Über diese Entscheidung werde ich nie hinwegkommen...

poliver
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Hallo.

Es war im August 2015, genau genommen am 17.08., um 00.15 Uhr, als unser kleiner, 15jähriger Georgie (ein Zwergpekinese) aus seiner Hütte hervor kam, niesen musste und hiernach plötzlich den Kopf schief hielt, mit all seinen Beinen zu zittern und schließlich markerschütternd zu schreien begann.

Ich ahnte sofort, dass irgend etwas in seinem Inneren passiert sein musste, was ganz ganz schlimm gewesen zu sein schien...

Meine Frau und ich sind mit unserem Kleinen, der unaufhörlich weiter schrie und sich regelrecht gewunden hat, in eine Tierklinik nahe Heidelberg gefahren. Der diensthabende junge Tierarzt war angesäuert, dass wir nicht vorher angerufen haben und diese "Störung der zwischenmenschlichen Chemie" konnte letztlich auch nicht durch meine sicherlich aufgeregte und dadurch vehemente "Ansprache" beseitigt werden, als ich entgegnete, dass ich sicherlich einschätzen könne, dass bei meinem Hund ein akuter Notfall vorliegen müsse...

Unser Georgie schrie weiterhin und reagierte auf die durchgeführten (grob bzw. meiner Ansicht nach recht oberflächlich) durchgeführten neurologischen Tests des Tierarztes zugegebenermaßen weiterhin mit zitternden Beinchen, permanentem Schreien und unsicheren Stehversuchen.

Plötzlich sagte der Arzt, dass wir uns heute, jetzt und hier von unserem Hund "verabschieden" müssten. Es sei irgend eine "raumfordernde" Aktivität in dessen Kopf für diesen Zustand verantwortlich. Er vermutete eine Metastase des ca. ein Jahr zuvor diagnostierten Mastzelltumors, welcher nach dem Entfernen des Hodensacks nach wiederum zuvor durchgeführter Kastration, aufgetreten war...

Ich fragte noch, ob so eine Reaktion von einer auf die nächste Sekunde hervortreten könne und der junge Tierarzt entgegnete "Ja!" Zunächst wollte ich unseren Georgie wieder mit nach Hause nehmen, da ich dieser "Bauch-Diagnose" nicht recht glauben schenken konnte und wollte. Der Tierarzt meinte hierauf, es sei Tierquälerei und gern könnten noch ein CT für 1000 EUR durchführen. Die von ihm gestellte Diagnose würde aber bestimmt bestätigt werden und so sei es reine Geldverschwendung...

So haben wir uns also vom Ablauf der Geschehnisse und von der (recht schnell) erstellten Diagnose des Tierarztes für die sofortige Einschläferung entschieden, ohne noch ein eventuell endgültig klärendes CT durchführen gelassen zu haben.

Leider erst am nächsten Tag habe ich im Internet von dem häufig bei älteren Hunden und plötzlich auftretendem Krankheitsbild einer "Geriatrischen Vestibular-Syndrom" gelesen, welches sich oftmals und vergleichsweise schnell wieder gibt.

Auf eMail-Nachfrage beim Tierarzt (zu einem persönlichen Aufsuchen dieses Tierarztes war ich nicht in der Lage) antwortete er auf die Frage, warum hierauf nicht abgrenzend doch ein CT angeraten wurde, bei Georgie sei ein horizontaler und auch vertikaler Nystakmus aufgetreten. Ein Nystakmus wird aber auch gerade beim geristrischen Vestibular-Syndrom beschrieben...

Nun, nachdem unser über alles geliebter Kleiner in dieser Nacht für immer gegangen ist bin ich nicht mehr derselbe. Ich denke jeden Tag an unseren Liebling und eben auch daran, ob ich leichtgläubig der ggf. auch aus irgend einem Frust eines Tierarztes heraus erstellten Diagnose nachgegeben und Georgie zu schnell habe gehen lassen?.

