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Studentenhund
Ich finde die Kosten kann man vorher nicht wirklich sagen. Du kannst lediglich schauen was ein gutes Hundefutter kostet, wie viel kg du davon bei welcher Hundegrösse im Monat brauchst und wie hoch die Steuern bei euch sind und was dich eine Hundeschule bei dir vor Ort bzw. die Haftpflicht kostet. Die meisten Hunde fühlen sich auch in kleinen Wohnungen wohl, ausgenommen Herdenschutzhunde und vielleicht nordische Hunderassen.
Alleine bleiben kann jede Rasse. Ob ein Hund für regelmässigen Ortswechsel geeignet ist hat nichts mit der Rasse zu tun.
Alleine bleiben kann jede Rasse. Ob ein Hund für regelmässigen Ortswechsel geeignet ist hat nichts mit der Rasse zu tun.
Hallo ,
ich werde jetzt nicht schreiben lass es oder mach es das muss im Endeffekt jeder für sich entscheiden, Meinungen dazu hast du ja schon Einige gehört.
Es können aber einige Außerplanmäßige Kosten auf dich zukommen.
Bei uns war es dieses Jahr schon einiges.
Ostern Hund wurde vergiftet 3 Tage Aufenthalt übers WE in der Tierklinik 530.- Euro.
Dienstag diese Woche Ohrentzündung Behandlung mit Ohrentropfen 20.- Euro
Abstrich fürs Labor Laborkosten und Tierarzthonorar 70.- Euro
Heute nach dem Laborbefund wurde noch Antibiotika verordnet 50.- Euro.
Das muss alles nicht kommen aber es kann kommen.
Gruß Thomas
ich werde jetzt nicht schreiben lass es oder mach es das muss im Endeffekt jeder für sich entscheiden, Meinungen dazu hast du ja schon Einige gehört.
Es können aber einige Außerplanmäßige Kosten auf dich zukommen.
Bei uns war es dieses Jahr schon einiges.
Ostern Hund wurde vergiftet 3 Tage Aufenthalt übers WE in der Tierklinik 530.- Euro.
Dienstag diese Woche Ohrentzündung Behandlung mit Ohrentropfen 20.- Euro
Abstrich fürs Labor Laborkosten und Tierarzthonorar 70.- Euro
Heute nach dem Laborbefund wurde noch Antibiotika verordnet 50.- Euro.
Das muss alles nicht kommen aber es kann kommen.
Gruß Thomas
Huhu,
also wir haben zwei Hunde. Lotta 2 Jahre und Emil 8 Monate. Ich bin berufstätig (allerdings nicht gerade ein Großverdiener Einzelhandel :=) ), mein Mann Student und wir haben noch einen Mitbewohner der ebenfalls Student ist.
Organisatorisch klappt das bei uns super. Bei zwei Studenten ist fast immer jemand zuhause. Klar ab und an sind die beiden mal 3-4 Stunden alleine, aber ich finde das schadet nun wirklich nicht.
Ich habe die ERfahrung gemacht, dass Studenten sich die Zeit oft freier einteilen können und es daher mit Hunden leichter haben als ein Berufstätiger was das Zeitmanagement angeht. Hast du dich erkundigt ob du deinen Hund mit zur Uni nehmen könntest? Es gibt ja Hunde die schon so einige Vorlesungen gehört haben. Bei vielen Unis ist das erlaubt.
Man muss sich die zeit aber natürlich nehmen wollen! Spontan über nacht auf Studentenpartys gehen fällt dann aus. Und am Wochenende bis 12 Uhr im Bett rumgammeln auch.
Was allerdings das finanzielle angeht, ist es nicht so leicht. Gut wir haben natürlich 2, aber manchmal knapsen wir schon auch. Ich schätze, dass wir
ca 150 € im Monat fest ausgeben. Für Futter (ich barfe beide Hunde), Leckerlis, Knochen, Spielzeug (verschwindet immer auf mysteriöse Weise) etc...
dazu kommen 125 € Hundesteuer im Jahr (Lotta 50, Emil als Zweithund 75)
Und dann ein unüberschaubarer Haufen Tierarzt Kosten. Und der kommt auch wenn du keinen anfälligen Hund hast. Außer einer Blasenentzündung waren unsere noch nie krank und trotzdem:
30 € für 4 Ampullen Zeckenschutz, hält 8 Wochen
, 420 € Kastration Hündin, hier und da mal Kontrolle 30 €, Impfen etc....
Letztes Wochenende waren wir wandern, Emil hat gehinkt, zum Arzt (Sonntags!!!), gut war dann nur nen Insektenstich im Ballen... aber man weiß es eben nicht... so kommt ständig was neues..
