Schlechte Haltung, Ich brauche Euren Rat...

Miilo&Amy
  • Forenwelpe
Beiträge: 124
Also mich belastet schon seit einiger Zeit folgendes:

Ein befreundetes Paar hat seit Ostern 2011 einen Husky aus dem TH.
Zu dieser Zeit lebten sie in einer 50m² Mietwohnung in der Tierhaltung untersagt war.
Um den Hund trotzdem zu bekommen wurde beim TH ein Eigentumsnachweis von einem Haus vorgelegt das nicht mehr in deren Besitz war.
In der Wohnung waren an den Wochenenden die insgesamt 5 Kinder der beiden und der Hund durfte nur auf seinem Kissen liegen.
8 Wochen lang haben Sie mit dem Hund dann auch eine (in meinen Augen sehr fragliche) Hundeschule besucht, danach waren die 5€ pro Kursstunde nicht mehr aufzubringen.

Zur Erklärung noch mal : Ich spreche hier von einem 1 1/2 jährigen, 64cm großen 33Kg schweren, dominanten Huskyrüden, der in seinem Leben nie eine wirkliche Erziehung genossen hat. Vom Wesen her kein Problemhund, aber er hats eben nie anders gelernt...

Leine ab - Weg! Das wurde damit abgetan, dass der Hund einen zu starken Jagttrieb hat und somit niemals von der Leine gelassen werden kann.
Meine Freundin ist eine ziehrliche Person, kann den Hund alleine nicht halten - Er läuft seit Juni ausschließlich mit Halti.
Und weil das sehr anstrengend war kam Er manchmal erst zum späten Nachmittag zum ersten mal raus.

Im Sommer sind sie dann in ein Haus mit 50m² Garten gezogen und Ich hatte Hoffnung das sich für Ihn nun einiges ändern könnte.
Das hat es dann auch, nur nicht in die erhoffte Richtung. Da man ja jetzt einen kleinen Garten besitzt muss man mit dem Hund ja garnicht mehr raus, weil der kann ja in den Garten.
Also wird das Kerlchen morgens, mittags und abends für je 10 min in den Garten gelassen (ja, Ich spreche IMMER NOCH von einem Husky).

Einmal hat er ins Haus gemacht, da hat das Herrchen ihn am Halsband die Treppe runter geschliffen im Garten angebunden und an den Zaun gedrängt- Der Hund schnappte nach seiner Hand. Darauf hin hat Herrchen (Zitat von meiner Freundin) "den Hund halb tot geschlagen".

So lebt der Hund nun, ab in Garten oder er muss auf einem gefalteten Bettlaken im Wohnzimmer liegen, und wenn raus mit Halti.
Er kratzt sich das gesamte Zahnfleisch blutig bei dem Versuch es los zu werden, daraufhin wird er am Halti in die Luft gehoben und angebrüllt.
Gemeinsam Gassi gehen konnte Ich nicht mehr weil Ich mir das nicht mehr anschauen kann.

Mitte Oktober kam dann die Nachricht, dass ein zweiter Hund dazu gekommen ist.
Ebenfalls ein junger Huskyrüde aus dem selben TH, vom Wesen her weniger dominant als der Erste und mit einem gesunden Grundgehorsam.
Ich sagte noch zu meiner Freundin, wenn sie ein paar Wochen mit Ihm den Abruf übt und an der Bindung arbeitet wird sie Ihn probelmlos frei laufen lassen können...
Das Paar fand es allerdings unfair wenn ein Hund frei laufen darf und der andere am Halti zerrt außerdem fehlt die Zeit für das Training (beide sind aber den ganzen Tag zu Hause) also Ich glaube es liegt an der Lust bzw Unlust, denn es wurde nicht mal versucht mit dem Zweiten an der Leinenführigkeit zu arbeiten.
Also zerren jetzt 2 Huskys am Halti .
Ab und an wird mit den Hunden auf eine Hundewiese gefahren wo sie dann aber nur unkontolliert rennen.

