal. Je schneller sie lernen, dass sie das nicht immer dürfen und den Frust aushalten können, umso einfacher haben sie es später, wenn sie größer werden.
Wenn euer Welpe "ausflippt" und ihr das in dem Rahmen nicht wollt, dann grenzt ihn ein: Haltet ihn am Geschirr oder Leine fest oder schubst ihn auch mal weg, wenn er euch zu aufdringlich wird. Nicht böse werden, nicht schimpfen, er kann es nicht kontrollieren und macht es nicht, um euch zu ärgern. Er muss auch nicht beruhigt werden, er darf gern lernen, dass es mal frustrierend werden kann und er das überleben wird.
Eine Freundin von mir hat vor kurzem einen Welpen zu ihrem Ersthund dazu genommen und der Welpe darf von dem erwachsenen Hund aus gar nix außer atmen Wildes Spielen wird sofort geahndet. Ein Hund hat es einfacher, einen anderen einzugrenzen - da reicht oft schon ein Blick oder ein leichtes Knurren, aber auch als Mensch kann man gut Einfluss nehmen, weil sich Welpen noch leicht beeindrucken lassen (wobei sie bestimmte Handlungen nach dem ersten Schreck auch gern mehrfach wiederholen und sich damit immer wieder Ärger einhandeln).
Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.
(Johann Wolfgang v. Goethe)
Eleonore
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Hallo Farbwahn,
wenn ich deine Ausführungen jetzt richtig verstanden habe wird der Kleine bei zu wildem Spiel in den Zimmerkennel gesperrt und murrt erst mal rum. Dann legt er sich doch hin und pennt weg.
Wo bitte bleibt der Lerneffekt??? Wenn ein Welpe aufdreht und kiebig wird, fliegt er raus. Rudelausschluß, den Kleine schnappen und ins Bad bringen (Muss natürlich so aufgeräumt sein, das der Welp nichts zerstören kann) Protest anmelden durch Murren oder Knurren, Bellen darf er. In dem Moment wo er Ruhe gibt zähle ich bis Fünfzig und mache die Tür wieder auf. Seine Belohnung besteht darin, das er wieder zum Rudel DARF, es wird also nicht gelobt oder gestreichelt, er DARF in meiner Reichweite sein.
Kennt der Kleine schon ein Abbruchsignal??? Wenn nicht wird es Zeit ihm eins nahe zu bringen. Man kann das auf Hundeart machen, kapiert der Welpe am schnellsten und wirkt nachhaltig. Oder man predigt und redet bis das er mein Wort als Gesetz anerkennt.
20 -22 Std. Welpenschlaf??? Haben meine Welpen nie gehabt, allerdings wurden die im Alter von 9 Wochen schon gearbeitet. Bei mir heißt das, dass die Erziehung in vollem Gang ist. Auch Teile des Grundgehorsam, wie Sitz, Platz und Hier lernt er nebenbei. nach 10 - 15 Minuten Üben ist der Welpe so platt, das er sich aus eigenem Antrieb schlafen legt.
Ein 9 Wochen alter Welpe ist kein Baby, sondern ein lernfähiger und lernwilliger kleiner (junger) Hund.
Zuletzt geändert am 23.05.2016 08:04 Uhr
farbwahn
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@eleonore bad is doof, da stehen die katzenklos, was ihn wirklich glücklich machen würde - futter, buddeln, läuft.
generell hab ich auch n bissle schiss dass ich mir durch sowas die bindung verschlechtere, muss ich sagen.
ich seh auch nicht wirklich den maßgeblichen unterschied ob er sich im kennel beruhigt oder in einem anderen raum - meinst du einfach weil wir uns nicht in dem raum befinden?
reicht der lerneffekt wenn ich aufdrehe --> ab in die ruhezone nicht aus?
jo nein als abbruchsignal wenn er an irgendwas kaut oder zerrt oder so, ansonsten "schluss" wenn er richtig aufgedreht ist und er ne auszeit bekommt. oder meinst du etwas anderes?
klar, ist bei uns auch so, dass er natürlich schon erzogen wird, sitz, platz und hier ohne große ablenkung funktionieren auch bereits.
Die kennelsache wurde soweit abgesegnet vom trainer heute, bin da aber natürlich offen für andere ansichten.
joa das mit den 20h schlaf liest man eigentlich recht häufig....

@gary jo schubsen und festhalten machen wir auch soweit, juckt ihn nur oft nicht wenn er richtig hochgepusht ist.
Eleonore
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Original von farbwahn:

@eleonore bad is doof, da stehen die katzenklos, was ihn wirklich glücklich machen würde - futter, buddeln, läuft.

und warum stellst du das Futter und die Katzenklos nicht hoch ? Katzen können springen.

generell hab ich auch n bissle schiss dass ich mir durch sowas die bindung verschlechtere, muss ich sagen.

