Ratlosigkeit nach beruflicher Veränderung
Hallo,
nicht gleich verzweifeln und an Abgabe denken. Das waere fuer den Hund doch noch schlimmer!
Das Problem ist sicher, dass der Hund eine sehr starke Bindung/Beziehung zu Dir aufgebaut hat. Haette er mit Deiner Freundin eine aehnliche Beziehung, waere alles wahrscheinlich halb so schlimm.
Dein Hund kommt aus dem Tierheim und sicher hatte er das letzte Halbe Jahr Dich ganz fuer sich
Glaube mir, dass solche ich sage mal etwas "engen Beziehungen" manchmal gar nicht so gut sind. Klar kann man eine enge Beziehung haben, aber diese sollte auch durch "absichtliche" Trennungen gelockert werden, so dass der Hund lernt, dass Du immer wieder kommst.
Und weiterhin sollte man immer die Familienmitglieder oder eben Lebenspartner mit einbeziehen, um eben fuer solche Veraenderungen wie es gerade in Deinem Leben passiert, etwas besser gewapnet zu sein.
Jetzt ist es natuerlich schon passiert und solche starken Veraenderungen wie eine Woche unterwegs, kann man natuerlich auch schwer ueben
Da wuerde ich Dir also vorschlagen in der Zeit, wo Du da bist, Deine Freundin so viel wie moeglich miteinzubeziehen, um zwischen den beiden ein gutes Vertrauensverhaeltnis aufzubauen. Desweiteren koennte Deine Freundin fuer Abwechslung sorgen, wenn Du nicht da bist. Vielleicht kann da eine Hundeschule oder ein Hundesportplatz helfen. Einfach, dass man etwas gemeinsam macht, was Spass macht und den Hund sozusagen auf "andere Gedanken bringt" (also geistig auslastet) und koerperlich auslastet.
Wenn Du nach Hause kommst und der Hund sich so uebermaessig freut, waere es ausserdem wichtig, dass Du erstmal nicht darauf eingehst. Es soll zur Normalitaet werden, dass Du mal weg bist und dann auch mal wieder da bist.
Ich vermute, dass Dein Hund an Kontrollzwang leidet. Typische Zeichen sind dafuer, das uebermaessige Begruessen, das Kratzen an der Tuer und das Jammern sowie, dass er Deine Freundin auf Schritt und Tritt folgt.
Segue l’amico delle greggi, il forte Animoso mastin, di ferree punte Armato il breve collo: abil difesa Incontro al lupo assalitor. Robuste E nervose le membra, e scintillanti Abbia gli occhi, e mantel bianco, Convolto di pelo assa, che dalle Acute il salvi scane de’ lupi, e si’ li Cacci e assalti. (C. Arici, 1824, La Pastorizia)
nicht gleich verzweifeln und an Abgabe denken. Das waere fuer den Hund doch noch schlimmer!
Das Problem ist sicher, dass der Hund eine sehr starke Bindung/Beziehung zu Dir aufgebaut hat. Haette er mit Deiner Freundin eine aehnliche Beziehung, waere alles wahrscheinlich halb so schlimm.
Dein Hund kommt aus dem Tierheim und sicher hatte er das letzte Halbe Jahr Dich ganz fuer sich
Und weiterhin sollte man immer die Familienmitglieder oder eben Lebenspartner mit einbeziehen, um eben fuer solche Veraenderungen wie es gerade in Deinem Leben passiert, etwas besser gewapnet zu sein.
Jetzt ist es natuerlich schon passiert und solche starken Veraenderungen wie eine Woche unterwegs, kann man natuerlich auch schwer ueben
Da wuerde ich Dir also vorschlagen in der Zeit, wo Du da bist, Deine Freundin so viel wie moeglich miteinzubeziehen, um zwischen den beiden ein gutes Vertrauensverhaeltnis aufzubauen. Desweiteren koennte Deine Freundin fuer Abwechslung sorgen, wenn Du nicht da bist. Vielleicht kann da eine Hundeschule oder ein Hundesportplatz helfen. Einfach, dass man etwas gemeinsam macht, was Spass macht und den Hund sozusagen auf "andere Gedanken bringt" (also geistig auslastet) und koerperlich auslastet.
Wenn Du nach Hause kommst und der Hund sich so uebermaessig freut, waere es ausserdem wichtig, dass Du erstmal nicht darauf eingehst. Es soll zur Normalitaet werden, dass Du mal weg bist und dann auch mal wieder da bist.
Ich vermute, dass Dein Hund an Kontrollzwang leidet. Typische Zeichen sind dafuer, das uebermaessige Begruessen, das Kratzen an der Tuer und das Jammern sowie, dass er Deine Freundin auf Schritt und Tritt folgt.
