Ständiger Umgebunswechsel

Pinky
  • Forenwelpe
Beiträge: 3
Hallo!

Hab mir meine Maus vor einem Jahr vom Tierheim geholt! Anfangs hab ich sie noch mit auf die Uni genommen und in der Wohnung in der Stadt gehalten! Bin viel mit ihr spazieren gegangen und Hundewiese! Hab dann aber gemerkt, dass sie sich am Wochenende daheim am Land viel wohler gefühlt hat! Hab mich dann entschieden, sie dort zu lassen bei meiner Mutter!
Folgendes Problem: Ich komme nur Wochenends heim, bin aber ihre volle Bezugsperson und sie ist immer so traurig, wenn ich wieder nach Graz fahr! Mittlerweile ist sie aber gewohnt, dass sie Vormittags bei meiner Oma im Nachbarhaus ist, wo sie den ganzen Tag lang im Garten herumlaufen kann mit ihr! Oma geht auch jeden Tag mit ihr spazieren! Gegen Nachmittag ist sie dann wieder bei meiner Mutter, die auch mit ihr Spazieren geht und viel mit ihr spielt! Am Wochenende unternehme ich mit ihr sehr, sehr viel wie 40km Radtouren, Bergwanderungen, Agility, uvm. Sie fühlt sich am Land irgendwie wohler ich hab aber leider Angst, dass es für sie eine zu große Belastung ist, dass ich sehr oft nicht da bin! Was sagt ihr dazu??
Sie ist nie alleine, es ist immer jemand da, aber halt nicht die erste Bezugsperson! Glaubt ihr, dass ich meinen Hund damit schädige?? Sie wurde nämlich immer anhänglicher mit der Zeit! Sie lässt mich, wenn ich zu Hause bin nicht mehr aus den Augen und folgt mir überall hin! Was soll ich eurer Meinung nach tun???

Danke im Voraus!
LG Pinky
Kaddi
  • Forenwelpe
Beiträge: 13
Naja vielleicht hat sie sich am Wochenende auf dem Land nur wohler gefühlt weil du dabei warst... ? Frag doch einfach mal bei deinen eltern und deiner Oma an wie sie sich so verhält ob sie den eindruck haben sie wäre ohne dich auf dem Land auch glücklich.... Habe meinen Hund auch in der Wohnung direkt am Wald... er fühlt sich hier denke ich mal ganz wohl, obwohl ihm mehr Platz sicherlich auch gefallen würde. Aber am schönsten findet er es immernoch bei mir und so muss er halt noch ein paar Jährchen warten...
Isabobby
  • Halbstarker
Beiträge: 318
Hi Pinky,

laso bei mir ist es auch so, dass Bobby mehr na mir als an anderem hängt. Bin vor nem halben Jahr bei meinen Eltern ausgezogen. Dort hat er mit mir die letzten 8 1/2 Jahre gewohnt. Am Anfang dachte ich, er kriegt einen an der Klatsche. Er ist immer in der Wohnung rum gelaufen, hat sich nur hingelegt, wenn ich es zu ihm gesagt habe. Aber irgendwann wars dann ok. Konnt ihn dann auch relativ schnell un der neuen Wohnung allein lassen.
Tagsüber ist er aber auch bei meinen Eltern, wenn ich den ganzen Tag an de PH bin. Das ist dann auch ok.

Lg Isa
Pinky
  • Forenwelpe
Beiträge: 3
Erst einmal danke für die Antworten!

Ja, sie ist bei meiner Oma und bei meiner Mutter schon glücklich, auch wenn ich nicht da bin! Sie verhält sich normal, also ein bisschen schlimm ist sie halt dann, weil sie verhätschelt wird wie ein Enkelkind! Aber sie isst, schläft, spielt und lauft herum! Ich denke mir nur, ob es sie nicht psychisch zu sehr belastet wenn ich immer komme und gehe! Und das gleiche ist auch bei meinem Vater, der auch nur am Wochendende zu Hause ist und mein Freund, der auch nur am Wochenende nach Hause mitfährt! Sie hat irgendwie ein sehr frequentiertes Leben! Nur Mama und Oma sind immer da, welche aber eben nicht die Hauptbezugspersonen darstellen! Glaubt ihr einfach, dass sie mal ein verstörtes Verhalten deswegen zeigen könnte??? Derzeit ist sie halt immer sehr traurig, wenn ich packe und lässt mich ungern allein wo hin gehen, vor allem aus dem Haus! Ich will keinen verstörten Hund haben bzw. ihn dazu machen!! Ich will sie aber auch nicht mehr nach Graz mitnehmen, da es ihr hier überhaupt nicht mehr gefallen hat!! Mir fällt einfach keine tolle Lösung dazu ein!

LG Pinky
Sidney79
  • Forenwelpe
Beiträge: 50
Hallo Pinky,

wie lange lässt du deinen Hund denn schon bei deinen Eltern? Hat sich der Hund in der Zeit irgendwie verändert? Zeigen sich andere Verhaltensweisen oder hast du das Gefühl, dass z.B. der Appetit schlechter geworden ist?