Nie wieder werde ich ein mir schutzbefohlenes Lebewesen aufgrund einer weitgehend unbestätigten Diagnose gehen lassen und diese nun auf meinen Schultern liegende Last wohl bis ans Ende meiner Tage tragen müssen.
poliver
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Korrektur/Ergänzung...

Das ggf. auch hätte vorliegende Krankheitsbild heißt "Geriatrisches Vestibulär- oder Vestibular-Syndrom" und das Symptom heißt natürlich "Nystagmus". Bitte entschuldigt an dieser Stelle meine Schreibfehler, aber ich war und bin bei diesem Thema immer sehr aufgewühlt...

Ich habe meine/unsere Geschichte nun deshalb "veröffentlicht", weil ich jedem, der ein entsprechend inniges Verhältnis zu seinem ihm anvertrauten Mitgeschöpf hat, nach vorhandener Möglichkeit das Einschläfern nicht klinisch unbestätigt entscheiden sollte. Manchmal geht das vielleicht auch nicht... Nicht jeder hat im Akutfall eine Tierklinik in seiner Nähe, ich weiß... Aber wenn, dann entscheidet bitte, als wäre es ein Mensch, der Bruder, der Partner oder das eigene Kind. Den Rat wollte ich nach meinen traurigen und irreparablen Erfahrungen nun nach über einem Jahr gern weitergeben.

Sicherlich sind die benannten Kosten von 1000 EUR hoch (Nacht von Sonntag auf Montag), aber sie wären gemessen am Ergebnis die wohl best investiertesten 1000 EUR in meinem Leben gewesen. Georgie hatte schon geschlafen (Kurzzeit-Nakosemittel wurde relativ schnell verabreicht), so dass diese letzte, aber vermutlich eindeutig klärende Untersuchung, keine spürbare Mehrbelastung für ihn gewesen wäre...

Mein Profilbild, das war übrigens unser Georgie... Wir vermissen ihn so sehr...
Zuletzt geändert am 01.12.2016 09:36 Uhr
Lupine 3
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Mein Beileid an dich! Mit dem Thema Vestibularsyndrom kennen sich die wenigsten TÄ aus, darum hatte ich auch schon vor Jahren (nutze Suchfunktion, falls du Interessse an den Zeilen hast) genau dazu was geschrieben. Es kommt leider immer noch und nicht wenig vor, dass TÄ Katzen und Hunde mit Vestibularsyndrom viel zu schnell einschläfern! Und das, obwohl sich die allermeisten Betroffenen recht schnell und gut davon erholen.
Allerdings hat niemand aus unseren Reihen und auch nicht von Freunden oder Bekannten jemals bei einem akuten Vestibularsyndrom geschrien, was nicht "typisch" ist für den "harmlosen Innenohrinfarkt".
Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen. (Ernst R. Hauschka) Beurteile Menschen nicht nach ihren Worten, sondern nach ihren Taten, denn viele reden vortrefflich, aber handeln schlecht. (Matthias Claudius)
poliver
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+ 1
Vielen Dank. Ja das Schreien unseres Kleinen war so noch nie vorher aufgetreten und meine große Hoffnung ist ja in diesem Zusammenhang, dass es tatsächlich zu einer plötzlichen großen Blutung im Gehirn oder zu einer übergroßen Raumforderung des seit längerem dort gewachsenen Tumors gekommen war, was das dann eben recht schnell angeratene Einschläfern rechtfertigte.

Andererseits war unser Kleiner durchaus ein bissel wehleidiger und genauso denkbar wäre diese heftige Reaktion, weil sich in seinem Sehfeld auf einmal alles "gedreht" hat oder "schief stand"...?

Dieses Nichtwissen macht einen fertig...

Natürlich kann man sich mit vielerlei Beschönigungen die Sache auch irgendwie zurecht biegen, wie z. B. "...er war ja schon sehr alt..", "...wer weiß, was ihm dadurch alles erspart blieb...", etc.