Als im Dezember der Geburtstag des Huskyherrchens anstand legten wir alle für einen Dogscooter zusammen, weil er immer davon sprach sowas mit den Hunden machen zu wollen aber sich das Sportgerät eben nicht leisten zu können.
Nunja Ich war skeptisch, stellte mir das vor,mit diesen beiden Hunden die unkontolliert in verschidene Richtungen rennen werden...
Aber egal, wo ein Wille ist ist auch ein Weg und die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.
Der Dogscooter setzt inzwischen Spinnenweben an und hat noch nie einen Hund gesehen.

Ich versuche immer Ihnen zu sagen was sie anders machen könnten aber das Herrchen ist so überzeugt von sich und seinem Handeln das man da nicht gegen ankommt.
Mir tun die Hunde so schrecklich leid, Ich weis mir nicht zu helfen.
[img]http://up.picr.de/9634498qcd.jpg[/img]
Laursen
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2588
+ 5
hej,

eigentlich weisst Du ja, was Du machen musst.
Die Lage für die beiden Hunde kann sich eigentlich nicht bessern, nicht bei fünf Kindern und solchen Erwachsenen.
Leider halte ich das Ganze sogar für gefährlich, denn wenn man Hunde so hält mit Kindern ...
Überwinde Dich halt und ziehs durch, einen anderen guten Rat kann ich Dir nicht geben, denn probiert hast Du es ja schon.
Höchstens Du kennst einen Vertrauensperson, die vom Mann so respektiert wird, dass sich grundlegend etwas in den Haltungsbedingungen ändert, könnte noch eine andere Lösung sein, wie die Behörden.
Sorry.

Liebe Grüsse aus dem Norden
Schnuffelpfötchen
  • Forenwelpe
Beiträge: 3
+ 3
Hallo,
Ich denke das einzig gute was DU machen kannst ist mal ganz schnell zu dem Tierheim gehen wo die beiden Ihre Huskys herhaben und dort die Lage schildern wie Sie ist. Das wird der einzig richtige Weg sein den armen Hunden zu helfen
auch wenn es deine Freunde sind die Hunde können sich nicht selbst helfen...
Zuletzt geändert am 22.01.2012 02:17 Uhr
trixi11
  • Begleithund
Beiträge: 735
+ 2
Was hält dich eigentlich davon ab, das TH oder das Ordnungsamt zu unterrichten?
Nur weil es Bekannte/Freunde sind?

Du mußt dich entscheiden......
malina
  • Begleithund
Beiträge: 1280
+ 3
Wenn schon beim 1. Husky kein Rat und Hilfe angenommen wurde, obwohl Sie mit Ihm schon überfordert waren, dann kann man nicht verstehen, das noch ein Hund dazu kommt, wo eh kein Interesse besteht und die Hunde auch nicht gut behandelt werden. Die Hunde tun mir leid, ich würde es dem Tierheim melden, alleine schon, um vielleicht noch Schlimmeres zu vermeiden. Ich frage mich aus welchem Grund die überhaupt Hunde haben?
Mehlemer Bürgerin
  • Alpha Hund
Beiträge: 8098
+ 4
da wird doch auch schon von den Besitzern getrixt, Angabe falscher Wohnverhältnisse, obwohl warum merkt das TH das später nicht bei der Kontrolle, aber auch so muss doch die Menschenkenntnis der Vermittler ausreichen, dass solche Personen zumindest nicht noch einen zweiten Husky bekommen...
Diese Leute hatten genug Chancen, denke auch das Ordnungsamt muss eingeschaltet werden, wer nicht hören will muss halt fühlen, aber wenn diese Leute echt willens sind, dann wird selbst das OA denen helfen und nicht sofort die Tiere rausnehmen, aber klare Vorgaben machen, was nun dringenst einzuhalten und beachten ist...
dachte eigentlich oft immer nur, dass bestimmten Züchtern egal ist, wo die Hunde hingehen, aber wo sind hier die THe, gerade wo Huskys keine Taschenhunde sind und auch Ansprüche an die Unterbringung bzw. Auslauf stellen und wenn die dann auch noch "Macken" haben, also Jagdtrieb, null Erziehung etc und dann nicht wenigstens spät merken, dass sie da den falschen "tierfreunden" aufgesessen sind...
anscheinend wollen auch diese Leute keinen Rat oder auch aktive Unterstützung von Dir also hilf wenigstens noch den Tieren!
Claudia ohne Nino am
heirebo
  • Begleithund
Beiträge: 1163
+ 2
Hi,
schließe mich meinen Vorschreibern an, egal ob Freund oder Familie, da muß eingeschritten werden, auf alle Fälle TH u. OA benachritigen, so kanns ja nicht weitergehen.
Würde mir wünschen, daß alle Menschen bei Kindesmißhandlung oder Tiermißhandlung (eigentlich bei allen schwächeren Lebewesen, also auch Alte und Kranke) einschreiten würden um den Schwächeren Lebewesen zu helfen.
Liebe Grüße
Heidi und Anhang
Ohne meine Hunde - Nein Danke
Miilo&Amy
  • Forenwelpe
Beiträge: 124
Wenn die eine Kontrolle gemacht hätten wäre ja rausgekommen, dass keiner mehr an der angegebenen Adresse wohnt...

