Rehpinscher versteht sich weder mit Rüden noch mit Weibchen...!!!

Armani 2010
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Hallo,

habe seid dem 9.9. einen 1 1/2 Jährigen Rehpinscher .....

Die Verkäuferin teilte uns mit , dass er siich nicht mit Rüden verstehe... Allerdings habe ich nun herausgefunden, dass er auch Weibchen anknurrt und anbellt.... Ich trau mich nicht ihn an andere Hunde heran zu lassen geschweige denn ihn freilaufen zu lassen

Wir können nicht mal durch Warnemünde gehen,ohne das er jeden Hund selbst aus der ferne angeht....

Was können wir tun??!!!
Zuletzt geändert am 15.09.2011 16:20 Uhr
Gast
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"Die Verkäuferin" -? Erkläre doch mal genau wo ihn her habt, warum er abgegeben wurde usw. ...

Ist eine evtl. Schmerzquelle ausgeschlossen? Hatte er vorher schon Kontakt mit Artgenossen?

In welchen Situationen genau bellt er denn?
"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt."
Mahatma Gandhi
Armani 2010
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Beiträge: 11
Hallo,

Naja ni Verkäuferin, ich fand kein anderes Wort

Ich habe ihn über Ebaay-Kleinanzeigen aus einem Nachbarort...

Die Vorbesitzerin gab ihn ab, da ihr Mann 10h ca am Tag arbeitet und sie nun auch eine Arbeit nachgehe.... Sie ihn aber nicht so lange alleine lassen wolle....

Sie teilte uns mit, dass er sich mit Rüden nicht wirklich verstehe, da würde die Sympathie eine Rolle spielen bei Armani.... ABER er bellt, knurrt auch Weibchen an.... ( wie ich nun merkte ist das meist nur grosse KLappe bei ihm)

In allen Situationen..egal wo ein Hund ist, wo einer neben uns her geht, er knurrt, bellt und zieht wie ein verrückter......ob wir in der Stadt, im Wald oder sonst wo sind....

Mittlerweile bellt er auch wie verrückt, wenn das Telefon klingelt und wenn es an der Türe klingelt oder aber, wennn mein Mann aus seinem Zimmer ins Wohnzimmer kommt.....
Gast
  • Begleithund
Mh es kling ein bißchen so als wäre er vorher überwiegend in der Wohnung mit sehr wenigen, bis gar keinen Reizen gehalten worden.

Was gibst du ihm denn für Strukturen? Oder darf er alles wann und wie er will?

Die Beziehung zwischen euch muss einfach noch wachsen bzw. entstehen. Das dauert eine Weile - was aber nicht bedeutet dass sich seine Probleme einfach so legen werden..
"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt."
Mahatma Gandhi
Armani 2010
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Hey=)

er hat seine Regeln..... ;o)

Wie die Vorbesitzerin ihn gehalten hat, darüber kann ich mich leider nicht äussern..... ='(

Wir haben jetzt angefangen beim Türklingeln ihn mit der Wasserpistole zu bespritzen ;o) das funktioniert soweit.....
Allerdings funktioniert das nicht, wenn er andere Hunde sieht =(

3 fremde Hundebesitzer haben sich trotz Kläffen und bellen ihn an den ihre Hunde zu lassen und das Risiko auf gebeisse eingelassen, allerdings ist nichts passiert,.... )

Er kann mit seinen 1 1/2 Jahren eigentlich nichts, weder Sitz noch Platz noch geht er auf Komando in seinen Korb noch kann er nichtmal für 10 min alleine daheim bleiben, obwohl er eigentlich noch Gesellschaft von 2 Kätzinnen hat....er meldet sich nichtmal, dass er raus muss und haben regelmäßig im Kinderzimmer eine *Überraschung* von ihm..... o.O

Die 1. 3 Nächte hat er mir überall den Boden vollgeschissen, wieso auch immer .....

Ist mein Mann und unser Sohn daheim und ich geh aus der Türe oder Duschen... ect. fietscht er rum ...... wie ein wilder.... o.O

Ja, aber das Gebelle und gekläffe muss schnellstens aufhören..... vor alle das in der Whg.....

Lg Jessy
lucifer_sam
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+ 1
Hallo Armani2010,

das was Ihr im Moment betreibt ist Symptombekämpfung, ohne zu wissen was das für Konsequenzen hat.
Ich unterstelle Euch sogar, Euch nicht mit Hundeverhalten auseinandergesetzt zu haben.
Dazu eine Empfehlung: http://www.amazon.de/Calming-Signals-Die-Beschwichtigungssignale-Hunde/dp/3936188017

Dein Angriff mit der Wasserpistole funktioniert soweit, weil Hunde nicht dumm sind.
Sie sind wahre Künstler im Konfliktvermeiden und so entscheidet sich Euer Hund für Meideverhalten- das einzig sinnvolle, was er tun kann, wenn er halbwegs klar im Kopf ist.

Was passiert dahinter.
Die Tür klingelt.
Keiner weiß, was der Hund bislang damit verknüpft hat, es könnten die verschiedensten Dinge sein.
Augenscheinlich aber ist er in Erregung und hat eine Erwartungshaltung.
Es klingelt und es spulen sich kognitive Vorgänge in ihm ab.
Was er damit ausdrückt:
Da ist etwas und ich weiß nicht damit umzugehen/finde keinen Lösungsweg.
Das was ihr macht:
Hund in Erregung ohne Lösungsansatz -> aversiver Reiz/es wir unangenehm.

