Tierpolizei Phoenix, TV Serie bei TV-Sender TLC...

weckener
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+ 1
Per Zufall habe ich diese Serie bei TLC gesehen, hoffentlich ist dies die Wirklichkeit und nicht nur Fake.... Sie kommt immer Sonntags von 17.15 - 20.15 Uhr. Da wird die Tierpolizei bei der Arbeit gezeigt.

Ein Hund ist in Not, er streunt auf der Autobahn, wird von seinem Besitzer vernachlässigt und misshandelt, bei Krankheit oder Verletzung nicht zum TA gebracht... Wenn ein besorgter Bürger bei der Tierpolizei anruft fährt die SOFORT dorthin, stimmt es was angezeigt wurde, dann wird der Hund SOFORT eingefangen und mitgenommen, wenn der Halter zu ermitteln ist, bekommt er eine Anzeige bei der Polizei und muss eine ordentliche Strafe zahlen. Der Hund wird mitgenommen kommt in eine Tierklinik, wird dort behandelt und wird nachdem er mit einem Tiertrainer wieder Vertrauen bekommen hat, einen neuen Platz erhalten. Der alte HH bekommt ihn nicht zurück.

In der Sendung wird nur von Hunden berichtet, aber da sie Tierpolizei heißt, denke ich das auch andere Tiere ihre Hilfe bekommt.
Die Tierpolizei hat einen speziellen Wagen mit Signallicht, Apotheke an Bord, mehrere Käfige, die Beamten sind für Notrettung ausgebildet, haben eine Polizeiuniform an....
Es wird auch mitgeteilt, haben die HH kein Geld für eine Behandlung, können sie nach Rücksprache der Tierpolizei in die Klinik kostenlos zur Behandlung kommen!

Wenn ich so bedenke, wie langsam unsere Behörden arbeiten, bis ein Tier aus seiner Not gerettet wird, dauert oft viele Monate, eine, oft Jahre vergehen, bis da etwas unternommen wird... Immer eine Mahnung nach der anderen, aber es ändert sich nichts, würde ich mir so ein System auch in Deutschland wünschen! Da wird sofort gehandelt!!!
Da hat das Tierwohl größere Priorität!!!
Lincan
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Sehr witzig Hier müsste die Tierpolizei erstmal bei der Massentierhaltung anfangen! Dann kämen noch Pelztierfarmen hinzu!!!! Und schließlich sind da noch die Vereinshundetrainer, die mit Teletakt usw. arbeiten sowie die Vermehrer, die ihre Hündinnen als Gebärmaschinen missbrauchen! Ach ja, für andere Tiere gilt es ebenso wie zum Beispiel für Pferde, Katzen usw.usf.

Tatsächlich ist es so, dass ich mit Sicherheit keinen vom Tierschutzverein überhaupt auf meinen Hof lassen würde, wäre ja noch schöner! Dabei habe ich nichts zu verbergen sondern arbeite mit Tierschützern zusammen, aber immerhin leben wir noch in einem Rechtsstaat. Da darf eben nicht Hinz und Kunz mal eben eine Kontrolle bei mir durchführen!

Ich stelle mir gerade vor, dass mich mein Nachbar nicht leiden kann und mich denunziert - na klasse!

Also >> rosarote Brille absetzen und Hirn einschalten, denn sonst kommt die Kinderschutzpolizei und entfernt die Kids von den Eltern oder von den Grosseltern
Nicht meine Hunde brauchen einen Maulkorb sondern ich!
Zuletzt geändert am 16.07.2017 21:48 Uhr
Feuerwolf
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+ 2
@Lincan: Mach `mal halblang....nicht gleich so hitzig bitte.

In Phoenix ist diese "Polizei" vom Tierschutz, stimmt. Aber in Miami ist sie eine Sondereinheit der regulären Polizei, mit Namen "Animal Services Unit" , in New Hanover County, ebenso in Virginia und noch anderen Staaten und Counties, wenn ich es richtig verstanden habe.

Sie werden von einem Officer geleitet, dem sind mehre andere Officiers unterstellt, sie arbeiten u.a. mit Tierheimen und dem örtlichen Tierschutz zusammen.
Sie gehen auch gegen Vermehrer, Massentierhaltungen etc. vor., setzen also geltendes Gesetz um bzw. konfiszieren auch Tiere, führen sie einer Behandlung zu etc.