Letztlich haben wir uns aber in die Hände eines Tierarztes in einer Tierklinik begeben, welcher uns gemäß seines natürlich unendlich größeren Wissens, in dieser Situation eine alternativlose, unabänderliche Entscheidung (auch auf eindringliches Nachfragen hin) angeraten hatte... Wenn wir es besser gewußt hätten, wären wir ja nicht sofort losgefahren und hätten zu Hause erstmal ein paar Stunden abgewartet. Haben wir aber nicht, weil wir es nicht konnten... Unser Georgie zeigte uns ziemlich deutlich, dass etwas sehr Schlimmes und/oder auch Schmerzvolles in ihm vorgegangen sein musste...

Bei aler Hin- und Hergrüblerei bleibt eben letztlich auch die Frage übrig, was hätten wir anderes tun sollen und können, als in diesen gefühlt keinen weiteren Aufschub duldenden Minuten genau das zu befolgen, was uns ein Tierarzt geraten hatte?

Bis heute allerdings leider immer noch ein schwacherTrost...
Zuletzt geändert am 01.12.2016 11:47 Uhr
Lupine 3
  • Alpha Hund
Beiträge: 7322
+ 2
Es gibt keine gezielten Medikamente gegen das Vestibularsyndrom an sich, aber unterstützende, dazu gehört u. a. Vitamin B. Ich lese aus deinen Zeilen, wie fertig die Ungewissheit über die "richtige oder falsche", unwiderrufliche Entscheidung dich macht und kann das bestens nachvollziehen. Es nutzt nur nichts, sich mit Vorwürfen fertig zu machen. Ein Hund mit schlimmen gesundheitlichen Problemen - egal wie alt dieser ist - braucht sofort tierärztliche Hilfe, das ist Fakt und die habt ihr eurem Georgie auch zuteil werden lassen, indem die Tierklinik aufgesucht wurde. Ihr wisst ja nicht sicher, ob es sich wirklich "nur" um das Vestibularsyndrom handelte, eben weil das Schreien untypisch dafür ist. Und selbst wenn es das "nur" gewesen wäre, so hätte der Kleine auf jeden Fall veterinärmedizinisch betreut werden müssen.

Die Frage, ob richtige oder falsche Entscheidung bzw. was ihr hättet anders tun sollen, wird sich hier nicht beantworten bzw. komplett beurteilen lassen. Aus deinen Zeilen kann ich aber entnehmen, dass ihr das getan habt, was ich für richtig empfinde, nämlich mit Georgie sofort in die Tierklinik zu fahren, um ihm helfen zu lassen.
Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen. (Ernst R. Hauschka) Beurteile Menschen nicht nach ihren Worten, sondern nach ihren Taten, denn viele reden vortrefflich, aber handeln schlecht. (Matthias Claudius)
Zuletzt geändert am 02.12.2016 09:34 Uhr
Catalou
  • Begleithund
Beiträge: 1834
+ 4
Ich stimme Lupine 3 zu! Geschehenes kann man nicht rückgängig machen und Hauptsache ist, dass dein Hund nicht leiden musste. Gib jetzt dir selbst eine Chance, den Tod deines Hundes zu verarbeiten und mach dir keine Vorwürfe für etwas, das du JETZT nicht mehr ändern kannst. Ich weiß, dass das schwer ist und jeder, der ein geliebtes Tier verlor macht diese Phase durch und denkt, nicht genug lebensverlängernde Maßnahmen gesetzt zu haben.
Schau nach vor und behalte deinen Hund im Herzen in liebevoller Erinnerung.

Ich wünsche dir alles Liebe und BITTE - versuche nicht mehr über Dinge zu grübeln, die so sind, wie sie sind.

LG Tina
Zuletzt geändert am 02.12.2016 11:27 Uhr
Gast
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+ 1

Hernie

Original von poliver:

Vielen Dank. Ja das Schreien unseres Kleinen war so noch nie vorher aufgetreten und meine große Hoffnung ist ja in diesem Zusammenhang, dass es tatsächlich zu einer plötzlichen großen Blutung im Gehirn oder zu einer übergroßen Raumforderung des seit längerem dort gewachsenen Tumors gekommen war, was das dann eben recht schnell angeratene Einschläfern rechtfertigte.