Die Anschaffungskosten lasse ich mal aus, die variieren natürlich je nachdem was für einen Hund du möchtest und wo der herkommt (Tierschutz oder Züchter). Außerdem hat man ja immer noch Familie und bis Weihnachten ist ja nicht mehr so lang
Ich bin allerdings glücklich dass wir unsere beiden haben und würde jederzeit zurückstecken. In meiner Freizeit und auch finanziell.
Ich denke es ist wie alles im Leben eine Frage der Prioritäten!
Lieber neue Jeans oder lieber Hundefutter, lieber Party oder lieber Hundeschule? Das sollte man vorher wissen, denn die Verantwortung hält ein Hundeleben lang
LG Laura
also wir haben zwei Hunde. Lotta 2 Jahre und Emil 8 Monate. Ich bin berufstätig (allerdings nicht gerade ein Großverdiener Einzelhandel :=) ), mein Mann Student und wir haben noch einen Mitbewohner der ebenfalls Student ist.
Organisatorisch klappt das bei uns super. Bei zwei Studenten ist fast immer jemand zuhause. Klar ab und an sind die beiden mal 3-4 Stunden alleine, aber ich finde das schadet nun wirklich nicht.
Ich habe die ERfahrung gemacht, dass Studenten sich die Zeit oft freier einteilen können und es daher mit Hunden leichter haben als ein Berufstätiger was das Zeitmanagement angeht. Hast du dich erkundigt ob du deinen Hund mit zur Uni nehmen könntest? Es gibt ja Hunde die schon so einige Vorlesungen gehört haben. Bei vielen Unis ist das erlaubt.
Man muss sich die zeit aber natürlich nehmen wollen! Spontan über nacht auf Studentenpartys gehen fällt dann aus. Und am Wochenende bis 12 Uhr im Bett rumgammeln auch.
Was allerdings das finanzielle angeht, ist es nicht so leicht. Gut wir haben natürlich 2, aber manchmal knapsen wir schon auch. Ich schätze, dass wir
ca 150 € im Monat fest ausgeben. Für Futter (ich barfe beide Hunde), Leckerlis, Knochen, Spielzeug (verschwindet immer auf mysteriöse Weise) etc...
dazu kommen 125 € Hundesteuer im Jahr (Lotta 50, Emil als Zweithund 75)
Und dann ein unüberschaubarer Haufen Tierarzt Kosten. Und der kommt auch wenn du keinen anfälligen Hund hast. Außer einer Blasenentzündung waren unsere noch nie krank und trotzdem:
30 € für 4 Ampullen Zeckenschutz, hält 8 Wochen
Letztes Wochenende waren wir wandern, Emil hat gehinkt, zum Arzt (Sonntags!!!), gut war dann nur nen Insektenstich im Ballen... aber man weiß es eben nicht... so kommt ständig was neues..
Die Anschaffungskosten lasse ich mal aus, die variieren natürlich je nachdem was für einen Hund du möchtest und wo der herkommt (Tierschutz oder Züchter). Außerdem hat man ja immer noch Familie und bis Weihnachten ist ja nicht mehr so lang
Ich bin allerdings glücklich dass wir unsere beiden haben und würde jederzeit zurückstecken. In meiner Freizeit und auch finanziell.
Ich denke es ist wie alles im Leben eine Frage der Prioritäten!
Lieber neue Jeans oder lieber Hundefutter, lieber Party oder lieber Hundeschule? Das sollte man vorher wissen, denn die Verantwortung hält ein Hundeleben lang
LG Laura
"Das sind Elos" "Waaaaas?" "E.L.O.s!!"
Zuletzt geändert am 02.10.2011 08:33 Uhr
Du hast ja schon einiges an Für und Wider gehört. Das meiste würde ich auch genauso unterschreiben. Ich kenne einige Studentenhunde, bei denen es gut geklappt hat - die hatten meist auch "Studentenmentalität" : flexibel, gern mitten Leben, unkompliziert.... deswegen würde ich auch eher zu einem Tierheimhund (vielleicht 3-4Jahre) als zu einem Welpen raten, denn da kann man den Charakter einfach schon besser abschätzen. Selbst bei der tollsten Erziehung wird aus einem schüchternen Mäuschen kein Clown und ob ein Rüde sich in /nach der Pubertät noch mit anderen Rüden versteht ist auch mit der besten Sozialisation nicht zu garantieren.
Es gibt allerdings Tierheime, die generell keine Hunde an Studenten abgeben - aus gutem Grund!