Hey,
das ist für euch alle eine schwierige Situation.
Ich persönlich würde versuchen, dass deine Freundin sehr viel mit dem Hund unternimmt, sich so ihre Bindung zum Hund stärkt. Dir würde ich raten, dass du dich, wenn du zu hause bist, etwas zurück nimmst. Ich denke, Ziel sollte sein, dass der Hund euch beide als gleichwertig ansieht oder sogar die festere Bindung zu deiner Freundin, die ihn zeitmäßig ja überwiegend betreut, aufbaut.
Habt ihr vielleicht einen Hundeverein oder eine Hundeschule vor Ort, so dass deine Freundin auch unter Anleitung gemeinsam etwas mit dem hund macht. Etwas neues und besonderes, dass die beiden zusammen machen...
LG
maike
Edit: Bianca war schneller, aber unsere Tipps ja sehr ähnlich
das ist für euch alle eine schwierige Situation.
Ich persönlich würde versuchen, dass deine Freundin sehr viel mit dem Hund unternimmt, sich so ihre Bindung zum Hund stärkt. Dir würde ich raten, dass du dich, wenn du zu hause bist, etwas zurück nimmst. Ich denke, Ziel sollte sein, dass der Hund euch beide als gleichwertig ansieht oder sogar die festere Bindung zu deiner Freundin, die ihn zeitmäßig ja überwiegend betreut, aufbaut.
Habt ihr vielleicht einen Hundeverein oder eine Hundeschule vor Ort, so dass deine Freundin auch unter Anleitung gemeinsam etwas mit dem hund macht. Etwas neues und besonderes, dass die beiden zusammen machen...
LG
maike
Edit: Bianca war schneller, aber unsere Tipps ja sehr ähnlich
Zuletzt geändert am 20.05.2011 12:18 Uhr
Gast

- Halbstarker
Hallöchen,
eine gewisse Bindung hat der Hund ja zu Deiner Freundin. Er läuft ihr überall nach und wimmert sofort, wenn sie die Wohnung verlässt. Also hat er auch hier ein gewisses Maß an Verlustangst.
Du hast nicht geschrieben, wie alt der Hund ist, wie lange er im Tierheim war. Zumindest leidet er "wie ein Hund" an der Trennung zu Dir und zu dem noch mehr unter Verlustängste, da er es nicht mehr erträgt, alleine zu bleiben (bzw. wisst ihr, ob er alleine sein konnte? Habt ihr ihn früher mal alleine gelassen oder war er immer bei euch?)
Der Tipp mit Hundeschule bzw. besser gesagt, ein Hundeverein ist genial. Dort kann Deinen Freundin (sofern sie es denn möchte) eine engere Beziehung zu dem Hund aufbauen, da sie mit ihm "schöne" Unternehmungen macht. Begleithundeprüfung, Obdience, Agility, Dogdancing, Dummytraining oder oder oder, wozu Dein Hund Talent und Lust hat (und natürlich Deine Freundin).
Aber es ist auch mit Geduld verbunden, sowas kommt natürlich nicht von heute auf morgen. Aber bitte, denkt noch nicht an Abgabe, Mann/Frau schmeisst nicht so leicht die Flinte ins Korn. Ich meine, es ist ja nicht irgendein Ding, das man so einfach weggibt, ihr seht ja selber, dass der Hund Gefühle wie Verlust, Trauer hat, was denkst Du, was passiert, wenn ihr ihn wieder weggebt? (Die blöden Klischees, dass man ja Kinder auch nicht in der Pubertät wieder weggibt oder wenn es nicht so klappt wie man dachte, lass ich mal weg, ich denke, ihr habt euch damals bewusst gemacht, dass ihr Verantwortung für euren Hund übernommen habt, als ihr ihn aus dem Tierheim geholt habt :- )
Es ist Arbeit, die auf euch (bzw. Deine Freundin) zukommt, aber es lohnt sich allemal.

eine gewisse Bindung hat der Hund ja zu Deiner Freundin. Er läuft ihr überall nach und wimmert sofort, wenn sie die Wohnung verlässt. Also hat er auch hier ein gewisses Maß an Verlustangst.
Du hast nicht geschrieben, wie alt der Hund ist, wie lange er im Tierheim war. Zumindest leidet er "wie ein Hund" an der Trennung zu Dir und zu dem noch mehr unter Verlustängste, da er es nicht mehr erträgt, alleine zu bleiben (bzw. wisst ihr, ob er alleine sein konnte? Habt ihr ihn früher mal alleine gelassen oder war er immer bei euch?)