Andererseits war unser Kleiner durchaus ein bissel wehleidiger und genauso denkbar wäre diese heftige Reaktion, weil sich in seinem Sehfeld auf einmal alles "gedreht" hat oder "schief stand"...?

Dieses Nichtwissen macht einen fertig...

Natürlich kann man sich mit vielerlei Beschönigungen die Sache auch irgendwie zurecht biegen, wie z. B. "...er war ja schon sehr alt..", "...wer weiß, was ihm dadurch alles erspart blieb...", etc.

Letztlich haben wir uns aber in die Hände eines Tierarztes in einer Tierklinik begeben, welcher uns gemäß seines natürlich unendlich größeren Wissens, in dieser Situation eine alternativlose, unabänderliche Entscheidung (auch auf eindringliches Nachfragen hin) angeraten hatte... Wenn wir es besser gewußt hätten, wären wir ja nicht sofort losgefahren und hätten zu Hause erstmal ein paar Stunden abgewartet. Haben wir aber nicht, weil wir es nicht konnten... Unser Georgie zeigte uns ziemlich deutlich, dass etwas sehr Schlimmes und/oder auch Schmerzvolles in ihm vorgegangen sein musste...

Bei aler Hin- und Hergrüblerei bleibt eben letztlich auch die Frage übrig, was hätten wir anderes tun sollen und können, als in diesen gefühlt keinen weiteren Aufschub duldenden Minuten genau das zu befolgen, was uns ein Tierarzt geraten hatte?

Bis heute allerdings leider immer noch ein schwacherTrost...
Antwort zum Thema Hernie.

Hallo zusammen.

Habe auch schlimmes 2014 erlebt-meine geliebte Bichonhündin Melly war elendiglich an städtischen Rattengift verstorben.
Habe sie 3 Wochen, auch mit hohen Laborkosten verbunden, versucht sie zu retten. Mußte sie letztendlich in der Klinik von ihren Schmerzen erlösen. Noch heute spreche ich oft mit ihr und weine ein paar Tränchen. Sie ist immer bei uns present.

Habe jedoch eine andere Bitte zu meiner kleinen 4 jähr. Bolonkahündin Berta. Sie hat einseitig eine minimale Hernie vor dem Afterausgang. War zur Beratung in 2 Tierkliniken. Kann mich dennoch wegen der Narkose zu keiner OP entschliesen. 1ne Hündin war mir 2004 (Mama von Melly) an einer zu starken Narkose gestorben.
Ich würde gerne lernen wo ich an der Seite mit Gegendruck der Kleinen beim Kotabsetzen helfen kann. Sie schreit stets beim Kotabsetzen und wir haben 1 wWche schlimme Verstopfung mit Notdienst hinter uns.

Zur Zeit gebe ich ihr augequollenen Flohsamen ins Nassfutter und Calcium fluoratum C30+Silicea zur Bindegewebsstärkung. Trotzdem schreit sie. Mit laxatrakt von der Klinik hatte sie immer mit hochgezogenem Bauch Schmerzen. Ultraschall und Blutwerte waren bestens, keine inneren Entzündungenbei bei ihr zu finden.
Wo wohnt ihr denn. Ich wohne in 47906 Kempen. vielleicht kann ich zum Lernen ein Mal bei Euch vorbeikommen.
Das wäre für Berta und für mich sehr hilfreich. Warte dann auf Eure Antwort. Grüße aus Kempen von Kai mit den 3 Hundis.
Gast
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+ 1

Hernie

>
Hallo poliver und Familie.

Habe auch schlimmes 2014 erlebt-meine geliebte Bichonhündin Melly war elendiglich an städtischen Rattengift verstorben.
Habe sie 3 Wochen, auch mit hohen Laborkosten verbunden, versucht sie zu retten. Mußte sie letztendlich in der Klinik von ihren Schmerzen erlösen. Noch heute spreche ich oft mit ihr und weine ein paar Tränchen. Sie ist immer bei uns present.

