Rauferei während Übungsstunde
Hm, so aus dem Bauch heraus würde ich sagen...dumm gelaufen...
Eine wirklcihe Schuld finde ich kann man niemandem geben...
ich finde nur einige Parameter, die hätten anders laufen können.
1. Die Geschichte mit der Hund liegt und ihr steht mit dem Rücken zu ihm, während der Trainer beobachtet.
Als Buddy sich aus dem Kommando löste, finde ich, hätte der Trainer lieber dir das sagen sollen, damit du eingreifst...(finde generell haben Fremde meinen Hund nur in Ausnahmesituationen zu korrigieren, und das war keine
)
2. Als Buddy dann rumsprang und in Richtung des Labbi kam...hätte die/der Besitzer/in ein Zusammentreffen evtl. vermeiden können, indem sie ihren Hund korrigiert, bzw. sich zwischen die beiden stellt und versucht Buddy auf Abstand zu halten (hätte ich zum mindest so gemacht)
Aber hätte, wenn und aber helfen jetzt nix mehr...es ist passiert...
Ob du darauf hin richtig gehandelt hast, in dem du den Platz verlassen hast...keine Ahnung...
Wenn die Leute dort Angst vor deinem Hund haben, finde ich, wurde da nicht richtig aufgeklärt...(oder war da schon mal was vorgefallen mit Buddy, dass sie Grund zur Angst hätten?)
lg Andrea und Jaimy
Eine wirklcihe Schuld finde ich kann man niemandem geben...
ich finde nur einige Parameter, die hätten anders laufen können.
1. Die Geschichte mit der Hund liegt und ihr steht mit dem Rücken zu ihm, während der Trainer beobachtet.
Als Buddy sich aus dem Kommando löste, finde ich, hätte der Trainer lieber dir das sagen sollen, damit du eingreifst...(finde generell haben Fremde meinen Hund nur in Ausnahmesituationen zu korrigieren, und das war keine
2. Als Buddy dann rumsprang und in Richtung des Labbi kam...hätte die/der Besitzer/in ein Zusammentreffen evtl. vermeiden können, indem sie ihren Hund korrigiert, bzw. sich zwischen die beiden stellt und versucht Buddy auf Abstand zu halten (hätte ich zum mindest so gemacht)
Aber hätte, wenn und aber helfen jetzt nix mehr...es ist passiert...
Ob du darauf hin richtig gehandelt hast, in dem du den Platz verlassen hast...keine Ahnung...
Wenn die Leute dort Angst vor deinem Hund haben, finde ich, wurde da nicht richtig aufgeklärt...(oder war da schon mal was vorgefallen mit Buddy, dass sie Grund zur Angst hätten?)
lg Andrea und Jaimy
Gast

- Begleithund
Also.. mein spontanes, erstes Gefühl ist geblieben: DA würde ich gar nicht mehr hin WOLLEN:
DEIN Hund ist richtig verletzt und soll einen Maulkorb tragen?
Keine Ahnung, ob jemand SCHULD hat... obwohl... wenn derartige Dinge in einer Hundegruppe geschehen, neige ich dazu, die Kompetenz des Trainers argwöhnisch zu beäugen... Es ist seine Aufgabe - finde ich - die Gruppen kompatibel zu gestalten. (Es sei denn, man will ganz gezielt z. B. Distanzverringerung üben)
Ich kann nur von der Trainerin berichten, bei der wir endlich "angekommen" sind: Sie achtet genau darauf, wie sie die Gruppen zusammenstellt.
Und dieses "eigentlich haben Sie ja Recht, aber wissenSe, die Anderen...." macht mir inzwischen einen meterdicken Hals.
DEIN Hund ist richtig verletzt und soll einen Maulkorb tragen?
Keine Ahnung, ob jemand SCHULD hat... obwohl... wenn derartige Dinge in einer Hundegruppe geschehen, neige ich dazu, die Kompetenz des Trainers argwöhnisch zu beäugen... Es ist seine Aufgabe - finde ich - die Gruppen kompatibel zu gestalten. (Es sei denn, man will ganz gezielt z. B. Distanzverringerung üben)
Ich kann nur von der Trainerin berichten, bei der wir endlich "angekommen" sind: Sie achtet genau darauf, wie sie die Gruppen zusammenstellt.
Und dieses "eigentlich haben Sie ja Recht, aber wissenSe, die Anderen...." macht mir inzwischen einen meterdicken Hals.