Die Bindung baust du doch erst auf, und zwar dadurch, das du dich mit dem Kleinen beschäftigst.

ich seh auch nicht wirklich den maßgeblichen unterschied ob er sich im kennel beruhigt oder in einem anderen raum - >meinst du einfach weil wir uns nicht in dem raum befinden?

Hunde sind soziale Rudeltiere, ein Ausschluss aus dem Rudel macht ihm nachhaltig klar. das er sich NICHT nach den Regeln des Rudels richtet und deswegen jetzt allein ist. Erst wenn er Ruhe hält, kein Knurren oder Murren, kein Jaulen, dann darf er wortlos ohne Loben wieder Anschluss haben.

reicht der lerneffekt wenn ich aufdrehe --> ab in die ruhezone nicht aus?

Das KANN ausreichen, aber wenn du einen richtigen kleinen Rüpel erwischt hast eben nicht. Rüpel brauchen eine etwas härtere Gangart

jo nein als abbruchsignal wenn er an irgendwas kaut oder zerrt oder so, ansonsten "schluss" wenn er richtig aufgedreht ist und er ne auszeit bekommt. oder meinst du etwas anderes?

Ja, ich meine etwas anderes. Dein Onyx ist eine Woche bei dir, glaubst du ernsthaft das er schon weiß was du mit Nein meinst, bzw. das er etwas lassen soll? Ein Kommando muss man einem Hund beibringen, er hört dich reden aber weiß nicht was du von ihm willst, er versteht einfach nicht
.
klar, ist bei uns auch so, dass er natürlich schon erzogen wird, sitz, platz und hier ohne große ablenkung funktionieren >auch bereits.

Ist schon mal super.

Die kennelsache wurde soweit abgesegnet vom trainer heute, bin da aber natürlich offen für andere ansichten.

Wenn ein Trainer vor Ort, der den Hund und die Wohngelegenheit sieht das absegnet, ist das schon i.O.

joa das mit den 20h schlaf liest man eigentlich recht häufig....

Mit neun Wochen schläft kein Welpe mehr 20 - 22 Stunden
Feuerwolf
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@farbwahn: Es ist schon etwas anderes, ob er in den Kennel muss, wo er Euch hören und sehen kann, oder ob er in ein anderes Zimmer muss. Das Prinzip ist sicherlich das gleiche, nur wesentlich stärker, wenn er raus muss. Könnte mir aber fast vorstellen, dass Euer Kleiner eben stärkere Hilfestellungen von Euch bzgl. seines Benehmens noch benötigt, eben komplett raus aus Zimmer. Wenn er dann um weniger Hilfestellungen von Euch bittet, reicht ein Körbchen oder Decke sogar aus. Dann muss es auch kein Kennel sein.
Auch wird er sich schneller beruhigen, wenn er allein in einem Raum ist ohne "Seiner Bühne". Denn im Kennel sieht er Euch und Ihr ihn.......der Kleine ist nämlich sakrisch schlau..... .....die räumliche Distanz ist damit nicht gegeben.
Bzgl. eurer Bindung tut es dem keinen Abbruch. Er soll ja nicht ewig lange darin bleiben...nur solange bis er sich beruhigt hat....und das geht ja dann schneller als im Kennel o.ä., außerdem wird die Bindung automatisch sogar noch gestärkt, da Ihr als Rudelführer / Chef ja Eure Vorgaben konsequent durchgestzt habt. Das wertet Euch in seinen Augen uuuuuungemein auf......denn nur dann seit Ihr auch in der Lage in einer "Gefahrensituation" das Rudel sicher zu führen in seinen Augen.


Katzentoi in Dusche oder Badewanne solange stellen?
Gast
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Noch mal zur Erinnerung: Der Welpe hier ist 9 Wochen alt und damit ein richtiges Baby. Erst mit der 16. Woche endet die Welpenzeit und damit die Prägephase. Diese Zeit sollte genutzt werden, damit die Regeln des Zusammenlebens lernt und ihn für die Dinge des späteren Lebens vorzubereiten. Dazu gehört auch, dass er mitbekommt, Alleinbleiben ist überhaupt nicht schlimm und kein bisschen stressig.
Jetzt redet ihr hier davon, einen Welpen vom Rudel auszuschließen. Da frage ich mich doch ernsthaft - Wo liegt hier der Lerneffekt? Eigentlich dreht sich mir hier schon der Magen um, dass von Rudel gesprochen wird und dass angenommen wird, dass es sowas wie "Rudelausschluss" überhaupt gibt, aber das ist ein anderes Thema. Wer annimmt, ein Hundebaby versteht, warum es ausgeschlossen wird und kann reflektieren, was es falsch gemacht hat, der glaubt auch, dass die Welt eine Scheibe ist *Ironie aus*.

