Schuppen

Turboterrier
  • Forenwelpe
Beiträge: 52
Mein Hund kam vor 4,5 Jahren mit starken Hautproblemen nach Megamilbenbefall aus dem Tierheim. Die Milben waren weg, aber er war in großen Bereichen kahl.
Bald ist das Fell gut nachgewachsen, aber er hat seither sehr empfindliche Haut. Nun hat er immer stärker Schuppen, allerdings ohne Juckreiz. Es sind kleine trockene Schuppen in Unmengen, die beim Bürsten nur so rieseln. Nebenbei fällt aucf, das er häufig wirklich abartig stinkende Blähungen hat und auch vom Körper her stärker riecht.
Woher kann das kommen und was kann ich dagegen tun?
Danke!
SchnauzerGirl
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2065
Ist eine Ernährungssache! Schuppen weisen eigtl. immer darauf hin,
das dem Hund etwas fehlt. Es gibt einiges und das auszugleichen, wie
Olivenöl, pflanzliche Magrine, aber eigentlich eher Öle mit unter das
Futter zu mischen. Ferner würde ich eine Gesundheitscheck beim
Tierarzt vorschlagen, denn Blähungen oder der Geruch, können auch
Erkrankungen sein! Dosenfutter ist für mich ja völlig tabu, ausser zwei
Sorten, ansonst, wenn möglich, mehr auf Natürlichkeit wie barfen oder
wirkliche Naturprodukte umstellen. Es gibt Dosenfutter, welches wirklich
verboten werden müsste!!! Pferdefleisch erweisst sich bei Allergien,
immer wieder als gut, egal ob Dose oder frisch. Ach und den Hund mal
beim Tierarzt auf Allergien testen, meistens sich die Öhrchen von innen
knallrot und es bilden sich offene Stellen, die behandelt werden müssen!
Das ist so ziemlich das erste was auf Allergie schliessen lässt. Tja und
dann, hat man die wundervolle Aufgabe, rauszufinden, was denn den
Organismuss so durcheinander bringt, also testen, Reaktion abwarten,
weglassen oder aufschreiben on negativ oder positiv! Eine tolle Auf-
gabe, ich weiss, aber anders geht es nicht. Blutuntersuchung kann
auch Aufschluss geben. Alles Gute für euch...

Grüsse von uns...
°°°*+*°°°Das Glück besteht darin, zu leben wie alle Welt und dochwie kein anderer zu sein.°°°*+*°°°
Zuletzt geändert am 10.12.2011 16:36 Uhr
bebbe.
  • Forenwelpe
Beiträge: 1
Hallo

kenne das Problem. Hab auch einen Allergiehund.
Futtermilbenallergie. Leider ist das immer nur die halbe Wahrheit.
Meist haben Hunde mit Allergie noch weitere Probleme wie z.B. Ohrenprobleme, Verdauungsprobleme ...
Mein Boxer hatte damals auch immer Hautausschlag und fürchterliche Blähungen (stink)
Hab dann angefangen das Trockenfutter einzufrieren. Das tötet die Milben ab. Für die Blähungen
bringt es allerdings nichts.
Ich füttere jetzt schon längere Zeit Rohfleisch. Seitdem hab ich keine Probleme mehr mit den
Ausschlägen und keine Duftwolken mehr.
Ab und zu wenn ich mal Reis, Nudeln oder sonst. Kohlenhydrate füttere bekommt er noch Blähungen
aber nicht mehr so extrem wie früher.
Gegen die Schuppen helfen Öle im Futter bzw. versuch es mit zufüttern von Mineralien (gibt es fertig zu kaufen)
Hundeli
  • Begleithund
Beiträge: 1389
Guten Morgen Turboterrier

hm, Schuppen können auch von der Psyche her kommen. Viele Hunde 'machen' Schuppen aus Freude, bei lässigen Aktivitäten, vor dem Trainingsplatz, aber auch wegen Langeweile, wegen Situation daheim, wegen geheizter Luft, wegen synthetischer Waren (Hundekorb, Hundebett) usw.

Wenn Fette zugeben, dann möglichst tierische Fette. Die werden vom Hund viel besser verwertet als planzliche Fette.
Einzig Nachtkerzenöl kann bei zu trockener Haur enorm helfen. Dosierung muss aber von winzig auf grösser in sehr kleinen Schritten gemacht werden, da die Hunde wegen 'mehr' Fett gerne breiigen Kot oder sogar Durchfall erhalten.

Fütterung hilft sicher viel. Achte da auf Produkte, die keine zugesetzten Nährstoffe enthalten und nicht allzu üppige Kräuterzumischungen. Vollwertige Futter, nass oder trocken, brauchen nämlich keine zugesetzten Vitamine, Mineralien usw. diese Zusätze bringen allerhöchstens den Organismus total durcheinander und das kann dann zu allergischen Symptomen führen.
Man muss also nicht unbedingt roh oder frisch füttern, es gibt wirklich gute Futter die ohne Aufpeppen mit synthetischen Stoffen hergestellt werden.

Fleischration würde ich nicht mehr als 50% von der Tagesportion wählen. Anfänglich sogar ein bis 3 Tage mal völlig fleischlos füttern und dann langsam kleine Mengen fleischhaltiges Futter oder Frischfleisch zu geben.
Bei Gemüsen/Früchten/Kohlehydratanteilen würd ich alle Dinge die blähen weglassen.
Bei Blähungen kann auch das Fressverhalten schuld sein. Viele Hunde fressen viel zu schnell, nehmen dadurch auch viel Luft auf und die Verdauung kommt durcheinander. Hier sei erwähnt, dass Schlinger eben die Nahrung nicht auskötzeln um an einem ruhigen Platz nochmal zu fressen! Das ist mitunter ein kleiner, jedoch wesentlicher Unterschied zu wildlebenden Hunden.......... Gegen Schlinger hilft, Napf der Körpergrösse entsprechend hinstellen, mehrere kleine Mahlzeiten, Spezialnapf gegen Schlinger, Handfütterung und und und........

Liebe Grüsse
Hundeli
Lupine 3
  • Forenwelpe
Beiträge: 142
Schuppen können neben erwähnter Futterreaktion durchaus auch krankheitsbedingt oder durch Stress entstehen. So reagieren z. B. Galgos auf Stress durch heftiges Schuppen. Aber es sollte durchaus auch ein Blutbild in Betracht gezogen werden, um den Hund, falls er ursprünglich aus südlichen Ländern stammt oder man mit Hund dort in Urlaub war, auf sogenannten Mittelmehrkrankheiten nachtesten zu lassen. Aber es wissen nicht alle Tierärzte, dass zuverlässige Diagnosen aufgrund des Blutbildes zur Klärung von Leishmaniose und Co. lediglich in einem von nur 2 darauf spezialisierte Labore in Deutschland erstellt werden können. Das wiederum ist aber Voraussetzung, um unverfälschte Ergebnisse zu erhalten und somit dem Hund bestmöglichst helfen zu können, falls der Test positiv ausfiel.
Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen. (Ernst R. Hauschka)
Beurteile Menschen nicht nach ihren Worten, sondern nach ihren Taten, denn viele reden vortrefflich, aber handeln schlecht.
(Unbekannt)
Zuletzt geändert am 11.12.2011 09:44 Uhr
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