Eine wunderschöne Form von Rassismus, wie es im Buche steht!
Ich hätte da auf garnichts gewartet, weder auf die Winterpause noch sonst da was!
Schwierig wegen der Anzeige also wäre Ich in deier Situation, Fotos machen und Buddys Zustand vom TA bescheinigen lassen und dann- schlneller sein mit der Anzeige!
Ich hätte da auf garnichts gewartet, weder auf die Winterpause noch sonst da was!
Schwierig wegen der Anzeige also wäre Ich in deier Situation, Fotos machen und Buddys Zustand vom TA bescheinigen lassen und dann- schlneller sein mit der Anzeige!
[img]http://up.picr.de/9634498qcd.jpg[/img]
hihi,...das mit der Kompetenz des Trainers wollte ich nicht ganz so krass formulieren....
Was die Bissverletzung angeht...
Eigentlich würde ich sagen, müsste der Trainer/der Verein die TA-Kosten tragen, denn er hat m.M.n. falsch reagiert...
Käme es jetzt aber zur Anzeige...hm...einerseits wer hat angefangen? andererseits der Labbi war angeleint und deiner nicht...
Das ist also eher schwierig...
Auf jeden Fall kann der Platz nicht so viel taugen, wenn die Trainer keinen Ar*** in der Hose haben, die Situation zu analysieren und den anderen HH die Situation zu erklären...
Was die Bissverletzung angeht...
Eigentlich würde ich sagen, müsste der Trainer/der Verein die TA-Kosten tragen, denn er hat m.M.n. falsch reagiert...
Käme es jetzt aber zur Anzeige...hm...einerseits wer hat angefangen? andererseits der Labbi war angeleint und deiner nicht...
Das ist also eher schwierig...
Auf jeden Fall kann der Platz nicht so viel taugen, wenn die Trainer keinen Ar*** in der Hose haben, die Situation zu analysieren und den anderen HH die Situation zu erklären...
hej,
wieder einmal die Problematik mit den Vorurteilen.
ich habe ja schon mehrfach darauf hingewiesen, dass wir eine angeborene Angst vor Reiszähnen haben, diese Angst verunmöglicht es uns, vernünftig zu denken, wenn Hunde sich streiten.
Deshalb konntest Du überhaupt nichts machen, nachdem die beiden Hunde sich schon geprügelt hatten.
Es ist äusserst wahrscheinlich, dass das Verhalten vom HH dazu geführt hat, dass Buddy diese Verletzungen davon getragen hat aber das kann ich insoweit verstehen, weil er seinen Hund an der Leine hatte und dabei trotzdem hilflos war.
Der Ort, an dem Buddy verletzt wurde, ist übrigens typisch, wenn ein Hund versucht einen anderen Hund fest zu halten am Hals und es dem anderen Hund nicht vollständig gelingt, ihn abzuwehren.
Dann kommt es gerne dazu, dass die Hunde sich im Gesicht festhalten.
Wenn man viel Nerven hat und das geschehen lassen kann, dann ist normalerweise anschliessend kein Hund verletzt.
Das Problem war nun, dass der Labbi an der Leine war und der HH automatisch daran gerissen haben muss.
Deshalb hat der Labbi stärker zugebissen, um den Halt nicht zu verlieren.
Hätte er ihn verloren, dann hätte es heftige Risswunden geben können.
Mit anderen Worten, die beiden Hunde haben sich durchaus sozial normal verhalten und keiner der beiden war übermässig aggressiv.
Wirklich ungeschickt war natürlich der Trainer aber ungeschickt ist das richtige Wort, den eigentlich kann so etwas wie er versucht hat funktionieren, nur halt nicht bei jedem Hund und jederzeit.
Die Hysterie des Labbi HH ist alleine auf die Angst zurück zu führen, die er hatte, als er hilflos an der Leine hing.
Deshalb war er auch sofort bereit, die Vorurteile auszunutzen um Deinen Hund und damit Dich angreifen zu können.
Problematisch ist aber, dass er wirklich echte Schwierigkeiten hätte machen können, da Dein Hund ein Listenhund ist und es deshalb immer wieder passiert, dass wildesten Behauptungen geglaubt oder nachgegangen wird.
Tatsächlich wäre in diesem Fall die Situation sogar hässlicher gewesen, weil man Dir als HH kein Fehlverhalten anlasten könnte, wohl aber dem Trainer.
Deshalb wäre es wahrscheinlich gewesen, dass Sanktionen wegen dem Vorfall auch den Verein selbst betroffen hätten.
