Stehtage bleiben aus

Dana2017
  • Forenwelpe
Beiträge: 9
Hallo ihr lieben, hat von euch jemand schon erlebt das die Hündin nicht in die Stehtage kommt? Sie hatte Im Dezember eine normale läufigkeit, um den 8ten Tag stand sie, dann im März wurde sie plötzlich wieder läufig, nur wenige Tage geblutet (gebärmutterenzündung wurde abgeklärt konnte definitv ausgeschlossen werden), meine Ta meinte auch das sie dort läufig war. Es erschien mir seltsam weil sie sonst einen normalen takt hat. Nun ist sie seit 9 Tagen wider läufig, blutet schon nicht mehr so fest, vulva auch deutlich abgeschwollen jedoch kommt sie nicht in die Stehtage? Sie ist 4 1/2 Jahre.. villeicht hat jemand auch so eine erfahrung gemacht.
weckener
  • Halbstarker
Beiträge: 379
+ 2
Ich kann Dir leider auch nicht helfen, meine Hündinnen sind kastriert. Aber das Deine nun aller 3 Monate läufig sein soll kommt mir doch sehr seltsam vor. Hast Du schon einmal eine 2. Meinung eines anderen TA eingeholt?

Wo sind die vielen User, die uns HH, deren Hündinnen kastriert sind, in Grund und Boden stampfen, die ihren niemals so einen Eingriff antun wollen? Sie sollten Dir doch schnell mit ihren Erfahrungen helfen können....!

Also ich würde einen anderen TA aufsuchen und und dessen Meinung erfragen...
christianeadler
  • Moderator
Beiträge: 20213
Weckener, so einer freundlichen Bitte können wir Besitzer(innen) von intakten Hündinnen uns wohl kaum entziehen.

Nur gibt es dazu nicht viel zu sagen. Wenn sich an den Rahmenbedingungen nichts geändert hat, also kein aussergewöhnlicher Stress vorliegt, ist es sehr unwahrscheinlich, dass eine gesunde Hündin mit über vier Jahren derartige Veränderungen des Zyklus hat. Ich hatte bislang bei zwei Hündinnen, dass sie von der ersten bis zur letzten Läufigkeit zwischen 9 und 10, bzw. zwischen 11 und 13 Monaten schwankten. Auch das Einsetzen der Standhitze kann zwischen acht und 14 Tagen differieren. Bei Hündinnen mit wenig Ausfluss bemerkt man vielleicht auch die ersten Tage der Läufigkeit nicht. Bei plötzlichen Veränderungen gibt es für mich aber nur eine Adresse, und das ist ein Tierarzt.
Tierhalter.... was für ein Wort? Aber leider trifft dies oft zu.... ein Mensch der das Tier davon ab-hält frei zu sein (Stefan Wittlin)
Dana2017
  • Forenwelpe
Beiträge: 9
Danke für eure Antworten, heute hatte sie milchigen ausfluss, naja alarm glocken haben bei mir schon geleutet. bin dann gerade zu meiner Tieräztin. Sie hat kein Fieber, Verhalten sonst normal, trinkt normal und frisst gut. Scheidenabstrich wurde heute genommen, es liegt keine Gebärmutterenzündung vor, das einzige auffällige sie hat viele Bakterien in der Scheide. Der Abstrich deutet auf eine Läufigkeit hin. Auch der Geruch riecht nach Läufigkeit. Am Montag gehen wir nochmals hin, meine Tieräztin ist aufjedenfall auch der Meinung es ist nicht normal. Jetzt ist mir noch eingefallen das sie eierstockzysten haben könnte und das der Grund für die komischen Läufigkeiten. Ich bin gespannt am Montag wird ein Ultraschall gemacht. Hat hier jemand erfahrungen mit Eierstockzysten?

Herzlichen dank
Feuerwolf
  • Begleithund
Beiträge: 919
Ovarialzysten, also Eierstockzysten, die Hormone herstellen ( was sie oft tun) können gut mit Ultraschall dargestellt werden, Röntgen bringt meist nichts obenso wie eine homöopathische Behandlung eher nicht zum dauerhaften Erfolg führt.

