Tifi zieht ein!!!

SonjaOwlet
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Hallo meine Lieben,

heute war eine Dame vom örtlichen Tierschutz bei mir und meinem Freund zur Vorkontrolle.
Alles lief gut und sie hat sich gefreut über " so ein nettes Pärchen".
Dann kam es allerdings zu einem Thema an dem fast alles gescheitert wäre.

Sie fragte wie wir die kleine ernähren würden.
Da mein Freund und ich vegan leben, kommt es für uns nicht in frage dem Hund Fleisch zu füttern.
Wir kennen andere vegane Hunde die Topfit sind und haben sehr viele Rezepte für vegane Hundenahrung.
Die Dame sagte uns direkt, dass sie nicht glaubt das der Hund an uns vermittelt wird, weil die Vermittler das nicht gerne hören.

Nachdem die Dame dann gegangen ist und ich völlig geknickt war klingelte auch schon das Handy.
Es war die Frau vom Tierschutz die mir sagte, dass die Vermittlerin das vollkommen okay findet und sowieso im Ausland viele Hunde vegan ernährt werden.

Wir können die kleine Maus also adoptieren!!!! Ich bin so froh und freue mich riesig. Es fühlt sich an als würden wir ein kind bekommen!!!

Nun geht es allerdings erstmal los mit der gestaltung der Wohnung!

Spielssachen haben wir schon jede menge, ein Bettchen, Kissen und Decke werden nächste Woche geholt. Geschirr und Leine hat sie und Näpfe sind auch da

Da sie mein erster Hund ist, habt ihr vielleicht noch irgendwelche Tipps für mich wie ich es der kleinen am besten gemütlich mache ?

Liebe Grüße!!
"Grausamkeit gegen Tiere kann weder bei wahrer Bildung noch wahrer Gelehrsamkeit bestehen. Sie ist eines der kennzeichnendsten Laster eines niederen und unedlen Volkes. Dem Tier gegenüber sind heute alle Völker mehr oder weniger Barbaren. Es ist unwahr und grotesk, wenn sie ihre vermeintliche hohe Kultur bei jeder Gelegenheit betonen und dabei tagtäglich die scheußlichsten Grausamkeiten an Millionen von wehrlosen Geschöpfen begehen oder doch gleichgültig zulassen."
meerestaucher
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also ich will jetzt ja niemand vorschreiben wie er sich zu ernähren hat, aber ich finde es nicht fair einem fleisch-und allesfresser eine vegane kost aufzudrücken.

wisst ihr denn genau was für nährstoffe sie braucht?
und wie ihr diese vegan abdeckt?
die kleine ist ja noch im wachsen und das ist schon mit fleischnahrung schwer da alles recht zu machen.

ich kann bei den sachen die so abgehen schon verstehen dass man sich vegan ernährt. keine frage. vielleicht findet ihr ja einen weg und vielleicht einen biobauern oder so, wo massentierhaltung dann nicht unterstützt wird.
Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast

Antoine de Saint-Exupéry
meerestaucher
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http://www.vegan-hund.de/
Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast

Antoine de Saint-Exupéry
SonjaOwlet
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Huhu,
ja die Internetseite kenne ich und finde ich sehr gut.

Ich zitiere mal eben "Selbstverständlich ist vegane Ernährung unnatürlich. Ebenso unnatürlich ist es jedoch, dass Hunde in warmen Wohnungen leben können oder ein Halsband tragen müssen. Ebenso unnatürlich ist es, dass Hunde ihre Beute aus Dosen essen.

Unnatürlich ist es auch, mit Hunden zum Tierarzt zu gehen oder jeder Zeit etwas Essbares zur Verfügung zu haben. Natürlich sind Hunger und frühzeitiger Tod. "

Ich bin der Meinung, gerade auch weil es so gut klappt mit der veganen Ernährung bei Hunden, dass kein Tier leiden sollte nur damit ich meinem Hund Fleisch zum essen geben kann.