Was passiert mit einem kleinen Hund, der auf einmal ins dunkle Bad eingesperrt wird? Angeblich soll er verstehen, dass er da reingekommen ist, weil er nicht "lieb" war und das nächste Mal wird er "lieb" sein, damit er nicht mehr weggesperrt wird. Versteht er das wirklich? Und versteht er dann auch, wenn er allein in der Wohnung zurückbleibt, dass das nicht passiert, weil er was falsches gemacht hat? Ich denke, solche Erziehungsmethoden sind sehr menschlich und gelten als veraltet, weil kleine Kinder (genauso wie Welpen) Emotionen wie Stress, Verzweiflung und Angst dabei erleben und es kaum mit dem vorausgegangenen Verhalten verbinden können. Sie erleben die Erziehungsberechtigten nicht als Vorbilder, sonders als Autokraten und dem Vertrauensaufbau dient das nicht.


Noch mal zur Frage: Es ist ganz normal, dass Welpen ihre 5-Minuten bekommen und ihre Energie mal so richtig rauslassen. Ich fand es bei meinem Rüden überhaupt nicht schlimm, denn diese Phasen wurden mit zunehmenden Alter seltener. Nur wenn er meinte, seine Kraft an meinen Sachen zu erproben oder mich übermütig im Spiel gebissen hat (halt alles, was ich nicht wollte), dann bin ich eingeschritten. Hab ihn festgehalten oder eben weggeschubst so lange, beharrlich bis er sich wieder normalisiert hat. Dabei muss man auch nicht zaghaft sein, denn auch wenn sie zerbrechlich aussehen, sind sie es nicht.
Den Kennel finde ich eine gute Möglichkeit, den Lütten zu "zwingen" eine Ruhezeit einzulegen, denn das ist etwas, was Hunde lernen müssen. Sie lernen zwar viele Dinge recht eigenständig und teilweise nebenbei, aber Ruhephasen einzulegen, das bringt man ihnen erst bei.
Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.
(Johann Wolfgang v. Goethe)
Feuerwolf
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+ 1
Zitat von gary7:
. Da frage ich mich doch ernsthaft - Wo liegt hier der Lerneffekt? Eigentlich dreht sich mir hier schon der Magen ,dass
von Rudel gesprochen wird und dass angenommen wird, dass es sowas wie "Rudelausschluss" überhaupt gibt, aber das
ist ein anderes Thema. Wer annimmt, ein Hundebaby versteht, warum es ausgeschlossen wird und kann reflektieren, was es
falsch gemacht hat, der glaubt auch, dass die Welt eine Scheibe ist *Ironie aus*.

Es geht nicht um das Reflektieren, was der Welpe falsch gemacht hat, sondern um eine reine erzieherische Verhaltens-Sache.
In anderem Zusammenhang auch "reine Verhaltens-Therapie" genannt.

Bitte nicht so schnell mir unterstellen, ich wäre der Meinung die Welt ist eine Scheibe, zumal wenn man selber den verhaltenstechnischen Hintergrund einiger Methoden nicht kennt. Hat nichts mit Diskussion zu tun. Schiesst man sich nur ein Eigentor mit übrigens.

Dann sind solche "Methoden" nicht veraltet und haben auch nichts mit Autokraten zu tun, wenn man weiss, wie man sie anwendet und auch richtig zu Ende bringt.
Ein dunkles Bad ist da bestimmt nicht förderlich. Aber davon war auch nirgends die Rede.
Das Wort "Rudelausschluss" kannst Du aber auch gerne übersetzen mit "mit absoluter Missachtung strafen" oder noch spezieller "die Bühne entziehen".
Zuletzt geändert am 23.05.2016 19:11 Uhr
Gast
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Original von Feuerwolf:
Dann sind solche "Methoden" nicht veraltet und haben auch nichts mit Autokraten zu tun, wenn man weiss, wie man sie anwendet und auch richtig zu Ende bringt.
Ein dunkles Bad ist da bestimmt nicht förderlich. Aber davon war auch nirgends die Rede.
Das Wort "Rudelausschluss" kannst Du aber auch gerne übersetzen mit "mit absoluter Missachtung strafen" oder noch spezieller "die Bühne entziehen".