Dann muss (!!) kastriert werden um eine dauerhafte Heilung zu erzielen.

Eine Hormontherapie führt nur zu etwas mehr als 50% zum Erfolg und das auch nur solange die Hormone gegeben werden. Danach kommen die Zysten wieder und das Spiel geht von vorne los, ebenso bei einer Laserverödung der Zysten.

Macht man es nicht kommt es mit der Zeit zur Gebärmuttervereiterung (zu viele Bakterien hat sie ja schon im Abstrich, deutet auf einen schleichenden Beginn hin) und, viel schlimmer, zu einer Knochenmarkschädigung, die dann zu einer vermehrten Blutungsneigung und zu verlängerten Blutungen bei Verletzungen allgemein führt (Störung der Blutgerinnung) und einer nicht wieder regulierbaren "Blutarmut" ( zu wenige rote und weiße Blutkörperchen) .

Es kam aber auch eine s.g. glanduläre Hyperplasie des Endometriums sein ( Die Geärmutterschleimhaut ist verändert und verdickt, entwickelt so auch Zysten durch einen gestörten Hormonhaushalt...dann ....s.o.) ...es kommt hier im Endeffekt auf`s Gleiche heraus wie bei Eierstockzysten.

Große Hunde sind viel öfter davon betroffen als mittlere oder kleine.

Hat Deine Hündin Fellprobleme? Das kommt oft bei solchen Geschichten vor und sind ein, wen nauch unsicheres, Zeichen dafür.

Ich würde nicht warten, bis sich erst eine komplette Gebärmutterzentzündung entwickelt hat. Das ist dann lebensbedrohlich und es muss schnellstens gehandelt werden.

Wir drücken euch die Daumen und alle Pfoten.

LG Feuerwolf mit Renntier Fina
Dana2017
  • Forenwelpe
Beiträge: 9
Vielen dank. Wären diese Zysten beim abtasten nicht bemerkbar gewesen? Dann bin ich mal gespannt auf Montag... sie haart wirklich etwas, aber nicht übertrieben viel also keine büschel weise.. Fell ist sonst schön glänzend..
Feuerwolf
  • Begleithund
Beiträge: 919
Original von Dana2017:

Vielen dank. Wären diese Zysten beim abtasten nicht bemerkbar gewesen? Dann bin ich mal gespannt auf Montag... sie haart wirklich etwas, aber nicht übertrieben viel also keine büschel weise.. Fell ist sonst schön glänzend..

Nein, müssen nicht unbedingt tastbar sein diese doofen Dinger.

Bzgl. des Haarausfalles wird das Fell mit der Zeit struppiger, dünner. Es können kahle Stellen entstehen und Fell und Haut können an diesen Stellen farblich verändert sein.

Schreib`mal, was bei rausgekommen ist.
Shibaherz
Beiträge: 20685
+ 1
Wie kann eine Tierärztin meinen, dass eine Hündin nach einem Vierteljahr erneut läufig wird?
Und diese Fehldiagnosen müssen genau so bezahlt werden wie richtige.
Bin froh, dass wir Feuerwolf mit ihrem fundierten medizinischen Sachverstand unter uns haben, da ist guter Rat nicht teuer! (ernstgemeint)

...
Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Dana2017
  • Forenwelpe
Beiträge: 9
Original von Shibaherz:

Wie kann eine Tierärztin meinen, dass eine Hündin nach einem Vierteljahr erneut läufig wird?
Und diese Fehldiagnosen müssen genau so bezahlt werden wie richtige.
Bin froh, dass wir Feuerwolf mit ihrem fundierten medizinischen Sachverstand unter uns haben, da ist guter Rat nicht teuer! (ernstgemeint)

Sie hat gesagt das es dies manchmal gibt, wen es in der letzen Läufigkeit keinen Eisprung gab..somit kann es vorkommen das sie schneller wider läufig wird..
Shibaherz
Beiträge: 20685
+ 1
So. Und warum kommt es in der Läufigkeit nicht zum Eisprung?
Ich hab keine Ahnung, bin aber neugierig auf die Gründe.

Hab hier etwas zu möglichen Gründen gefunden:

http://www.robinienhof.de/genfutter.html

...
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