Aus diesem Grund kann ich verstehen, weshalb der Verein so reagiert hat, wie er es getan hat, es ging ihm dabei keinesfalls um Schuld oder Unschuld sondern um die Probleme, die wegen so einem Vorfall entstehen können.
Im schlimmsten Fall und das weisst Du, hätten die Medien mitgemacht und dann wäre der Verein erledigt gewesen.
Ich frage mich wirklich, weshalb man immer nur von Pressefreiheit redet aber nie von der Verantwortung, die Freiheiten mit sich bringen, auch bei der Pressefreiheit.
Was Deine Reaktion angeht, ich kann Dich verstehen.
Allerdings würde ich sagen, dass es besser wäre, zu versuchen solche Situationen vollständig auszuschliessen, indem Du zum Beispiel Wert darauf legst, dass die Kurse vernünftig zusammengesetzt sind.
Diese Schwierigkeiten können nähmlich immer entstehen, wenn nicht alle Teilnehmer ausdrücklich akzeptiert haben, dass auch ein Listenhund dabei ist.
Ich weiss, das ist nicht schön aber die Hetzkampagnen der Medien haben halt Wirkung gezeigt.
Falls es Dich trösten sollte, ich kann Dir auch eine andere Geschichte erzählen, die zwar anderst geendet hat aber mindesten gleich schlimm ist, dabei sind der Amstaf und sein Besitzer aber sehr gut weggekommen.
Als einzigste würde ich behaupten.
Liebe Grüsse aus dem Norden
wieder einmal die Problematik mit den Vorurteilen.
ich habe ja schon mehrfach darauf hingewiesen, dass wir eine angeborene Angst vor Reiszähnen haben, diese Angst verunmöglicht es uns, vernünftig zu denken, wenn Hunde sich streiten.
Deshalb konntest Du überhaupt nichts machen, nachdem die beiden Hunde sich schon geprügelt hatten.
Es ist äusserst wahrscheinlich, dass das Verhalten vom HH dazu geführt hat, dass Buddy diese Verletzungen davon getragen hat aber das kann ich insoweit verstehen, weil er seinen Hund an der Leine hatte und dabei trotzdem hilflos war.
Der Ort, an dem Buddy verletzt wurde, ist übrigens typisch, wenn ein Hund versucht einen anderen Hund fest zu halten am Hals und es dem anderen Hund nicht vollständig gelingt, ihn abzuwehren.
Dann kommt es gerne dazu, dass die Hunde sich im Gesicht festhalten.
Wenn man viel Nerven hat und das geschehen lassen kann, dann ist normalerweise anschliessend kein Hund verletzt.
Das Problem war nun, dass der Labbi an der Leine war und der HH automatisch daran gerissen haben muss.
Deshalb hat der Labbi stärker zugebissen, um den Halt nicht zu verlieren.
Hätte er ihn verloren, dann hätte es heftige Risswunden geben können.
Mit anderen Worten, die beiden Hunde haben sich durchaus sozial normal verhalten und keiner der beiden war übermässig aggressiv.
Wirklich ungeschickt war natürlich der Trainer aber ungeschickt ist das richtige Wort, den eigentlich kann so etwas wie er versucht hat funktionieren, nur halt nicht bei jedem Hund und jederzeit.
Die Hysterie des Labbi HH ist alleine auf die Angst zurück zu führen, die er hatte, als er hilflos an der Leine hing.
Deshalb war er auch sofort bereit, die Vorurteile auszunutzen um Deinen Hund und damit Dich angreifen zu können.
Problematisch ist aber, dass er wirklich echte Schwierigkeiten hätte machen können, da Dein Hund ein Listenhund ist und es deshalb immer wieder passiert, dass wildesten Behauptungen geglaubt oder nachgegangen wird.
Tatsächlich wäre in diesem Fall die Situation sogar hässlicher gewesen, weil man Dir als HH kein Fehlverhalten anlasten könnte, wohl aber dem Trainer.
Deshalb wäre es wahrscheinlich gewesen, dass Sanktionen wegen dem Vorfall auch den Verein selbst betroffen hätten.
Aus diesem Grund kann ich verstehen, weshalb der Verein so reagiert hat, wie er es getan hat, es ging ihm dabei keinesfalls um Schuld oder Unschuld sondern um die Probleme, die wegen so einem Vorfall entstehen können.
Im schlimmsten Fall und das weisst Du, hätten die Medien mitgemacht und dann wäre der Verein erledigt gewesen.
