Teilzeithund

Gast
+ 1
ein interessanter Blog https://teilzeithund.wordpress.com/

zitat aus diesem blog: "Ich mag Hunde. Und ich habe keinen. Weil ich in der Berliner Innenstadt lebe und genau hier weiterhin leben will. Ich arbeite als Journalistin und Filmemacherin und bin viel unterwegs. Das kann ich doch einem Hund nicht antun!
Aktuell habe ich das Angebot bekommen, mir einen Hund zu teilen. Eine Woche wäre der Hund bei mir, die nächste bei seinem zweiten Menschen. Kann das gehen? Ich werde es herausfinden…"


mir gefällt dieses konzept. ich finde es ideal, wenn sich berufliche veränderungen ergeben, die örtliche abwesenheit mit sich bringen, wo ein hund nicht mit kann. auf diese weise, haben alle etwas davon, und gewinnen dabei.
WolfsSong
  • Halbstarker
Beiträge: 498
+ 2
Ob das jeder Hund gut wegstecken kann, ist die andere Frage.

Es gibt durchaus Hunde (und das ist nicht nur Rassebezogen!), die sich an 1 vllt. noch 2 Personen binden, es gibt Hunde, die auf wechselnde Umgebungen mit Unsicherheit, Angst etc. reagieren...

Und so gut wie alle Hunde brauchen eine einheitliche Erziehung...ob das gewährleistet ist und Einzelindividuen berücksichtigt werden? Bei einer neuen "Mode-Erscheinung" wage ich das zu bezweifeln...

Lieber ins Tierheim gehen und dort den armen Seelen Zeit schenken, wenn es sonst nicht für einen Hund reicht
Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen.
(Ernst R. Hauschka)
Zuletzt geändert am 09.07.2015 13:22 Uhr
Gast
+ 1
Original von WolfsSong:

Ob das jeder Hund gut wegstecken kann, ist die andere Frage.

Es gibt durchaus Hunde (und das ist nicht nur Rassebezogen!), die sich an 1 vllt. noch 2 Personen binden, es gibt Hunde, die auf wechselnde Umgebungen mit Unsicherheit, Angst etc. reagieren...

Und so gut wie alle Hunde brauchen eine einheitliche Erziehung...ob das gewährleistet ist und Einzelindividuen berücksichtigt werden? Bei einer neuen "Mode-Erscheinung" wage ich das zu bezweifeln...

Lieber ins Tierheim gehen und dort den armen Seelen Zeit schenken, wenn es sonst nicht für einen Hund reicht


die persönlichen einstellungen zu diesem thema können sehr unterschiedlich sein. das muß jeder mit sich selbst ausmachen.


es ist wie bei kindern. es gibt menschen, die frauen, die ihre kinder in kindertagesstätten geben um zu arbeiten, für rabenmütter halten, es gibt welche, die sehen das ganz und gar nicht so, es gibt welche die sind unentschieden in dem, wie sie das sehen möchten.


so ist es auch bei hunden meiner ganz persönlichen meinung. oft geht es gar nicht um den hund, und seine wesenzüge, dafür um den menschen dahinter, der trennungängste auf den hund überträgt. damit fällt für den hund eines solchen menschen, so ein konzept natürlich komplett aus.


sicherlich gibt es auch hunde für die das so ganz und gar nicht's ist, genauso wie es menschen gibt für das selbe gilt.
für die ist so ein konzept natürlich ungeeignet.


aber genauso gibt es menschen, für die es ein sehr gelungenes konzept ist, genauso wie es hunde gibt, die für's genauso ist, und denen es gut geht dabei.


das sollte man wie bei allem im leben, im auge haben. kein mensch, wird das tun, was für ihn nicht paßt, so es sich umgehen läßt. für die's paßt, ist's ideal, und sie freuen sich grad an dem, was für andere unvorstellbar ist.


