Schweinehaltung und Tierschutzgesetz

weckener
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Die neuen Schweinerassen können bis zu 20 Ferkel werfen. Also bist Du schnell auf über 1000 im Jahr mit den entsprechenden Muttersauen.
Wieso glaubst Du, das es für alle Menschen so wichtig ist, superbilliges Fleisch zu kaufen? Wenn ich sehe, was dann davon auf dem Müll landet, dann kann es ruhig teurer sein. Lieber weniger, gehe ich in der Grillsaison mit meinen Hunden an Orten lang, wo die Menschen gegrillt haben, was da an rohem, gegrillten Fleisch rumliegt, teils noch verpackt, einmal abgebissen..., damit werden die Wildschweine angelockt und ich als HH habe Mühe und Not, meine beiden von den Hinterlassenschaften fernzuhalten. Dadurch, das das Fleisch so billig ist, wird Schindluder damit getrieben. Das meiste ist Geflügel- oder Schweinefleisch, Rindfleisch scheint zu teuer zu sein, deshalb liegt da nichts in der Gegend. Welche Mengen da in den Biotonnen landen, möchte ich garnicht wissen. Dafür nehmen Tiere so schlimme Qualen auf sich, und Du meinst so muss das sein und bleiben????? In anderen Ländern wird mehr auf Qualität geachtet, glaubst Du ein Franzose würde so ein Stück Fleisch auch nur anfassen?

Dein Verhältnis zu Tieren ist ganz vorsichtig ausgedrückt entsetzlich. Tierschutz ist für Dich überflüssig! Hauptsache der Kommerz stimmt, egal wie die Tiere leben müssen. Deine Besorgnis für Tiere nehme ich Dir nicht ab, was Du schreibst ist das glatte Gegenteil!

In früheren Zeiten war das auch normal, es gab nur am Wochenende Fleisch, da gab es einen Braten, die anderen Tage gab es Gemüse, das ging auch und die Menschen fanden das OK. Selbst diejenigen, die nur sehr wenig Geld haben, müssen nun auch nicht jeden Tag ein Schnitzel essen, auch wenn Fleisch wesentlich länger satt macht.
Es gibt immer mehr Menschen, denen die Haltung graust, sie würden auch mehr Geld ausgeben, damit die Tiere nicht so leben müssen, davon abgesehen, wieviele Krankheiten der Mensch durch diese Nahrung bekommt?! Es ekelt viele, sie gehen in Bauernläden, zu Alnatura, zum örtlichen Metzger, der weiß woher das Tier kommt.

Warum soll eigentlich nicht zugefüttert werden? Wenn es nicht gerade genverändertes Futter und Kraftfutter ist? Schweine lieben z. B. Kartoffeln, Rüben, Kleie, Eicheln, Kastanien,es gibt vieles was hier angebaut werden kann, was sie satt macht.
Es ist nirgends zu lesen, das sich die Tiere nur selbst ernähren, ohne Zufutter. Es muss das richtige sein.

Aber ich sehe, obwohl Du angeblich auf dem Land lebst, Du hast keine Ahnung, erliest alles aus dem Internet und kannst das noch nicht mal richtig interpretieren!
weckener
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Original von Feuerwolf:

In den 70ger und 80ger Jahren gab`s auch noch genug kleine Nebenerwerbslandwirte, die ihr Wohnhaus direkt neben den Stallungen und der Scheune hatten mit einer Durchgangstür. Geschlachtet wurde in der alten Waschküche im Wohnhaus.
Dort ging es aber sehr sauber zu ...... und es gab seit jeher Bauern, die mehr als andere auf Sauberkeit und Hygiene im Rahmen des machbaren geachtet haben.
Da wurden die Kühe im Stall jeden Samstag gestriegelt und gebürstet...danach wurde der Mensch geschrubbt..... ...zuerst wurde das Vieh versorgt, danach der Mensch

Feuerwolf, Du hast Recht, ich selbst habe die Kühe gestriegelt, bevor gemolken wurde, die Dreckklumpen mussten weg. Das vor und beim Schlachten alles mit Soda und kochendem Wasser gereinigt wurde, weiß ich auch.