Dies finde ich eine gute Sache.

Allerding wurden hier in Deutschland sehr viele Polizeistellen gestrichen, wegrationalisiert und etliche kleine Dienststellen gleich mitgeschlossen von unserer Regierung.
Die Polizei hier ist restlos überfordert dadurch. Zwar sollen wieder etliche neue Stellen geschaffen werden, aber bis die neuen Polizisten ausgebildet und einsatzbereit sind, wird es wohl noch einige Zeit dauern.

Es gibt zu viele Brennpunkte in Deutschland. Die werden wohl vorgehen.

In Hamburg beim G20-Gipfel hat sich die normale Polizei z.T. geweigert wegen akuter Lebensgefahr in einige Straßenzüge einzummraschieren. Es mussten erst Sonderkommandos rein und die größten Gefahren "beseitigen".

Es gibt in deutschen Städten immer mehr s.g. No-Go-Areas für Polizisten. Dort müsste sich eher ganz schnell etwas tun m.M.n. ...... auch wenn diese Sondereinheit für Tiere sicher sehr wünschenswert wäre....die Prioritäten liegen wohl woanders.
Lincan
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Die USA und ihre Bigotterie - gruselig!!!!

Mal abgesehen von der Todesstrafe, dem Recht auf Benutzen einer Schusswaffe, den Vätern, die ganz legitim ihr Kinder an der Waffe ausbilden dürfen, den Kindern, die eingebuchtet werden usw., dürfen Katzen die Krallen und den Hunden die Stimmbänder entfernt werden!

Stimmt - wir müssten hier in D erstmal genug Polizisten haben, die uns schützen, bevor an eine Tierschutzpolizei gedacht werden kann.

Aber bei dir, Feuerwolf, klingt es so, als ob die BRD voller Verbrecher steckt und die USA keine derart großen Probleme hat. Tatsächlich ist ja wohl das Gegenteil der Fall!

Nun ja, auch bei mir liegen die Prioritäten anders, nämlich erstmal Schutz für die eigenen Artgenossen, dann die anderen. Das finde ich auch natürlich, doch in unserer Überflussgesellschaft können wir uns ja alle möglichen Gedanken und Prioritäten erlauben. Uns geht es gut, wir müssen nicht täglich um unser Leben kämpfen.....
Nicht meine Hunde brauchen einen Maulkorb sondern ich!
Feuerwolf
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+ 1
@Lincan: Die USA hat in meinen Augen ein größeres Gewalt- und damit auch ein größeres Verbrecherproblem......aber in den letzten Jahren hat sich hier in Deutschland viel verändert...nicht zum Guten in meinen Augen, was die Gewaltbereitschaft angeht, sind wir auf einem sehr amerikanischen Weg finde ich....leider.

Es gibt immer weiniger Respekt vor einander, es wird schneller zugeschlagen oder getreten, mehr Kinder werden vergewaltigt oder misshandelt, die Gewalt gegen Frauen ist auch arg gestiegen, von den vermehrten Einbrüchen ganz abgesehen abgesehen incl. der No-Go-Areas.
Immer mehr Rettungskräfte werden angegriffen, wenn sie ihren Job machen und Menschen helfen wollen. Viele Ärzte trauen sich nicht mehr alleine Bereitschaftsdienste in den Praxen oder im KH zu machen. (Ist leider so....)

Lincan, wir leben immer noch in Regionen, in denen es noch nicht so schlimm ist, wie in anderen Teilen Deutschlands.

Klar, wir kämpfen nicht ums überleben, zumindest der Großteil von uns nicht.....aber die Unterschiede in der Gesellschaft sind auch hier gestiegen und die Schere geht immer weiter auseinander.
Lincan
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Feuerwolf

Das sehe ich genauso wie du - leider

Wie gesagt, äh, geschrieben, es kam bei mir an, dass sich die USA solch eine Tierschutzpolizei leisten kann, die BRD aber aufgrund der Verbrechensrate nicht.