Es muss ja auch ein guter Wille vorhanden sein wg dem Dogscooter etc aber an der Durchführung hapert es.

Ja, wenn Ich zum OA gehe zieht das noch größere Kreise, Hund 2 ist werder der Stadt gemeldet noch Versichert.
[img]http://up.picr.de/9634498qcd.jpg[/img]
Gast
  • Begleithund
+ 1
Moin....

hm... du weißt, dass du handeln musst. Und... wären das meine Freunde, ich hätte sie nicht ertragen.

Du musst dich entscheiden: Arsch huh oder die Tiere weiter leiden lassen.
caro137
  • Begleithund
Beiträge: 1255
+ 1
Dann eben erstmal zum TH oder zum VetAmt - denen geht es weniger um die Hundesteuer als (hoffentlich) um das Wohl der Tiere.
Ich denke auch dass Du nicht drumrum kommst eine "Autoritätsperson" einzuschalten, die ggf in der Lage ist bindende Auflagen zu machen oder notfalls auch die Hunde wieder abnehmen kann.
Auf nettem Weg hast Du es ja schon versucht. Wer nicht hören will......
Außerdem kommt es in den seltensten Fällen (leider) direkt zur Wegnahme oder ähnlich drastischen Maßnahmen. Meistens werden erstmal Verbesserungsvorschläge oder Auflagen gemacht -die dann hoffentlich regelmäßig kontrolliert werden.
Warum haben die sich denn überhaupt einen Hund angeschafft?
The greatness of a nation and its moral progress can be judged by the way its animals are treated (Mahatma Gandhi)
Für ein Hundeleben ist der Mensch verantwortlich.
bullterrier-in-not.de
Kostenlos anmelden
MY dogSpot - LOGIN
Passwort vergessen?
Du bist noch nicht dabei?
Oder logge Dich jetzt mit Deinem facebook-Account ein
mit facebook
Gerade online
Estherrey
EstherreyOnline seit
3 Minuten
annetteherrmann
annetteherrmannOnline seit
5 Minuten
cooper2009Premium
cooper2009Online seit
7 Minuten
Hudilienchen
HudilienchenOnline seit
7 Minuten
Freunde zu dogSpot einladen
dogSpot lebt vom Weitersagen. Lade jetzt Deine Freunde zu dogSpot ein!
Feedback
Du hast Wünsche, Anregungen oder Verbesserungsvorschläge? Dann schreibe diese in unseren extra dafür vorgesehen Bereich oder vote für bereits abgegebene Vorschläge!

Hilfe gesucht?
Du hast Fragen zu Funktionen, der Mitgliedschaft oder allgemein zu dogSpot? Antworten findest Du in den FAQs oder schicke uns einfach hier eine Nachricht!

Dein Feedback:


Dein Name/Benutzername (für Rückfragen):


Deine E-Mail Adresse (für Rückfragen):