Was ich meinte, war, der Alltag auf dem Feld, beim Misten.... die Klamotten wurden dreckig angezogen, Kopftuch auf, Gummistiefel oder Holzpatinnen... Beim Melken ging es sauber zu, aber der sonstige Tag, da war ja auch keine Zeit sich ständig zu waschen. Ist bei den Bauern meiner Umgebung noch genauso, nur werden die Kühe mit Melkmaschinen gemolken und die wenigsten haben einen Melkstand.
Das ist für mich auch völlig in Ordnung, ich bin an Dreck durch meine Jugend auf dem Land und in der Stadt gewohnt und abgehärtet. Meine Allergien kommen durch die Pharmaindustrie, alles Reaktionen auf chemische Produkte....
CairnLover
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Original von weckener:

Die neuen Schweinerassen können bis zu 20 Ferkel werfen. Also bist Du schnell auf über 1000 im Jahr mit den entsprechenden Muttersauen.

Da auch die neuen Schweinerassen keine 20 Zitzen haben, können sie keine 20 Ferkel großziehen. Aber um die ging es sowieso nicht.

Wieso glaubst Du, das es für alle Menschen so wichtig ist, superbilliges Fleisch zu kaufen?

Das habe ich nirgendwo geschrieben. Aber es wird wohl allen klar sein und man kann es auch hier öfter lesen, dass viele Menschen keinerlei Interesse an ökölogisch hochwertig erzeugten Produkten haben. Heutzutage kann doch jeder einkaufen, wo er will. Ist es vielleicht meine Schuld, dass die Menschen lieber billiges Fleisch kaufen, auch wenn sie teureres kaufen könnten?


>In anderen Ländern wird mehr auf Qualität geachtet, glaubst Du ein Franzose würde so ein Stück Fleisch auch nur anfassen?


Das ist richtig. Den Franzosen ist es wichtiger Qualität zu essen und sie geben mehr dafür aus. Das habe ich in diesem Thread selbst auch schon geschrieben. Doch dafür kann ich ja nichts.

Dein Verhältnis zu Tieren ist ganz vorsichtig ausgedrückt entsetzlich. Tierschutz ist für Dich überflüssig! Hauptsache der Kommerz stimmt, egal wie die Tiere leben müssen. Deine Besorgnis für Tiere nehme ich Dir nicht ab, was Du schreibst ist das glatte Gegenteil!

Das ist doch Unsinn. Dann hast Du entweder nicht richtig gelesen oder nicht richtig verstanden, was ich geschrieben habe. Wegen mir gibt es jedenfalls weder Mastanlagen, noch Gentechnik, noch sonstwas von dem ganzen Mist.

In früheren Zeiten war das auch normal, es gab nur am Wochenende Fleisch, da gab es einen Braten, die anderen Tage gab es Gemüse, das ging auch und die Menschen fanden das OK. Selbst diejenigen, die nur sehr wenig Geld haben, müssen nun auch nicht jeden Tag ein Schnitzel essen, auch wenn Fleisch wesentlich länger satt macht.
Es gibt immer mehr Menschen, denen die Haltung graust, sie würden auch mehr Geld ausgeben, damit die Tiere nicht so leben müssen, davon abgesehen, wieviele Krankheiten der Mensch durch diese Nahrung bekommt?! Es ekelt viele, sie gehen in Bauernläden, zu Alnatura, zum örtlichen Metzger, der weiß woher das Tier kommt.

Ja und? Wir haben auch unseren Metzger.
Was hat das veränderte Verhalten der Menschen mit mir zu tun? Ich esse kaum Fleisch. Was haben die vielen Schlachtungen oder der Export mit mir zu tun? Wegen mir müssten nichtmal Schweine gehalten werden. Und es ekelt offensichtlich nicht so viele, wie Du denkst, sonst würden ja weniger geschlachtet werden.


Warum soll eigentlich nicht zugefüttert werden? Wenn es nicht gerade genverändertes Futter und Kraftfutter ist? Schweine lieben z. B. Kartoffeln, Rüben, Kleie, Eicheln, Kastanien,es gibt vieles was hier angebaut werden kann, was sie satt macht.
Es ist nirgends zu lesen, das sich die Tiere nur selbst ernähren, ohne Zufutter. Es muss das richtige sein.