Sie können genauso gesund und aktiv leben wie Hunde die mit Fleisch ernährt werden

Es scheitert leider immer wieder an den Vorurteilen die den Veganern entgegen gebracht werden und das ist ziemlich schade.
Denn die vegane Ernährung ist sehr gesund, aktiviert den Körper und macht einen Fit
"Grausamkeit gegen Tiere kann weder bei wahrer Bildung noch wahrer Gelehrsamkeit bestehen. Sie ist eines der kennzeichnendsten Laster eines niederen und unedlen Volkes. Dem Tier gegenüber sind heute alle Völker mehr oder weniger Barbaren. Es ist unwahr und grotesk, wenn sie ihre vermeintliche hohe Kultur bei jeder Gelegenheit betonen und dabei tagtäglich die scheußlichsten Grausamkeiten an Millionen von wehrlosen Geschöpfen begehen oder doch gleichgültig zulassen."
melwin
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+ 3
Vielleicht solltest Du Dir erst mal Gedanken darüber machen,wie Du den Hund richtig ernähren mußt.Wie willst Du all die Defizite ausgleichen, die bei einer veganen Ernährung eines Hundes entstehen. Ein Hund sollte Artgerecht ernährt werden. Ansonsten sollte man auf die Haltung von Fleischfressern verzichten und sich lieber ein vegetarisch lebendes Tier anschaffen. Armer Hund!


Also, mir gibt die Seite vegan-hund.de überhaupt nichts. Und einen Hund mit z.B. Kohl zu ernähren ist in meinen Augen das Letzte.
Liebe Grüße von Melwin.
Zuletzt geändert am 31.03.2012 14:50 Uhr
SonjaOwlet
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Hallo Melwin,

ich weiß ja nicht was du unter artgerechter Ernährung verstehst, aber ich habe noch nie Hunde in freier Wildbahn gesehen die sich eine Kuh reißen oder eine Dose Hundefutter essen.
Natürlich habe ich mich ausgibig mit dem Thema befasst und weiß wie eventuelle Mängel auszugleichen sind.
Ein Hund bekommt über eine vegane Ernährung alle wichtigen Stoffe die er braucht und sollte es zu einem B12 oder Vitamin A Mangel kommen, gibt es - extra für vegane Hundeernährung- Futterstoffe die man zusätzlich zum selbstgekochten untermischt.
Das vegane Hundefutter welches man fertig kaufen kann deckt alle Bedürfnisse des Hundekörper ab und man braucht keine Sorgen haben.
"Grausamkeit gegen Tiere kann weder bei wahrer Bildung noch wahrer Gelehrsamkeit bestehen. Sie ist eines der kennzeichnendsten Laster eines niederen und unedlen Volkes. Dem Tier gegenüber sind heute alle Völker mehr oder weniger Barbaren. Es ist unwahr und grotesk, wenn sie ihre vermeintliche hohe Kultur bei jeder Gelegenheit betonen und dabei tagtäglich die scheußlichsten Grausamkeiten an Millionen von wehrlosen Geschöpfen begehen oder doch gleichgültig zulassen."
SonjaOwlet
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Art-, oder wohl eher Wesensgerecht (denn das, was dem jeweiligen Individuum gerecht wird ist entscheidend) ist eine Ernährung, die den Tieren schmeckt und vor allem die notwendigen Inhaltsstoffe (wie Eiweiß, Kohlehydrate, Fett, Vitamine usw.) liefert. Dies trifft auf geeignete vegane Hundenahrung zu.
"Grausamkeit gegen Tiere kann weder bei wahrer Bildung noch wahrer Gelehrsamkeit bestehen. Sie ist eines der kennzeichnendsten Laster eines niederen und unedlen Volkes. Dem Tier gegenüber sind heute alle Völker mehr oder weniger Barbaren. Es ist unwahr und grotesk, wenn sie ihre vermeintliche hohe Kultur bei jeder Gelegenheit betonen und dabei tagtäglich die scheußlichsten Grausamkeiten an Millionen von wehrlosen Geschöpfen begehen oder doch gleichgültig zulassen."
SonjaOwlet
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+ 1
"Hunde sind darüber Hinaus nicht rein karnivor (fleischessend), sondern haben sich dadurch, dass sie lange Zeit von Abfällen der Menschen lebten, zu Omnivoren (Allesessern) entwickelt. Daher ist die Umstellung auf vegane Ernährung bei Hunden in der Regel völlig unproblematisch. Außer Frage steht, dass sich frei in der Natur lebende Wölfe weitgehend karnivor ernähren. Der Jagdtrieb ist tief in ihrer Psyche verankert und auch überlebensnotwenig, denn ihre Physiologie lässt eine rohe, rein pflanzliche Ernährung nicht ohne weiteres zu. Andere Regeln gelten jedoch für Hunde, die der Natur entrissen und durch den traurigen Prozess der Domestizierung in Abhängigkeit vom Menschen geführt wurden. Viele Hunde laufen vor einem sogenannten Beutetier im Ernstfall eher davon, als es tatsächlich aufzuessen.