Ich frage mich wirklich, weshalb man immer nur von Pressefreiheit redet aber nie von der Verantwortung, die Freiheiten mit sich bringen, auch bei der Pressefreiheit.
Was Deine Reaktion angeht, ich kann Dich verstehen.
Allerdings würde ich sagen, dass es besser wäre, zu versuchen solche Situationen vollständig auszuschliessen, indem Du zum Beispiel Wert darauf legst, dass die Kurse vernünftig zusammengesetzt sind.
Diese Schwierigkeiten können nähmlich immer entstehen, wenn nicht alle Teilnehmer ausdrücklich akzeptiert haben, dass auch ein Listenhund dabei ist.
Ich weiss, das ist nicht schön aber die Hetzkampagnen der Medien haben halt Wirkung gezeigt.
Falls es Dich trösten sollte, ich kann Dir auch eine andere Geschichte erzählen, die zwar anderst geendet hat aber mindesten gleich schlimm ist, dabei sind der Amstaf und sein Besitzer aber sehr gut weggekommen.
Als einzigste würde ich behaupten.
Liebe Grüsse aus dem Norden
Laursen bringt die Dinge wie immer auf den Punkt.
@Laursen: Deine ruhige und sachliche Analyse ist, in meinen Augen, genau getroffen, danke.
Trotzdem rege ich mich schon ein bißchen über den Trainer auf, seine Reaktion auf Buddys Aufstehen war die falscheste, die man überhaupt machen kann und mir absolut unverständlich. Anfängerfehler!!
Aber Caro hat sich auch ein bißchen blauäugig aufgestellt. Klar, diese Vorurteile gegen "Listenhunde" sind blödsinniger Quatsch, aber sie sind latent vorhanden und Du hättest die augenscheinliche Kontrolle über Deinen Hund nicht so einfach abgeben dürfen (mit dem Rücken zum Hund aufstellen). NIcht, weil Du Deinem Hund mißtraust, sondern nur, um den "Anderen" nie, aber auch gar nie, eine Angriffsfläche bieten zu können. Dadurch wurde natürlich wieder jedes Klischee erfüllt und alle auf diesem HuPla fühlen sich bestätigt. Ich würde diesen Platz nicht räumen, sondern mit allen aus Deiner Gruppe ein aufklärendes Gespräch führen (einzeln oder mit der ganzen Gruppe) und auch die Trainer miteinbeziehen, die dabei auch gleich ihr Fehlverhalten erklären können.
Es wäre doch schade, wenn in diesem Verein jetzt für alle Ewigkeit die Geschichte grasiert vom armen Labbi. der gerade noch mit dem Leben davongekommen ist und sich und sein Herrchen heldenhaft gegen einen Kampfhund verteidigt hat.
Druck die Antworten aus diesen Thread doch aus und häng sie einfach mal am schwarzen Brett auf.
Grüßle
@Laursen: Deine ruhige und sachliche Analyse ist, in meinen Augen, genau getroffen, danke.
Trotzdem rege ich mich schon ein bißchen über den Trainer auf, seine Reaktion auf Buddys Aufstehen war die falscheste, die man überhaupt machen kann und mir absolut unverständlich. Anfängerfehler!!
Aber Caro hat sich auch ein bißchen blauäugig aufgestellt. Klar, diese Vorurteile gegen "Listenhunde" sind blödsinniger Quatsch, aber sie sind latent vorhanden und Du hättest die augenscheinliche Kontrolle über Deinen Hund nicht so einfach abgeben dürfen (mit dem Rücken zum Hund aufstellen). NIcht, weil Du Deinem Hund mißtraust, sondern nur, um den "Anderen" nie, aber auch gar nie, eine Angriffsfläche bieten zu können. Dadurch wurde natürlich wieder jedes Klischee erfüllt und alle auf diesem HuPla fühlen sich bestätigt. Ich würde diesen Platz nicht räumen, sondern mit allen aus Deiner Gruppe ein aufklärendes Gespräch führen (einzeln oder mit der ganzen Gruppe) und auch die Trainer miteinbeziehen, die dabei auch gleich ihr Fehlverhalten erklären können.
Es wäre doch schade, wenn in diesem Verein jetzt für alle Ewigkeit die Geschichte grasiert vom armen Labbi. der gerade noch mit dem Leben davongekommen ist und sich und sein Herrchen heldenhaft gegen einen Kampfhund verteidigt hat.
