Schutzhund ausbildung

Ahria
  • Forenwelpe
Beiträge: 39
Hallo meine Lieben,
ich hoffe ich bin hier richtig, ich hoffe meine Frage gibt es nicht schon tausendmal und ich hoffe ich stoße nicht auf taube Ohren...
Also..wie vielleicht manche mitbekommen haben, habe ich einen kleinen Mali-Mix. Ein super toller Goldschatz...ich bin jetzt am überlegen ob ich ihn als 'Schutzhund' ausbilden lasse/ ausbilden werde.
Ich möchte von Euch wissen was ihr davon haltet (nicht sowas wie das ist Tierquälerei, schei**, etc. schon mit Begründung)!!!, ob sich vielleicht jemand damit auskennt und mir verraten kann ob ich ihn selber für mich ausbilden kann oder ob ich da extra einen Trainer, Schule, etc. brauch.
Der Grund warum ich das machen möchte hat, private negative Erfahrungen die ich hier nicht weiter ausbreiten möchte.

Es wäre toll wenn wir uns gemeinsam darüber unterhalten und disskutieren könnten.
GlG
Ahria und Jacko der König
Tier-Hund-Rasse-Name!
Bine+Lupo
  • Begleithund
Beiträge: 740
+ 3
Hallo,

Soweit ich weiß ,ist es einer Privatperson nicht gestattet einen Hund scharf auf Personen zu machen.
Das ist Behörden wie der Polizei vorbehalten oder Leuten im Wachdienst etc mit Genehmigung.
Diese Hunde werden anders ausgebildet als es im Hundeverein der Fall ist.
Sie werden darauf trainiert gezielt Menschen zu beissen und auch wieder auszulassen(Zivilschärfe).

Im SchutzhundeSPORT oder in der Gebrauchshundausbildung geht es um etwas anderes.
Es ist eben eine Art einen Hund der zu den Gebrauchshunderassen gehört auszulasten und
händeln zu können. Der Hund muss eben beherrschbar sein und im Gehorsam stehen.
Dazu gehören Unterordnung, Fährte und eben der Schutzdienst.Im Sport wird der Hund über seinen
Beutetrieb auf den Schutzarm des Helfers trainiert. Es ist für den Hund ein
Beutespiel. Er trägt dann den Schutzärmel des Helfers stolz als Beute davon und hat null Interesse auf den Helfer
an sich zu gehen.

Dein Hund braucht keine Ausbildung um dich zu schützen-glaub mir. Er ist ein Mali-mix, da ist der Schutztrieb schon
meistens vorhanden (oft zu stark ) Er merkt wenn du unsicher bist und wenn du angegriffen wirst, wird er dir helfen.
Mach ihn bitte nicht scharf auf Menschen, das hat letztlich Konsequenzen für deinen Hund!
Mein Beagle hat gestern abend einen komischen, betrunkenen Typen verbellt und verknurrt, ist ihm
sogar ein paar Schritte nachgelaufen.Hat ihn quasi weitergetrieben. Ich hab ihn dann natürlich abgerufen, mich entschuldigt-war aber kein Problem
Ich fand den Typen suspekt wie er da so ankam, hab leicht gezögert ob ich den Weg gehen soll, das hat Lupo gemerkt und direkt die Bürste gestellt. Und in seiner Rasse ist Schutztrieb eigentlich nicht
wirklich vorhanden
Grüße von Bine und
Cognac Jack
  • Halbstarker
Beiträge: 384
Moin
Wie Bine schon geschrieben hat Du hast einen Mali und die können sehr wohl Dich beschützen. Geh auf die DVG Seite da kannst Du dann auch Vereine finden die euch helfen einen Mali richtig auszubilden.

Lg Sabine und die Fellnasen.
Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm ,gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Menschen.
WENKI
  • Begleithund
Beiträge: 903
Bine hat es richtig geschrieben , es ist verboten hunde auf menschen
scharf zu machen .
dies nicht ohne grund , der hund wird zur waffe die dann viele nicht mehr
unter kontrolle haben . vor allem wenn bei dieser art der ausbildung etwas
falsch gemacht wird und der hund zum unkontrollierbaren beisser wird .
mal abgesehen davonn das sich , im schlimmsten fall , der hund sich auch
gegen seinen besitzer/in wendet .

ich hoffe ich versteh die aussage von Sabine jetzt nicht falsch , wobei komisch
klingt es schon .
ein hund darf .. soll und braucht nicht zu beschützen . Macht er dies , mag es zwar
vielleicht beim ersten mal keine wircklichen probleme geben , aber die auflagen
die dann folgen sind auch nicht ohne . abgesehen dass der/die gebissene dann auch
noch schmerzensgeld fordern kann/wird .
allso ein sehr zweifelhaftes " wollen " zu dem ... nutzen .

.
seid ich die menschen kenne ... liebe ich das tier .
Zuletzt geändert am 12.10.2012 08:03 Uhr
sweet amy
  • Forenwelpe
Beiträge: 34
Hallo!
Also eine Schutzhundeausbildung alleine zu machen funkt glaub ich garnicht. Du brauchst da schon Trainer oder Huschu, um Fehler zu vermeiden. Ich meine aber auch nur die Schutzhundeausbildung im verein als beschäftigung und Auslastung des Hundes, nicht anzuwenden um selbst beschützt zu werden - kann nämlich ins Auge gehen. Da würde ich mir lieber nen Pfefferspray in die Tasche stecken. Schutzhundausbildung in der Huschu ist eher eine Auslastung des Hundes: er darf dabei vieles machen was ihm im Alltag oft verwährt wird: bellen, beißen, zerren... Und das ist für einen Hund eine super Beschäftigung, allerdings halt am Hundeplatz und sonst nicht wirklich. Wie das als Wachhund für zuhause aussieht weiß ich nicht.
Lg
Wer ohne Hundehaare rausgeht, ist nicht richtig gekleidet.
Zuletzt geändert am 12.10.2012 09:37 Uhr
Gast
Kann mich den anderen, speziell Bine, nur anschliessen!