die tierheimlösung, halte ich - wieder meine meinung die nicht geteilt werden braucht - für hahnebüchen, wo es (wie voher) deutlich schönere und für alle beteiligten durchaus bereichernde wege gibt. und die sache mit dem armen seelen, finde ich persönlich sowieso völlig an den haaren herbei gezogen, und spricht für projektionen von eigenem auf tiere. nicht gut.


aber wie bei allem anderen auch, kann man es ganz anders sehen, das ist wieder sache jedes einzelnen.
Zuletzt geändert am 09.07.2015 13:50 Uhr
tomstep
  • Alpha Hund
Beiträge: 8970
Also ich (Unwissender ) kann mir so etwas durchaus gut vorstellen.Klar ist das nicht für jeden Hund optimal , aber es gibt garantiert welche die das sogar gut finden.Man könnte es ja soweit wie möglich im Vorfeld testen , also zum Beispiel in ein Tierheim mit dem 2. Menschen gehen und regelmäßig und abwechselnd Probegassigänge machen mit den ausgewählen Wuffeln.Auch evtl. irgend etwas trainieren mit den Hunden dann würde der Hund die Menschen recht gut kennen lernen wie auch die Menschen den Hund.
Möglichkeiten gäbe es da mehr als reichlich denke ich !
Ausserdem wäre dieses "Teilzeit" - Modell garantiert für nahezu alle Hunde viel angenehmer als in einem z.B. Tierheim für ewig und drei Tage bleiben zu müssen !
"Wäre doch nur ein Bruchteil der Schäferhundbesitzer so klug wie ihre Tiere."
(Stefan Wittlin, schweizer "Medicus-Canis", Kynologe-Hundetherapeut)
Zuletzt geändert am 09.07.2015 15:44 Uhr
melwin
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2061
+ 1
Original von bf:

Original von WolfsSong:

> Lieber ins Tierheim gehen und dort den armen Seelen Zeit schenken, wenn es sonst nicht für einen Hund reicht

Dass denke ich auch. Gerade diese Hunde warten doch auf Zuneigung und Bewegung. Sie warten den ganzen Tag nur darauf, weiter haben sie ja nichts. Was wären wir im Tierheim ohne unsere Gassigänger und was bliebe dem Hund, wenn es sie nicht gäbe? Ihr Leben wäre noch trostloser.


es ist wie bei kindern. es gibt menschen, die frauen, die ihre kinder in kindertagesstätten geben um zu arbeiten, für rabenmütter halten, es gibt welche, die sehen das ganz und gar nicht so, es gibt welche die sind unentschieden in dem, wie sie das sehen möchten.

Was hat dass denn mit vernünftiger Hundehaltung zu tun ? Menschen haben ganz andere Bedürfnisse als Hunde.

so ist es auch bei hunden meiner ganz persönlichen meinung. oft geht es gar nicht um den hund, und seine wesenzüge, dafür um den menschen dahinter, der trennungängste auf den hund überträgt. damit fällt für den hund eines solchen menschen, so ein konzept natürlich komplett aus.
sicherlich gibt es auch hunde für die das so ganz und gar nicht's ist, genauso wie es menschen gibt für das selbe gilt.
für die ist so ein konzept natürlich ungeeignet.
aber genauso gibt es menschen, für die es ein sehr gelungenes konzept ist, genauso wie es hunde gibt, die für's genauso ist, und denen es gut geht dabei.


Ja, dem Menschen geht es gut dabei. Aber, wie geht es den Hunden dabei? Immer hin und her gerissen zu werden? Du siehst dass alles nur aus Deiner Sicht. Dass ist dann schon der erste Schritt zum scheitern einer Hundehaltung.


das sollte man wie bei allem im leben, im auge haben. kein mensch, wird das tun, was für ihn nicht paßt, so es sich umgehen läßt. für die's paßt, ist's ideal, und sie freuen sich grad an dem, was für andere unvorstellbar ist.