Druck die Antworten aus diesen Thread doch aus und häng sie einfach mal am schwarzen Brett auf.
Grüßle
Zuletzt geändert am 04.01.2012 23:02 Uhr
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- Begleithund
Beiträge: 1255Buddy (3J. kastrierter AmStaff-Rüde) und ich trainierten für die Begleithundprüfung. Den Hundeführerschein haben wir letztes Jahr schon gemacht und sehr gut (2.Beste der Gruppe) bestanden - dieses Jahr wollten wir weiter "dranbleiben".
Wir trainieren also in einer gemischten Gruppe mit ca. 6-7 Hunden die Ablage-Übung (Platz und Bleib).
Der Trainer läßt uns die Hunde in einer Reihe ablegen und sagt wir sollen uns ein paar Meter entfernt mit dem Rücken zum Hund hinstellen - er würde die Hunde für uns beobachten.
Nach einer Weile dürfen die Hunde vom anderen Ende angefangen einer nach dem anderen angeleint und abgeholt werden.
Währenddessen steht Buddy auch auf und will zu mir laufen. Leider habe ich das nicht rechtzeitig mitbekommen (stand ja mit dem Rücken zum Hund) und der Trainer läuft stattdessen auf Buddy zu um ihn festzuhalten oder den Weg zu versperren (?). Buddy nimmt Fremde aber generell nicht sonderlich ernst und sieht das als Aufforderung zum Fangespielen.
Er läuft also spielerisch vor dem Trainer weg - dummerweise in Richtung der anderen Hunde (er lag als 2. von vorn).
Am anderen Reihenende ist ein Labbirüde (auch ca. 3-4 Jahre) schon angeleint und abgeholt.
Dieser Labbirüde Knurrt und Fletscht als Buddy in seine Nähe kommt - was dann zu einer Rauferei der beiden führt.
Dabei beißt sich sich Buck (der Labbi) im Gesichtvon Buddy fest und läßt erst los, nach dem die beiden ins Wasser (kleiner Teich direkt daneben) geworfen werden.
Buddy hatte wärenddessen eine Hautfalte am Hals des Labbis festgehalten - allerdings ohne den kleinsten Kratzer zu verursachen.
Die Wunden in Buddys Gesicht gehen durch die Haut bis auf den Knochen und sind nur 1-2 cm vom Auge weg, aber zum Glück nicht wirklich ernst.
Nachdem die beiden getrennt sind kochen vorallem beim Labbibesitzer die Emotionen hoch und er droht, dass er mich anzeigen würde, falls ich mich noch einmal mit Buddy auf dem Hundeplatz oder in der Öffentlichkeit blicken lassen würde...
Ich weiß allerdings nicht weswegen, da ich genau auf Traineranweisung gehandelt habe, Buddy seinem Hund NICHT ein Haar gekrümmt hat (im Gegensatz zu seinem) und wir schließlich deswegen zum Üben kommen, weil wir noch nicht ganz perfekt sind.
Eine andere anwesende Trainerin schlug zur Einigung vor, dass Buddy (!) ja in Zukunft nur noch mit Maulkorb auf den Platz kommen könne - das wurde von beiden Seiten abgelehnt (ich kann ihn ja nicht wehrlos zusammenbeißen lassen).
Daraufhin kam am nächsten Tag der Vorsitzende des Vereins zu mir, bestätigte, dass es keinen vernünftigen Grund gäbe Buddy auszuschließen, "bat" mich aber bis zur Winterpause nicht mehr auf den Platz zu kommen, da die anderen Mitglieder nun noch mehr Angst vor Buddy hätten.
Ich dürfte den Platz aber gerne außerhalb der Übungsstunden nutzen oder mit Cheyenne (14 Jahre, taub, Arthrosen) zu den offizellen Stunden kommen.
Da ich mit Buddy vorallem WEGEN den verschieden anderen Hunden auf den Hundeplatz ging, sah ich in diesem Vorschlag keinen Sinn und habe die Mitgliedschaft gekündigt.
Hätte ich den Winter einfach abwarten sollen?
Es auf einen Streit und Anzeige (?) von Bucks-Besitzer ankommen lassen sollen?
Mich entschuldigen - wofür auch immer ?
Wars einfach ein dummes Zusammentreffen unglücklicher Umstände oder hat jemand der Menschen oder Hunde "Schuld" an der Rauferei?
Für ein Hundeleben ist der Mensch verantwortlich.
bullterrier-in-not.de