Ich wuerde entweder in einen Verein gehen oder den Hund "so lassen", denn ich denke auch, dass er Dich von ganz alleine beschuetzen wird und da reicht ein Bellen oder Knurren wirklich aus.

Ich halte meine Hunde auch als Schutz- und Wachhunde. Beides ist ihnen angeboren. Sie duerfen diese Triebe auch kontrolliert ausleben. Menschen beissen kommt aber nicht in Frage. Menschen ggf stellen und verbellen ist in einer Notsituation erwuenscht und klappt auch hervorragend, denn sie lassen sich zu 100% abrufen und beruehren niemanden.

Ich wuerde sogar noch zurueckschrecken meine Hunde zum beissen zu animieren, wenn mir tatsaechlich jemand "an die Waesche geht". Ich moechte meine Hunde dafuer nicht "missbrauchen".

Bei einem Bekannten ist eingebrochen worden und der Mann wurde von dem Hund an die Wand "gestellt". Er hat nicht zugebissen. Ihn lediglich blockiert. Das finde ich ok.
Gast
+ 1
Nur weil der Hund im Schutzdienst ausgebildet wird, wird er noch lange nicht "scharf " gemacht. Die Hunde werden nur auf Beute ausgebildet. Bevor man allerding mit dieser Ausbildung anfängt - die man NICHT alleine machen kann, sollte man erstnmal Gehorsam beibringen und zwar 100%.
Dafür ist es besser, wenn du dir einen vernünftigen Verein suchst. Wurde weiter oben schon erwähnt. Kannst bei DVG oder auch unter Schaeferhunde.de sehen. (Deutscher Schäferhundverein)
Ahria
  • Forenwelpe
Beiträge: 39
Danke erst mal für die vielen Antworten!

Aber ich glaube hier liegt ein kleines Verständigungsproblem vor...ein Schutzhund bedeutet nicht das er 'scharf' gemacht wurde, so wie andra schon erwähnt hat.

Es liegt auch nicht in meinem Sinne das er auf Fass zu beißt oder in gefährlichen Situation zubeißt, sondern nur den Jenigen 'vertreibt', anknurrt, wie auch immer..man es nennen möchte.

Kennt jemand das Buch " Vom Welpen zum idealen Schutzhund"-von Manfred Müller? Falls ja was haltet ihr davon??

GlG

und danke für diese gelungene Diskussion
Tier-Hund-Rasse-Name!
JassyMonster
  • Begleithund
Beiträge: 832
Auf alle Fälle nicht selbst trainieren.
Dazu unbedingt in einen Verein gehen. Kenne aus dem Tierheim zwei Hunde vom selben Besitzer, zu unterschiedlichen Zeiten abgegeben, die er selbst zum Schutzhund ausbilden wollte. Nun ja, gehörig schief gegangen das ganze...



Wenn du private Probleme hast und jetzt einen Hund willst, der dich beschützt, schlag ich dir zwei Dinge vor
1. Lass deinen Hund wie er ist. Mein Schäfermix verteidigt mich, wenn es nötig ist, ohne zuzubeißen. Musste das leider vor einem Jahr erfahren. Da kam ein Betrunkener auf mich zu, packte mich an beiden Armen und noch ehe ich mich befreien konnte, sprang Jassy dazwischen, stellte ihre Pfoten auf seinen Oberkörper und bellte wie irre, der Typ rannte so schnell er konnte fort. Jassy lief aber nicht hinterher, sondern blieb neben mir stehen und gab keinen mucks von sich
Das ganze war ohne Ausbildung!

2. Beginn doch einen Selbstverteidigungskurs. Da lernst du, wie du dich selbst verteidigen kannst, wenn es einmal nötig wird.
Und wenn du dich verteidigst und der Angreifer wird verletzt, dann bekommst du keine Strafe. Wenn du angegriffen wirst und dein Hund verletzt den Angreifer, kannst du mit allen möglichen Strafen rechnen. Da ist dann egal, dass du angegriffen wurdest...


lg JassyMonster
Ich kann die Welt nicht alleine retten, kann es aber zumindest versuchen.

Janine888
  • Forenwelpe
Beiträge: 1
Ich versteh nicht wirklich was du genau möchtest. Den Hund richtig auslasten oder einen Hund, der auf Befehl nach vorne geht?

Wenn du ihn auslasten möchtest ist der vpg Sport perfekt. Für Malis sehr geeignet.

Aber vom trainieren zu Hause im Garten, dass er nach vorne geht, davon würde ich dir dringend abraten. Zum einen neigen viele Hunde im Trieb zu Übersprungshandlungen. Sprich geht es vorne nicht weiter, drehen sie sich um und es geht hinten weiter. Ganz schlecht also. zum anderen musst du deinen Hund im hohen Trieb ja auch noch kontrollieren können. Und das ist ohne Unterordnung nicht möglich.

Wenn du einen Hund möchtest, der auf Befehl bellt, würde ich das mit einem Ball trainieren. Ob du nun bell, fass oder was weiß ich als Befehl gibst ist ja egal. So bellt er aber nur nach der Beute also dem Ball. Und nicht nach der Person. Das weiß der böse Mann im Ernstfall aber nicht.
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