Ein Welpe von 9 Wochen macht im Grunde nichts verkehrt, wenn er rumtobt und dafür benötigt er keine Strafe in Form der absoluten Missachtung. Wie gesagt, es ist ein Baby, welches kaum Frustrationstoleranz besitzt, das die Welt und seine eigenen Kräfte entdeckt und bei dem die Pferde in Form von Hormonen durchgehen, die beim Toben ausgeschüttet werden. Aber der Mensch sieht das als Fehlverhalten an, dem sofortige Erziehung folgen muss, aber genauso wenig, wie die Stubenreinheit Zeit braucht, weil der Welpe seine Blase zu Beginn noch gar nicht kontrollieren kann, muss man auch bei anderen Dingen Geduld aufbringen und man darf auch durchaus mal Humor zeigen, ohne dass man dabei sein Gesicht verliert.
Das wichtigste wenn man einen Welpen aufnimmt, ist es Vertrauen und eine Bindung aufzubauen und die allerwichtigsten Verhaltensregeln einzuführen. Ihn in den Kennel zu setzen, wenn er zu lange überdreht und nicht zur Ruhe kommt, ist doch vollkommen in Ordnung, denn dort kommt er dann auch runter. Lerneffekt: Wenn der Mensch sagt, jetzt wird geschlafen, wird auch geschlafen und alles Rumgezeter hat keinen Effekt. Reicht für das Alter von 9 Wochen vollkommen aus und klappt bei Onyx doch schon super.

Off Topic zum "Rudelausschluss" oder "mit absoluter Missachtung strafen" oder noch spezieller "die Bühne entziehen" oder wie auch immer ihr das nennen wollt..
Der Hund ist ein soziales Tier, welches sich durch Sicherheit durch andere wohl fühlt und ein Leben lang danach strebt, diese nicht zu verlieren, sie ist essenziell. Womöglich sehen es viele Hunde als ziemliche Strafe an, wenn sie weggeschickt werden, wenn sie beispielsweise nicht auf den Rückruf gehört haben und irgendwann zurückkommen und zurückgewiesen werden. Dazu gehört dann aber auch, dass man sie nach einer recht kurzen Dauer wieder freundlich einlädt, um sie zu erlösen. Hier gibt es eine gewisse Verhältnismäßigkeit für diese wirklich harte Strafe: Der Hund möchte diese Sicherheit nicht noch einmal verlieren und überlegt sich das nächste Mal zweimal, ob er wirklich nicht hört. Er hat aber vorher gelernt, was Rückruf bedeutet und hat die Wahl. Die Verhältnismäßigkeit besteht bei einem Welpen, der aus Strafe in einen anderen Raum gesperrt wird, nicht. Er kann sich noch nicht kontrollieren, er kennt die Grenzen des Zusammenlebens noch nicht vollständig, er weiß noch nicht, was sich in den Augen der Menschen gehört und er kann einfach noch nicht auf Knopfdruck damit aufhören. Darauf kann eine Zurechtweisung in die Schranken folgen, ein zur Ruhe zwingen, aber doch nicht ein Wegsperren. Wenn man das mal bei einem erwachsenen Hund macht, weil man selber auf 180 ist, mal ne Atempause braucht und der Hund das Alleinsein schon gut kann und dabei nicht gestresst ist, bitte dann soll man das tun, aber bei einem Welpen, den man bestrafen will, weil er unkontrolliert hin und her hüpft, finde ich es unpassend.
Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.
(Johann Wolfgang v. Goethe)
Eleonore
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Neun Wochen alter Welpe, ein Baby???

Hallo Gary7,
Hast du schon einmal ein Baby kennengelernt, welches schneller läuft und dabei wendiger ist als du? Ich bislang nicht. Hast du schon einmal gesehen wie die Mutterhündin schon im Alter von 5 Wochen mit den Kleinen umgeht wenn die nicht spuren wie sie es will. Eine Frau, die so mit ihrem Kind umgeht würde man wegen Kindsmisshandlung vor Gericht stellen. Meine Hündin verließ die Wurfkiste und kam zu mir auf die Couch wenn die Kleinen mal wieder aufgedreht hatten. Und erst nachdem Ruhe eingekehrt war ging sie wieder zurück. Ich nenne das Rudelausschluss. Mama ist nicht mehr da. Dann sind auch die Geschwister uninteressant.
Zum Abbruchkommando NEIN, das ich dreissig mal oder mehr pro Tag sagen, ob er dann lässt was er nicht soll sei dahingestellt. Das Abbruchsignal welches meine Welpen in der 8. Woche gelernt haben hatten die nach einer Übung kapiert und bis heute nicht vergessen.
Vertrauensbildende Maßnahmen lernen meine Welpen in der Kuschelstunde, da wird alles am Welpen genau untersucht und nachgeschaut, und nebenbei gibt es Streicheleinheiten. Die Bindung entsteht von selbst, indem man mit dem Welpen altersgemäß arbeitet. Bei mir heißt das dann positive Verstärkung, wenn etwas so läuft wie ich das wünsche und mir vorstelle.
Aber über Hundeerziehung gehen die Meinungen eh stark auseinander.
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