Eine Ernährung durch Menschenhand kann niemals natürlich sein. Denn was könnte für Hunde unnatürlicher sein als zerkleinerte und gekochte Nahrung aus einem “Napf” zu essen und in völliger Abhängigkeit vom Menschen zu leben? Ungeachtet dessen darf auch nicht unerwähnt bleiben, dass Ernährung der Hunde mit den Körperteilen domestizierter und ermordeter Kühe, Schweine, Hühner oder Kaninchen ebenfalls nicht natürlich ist – zählen sie doch in der Natur eher selten zu den Beutetieren von Caniden.

Ferner gilt zu beachten, dass konventionelles Hundefutter (Chappi&Co) meist aus Nutztieren hergestellt wird. Nutztiere wie etwa rosa Schweine mit einer zusätzlichen Rippe, Kühe mit riesigen Euter oder Hühner, die Eier im Akkord legen, wurden vom Menschen gezüchtet: Sie haben sich also nicht in einem Ökosystem durch evolutionäre Prozesse entwickelt, sondern wurden durch gezielte Nutzung von Mutationen in Gefangenschaft produziert. Das alleine ist Grund genug, um die Behauptung, dass konventionelles Dosen- oder Trockenfutter natürlich sei als blanken Hohn zu entlarven.

Schauen wir genauer hin, müssen wir feststellen, dass konventionelles Hundefutter aus denaturierten und mit diversen Nahrungsergänzungen versetzten Schlachtnebenprodukten besteht. An Dosen- oder Trockenfutter ist genausoviel natürlich wie an einem BigMac oder Pommes mit Ketchup.

Heute sind wir so weit weg von der “natürlichen” Ernährung, dass viele Hunde rohes Fleisch kaum noch verdauen können. In vielerlei Fachliteratur wird sogar streng davon abgeraten rohes Fleisch oder auch Knochen Hunden als Nahrung anzubieten.

Die Frage danach ob vegane Hundenahrung nun natürlich ist entpupt sich als völlig irrelevant, wenn es um die moralische Bewertung geht. Hauptsorge sollte sein, ob vegane Ernährung von Hunden möglich oder gesund ist. Dies beweisen mittlerweile viele Erfahrungsberichte und diese Seite. "
"Grausamkeit gegen Tiere kann weder bei wahrer Bildung noch wahrer Gelehrsamkeit bestehen. Sie ist eines der kennzeichnendsten Laster eines niederen und unedlen Volkes. Dem Tier gegenüber sind heute alle Völker mehr oder weniger Barbaren. Es ist unwahr und grotesk, wenn sie ihre vermeintliche hohe Kultur bei jeder Gelegenheit betonen und dabei tagtäglich die scheußlichsten Grausamkeiten an Millionen von wehrlosen Geschöpfen begehen oder doch gleichgültig zulassen."
Miilo&Amy
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+ 6
Ich bin Vegetarier und barfe meine Hunde sogar.
Manchmal kommt mir echt das Kotzen aber Ich liebe meine Hunde und möchte, das sie gesund sind.

Es ist nachgewiesen, dass "fleischlose" Hunde ein schwächeres Imunsystem haben und häufiger unter Herzproblemen leiden.

ICH will das einen Hunden nicht zumuten und finde Dich völlig egoistisch!!!
[img]http://up.picr.de/9634498qcd.jpg[/img]
SonjaOwlet
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+ 1
"Zunächst einmal vorneweg, gewissenhaft durchgeführte vegane Ernährung von Hunden schadet ihnen nicht. Selbstverständlich sollten neben den Ernährungsgrundlagen (siehe z. B. Ernährungsfehler) auch die individuellen Besonderheiten des Hundes (wie eben bei der carnivoren Ernährung auch) immer berücksichtigt werden. Es gibt Hunde welche die neue Kost auf Anhieb vertragen, andere benötigen längere Zeit, bis sich der Körper umgestellt hat und wieder andere haben ohne die Hilfe von Enzymen Schwierigkeiten, die Nahrung effektiv zu verdauen. Außerdem ist es wichtig zu wissen, wie die Nahrung zubereitet werden muss, damit der Hund sie optimal verwerten kann und Allergien gegen bestimmte Lebensmittel berücksichtigt werden.