Ich habe den Platzbedarf für die Schweinehaltung gesucht, die tatsächlich ursprünglich ist. Und wenn Du glaubst, dass ein konventioneller Bauer seine Schweine mit Kartoffeln, Rüben, Kleie, Eicheln und Kastanien füttert, dann lebst Du wahrscheinlich auf dem Mond.
CairnLover
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Ganz abgesehen davon, wie unsere Nutztiere gefüttert werden, finde ich es doch bezeichnend, dass viele Menschen ihre Hunde mit völlig denaturiertem Trockenfutter füttern, das mit leichten Abwandlungen oft genug nicht besser als das Kraftfutter unserer Nutztiere ist und auch nicht mehr als ein billiges Kraftfutter mit künstlichen Zusätzen und gentechnisch verändertem Soja darstellt.
weckener
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@cairnLover:
Auch früher wurden die Schweine nicht auf dem Acker gehalten und sich selbst überlassen, sie wurden wie alle Haustiere gefüttert, was glaubst Du, das ein Bauer seinem Schwein, was er selbst essen will, füttert, bestimmt kein Kraftfutter, das bekommt wie schon seit sehr langer Zeit, gekochte Kartoffel, Rüben , die Blätter davon, Brotreste vom Bäcker usw...
Eicheln und Kastanien bekommen die Edelschweine in Italien und Spanien.

Wer hier im Forum hat geschrieben, das er Wert auf Billigfleisch legt, alle haben bisher das verurteilt. Du schreibst doch, das arme Menschen das brauchen, deshalb muss das so sein. 70% der befragten Deutschen würden gern mehr Geld für ein anständig gehaltenes Tier ausgeben. Sie haben nur oft kein Angebot in ihrer Nähe, wo es nur noch Supermärkte gibt, keinen Metzger vor Ort, keine Markt, ja was soll der machen?

Heute war ein Bericht in der Zeitung, wo ein Wissenschaftler geschrieben hat: es bringt nichts, wenn wir Veganer, Vegetarier sind, damit ändert sich die Tierhaltung nicht. Es macht mehr Sinn, wenn wir das bessere Fleisch kaufen, damit entziehen wir den Mastanlagen die Grundlagen. Und können was für die Tiere tun.

Schweine haben zwar nicht soviel Zitzen für die 20 Ferkel, aber da wird zugefüttert...
christianeadler
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@ Weckener und Feuerwolf

In meiner Kindheit hiess es, dass ein Kind, das sich nicht dreckig macht, nicht gesund ist. Dreck scheuert den Magen. Und bei uns ging man einmal in der Woche am Samstag zum Schlachter, weil es sonntags Fleisch gab und sich auch jedes Familienmitglied fürs Wochenende einen Belag (Mett, Wurst, Schinken) aussuchen durfte. Mit der Tradition lebe ich auch heute noch. Bei meinen Grosseltern, die selbst schlachteten, gab es öfter Fleisch. Man sollte aber nicht vergessen, dass der Fleischkonsum ein eingeredetes Bedürfnis des Aufschwungs in der Nachkriegszeit war (Teil der Amerikanisierung). Der Deutsche konnte es sich leisten, Fleisch zu kaufen und in Urlaub zu fahren. Man war wieder wer.


@ Cairnlover

Es ist lästig, wenn ein Gesprächspartner immer Einzelaussagen zerpflückt, statt sich mit dem Gesamtkonzept zu beschäftigen. Ich argumentiere auf der Basis, dass eine Nutzung von Tieren ohne gleichzeitige Ausbeutung möglich und wünschenswert ist und dass die Menschen deutlich zugunsten der Natur zurückstecken müssen, weil wir nur einen kleinen Teil der Bevölkerung eines gemeinsamen Lebensraums ausmachen. In deinen letzten Beiträgen verteidigst du die Massentierhaltung als Möglichkeit, bei der sich Schweine mit ein paar oberflächlichen Schönheitskorrekturen wie Spielzeug durchaus wohl fühlen können. Alle Alternativen, wie deine eigene Miss Ellie- Geschichte, nennst du Träumerei. Dann zitierst du wieder die Zahl der geschlachteten Schweine als Begründung, warum Massentierhaltung notwendig ist. Nun bist du bei den Kunden angekommen, die keine höheren Preise zahlen können oder wollen. (Hat irgendjemand zwanzig Millionen Raucher gefragt, ob sie für Rauchverbote und drastische Preise sind?) Ich finde wie Weckener, dass du hier um jeden Preis die tierfeindliche Massentierhaltung verteidigst. Bei dir klingt es, als ob alle diese Fehlentwicklungen sein müssten und man sie nicht rückgängig machen kann. Dann brauchen wir auch keinen Klimagipfel mehr und können stattdessen die letzten Jahre der Menschheit feiern. So destruktiv bin ich nicht veranlagt.

