Recht bei Hundeangriff - Bitte helft mir!

kgustaevel
  • Forenwelpe
Beiträge: 2
Hallo Leute.
Am Montag hat ein schwarzer Labradorrüde beim Spielen meinen Yorki Lucky
verletzt. Er hat geschrien wie am Spieß.
Ich konnte es kaum ertragen. Er konnte nicht mehr laufen und ich musste
Lucky zum Tierarzt tragen. Er bekam eine Spritze gegen Entzündungen weil
die Stelle geschwollen war. Eine saftige Prellung.
Zum Glück konnte Lucky am nächsten Tag wieder laufen.
Aber, schlimm genug das mein kleiner Schatz leiden musste dürfte
ich mich auch noch mit dem Halter des Hundes herumärgern, und das ist
noch harmlos formuliert.

Was kann ich jetzt tun um an meine Tierarztkosten ranzukommen???
Es sind " nur " knapp 25,-€ ( für mich ist das eine menge Geld, da ich
durch Krankheit HARTZ IV-Empfänger geworden bin ).

Bitte helft mir!!!
tomstep
  • Alpha Hund
Beiträge: 8971
Wenn Du die Adresse des Labihalters hast, schick ihm die Rechnung des TA mit der Bitte um Erstattung und dem Hinweis ihn sonst beim Ordnungsamt zu melden und er dann (meistens) mit dem Hund zum Wesenstest muss, der Hund als Gefahrhund eingestuft wird, mit allen Dingen wie Maulkorb, erhöhte Besteuerung, u.s.w. und das alles wegen 25,- Euronen wäre schon recht dämlich !
Ungewöhnlich wäre so ein Vorgehen des OA absolut nicht, auch nicht bei weissen Hunden , eher die "normale" Vorgehensweise !
Klar, da müsste dann wieder der Hund (in dem Fall der Labi) drunter leiden, aber das muss man dann abschätzen und notfalls in Kauf nehmen finde ich.
"Wäre doch nur ein Bruchteil der Schäferhundbesitzer so klug wie ihre Tiere."
(Stefan Wittlin, schweizer "Medicus-Canis", Kynologe-Hundetherapeut)
Zuletzt geändert am 07.07.2016 17:38 Uhr
kgustaevel
  • Forenwelpe
Beiträge: 2
Hallo tomstep.

Danke für den guten Tip.
Funktioniert das auch wenn ich schon mit dem Hundehalter telefoniert habe?
Er streitet jede Schuld seines Hundes ab.
Aber zählt denn nicht die Tatsache der Verletzung?

Ich hoffe auf baldige Antwort.
tomstep
  • Alpha Hund
Beiträge: 8971
Na klar , auch oder gerade wenn Du schon angerufen hast,Dein Versuch einer gütlichen Einigung .
Ich würde dem das genau so schreiben und auch das Dein TA Dir bescheinigen will das die Verletzungen durch die Bisse seines Hundes kommen.
Na ja, das das kein TA so genau bescheinigen kann ist klar, aber Versuch macht kluch und die Meldung beim Ordnungsamt läuft ja dann sowieso und die lassen sich in der Regel von solchen Äußerungen wie "war mein hund nicht" wenig beeindrucken.
Schreib ihm das so und schau mal was er tut, oder nicht tut !
"Wäre doch nur ein Bruchteil der Schäferhundbesitzer so klug wie ihre Tiere."
(Stefan Wittlin, schweizer "Medicus-Canis", Kynologe-Hundetherapeut)
melwin
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2061
+ 1
Na ja, aber ein bischen dumm war es schon, einen 4,5 kg Hund mit einen Labrador (45 kg ?) toben zu lassen. Da brauch es nicht viel, um den kleinen ernsthaft zu verletzen. Da reicht schon ein anrempeln oder auf die Pfote treten und die zarten Knochen sind gebrochen.Da muss es beim Labrador keine Absicht gewesen sein.
Liebe Grüße von Melwin.
Blanka2002
  • Forenwelpe
Beiträge: 115
+ 1
Ich versehe das nicht so ganz.
Als Überschrift schreibst du Hundeangriff,und dann schreibst,das es beim Spielen passiert ist.
Wenn der Labrador aggressiv war und deinen Hund gebissen hat,dann kannst du das dem Ordnungsamt melden.
Wenn das aber nur beim Spielen passiert ist,dann kann, denke ich keiner was dafür,und du musst die 25.-Euro selber zahlen.
Vielleicht hat der Hundehalter ja eine Haftpflichtversicherrung für seinen Hund,bei uns ist das für große Hunde vorgeschrieben,ich kann aber nicht sagen,ob die das übernehmen.
Du solltest vielleicht,wie Melwin schon geschrieben hat,deinen Kleinen nicht mit großen Hunden spielen lassen.