Grundsätzlich ist es sehr merkwürdig, dass Menschen, die häufig Hunde “besitzen”, davon sprechen, dass Veganer “ihren” Hunden etwas aufzwingen würden. Denn gerade solche Menschen, lassen sich doch gerne das Objekt der Begierde von einem Züchter produzieren und wo wären denn gerade die ungewollten, verstörten oder kranken Hunde wenn sich niemand um sie kümmert? Die Tötungsstationen im Ausland sind voll von Hunden und auch hier bei uns verkümmern unzählige Individuen in Tierheimen. Wir können um jeden einzelnen froh sein, der Zeit und Platz hat um sich um die Opfer dieser Gesellschaft zu kümmern. Wo beginnt aber nun das Aufzwingen? Zwingt man dem Hund nicht das Gefängnis oder den Tod auf, wenn man sich nicht dafür entscheidet einem Lebewesen ein Obdach zu bieten? Zwingt man dieses Obdach dem Lebewesen nicht genau so auf, da wir sie leider schlecht fragen können was ihnen lieber wäre? Und was ist mit dem von den meisten Menschen verwendete herkömmliche Dosen- oder Trockenfutter, wird das nicht ähnlich wie die vegane Wurst dem Hund “aufgezwungen”?

Natürlich sollte man dem Hund etwas anbieten, was ihm auch schmeckt. Doch viele Menschen wissen gar nicht, wie viele Lockstoffe, Geschmacksverstärker und Konservierungsmittel in dem meisten Futter steckt. Daher ist nicht unbedingt das, was dem Hund am besten schmeckt auch automatisch das Beste für ihn, ganz unabhängig davon, ob vegan oder nicht. Natürlich ist die Umstellung manchmal etwas schwierig. Einem Junkie kann man auch nicht einfach seine Spritze abnehmen und ihm etwas gesundes zu Essen dafür geben, aber es wird ihm dauerhaft wesentlich besser bekommen. Selbst wenn ein Hund anfangs etwas protestiert, kann man ihm das Essen mit besonderen Leckereien verfeinern und diese nach und nach auf ein normales Maß reduzieren. Auch dem Menschen schmeckt z. B. eine Erdbeere nicht, wenn er sein Leben lang von glutamathaltigem Junkfood abhängig war. Und auch, wenn der Hund bis dato Biofleisch bekommen hat, so ist der neue Geschmack veganer Nahrungsmittel erst einmal etwas merkwürdig. Doch die Geschmacksnerven gewöhnen und regenerieren sich mit der Zeit problemlos, so dass auch die vegane Kost wirklich gut schmeckt und gerne angenommen wird. Was spricht dagegen, die geschmacklichen Vorlieben des Hundes zu erforschen und ein wenig darauf einzugehen? So mancher Hund möchte lieber möglichst feste oder weiche Nahrung, andere haben gerne ein paar knusprige Bröckchen in ihrem ansonsten weichem Essen. Doch zurück zu dem Begriff “aufzwingen”. Zwingt nicht auch der Mensch mit dem Biofleisch dem Hund etwas auf? Denn selbstverständlich würde er sicher das “Futter” mit den Geschmacksverstärkern bevorzugen, genau wie kleine Kinder, die wenn man sie lässt, eher zur Schokolade greifen als zum Vollkornbrot.

Ist es Tatsache, dass es nicht legitim ist, einen Hund vegan zu ernähren, weil wir ihm dadurch unseren Lebensstil aufzwängen und ihn vermenschlichen, so dürfen wir gar keine Hunde mehr in unseren Häusern aufnehmen, ihnen keinen warmen, weichen Schlafplatz anbieten oder ihnen im Ernstfall ein Mittel zur Schmerzlinderung verabreichen. All dies sind wie auch die Ernährung dann “Vermenschlichungen”, welche als inakzeptabel angesehen werden müssten. Wie wir das Leben unserer Mitbewohner positiv beeinflussen können, so beeinflussen auch sie unser Leben von ganz alleine und völlig selbstverständlich positiv, warum sollten wir also nicht ebenso handeln?

Wenn wir aber nun mit nahrhafter und gut schmeckendem Essen effektiv mindestens ein Leben retten können (zumindest das des Individuums, was ansonsten in der Dose oder sonst wo landet), so sollte diese Wahl doch doppelt und dreifach gerechtfertigt sein. "
"Grausamkeit gegen Tiere kann weder bei wahrer Bildung noch wahrer Gelehrsamkeit bestehen. Sie ist eines der kennzeichnendsten Laster eines niederen und unedlen Volkes. Dem Tier gegenüber sind heute alle Völker mehr oder weniger Barbaren. Es ist unwahr und grotesk, wenn sie ihre vermeintliche hohe Kultur bei jeder Gelegenheit betonen und dabei tagtäglich die scheußlichsten Grausamkeiten an Millionen von wehrlosen Geschöpfen begehen oder doch gleichgültig zulassen."
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