Wie gesagt, wer denkt dabei daran, wie es dem Hund dabei geht? Ziemlich egoistisch diese Einstellung oder dieser Gedanke, denke ich mal.

die tierheimlösung, halte ich - wieder meine meinung die nicht geteilt werden braucht - für hahnebüchen, wo es (wie voher) deutlich schönere und für alle beteiligten durchaus bereichernde wege gibt. und die sache mit dem armen seelen, finde ich persönlich sowieso völlig an den haaren herbei gezogen, und spricht für projektionen von eigenem auf tiere. nicht gut.
aber wie bei allem anderen auch, kann man es ganz anders sehen, das ist wieder sache jedes einzelnen.


Wenn ich dass so lese, dann hat dass m.M.n. nicht viel mit tierliebe zu tun, sondern nur etwas mit dem egoistischen Wunsch, einen Hund besitzen zu wollen, koste es was es wolle. Was spricht dagegen, einen Tierheimhund auszuführen, wenn man sonst keine Zeit für einen Hund hat? Du hast doch weder als "Teilzeit-Hundehalter" Zeit für einen Hund und kannst Dir scheinbar überhaupt nicht vorstellen, was da auf Dich zu kommt. Wann hast Du denn viel Zeit für ihn und wie würdest Du sie nutzen? Die erste Woche und die dritte? Oder wie soll dass aussehen? Armer Hund!
Nein, da habe ich kein Verständnis für. Vorstellen könnte ich mir noch so eine Art Tagesmutter, mit der man sich den Hund "teilt". Vor der Arbeit hin bringen und nach der Arbeit abholen. Also jemand, der nicht alleine sein möchte, der sich aber Abends nicht mehr raus traut, um mit dem Hund zu gehen. Der sich also am Tage um den Hund kümmert.Alles andere ist dann Deine Sache(Kosten,Erziehung, Gesundheit, Steuern, Versicherung, Futter). Aber, ich persönlich würde so einen Interessenten keinen Hund verkaufen.
Liebe Grüße von Melwin.
melwin
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2061
Original von tomstep:

Man könnte es ja soweit wie möglich im Vorfeld testen , also zum Beispiel in ein Tierheim mit dem 2. Menschen gehen und regelmäßig und abwechselnd Probegassigänge machen mit den ausgewählen Wuffeln.

Auch evtl. irgend etwas trainieren mit den Hunden dann würde der Hund die Menschen recht gut kennen lernen wie auch die Menschen den Hund.
Möglichkeiten gäbe es da mehr als reichlich denke ich !
Ausserdem wäre dieses "Teilzeit" - Modell garantiert für nahezu alle Hunde viel angenehmer als in einem z.B. Tierheim für ewig und drei Tage bleiben zu müssen !

Tierheim findet sie ja "Hahnebüchen". Was genau dass auch immer sein soll. Würde mal sagen, dass kommt nicht in Frage.Ist Sch.... Aber, selbst da kann man ja nicht prüfen, wie es ist einen Hund den ganzen Tag zu haben.Die Arbeit mit dem Hund wird einem im TH ja abgenommen. Man möchte einen Hund, aber nicht in dem vorhandenen Wohnumfeld, umziehen möchte man aber auch nicht. Wo soll der Hund leben? Und, was ist mit dem Hund im Profil?
Liebe Grüße von Melwin.
Zuletzt geändert am 09.07.2015 17:11 Uhr
Gast
nochmals der link https://teilzeithund.wordpress.com/
zum lesen und dieses erleben mal wirklich anzusehen, wie es anders sein kann, welche alternativen es gibt, für menschen die bereits einen hund haben, wo sich zum beispiel leben verändert, und neue konzepte gefragt sind, wo jemand seinen hund NICHT in ein tierheim ABSCHIEBEN will, sondern nach möglichkeiten sucht, wo was ist bestehen und den umständen angepaßt werden kann.