Zunehmend gerät alles was mit Konditionierung zu tun hat in Verruf.
Hunde lernen oder sollte nur über Kommunikation und im sozialen Kontext lernen, wenn der Mensch zur Hundesprache befähigt ist.
Fakt ist aber auch, dass Konditionierung dennoch immer und überall stattfindet, ob nun gewollt oder nicht.
Das wird oft genug ignoriert, ob gewollt oder nicht.
Konsequenz: Mensch ist sich nicht bewusst, was er dem Hund dabei lehrt.
Und vor allem nimmt er ihn nicht ernst.
Das ist bei Euch der Fall.

Der Hund kommuniziert fortlaufend mit Euch und das, worüber Ihr Euch Gedanken macht ist, wie man das am schnellsten abstellen kann.
Nichts auf der Welt ist dem Menschen mehr zuwider, als den Weg zu gehen, der ihn zu sich selber führt.
- Hermann Hesse, Demian -
Armani 2010
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Hallo,

Wir müssen aber handeln.... da die Vermieter schon ein schreiben geschickt haben, dass die Nachbarn, OBWOHL im Haus auch andere Hunde bellen und bei denen Beschwert sich keiner

Was schlägst du denn jetzt vor, wie wir uns weiter Verhalten sollen??? Auch im Bezug auf die zusammenkunft mit anderen Hunden draussen??

Das mit der Wasserpistole habe ich vom Wochenende auf VOX vom Hr. Rüttner o.O
lucifer_sam
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Beiträge: 6
+ 3
Wie soll ich Dir, ohne Dich und Deinen Hund zu sehen und zu kennen sagen, was Du tun kannst oder sollst.

Ich lese etwas, was viele Menschen im Zusammenleben mit ihren Hunden tun und das ist etwas grundsätzlich Falsches.
Du siehst Dich gezwungen zu handeln und versuchst nicht intrinsisch motiviert Deinen Hund zu verstehen und ihm eine Last abzunehmen und das ist Euer Knackpunkt.
Beobachte Deinen Hund, versuche wirklich zu verstehen, warum er in welcher Situation wie reagiert und vor allem eigne Dir Wissen über ihn an (siehe meine Buchempfehlung).
Du möchtest einem Chinesen erklären, dass es bei uns unhöflich ist laut zu schreien, wenn es klingelt und sprichst kein chinesisch.
Stattdessen tust du etwas, was Menschen gern tun, wenn sie nicht mehr weiter wissen und (entschuldige bitte) zu bequem oder zu unwissend sind, um zu lernen: Sie bedienen sich ihrer Macht und das ist der falsche Weg.
Mein Tipp also an der Stelle: Wasserpistole weg und "Hund" lernen.

Schau, was möchte Dir dein Hund zeigen, wenn er beim klingeln bellt?
Was tun Hunde in einem sozialen Verband, wenn ein äußerer Reiz auf sie einwirkt?
Du musst Entscheidungen für Euch treffen und zwar welche, die Ruhe bei Euch hineibringt.
Du reagierst auf sein Verhalten, indem Du es in erster Linie erstmal wahrnimmst um ihm anschließend zeigen zu können, was er nun tun soll.
Aha. Es klingelt. vielen Dank, dass Du mich darauf aufmerksam gemacht hast. Ich werde nachschauen und du legst dich auf deinen Platz/bleibst an meiner Seite/machst Sitz/schlägst einen Purzelbaum.

Auch draußen.
Beginne sein Verhalten zu verstehen, indem Du seine Sprache lernst.
Du weißt nicht, was ganz genau früher vorgefallen ist und es spielt insofern keine Rolle, alsdass du es an seinem Verhalten doch auch so erkennen kannst.
Ohne Deinen Hund in Aktion zu sehen, kann ich Dir nicht sagen, was seine Motivation ist.
Stelle Dir aber vor, dass er sich seine Artgenossen mit Getöse vom Leib halten will.
Denke jetzt immer daran, Du bist diejenige, die hier kompetente Entscheidungen treffen sollte.
Nun wirst Du unruhig und vor allem weißt Du nicht, was Du tun sollst. Letztlich lässt Du ihn zu dem Hund hin, zu dem er zuvor versucht hat Abstand zu halten.
Wie kompetent bist Du da in Deiner Entscheidungsfindung?

Das sind alles Fragen, die Du Dir nur selbst beantworten kannst.
Nichts auf der Welt ist dem Menschen mehr zuwider, als den Weg zu gehen, der ihn zu sich selber führt.
- Hermann Hesse, Demian -
Zuletzt geändert am 20.09.2011 18:27 Uhr
Gast
*nicke nicke nicke nicke*

Auf'n Punkt.
Armani 2010
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Beiträge: 11
Aber er hält sie sich ja nicht fern o.O er will ja dran.... genau das selbe Verhalten zeigte er bei meinen Katzen....

Mittlerweile ist das verflogen..... Gott sei Dank auch....

Armani ist ja nnicht mein 1. Hund , ABER solche Probleme hatte ich noch nie... =(

Ich erde mir mal dein vorgeschlagenes Buch durchlesen )

Danke erstmal an der Stelle )

Grüssle
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