Das war wohl ein Missverständnis

Insgesamt geht's uns allerdings so gut, dass wir uns überhaupt um die Einführung einer Tierschutzpolizei Gedanken machen können und diese sogar ernsthaft fordern. Die von dir schon richtig erwähnten Gegebenheiten werden schlicht ausgeblendet, was ganz anders wäre, wenn es uns schlecht gehen würde. Dann wäre der Gedanke, eine Tierschutzpolizei einzuführen erst gar nicht aufgekommen, weil man andere Sorgen hätte.
Nicht meine Hunde brauchen einen Maulkorb sondern ich!
Zuletzt geändert am 17.07.2017 07:58 Uhr
weckener
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@lLincan, mir geht es hier nicht darum, dass eine solche Polizeibehörde eingeführt werden sollte, sondern, ich finde es interessant, dass in einem Land wie USA, wo sehr viel im Argen liegt, in Sachen Tierschutz sehr schnell gehandelt wird. Wenn ich unsere Veterinärämter betrachte und die Langsamkeit bis sich was bewegt, es unter Umständen Jahre dauert, bis endlich was geschieht....
Ob nun bösartige Nachbarn die Tierpolizei ruft (in den meisten Fällen auch hier in Deutschland, von allein tut sich nichts!), finde ich es gut, wenn sofort nachgesehen wird, ob es Missstände gibt. Und wenn es dem so ist, das gehandelt wird. In den Filmen wird gezeigt, das die Tierpolizei bei Ärger Unterstützung von der "normalen" Polizei erhält. Also auch nicht anders als bei uns.
Und richtig ist auch, das in vielen Tierhaltungen viel verändert werden müsste, aber Lobbyverbände das oft verhindern.

Obwohl ich mit Staunen festgestellt habe, wie schnell Umweltministerien Anweisung geben, das das Landesgestüt Dillenburg aus Tierschutzgründen zu schließen ist... Das soll sofort passieren, dauert halt doch einige Zeit, bis es aufgelöst werden kann, die Pferde müssen verkauft werden....
Aber wenn andere Pferde vernachlässigt werden und schwer leiden müssen, bekommen die Besitzer nur Mahnungen, Anweisungen, oft sterben die Tiere ehe was geschieht!

Mir wäre wichtig dass schnell etwas geschieht und das hat mir bei der Tierpolizei imponiert....
christianeadler
  • Moderator
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+ 1
@ Lincan, Feuerwolf

Dann scheint es wohl den Holländern, Schweden und Norwegern viel zu gut zu gehen, denn die erlauben sich eine Tierpolizei. Persönlich halte ich es mit Gandhi: "Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt."Für mich bedeutet eine politische Entscheidung für eine solche Polizeieinheit, dass man gewillt ist, Tierschutz ernst zu nehmen und Taten und Tätern mehr Beachtung zu schenken. In Deutschland bewegt man sich zur Zeit nur im Bereich der Ordnungswidrigkeiten und Sachbeschädigung, wo die Misshandlung der Tiere nur eine sehr untergeordnete Rolle spielt. Statt sich im bürokratischen Dschungel zu verlaufen, hätte ein interessierter Bürger damit auch eine konkrete Anlaufstelle, um Beobachtungen zu melden, und die Hoffnung, dass er Gehör findet.

Ihr sprecht von einer steigenden Gewaltbereitschaft. Für mich ist es ein grosser Unterschied, ob ein paar gelangweilte Jugendliche eine Garage oder eine Katze mit Farbe besprühen. Bei den Täterprofilen findet sich sehr häufig der schleichende Übergang von Gewaltbereitschaft gegenüber Tieren zu der gegenüber Menschen. Anderes Beispiel: Wer Hunde vor den Misshandlungen durch ihre Besitzer schützt, schützt die Gesellschaft vor gestörten Hunden. Missbrauch von Tieren fängt im kriminellen Milieu nicht erst bei Hundekämpfen an, sondern da, wo Menschen mit Hilfe von Hunden bedroht werden, also in fast jeder Fussgängerzone, in Parks, in Mietshäusern... Insofern wäre Tierschutz Menschenschutz und nicht eine Geldanlage, über die man sich Gedanken macht, wenn die Welt ansonsten in Ordnung ist.