Nicht Dein momentanes Einkommen ist für mich das Problem - das ist eine Frage der Prioritäten wie Laura schon schreibt.
Ich bin sicher, die Hunde der Bettler und Obdachlosen sind nicht immer die unglücklichsten. Auch WE-Heimfahrten, Umzüge, o.ä. sehe ich nichtals Problem - wenn die Beziehung stimmt ist es nur wichtig dass DU da bist und genug Zeit hast - egal wo (unter der Brücke, im Luxushotel oder Studentenbude)
Aber was ist nach dem Studium ???? Du willst einen jungen Hund - also 10-15 Jahre Verantwortung. Ich weiß nicht was Du studierst, weißt Du was Du danach für einen Job bekommst ? Weißt Du wo Du nach dem Studium hinziehst ? Kannst Du da den Hund mitnehmen oder wäre er beim Fulltimejob 8 Std alleine?
Mein Rat : biete Dich einem Tierschutzverein erstmal als Pflegestelle an - gerne für einen älteren Hund, dem DU damit einen schönen Lebensabend bieten kannst und dessen Charakter schon gefestigt ist - die Tierheimmitarbeiter wissen meist sehr gut, welcher Hund in Deine Lebenssituation passen könnte.
Es gibt allerdings Tierheime, die generell keine Hunde an Studenten abgeben - aus gutem Grund!
Nicht Dein momentanes Einkommen ist für mich das Problem - das ist eine Frage der Prioritäten wie Laura schon schreibt.
Ich bin sicher, die Hunde der Bettler und Obdachlosen sind nicht immer die unglücklichsten. Auch WE-Heimfahrten, Umzüge, o.ä. sehe ich nichtals Problem - wenn die Beziehung stimmt ist es nur wichtig dass DU da bist und genug Zeit hast - egal wo (unter der Brücke, im Luxushotel oder Studentenbude)
Aber was ist nach dem Studium ???? Du willst einen jungen Hund - also 10-15 Jahre Verantwortung. Ich weiß nicht was Du studierst, weißt Du was Du danach für einen Job bekommst ? Weißt Du wo Du nach dem Studium hinziehst ? Kannst Du da den Hund mitnehmen oder wäre er beim Fulltimejob 8 Std alleine?
Mein Rat : biete Dich einem Tierschutzverein erstmal als Pflegestelle an - gerne für einen älteren Hund, dem DU damit einen schönen Lebensabend bieten kannst und dessen Charakter schon gefestigt ist - die Tierheimmitarbeiter wissen meist sehr gut, welcher Hund in Deine Lebenssituation passen könnte.
The greatness of a nation and its moral progress can be judged by the way its animals are treated (Mahatma Gandhi)
Für ein Hundeleben ist der Mensch verantwortlich.
bullterrier-in-not.de
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Zuletzt geändert am 02.10.2011 13:34 Uhr
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Beiträge: 1435ich kenne einige Studentenhunde und meiner ist auch einer. Spontan fällt mir niemand ein, bei dem es nicht geklappt hat, oder es sich als schwierig erweist. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Wille, dem Hund gerecht zu werden, am wichtigsten ist und dass ein Netz aus guten Bekannten, Freunden und Verwandten sehr von Vorteil ist, sei es als Dogsitter, Sponsor oder sonstige Hilfe.
Gary geht 2 bis 3 mal die Woche in eine Hundetagesstätte und ich gehe nebenbei arbeiten, damit ich immer ein Puffer habe. Die fixen Kosten für den Hund sind eine Sache, aber wenn etwas unvorhergesehenes geschieht, dann muss auch dafür etwas da sein.
Übrigens finde ich das toll, dass du dir solche Gedanken machst und nicht sofort zum nächsten Züchter rennst, sondern erst mal planst. Wenn es für dich ein Welpe sein sollte, dann kann ich das vollkommen verstehen, auch wenn ich meinen Ersthund aus dem Tierheim geholt habe.
Kennst du jemanden mit Hund, den du mal begleiten kannst und siehst wie der Alltag einen Hundehalters aussieht? Ich finde, dies ist auch ein wichtiger Punkt in der Betrachtung. An manchen Tagen und vor allem jetzt vor der Prüfungszeit kommt mir mein Studium wie ein Full-time Job vor, das ist dem Hund aber egal, der möchte trotzdem sein Bewegung haben, wie sonst auch. Man ist relativ unflexibel mit Hund - ein Praktikum, ein zusätzlicher Kurs oder Nebenjob sind oftmals mit einiger Planung verbunden, was ohne Hund ohne Probleme zu meistern wäre.
Lieben Gruß,
Nadine
(Kurt Tucholsky)