WEIL man in Deutschland den Schweinebaronen ihre Tierquälerei so leicht macht, dass sie ihren Dreck noch unterhalb der EU- Norm produzieren und schlachten dürfen, kommen jährlich 800 000 mehr gequälte Schweine dazu, obwohl der Konsum im eigenen Land abnimmt. Dieses flächenmässig klitzekleine Land hat im Export von Schweinefleisch eine jährliche Zuwachsrate von zwanzig Prozent und ist Marktführer innerhalb der EU. Statt sich in diesem Ist- Zustand zu sonnen, könnte Deutschland aber auch EU- Vorreiter in Sachen Tierschutz sein. Was sollte sonst die Grundgesetzänderung?
Die Deutschen verbrauchen jährlich 35 Kilo Schweinefleisch und sind, wie gesagt, zu achtzig Prozent bereit, für mehr Qualität auch mehr zu bezahlen. Wir lassen also ein paar Investoren Schweine quälen und die Natur zerstören, damit sie sich beim Export nach China eine goldene Nase verdienen. Diese Politik darf ich doch wohl hinterfragen.und aufzeigen, dass Landwirte auch heute noch in Deutschland von humaner Tierhaltung leben können.

Dein Denkansatz, wie man weiterhin 60 Millionen Schweine produzieren kann, ist also nicht meiner, denn das MUSS nicht sein, sondern zeugt nur von einer Lobby-, statt Demokratie. Mit mehr Tierschutz würde Deutschland als Standort für Billigfleischproduktion uninteressant. Qualzucht ist laut Tierschutzgesetz verboten. Das muss also nur angewandt werden. Selbstverständlich bekommt man nicht über Nacht wieder Millionen gesunde Schweine, die man vernünftig halten könnte, aber die Richtung sollte dahin gehen. Zur Zeit ist es umgekehrt. Die Reduzierung der Medikamentengabe liegt im volkswirtschaftlichen Gesundheitsinteresse. Warum sollte man den Fleischkonsum im Inland durch Besteuerung reduzieren, statt die Produktionsbedingungen zu erschweren und damit den Tieren etwas Gutes zu tun? Warum soll man Brachflächen subventionieren, statt sie für eine ökologische Tierhaltung zu nutzen? Von der intensiven Bodennutzung müssen wir sowieso wegkommen, wenn wir noch irgendwie das Artensterben, inklusive unserer eigenen Art, aufhalten wollen.
Tierhalter.... was für ein Wort? Aber leider trifft dies oft zu.... ein Mensch der das Tier davon ab-hält frei zu sein (Stefan Wittlin)
Zuletzt geändert am 12.11.2017 07:40 Uhr
Feuerwolf
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+ 1
Der Fleischkonsum in Europa und Deutschland unterlag schon immer großen Schwankungen in den letzten Jahrhunderten.
Es gab`sogar Zeiten, da wurde wesentlich mehr Fleisch gegessen als heute .....allerdings waren da die Bevölkerungszahlen auch geringer.

https://www.swr.de/odysso/der-wert-von-fleisch/-/id=1046894/did=15957174/nid=1046894/155ryxo/index.html

In Deutschland wird weesntlich mehr Schweinefleisch produziert, als in Deutschland verkauft und gegessen. Vieles geht in den Export auf Kosten unserer Umwelt, Gesundheit, der Tiere etc., allerdings zum Wohle des Profits der Massentierhalter.

Hier die Top-8-Liste der Exportländer incl. der ausgeführten Tonnen an Schweinefleisch:
https://www.agrarheute.com/tier/schwein/top-8-export-laender-fuer-deutsches-schweinefleisch-522050
CairnLover
  • Halbstarker
Beiträge: 572
Wenn ich höre, dass 80% mehr zahlen würden, dann frage ich mich, wie realistisch das ist und warum das bisher, auch dort wo begrenzt eindeutig gekennzeichnetes Schweinefleisch aus besserer Haltung angeboten wurde, kaum mehr als ein Lippenbekenntnis geblieben ist.
Gleichzeitig bedeutet es, dass diejenigen, die kein Geld haben, nicht mehr zahlen würden, weil sie nicht mehr zahlen können.
Wenn also alle anderen 80% mehr zahlen würden, warum geht dann trotzdem auch ein größerer Teil der Mittelschicht weiter zu Aldi&Co.?

@christiane
Grundnahrungsmittel mit Luxusgütern zu vergleichen, ist ja mal vollkommen daneben. Kein Mensch muss rauchen, aber alle müssen essen.