Ich lasse meine Hunde nicht bei meinen Eltern - es sei denn die Lernsituation erfordert dies unbedingt - kam aber GsD nur sehr sehr selten vor - mein Großer macht jedes Mal ein furchtbares Theater, wenn er merkt, dass ich packe und am Liebsten sichert er sich gleich seinen Platz im Auto, damit ich ihn nicht vergessen kann.
Für meinen Hund ist es eine enorme Belastung, wenn ich ihn bei meinen Eltern lasse auch wenn er sich, wenn ich erstmal weg bin, ziemlich normal verhält. Er hat mir das dann auch immer gezeigt, wenn ich wieder heim kam...kurze Freude und die nur aus Versehen und dann stundenlang die kalte Schulter! In seinen schlimmsten Zeit hat er sich sogar mal die Schwanzspitze abgefressen, wenn ich ihn dort gelassen habe.

Aber ich denke, dass sowas auch immer von dem Hund bzw. dem Team abhängt. Wenn du deine Hund das Gefühl vermittelst, dass es das Normalste der Welt sei, wenn er bei deinen Eltern bleibt und sich keine Verhaltensänderungen zeigten (Ausnahmen sind Enkelkinderallüren ) dann denke ich nicht, dass es ein wirkliches Problem für den Hund darstellt.
Für mich klingt das mehr danach als würdest du damit ein Problem bzw. ein schlechtes Gewissen haben.

LG
Angela
LG
Ängie, Gismo und Cassidy
Knutschkugel
  • Forenwelpe
Beiträge: 196
Bei uns ist das auch so, Jorgo springt sofort ins Auto wenn ich packe - ja nich vergessen, gelle!!! Ich nehme ihn überall mit hin, bin eigentlich auch viel unterwegs. Bis zur Arbeit sind es 230 km, bis zu meinen Eltern etwas mehr als 400 km. Wenn er dann mal dort bleiben muss, ist er anfangs immer sehr traurig, gewöhnt sich aber mit der Zeit. Ich denke aber, dadurch, dass er sonst immer überall mit hin darf, ist er bei mir glücklicher, auch wenn er viel zu viel Zeit auf deutschen Autobahnen verbringt.

Als ich noch studiert habe, musste ich meinen vorigen Hund auch bei meinen Eltern lassen, da ich nur im Studentenwohnheim wohnen konnte. Ich bin auch jedes WE nach Hause gedüst, hauptsächlich wegen Wuschel und auch er hat mich nie aus den Augen gelassen, mich auf Schritt und Tritt verfolgt und unglücklich im Flur gesessen, wenn ich Sonntag abend wieder gepackt habe. Dennoch denke ich, dass es so für ihn besser war als in der Stadt. Meine Mutter hatte Zeit für ihn (mehr als ich für ihn Zeit gehabt hätte) und er konnte im Garten toben und hatte seine ganzen Kumpels in der Nachbarschaft. Er hat auch keine Verhöatensstörung entwickelt, sondern blieb immer ein aufgeschlossener, fröhlicher und freundlicher Hund. Und seine Bezugsperson war trotz alledem noch immer ich - wenn ich nach Hause kam freute er sich unbändig und sah zu, dass er nur ja kein Kommando oder Leckerchen verpaßte.

Ich hatte also sowohl den einen als auch den anderen Fall, jeder Hund reagiert da eben ein bissel anders. Vielleicht solltest du der ganzen Sache noch ein bißchen Zeit geben und schauen, ob sie sich an diese Situation gewöhnt. Landleben mit Beschäftigung ist auf jeden Fall keine schlechte Sache - und das Wohl des Hundes steht für dich ja ganz offensichtlich an erster Stelle. Und - bitte nicht in den falschen Hals kriegen - du hast in der Woche an der Uni viel mehr Freiheiten, kannst spontan mal weggehen und musst dir keine Sorgen machen, dass dein Hund während deiner Vorlesungen unglücklich alleine in der Wohnung wartet.
Mein Ziel im Leben ist, so toll zu werden, wie mein Hund glaubt, dass ich es bin.
Momo + Sunny
  • Forenwelpe
Beiträge: 3

hallo :-)

versuch es doch mal aus hundesicht zu sehen - du bist ja anscheinend der rudelführer und aus sicht deiner süßen ist es dein gutes recht zu kommen und zu gehen, wann du willst. sicher will sie mit, aber du bist eben die, die entscheidet. wenn du ohne sie gegangen bist, ist der rest des "rudels" ja noch da und man vertreibt sich eben so lange die zeit, bis du wiederkommst. ist aber nicht so schlimm wie du meinst glaube ich, weil ja hunde nicht so das zeitempfinden haben wie wir. aus der sicht betrachtet ist das sicher nicht optimal, ich glaube aber nicht, dass dein hund schaden nimmt.

wichtig wäre aber vielleicht, dass deine mama und oma ihre position im "rudel" stärken - vielleicht kannst du verhindern, dass sie so verhätschelt wird und die menschen mehr "führungsqualitäten" zeigen? würde es deiner süßen sicher erleichtern

liebe grüße

beate
Pinky
  • Forenwelpe
Beiträge: 3
Ich danke euch allen für die vielen Antworten! Werde mich jetzt in Zukunft darauf konzentrieren, wie sie sich weiter verhält, wenn ich weg fahre und wieder komme!
Das mit der Verhätschelung durch meine Familie ist leider nicht mehr verhinderbar! Bin ja nicht da, um es zu kontrollieren und wir alle wissen ja, wie das so ist mit den Großeltern und süßen Hunden! Meine Maus ist Gott sei Dank sehr devot und ordnet sich sowieso gleich immer unter! Somit ist diesbezüglich kein Problem im Rudel! Sie hört nur manchmal anscheinend nicht so schnell wie sie eigentlich sollte! Tut es im Endeffekt aber trotzdem!

Danke noch mal! LG
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