@ Weckener

Sicher fände ich es auch gut, wenn Tieren in Not zeitnah geholfen würde, so wie es medienwirksam mit der Tierpolizei in den USA gezeigt wird. Tatsächlich hat das aber, wie auch die Schliessung des Landgestüts Dillenburg, für mich nur eine Alibifunktion. Ein Fall wird aufgedeckt, damit tausende weiter unbeachtet bleiben können. Man hat doch schliesslich was getan.
Da werden dreissig Pferde gerettet, weil sie keinen artgerechten Auslauf auf Weiden mit Artgenossen bekommen. In jedem kleinen Reitstall in den Stadtrandgebieten stehen mehr Pferde in ihren Boxen, und die Veterinärämter kümmert es nicht. Die Ursache liegt wie bei Hunden in der Entfremdung vom Tier und den Besitzansprüchen der Halter. Der liebende Pferdenarr möchte sein Tier vor den Gefahren der bösen Aussenwelt beschützen (Streit mit Artgenossen, Verletzungen durch unkontrollierte Bewegung, Pferderipper, giftige Pflanzen). König Kunde ist eine Reithalle wichtiger als Weiden. Da kann er auch abends nach der Arbeit sein Pferd bei Licht in der Runde laufen lassen. Der Halter von teuren Sportpferden will erst recht kein Risiko eingehen, und die Versicherungen bestärken ihn.
Dieselben medienwirksamen Einzelaktionen haben wir doch auch bei der Schliessung eines Vermehrerbetriebs (ob nun Hunde, Pelztiere oder Kanarienvögel), bei der Auffindung eines illegalen Hundetransports (da kümmert man sich glücklicherweise inzwischen um Schlachtvieh etwas mehr).... Tierquälerei ist ein länderübergreifendes Milliardengeschäft, das nicht einmal ansatzweise zur Strafverfolgung kommt, auch weil dafür Polizeikräfte nötig wären, die sich in die Sache einarbeiten.
Tierhalter.... was für ein Wort? Aber leider trifft dies oft zu.... ein Mensch der das Tier davon ab-hält frei zu sein (Stefan Wittlin)
Feuerwolf
  • Begleithund
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+ 1
Ähm......hatte ich nicht geschrieben, dass ich so eine "Eingreiftruppe" für wünschenswert halte???

Für mich zählt nicht nur Ghandis Aussage zur Entwicklung eines Staates und der Umgang mit Tieren.....

Viel früher.....hat mir meine Oma gesagt: "Mädel, weisst du, meine Großmutter hat mir schon gesagt....Wenn Du wissen willst, wie jemand mit seinen Kindern umgeht, schau, wie er mit seinem Viehzeug umgeht....und wenn Du wissen willst, wie jemand mit seinem Viehzeug umgeht, schau, wie er mit seinen Kindern umgeht."

Ich sehe es anders als Lincan: Nicht meine eigenen Artgenossen zuerst, sondern die Quälerei und der respektlose Umgang mit jeder Kreatur ist für mich gleichbedeutend.
Denn, wenn wir alle anderen Lebewesen und die Natur zerstört und kaputtgequält haben....geht auch der Mensch letzten Endes kaputt. Von Geldscheinen bekommt man keine Kinder satt und für mich, sind wir Menschen nur Teil eines Ganzen...die Natur und die Tiere können ohne den Menschen gut leben, aber der Mensch nicht ohne die Natur und die Tiere.

Aber leider, wie schon geschrieben, werden andere Prioritäten gesetzt.

@christianeAdler: Es ist bekannt, dass in der Entwicklung einer psychopathischen Persönlichkeit zuerst das Quälen und Verletzen eines Tieres kommt, dann die Tötung des Tieres, danach das Quälen und Verletzen eines Menschen und danach das Töten eines Menschen.
Nach jeder ungestraften Tat sinkt die Hemmschwelle etwas mehr...leider.....das ist der Mensch.......

Und gehe ich von der menschlichen Bedürfnispyramide aus ....... steht die eigene Sicherheit höher als die Sicherheit eines Tieres....Erst wenn es dem Menschen gut geht, geht es auch seinen Tieren besser. So ist das leider.