Zudem gehe ich, im Gegensatz zu dir, erstmal von den aktuellen Gebenheiten aus und bin im Übrigen der Ansicht, dass keiner hier im Forum auch nur den geringsten Einfluss darauf hat, wie sich die Schweinefrage zukünftig weiterentwickeln wird.
Außerdem ist das Alles hier doch so eine unkonkrete Diskussion, der jeder realistische Ansatz fehlt.
Denn ob hier einer Schweinefleisch kauft oder nicht, ist so egal, wie wenn in China ein Sack Reis umfällt.
Und ohne Verbrauchermacht hat der Verbraucher gar keine Macht.
Da müssten schon alle das jetzige Schweinefleisch boykottieren. Das tun sie aber nicht, wie man sieht.
Die paar Leute, die gar kein Fleisch mehr essen sind nicht viele.
Und wer kein Fleisch isst, muss nicht zwangsläufig auf Wurst verzichten.

Ich sehe aber auch nicht, warum Schweine jetzt prinzipiell so viel besser gehalten werden sollen, als die letzten 50 Jahrzehnte beim Bauern, was dein Beitrag, ohne konkret zu werden, ausdrückt.
Außerdem gibt es auch noch andere Tierarten wie Rinder, die vermehrt auf die Weide könnten.
Ach ja. Da wird in NRW wohl der böse Wolf einen Strich durch die Rechnung machen.
Zuletzt geändert am 12.11.2017 12:49 Uhr
christianeadler
  • Moderator
Beiträge: 20213
Seit wann ist Fleisch (und dann auch noch in den Mengen) ein Grundnahrungsmittel?

Was hat Aldi und Co mit der Bereitschaft zu tun, für mehr Qualität auch mehr zu bezahlen? Ich finde dort Obst und Gemüse aus biologischem Anbau, Fisch aus nachhaltigem Fang, Kaffee und Tee aus Fair Trade, Bio- Milchprodukte..... Meistens sind die Preise günstiger als in Spezialläden, aber die Produkte nicht schlechter.

Ich hatte Shibaherz nicht so verstanden, dass wir in diesem Thread nur Ist- Zustände beschreiben und vielleicht bejammern sollen, sondern halte es für legitim, Ideen für mehr Tierschutz einzubringen. Ob unsere Diskussion was ändert oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Ich würde es schon als Erfolg verbuchen, wenn Leute darüber nachdenken, dass benutzen und ausnutzen nicht dasselbe ist, was für mich auch in der Hundehaltung ein entscheidender Unterschied ist.
Tierhalter.... was für ein Wort? Aber leider trifft dies oft zu.... ein Mensch der das Tier davon ab-hält frei zu sein (Stefan Wittlin)
weckener
  • Halbstarker
Beiträge: 379
@christianeadler,
Ich gebe Dir vollständig Recht, ich bin ganz Deiner Meinung. Fleisch, egal ob Schwein, Rind, Lamm.. ein Luxusgut, nicht in der Höhe, wie Hummer, Champagner, -- aber man kann sich gut ernähren ohne Fleisch. Es gehört keineswegs zur Grundnahrung. Sicher können sich auch arme Mitbürger so ab und zu ein Stück Fleisch leisten, als ein seltener Genuß. Und es muss keineswegs Schweinefleisch sein.
In meiner Schulzeit gab es noch Kochunterricht, wir lernten, wie ganz sparsam eingekauft und gekocht wurde. Eintopf mit einem Mettwürstchen, Hackfleisch in vielen Variationen, alles nur ganz niedrigere Mengen, für 4 Personen 150 g Hackfleisch. Das waren Grundlagen für die Ernährung, vollwertig gesund und nahrhaft. Es muss auch nicht immer die besten Fleischstücke sein, wie Braten, Lende und Kotelett, möglichst auch noch ohne ein bisschen Fett, gehört zu dem Luxus, das Tier hat noch jede Menge anderer Fleischsorten, die billig, aber genauso schmackhaft sind.

ALDI in Österreich Hofer verkauft nur Biofleisch, es wird nicht lange dauern, bis hier ALDI seine Produktpalette auf Biofleisch ausweitet. So wie andere Produkte bei ihnen immer häufiger auf Bio umgestellt wird. ALDI hört genau zu was der Verbraucher haben will und reagiert darauf. Er wird nicht alle Fleischprodukte nur als Bio verkaufen, das andere wird nebenbei weiter laufen.

Wir Verbraucher haben schon eine gewisse Macht, wir sollten das ausnutzen. Wie ich schon früher geschrieben habe, andere Länder machen uns das vor, warum soll das hier nicht durchgesetzt werden.
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