die tierheimhundediskussion ist nicht thema dieses stranges, dafür das konzept, das hier zweithund genannt wird.
wer das thema rund um tiere in tierheime diskutieren möchte, sollte das bitte in einem strang tun, in dem es darum geht.
hier geht es um: siehe erster absatz dieses post.
...und das sich solche menschen finden, die solche konzepte leben möchten oder sich vorstellen können.


die diskussionen contra sind nichts neues, auch nicht die verschiedenen haltungen, etc.
aber das soll hier NICHT thema sein.
Zuletzt geändert am 09.07.2015 17:23 Uhr
WolfsSong
  • Halbstarker
Beiträge: 498
Achso...Contra-Einwände oder Meinungen sind nicht gerne gesehen...verstehe. Würde ja auch das Weltbild von "alles-ist-möglich" zerstören...dann berücksichtigen wird das mal...

Hauptsache der Mensch hat Spaß
Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen.
(Ernst R. Hauschka)
Gast
jetzt hats den text weggschossen, den ich grad schrieb.


nochmal.

es geht nicht um contra.


es geht um den blog, der hier rein verlinkt ist.
da geht's um ganz anderes als, wovon du schreibst wolfsong, und worüber du dich so aufregst!


es gibt auch noch das thema menschen die längst einen hund haben, wo sich leben verändert, die ihren hund nicht in ein tierheim ABSCHIEBEN wollen, weil sie beruflich immer wieder abwesend sein werden, was davor nicht der fall war.
hätte es so ein hund schöner im tierheim, den ganzen tag im zwinger, hin und wieder eine stunde ausgeführt, wo er ein ganz anderes leben kennt. geländetouren, ausflüge, ein zuhause, feste bezugsperson, der dann im tierheim? das wäre besser?


perspektivenwechsel, nicht immer das schlimmste, sondern konkretes aus dem leben, praktisches, womit allen geholfen wird, konstrutives...


tierheimhunde sind hier nicht thema, und auch die diskussionen darum nicht.


und wer es so sehen möchte, dass hier kein contra erwünscht ist, soll es so sehen, können die sich miteinander austauschen, die für das thema offen sind, und nach konstruktiven parktischen lösungen suchen, für ein leben mit hund, der bereits seit langen im leben und teil des lebens ist. so einfach ist das.
Zuletzt geändert am 09.07.2015 17:37 Uhr
Gast
Original von melwin:

Original von tomstep:

Man könnte es ja soweit wie möglich im Vorfeld testen , also zum Beispiel in ein Tierheim mit dem 2. Menschen gehen und regelmäßig und abwechselnd Probegassigänge machen mit den ausgewählen Wuffeln.

Auch evtl. irgend etwas trainieren mit den Hunden dann würde der Hund die Menschen recht gut kennen lernen wie auch die Menschen den Hund.
Möglichkeiten gäbe es da mehr als reichlich denke ich !
Ausserdem wäre dieses "Teilzeit" - Modell garantiert für nahezu alle Hunde viel angenehmer als in einem z.B. Tierheim für ewig und drei Tage bleiben zu müssen !

Tierheim findet sie ja "Hahnebüchen". Was genau dass auch immer sein soll. Würde mal sagen, dass kommt nicht in Frage.Ist Sch.... Aber, selbst da kann man ja nicht prüfen, wie es ist einen Hund den ganzen Tag zu haben.Die Arbeit mit dem Hund wird einem im TH ja abgenommen. Man möchte einen Hund, aber nicht in dem vorhandenen Wohnumfeld, umziehen möchte man aber auch nicht. Wo soll der Hund leben? Und, was ist mit dem Hund im Profil?



worum geht es hier bitte, ich komme da nicht mehr mit! wo seit ihr? hier geht es um den oben verlinkten blog. was hat das mit mir zu tun?
Kostenlos anmelden
MY dogSpot - LOGIN
Passwort vergessen?
Gerade online
dmelk
dmelkOnline seit
2 Minuten