Liebe Grüße
melwin
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2061
+ 2
Original von kgustaevel:

Hallo Leute.
Am Montag hat ein schwarzer Labradorrüde beim Spielen meinen Yorki Lucky
verletzt. Er hat geschrien wie am Spieß.
Ich konnte es kaum ertragen. Er konnte nicht mehr laufen und ich musste
Lucky zum Tierarzt tragen. Er bekam eine Spritze gegen Entzündungen weil
die Stelle geschwollen war. Eine saftige Prellung.
Zum Glück konnte Lucky am nächsten Tag wieder laufen.

Na ja, kleine Hunde schreien gerne mal um Aufmerksamkeit zu bekommen oder sich aus einer Situation heraus zu bringen. Klar tut eine Prellung auch weh, aber, wenn er am nächsten Tag schon wieder laufen konnte, kanns so schlimm nicht gewesen sein. Vielleicht angerempelt oder getreten. Da muss der Große nicht Schuld sein.


Aber, schlimm genug das mein kleiner Schatz leiden musste dürfte
ich mich auch noch mit dem Halter des Hundes herumärgern, und das ist
noch harmlos formuliert.

Na ja, wenn er sich sicher ist, dass sein Hund nichts "böses" getan hat und dann vom anderen Besitzer angegangen wird...
Hätte der Labrador den kleinen was tun wollen, wäre sicher von ihm nichts mehr übrig geblieben. Es gab ja nicht mal Blut. Klar, tut es dem Besitzer erst mal selber weh, wenn sein Hund schreit, aber, da muss man dann erst mal die Nerven behalten und gemeinsam nachsehen, was denn nun passiert ist und nicht gleich über den anderen Besitzer herfallen. Oft reicht schon ein Leckerchen oder Ablenkung und die Sache ist für den Hund vergessen und er hinkt auch plötzlich nicht mehr.



Was kann ich jetzt tun um an meine Tierarztkosten ranzukommen???
Es sind " nur " knapp 25,-€ ( für mich ist das eine menge Geld, da ich
durch Krankheit HARTZ IV-Empfänger geworden bin ).

Bitte helft mir!!!


Ich würde mich noch mal in aller Ruhe mit dem Besitzer unterhalten und ihn nach seiner Versicherung fragen. Sicher habt ihr beide überreagiert. Ist ja auch verständlich. Eine Entschuldigung für die Überreaktion von beiden Seiten dürfte da schon drin sein, vielleicht auch 25,- € ohne Versicherung oder zumindest die Hälfte. Schuld habt Ihr ja beide. Am besten, vorher den Kopf einschalten!
Liebe Grüße von Melwin.
Feuerwolf
  • Begleithund
Beiträge: 919
+ 1
Ich sehe es genauso wie Melwin.
Wenn es beim Spielen passiert ist .........tja........Ihr habt beide eure Hunde miteinander spielen lassen. Von einem Biss hast Du oben nichts geschrieben.
War es ein Anrempler oder ein unbeabsichtiges Auf-die-Pfoten-Treten ist das ein normales Risiko beim Spielen zweier Hunde und kein Angriff oder Absicht o.ä.
Daher würde ich auch nicht das Ordnungsamt einschalten, könnte peinlich werden.....und zwar nicht für den Labbi-Halter.

Beim wilden Spiel oder ausgelassenen Raufereien ohne Streit kann das sogar unter zwei großen Hunden immer `mal passieren. Gehört zum Leben dazu.
Dann gibt`s bei uns 2-3 Tage Traumeel und die Sache ist ausgestanden.
tomstep
  • Alpha Hund
Beiträge: 8971
+ 1
Na ja , wie Ihr , habe auch ich nur meine Mutmaßung als Grundlage meiner Aussage genommen und die ist eben , das der Labbi den Yorki wirklich angegriffen hat !
Sollte das allerdings nur beim evtl. ruppigen Spiel (ist bei Hunden ja meistens recht "normal" ) passiert sein , ist meine Aussage natürlich Quatsch und .... Asche über mein Haupt !
Die knappen Angaben von kgustaevel sind für alle Mutmaßungen (natürlich auch meine ) zugegebenermaßen viel zu dürftig !
"Wäre doch nur ein Bruchteil der Schäferhundbesitzer so klug wie ihre Tiere."
(Stefan Wittlin, schweizer "Medicus-Canis", Kynologe-Hundetherapeut)
Zuletzt geändert am 08.07.2016 14:19 Uhr
melwin
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2061
Original von tomstep:

, das der Labbi den Yorki wirklich angegriffen hat !




Dann wäre aber von einen 4 kg Hund nichts mehr übrig geblieben.
Liebe Grüße von Melwin.
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