Habe jedoch eine andere Bitte zu meiner kleinen 4 jähr. Bolonkahündin Berta. Sie hat einseitig eine minimale Hernie vor dem Afterausgang. War zur Beratung in 2 Tierkliniken. Kann mich dennoch wegen der Narkose zu keiner OP entschliesen. 1ne Hündin war mir 2004 (Mama von Melly) an einer zu starken Narkose gestorben.
Ich würde gerne lernen wo ich an der Seite mit Gegendruck der Kleinen beim Kotabsetzen helfen kann. Sie schreit stets beim Kotabsetzen und wir haben 1 wWche schlimme Verstopfung mit Notdienst hinter uns.

Zur Zeit gebe ich ihr augequollenen Flohsamen ins Nassfutter und Calcium fluoratum C30+Silicea zur Bindegewebsstärkung. Trotzdem schreit sie. Mit laxatrakt von der Klinik hatte sie immer mit hochgezogenem Bauch Schmerzen. Ultraschall und Blutwerte waren bestens, keine inneren Entzündungenbei bei ihr zu finden.
Wo wohnt ihr denn. Ich wohne in 47906 Kempen. vielleicht kann ich zum Lernen ein Mal bei Euch vorbeikommen.
Das wäre für Berta und für mich sehr hilfreich. Warte dann auf Eure Antwort. Grüße aus Kempen von Kai mit den 3 Hundis.Original von KaiBeli:

Original von poliver:

Vielen Dank. Ja das Schreien unseres Kleinen war so noch nie vorher aufgetreten und meine große Hoffnung ist ja in diesem Zusammenhang, dass es tatsächlich zu einer plötzlichen großen Blutung im Gehirn oder zu einer übergroßen Raumforderung des seit längerem dort gewachsenen Tumors gekommen war, was das dann eben recht schnell angeratene Einschläfern rechtfertigte.

Andererseits war unser Kleiner durchaus ein bissel wehleidiger und genauso denkbar wäre diese heftige Reaktion, weil sich in seinem Sehfeld auf einmal alles "gedreht" hat oder "schief stand"...?

Dieses Nichtwissen macht einen fertig...

Natürlich kann man sich mit vielerlei Beschönigungen die Sache auch irgendwie zurecht biegen, wie z. B. "...er war ja schon sehr alt..", "...wer weiß, was ihm dadurch alles erspart blieb...", etc.

Letztlich haben wir uns aber in die Hände eines Tierarztes in einer Tierklinik begeben, welcher uns gemäß seines natürlich unendlich größeren Wissens, in dieser Situation eine alternativlose, unabänderliche Entscheidung (auch auf eindringliches Nachfragen hin) angeraten hatte... Wenn wir es besser gewußt hätten, wären wir ja nicht sofort losgefahren und hätten zu Hause erstmal ein paar Stunden abgewartet. Haben wir aber nicht, weil wir es nicht konnten... Unser Georgie zeigte uns ziemlich deutlich, dass etwas sehr Schlimmes und/oder auch Schmerzvolles in ihm vorgegangen sein musste...

Bei aler Hin- und Hergrüblerei bleibt eben letztlich auch die Frage übrig, was hätten wir anderes tun sollen und können, als in diesen gefühlt keinen weiteren Aufschub duldenden Minuten genau das zu befolgen, was uns ein Tierarzt geraten hatte?

Bis heute allerdings leider immer noch ein schwacherTrost...
Antwort zum Thema Hernie.

Hallo zusammen.

Habe auch schlimmes 2014 erlebt-meine geliebte Bichonhündin Melly war elendiglich an städtischen Rattengift verstorben.
Habe sie 3 Wochen, auch mit hohen Laborkosten verbunden, versucht sie zu retten. Mußte sie letztendlich in der Klinik von ihren Schmerzen erlösen. Noch heute spreche ich oft mit ihr und weine ein paar Tränchen. Sie ist immer bei uns present.