Und je größer und länger sich Frust und Wut anstauen, um so eher wird sie ausgelassen an Schwächeren...Kindern, Frauen und Tiere......und jetzt kommen meine wegrationalisierten Polizisten wieder ins Spiel...die übrig gebliebenen versuchen, soweit es in ihrer Macht steht, den Menschen zu schützen...oft mit wenig Erfolg mittlerweile, wie einige Hamburger Straßenzüge gezeigt haben.....Tiere gelten leider nur als Sache.....das ist momentan nur zweitrangig für die Politik und einen Großteil der Gesellschaft....leider....
Shibaherz
Beiträge: 20680
+ 1

Tierschutz ernst nehmen

Wie kann man Tierschutz ernst nehmen, wenn nur der Schutz von pets gemeint ist?

Was außen vor bleibt, ist das Problem der TIER-NUTZUNG insgesamt. Das weit über das sog. „Nutzvieh“ hinausgeht.
Die US-am. „Tierpolizei“ hat aber, weckener, einzig und allein diesen „pet“-Schutz als Grundlage. Du hast selbst in den Beiträgen noch nichts anderes gesehen?

Bei unseren amerikanischen Freunden gilt seit Anfang 2016 eine neue Festlegung des FBI, die Tierquälerei zum Kapitalverbrechen (Typ A, „Crimes against Society“), erklärt.
Dort steht aber auch: „This definition does not include proper maintenance of animals for show or sport; use of animals for food, lawful hunting, fishing or trapping.“

http://www.vegan-news.de/tierschutzgesetz-usa/ (Ein „Gesetz“ ist das nicht; habe nur leider keinen anderen Nachweis gefunden)
http://www.einfachtierisch.de/tierisch/tierquaelerei-zaehlt-in-den-usa-nun-als-schwerverbrechen-id96600/

Auch das Schreddern von männlichen Küken soll es ab 2020 in den USA nicht mehr geben (Alternative: Geschlechterfrüherkennung im Ei). Dagegen erklärte das OVG Münster noch im Mai 2016, dass das Schreddern von frisch geschlüpften Küken mit dem deutschen Tierschutzgesetz vereinbar sei.

Aus den Niederlanden, wo das Parlament, dem Unmut in der Bevölkerung folgend, einen Baustopp für Megaställe beschloss, weichen die Fleisch-Profitgeier z. T. nach Ostdeutschland, in das dünn besiedelte naturnahe Mecklenburg-Vorpommern aus, wo es nun von der „größten Schweinemastanlage Europas“ in Alt Tellin her kilometerweit erbärmlich stinkt. In dem Fall hat Brüssel natürlich keine Einwendungen.

https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Schweinemast-und-Ferkelzucht-in-Alt-Tellin,alttellinchronik100.html

In Deutschland leben und sterben pro Jahr ca. 753 Millionen Tiere (Stand: 2016, Quelle: Albert Schweitzer Stiftung)
Mir wird regelmäßig schlecht, wenn ich auf dem Weg zur Schlossstraße an den Currywurst- und Dönerbuden mit ihren Menschenschlangen vorbei muss.

@Christiane
„ Bei den Täterprofilen findet sich sehr häufig der schleichende Übergang von Gewaltbereitschaft gegenüber Tieren zu der gegenüber Menschen“

Genau das ist der Hintergrund für die neue FBI-Festlegung. Nämlich, dass ermittelt wurde, dass Mörder und andere Asoziale in ihrer Kindheit/Jugend zumeist Tierquäler waren.
Die FBI- Festlegung als Basis der „Tierpolizei“ hat also einen prophylaktischen, menschenbezogenen Sinn. Von den Tieren her zu denken, sind wir weit entfernt. Jetzt könnt Ihr mir natürlich wieder vorwerfen, dass ich nicht wissen kann, was ein Tier will. Aber die Forschung vermag heute viel. Ihre Ergebnisse müssen von den politischen Akteuren nur zur Kenntnis und ernst genommen werden.

@Feuerwolf: Bin ganz auf Deiner Seite, aber nicht so pessimistisch wie Du. Vor hundert Jahren und auch nach dem Ende des 2. Weltkrieges war es noch ganz undenkbar, dass sich ein relevanter Teil der Mittelschicht vegetarisch ernährt bzw. den Fleischkonsum drastisch einschränkt und dass Bücher geschrieben werden wie:

Sue Donaldson/Will Kymlicka: Zoopolis. Eine politische Theorie der Tierrechte (Suhrkamp 2013)

...
Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Zuletzt geändert am 17.07.2017 21:05 Uhr
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