Habe jedoch eine andere Bitte zu meiner kleinen 4 jähr. Bolonkahündin Berta. Sie hat einseitig eine minimale Hernie vor dem Afterausgang. War zur Beratung in 2 Tierkliniken. Kann mich dennoch wegen der Narkose zu keiner OP entschliesen. 1ne Hündin war mir 2004 (Mama von Melly) an einer zu starken Narkose gestorben.
Ich würde gerne lernen wo ich an der Seite mit Gegendruck der Kleinen beim Kotabsetzen helfen kann. Sie schreit stets beim Kotabsetzen und wir haben 1 wWche schlimme Verstopfung mit Notdienst hinter uns.

Zur Zeit gebe ich ihr augequollenen Flohsamen ins Nassfutter und Calcium fluoratum C30+Silicea zur Bindegewebsstärkung. Trotzdem schreit sie. Mit laxatrakt von der Klinik hatte sie immer mit hochgezogenem Bauch Schmerzen. Ultraschall und Blutwerte waren bestens, keine inneren Entzündungenbei bei ihr zu finden.
Wo wohnt ihr denn. Ich wohne in 47906 Kempen. vielleicht kann ich zum Lernen ein Mal bei Euch vorbeikommen.
Das wäre für Berta und für mich sehr hilfreich. Warte dann auf Eure Antwort. Grüße aus Kempen von Kai mit den 3 Hundis.
Lincan
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Beiträge: 1294
+ 1

VS

Vielleicht sollte man einen neuen thread dazu aufmachen?

Zum Vestibularsyndrom >> habe es aktuell mitgemacht. Kam mit Diagnose zur Tierärztin, die es nicht glaubte. Ich habe ihr dann auch noch die Therapie vorgeschlagen. Die Sache mit dem Innenohr war nämlich eine bakterielle Infektion, also Antibiotikum plus Vitamin B. Sie lachte, machte aber. 2 Tage später beim Wiederherstellung ging mein alter Hund nicht mehr wie betrunken in die Praxis . Er bekam nochmal Antibiotikum; Vitamin B hatte ich in Tablettenform. Normalerweise gibt man gerne auch durchblutungsfördernde Mittel, was ich aber ablehnte, da das VS erst auftrat, als ich meinem Hund solche Tabletten gegeben hatte.

Das Schreien des o.g. Hundes deutet auf eine Metastase am Hirnstamm hin. Das Gehirnwasser kann nicht mehr ablaufen, der Druck im Kopf steigt, wahnsinnige Kopfschmerzen, Einschläfern ok
Nicht meine Hunde brauchen einen Maulkorb sondern ich!
CairnLover
  • Halbstarker
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Original von KaiBeli:


Habe jedoch eine andere Bitte zu meiner kleinen 4 jähr. Bolonkahündin Berta. Sie hat einseitig eine minimale Hernie vor dem Afterausgang. War zur Beratung in 2 Tierkliniken. Kann mich dennoch wegen der Narkose zu keiner OP entschliesen. 1ne Hündin war mir 2004 (Mama von Melly) an einer zu starken Narkose gestorben.
Ich würde gerne lernen wo ich an der Seite mit Gegendruck der Kleinen beim Kotabsetzen helfen kann. Sie schreit stets beim Kotabsetzen und wir haben 1 wWche schlimme Verstopfung mit Notdienst hinter uns.

Zur Zeit gebe ich ihr augequollenen Flohsamen ins Nassfutter und Calcium fluoratum C30+Silicea zur Bindegewebsstärkung. Trotzdem schreit sie. Mit laxatrakt von der Klinik hatte sie immer mit hochgezogenem Bauch Schmerzen. Ultraschall und Blutwerte waren bestens, keine inneren Entzündungenbei bei ihr zu finden.

Vielleicht ist dieser Thread hilfreich http://www.dogspot.de/forum/thema/perinealhernie-ohne-op-haendeln-hier-ein-tipp-die-gegenhalt-methode/
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