Der Tipp mit Hundeschule bzw. besser gesagt, ein Hundeverein ist genial. Dort kann Deinen Freundin (sofern sie es denn möchte) eine engere Beziehung zu dem Hund aufbauen, da sie mit ihm "schöne" Unternehmungen macht. Begleithundeprüfung, Obdience, Agility, Dogdancing, Dummytraining oder oder oder, wozu Dein Hund Talent und Lust hat (und natürlich Deine Freundin).
Aber es ist auch mit Geduld verbunden, sowas kommt natürlich nicht von heute auf morgen. Aber bitte, denkt noch nicht an Abgabe, Mann/Frau schmeisst nicht so leicht die Flinte ins Korn. Ich meine, es ist ja nicht irgendein Ding, das man so einfach weggibt, ihr seht ja selber, dass der Hund Gefühle wie Verlust, Trauer hat, was denkst Du, was passiert, wenn ihr ihn wieder weggebt? (Die blöden Klischees, dass man ja Kinder auch nicht in der Pubertät wieder weggibt oder wenn es nicht so klappt wie man dachte, lass ich mal weg, ich denke, ihr habt euch damals bewusst gemacht, dass ihr Verantwortung für euren Hund übernommen habt, als ihr ihn aus dem Tierheim geholt habt :- )
Es ist Arbeit, die auf euch (bzw. Deine Freundin) zukommt, aber es lohnt sich allemal.
Zuletzt geändert am 20.05.2011 12:55 Uhr
Hallo.
Danke schon mal für die Antworten.
Der Hund ist jetzt ca. 2,5 Jahre und war laut Tierheimangaben ca. 1 Jahr drin.
Das Alleinsein war bisher nie ein Problem, wenn es im normalen Maße ist, wie arbeiten usw. Wenn ich nun geschäftlich weg bin, ist am Anfang auch noch alles unproblematisch. Es steigert sich dann quasi von Tag zu Tag.
Um die Hundeerziehung und das Hundevergnügen kümmer ich mich mit meiner Freundin im gleichen Maße. Von daher kann ich mir die "enge" Beziehung so nicht erklären. Er hats sich irgendwann so ausgesucht.
Während der besagten Woche hat meine Freundin auch alles mögliche getan, um ihn auf andere Gedanken zu bringen. Da gabs das volle Programm von Toben, Kuscheln, Übungen, Spielen. Für seine Unterhaltung wurde gesorgt. Das Thema Hundeschule wär auf jeden Fall die nächste Option.
Ich hatte irgendwo mal gelesen, dass es sehr schwer ist, die Bezugsperson für den Hund zu ändern. Also von mir zu meiner Freundin dann in dem Fall. Wie handhabt man das am besten?
Danke schon mal für die Antworten.
Der Hund ist jetzt ca. 2,5 Jahre und war laut Tierheimangaben ca. 1 Jahr drin.
Das Alleinsein war bisher nie ein Problem, wenn es im normalen Maße ist, wie arbeiten usw. Wenn ich nun geschäftlich weg bin, ist am Anfang auch noch alles unproblematisch. Es steigert sich dann quasi von Tag zu Tag.
Um die Hundeerziehung und das Hundevergnügen kümmer ich mich mit meiner Freundin im gleichen Maße. Von daher kann ich mir die "enge" Beziehung so nicht erklären. Er hats sich irgendwann so ausgesucht.
Während der besagten Woche hat meine Freundin auch alles mögliche getan, um ihn auf andere Gedanken zu bringen. Da gabs das volle Programm von Toben, Kuscheln, Übungen, Spielen. Für seine Unterhaltung wurde gesorgt. Das Thema Hundeschule wär auf jeden Fall die nächste Option.
Ich hatte irgendwo mal gelesen, dass es sehr schwer ist, die Bezugsperson für den Hund zu ändern. Also von mir zu meiner Freundin dann in dem Fall. Wie handhabt man das am besten?
Überleg mal Du wärst Dein halbes Leben im Knast gewesen,dann kommst Du raus und die Leute die Dich rausgeholt haben scheinen sich zu verpieseln und zumindest einer haut ab.Das zu akzeptieren wäre selbst für einen Menschen nicht so leicht.Laßt ihm Zeit in die Situation zu wachsen.
Deine Dame scheint sich alle Mühe zu geben und das ist prima und nach einiger Zeit wird es fruchten.Ganz sicher !
Da müßt Ihr nun durch und abgeben wäre die allerletzte Möglichkeit und würde dem Wuffel noch mehr zu knacken geben.
Deine Dame scheint sich alle Mühe zu geben und das ist prima und nach einiger Zeit wird es fruchten.Ganz sicher !
Da müßt Ihr nun durch und abgeben wäre die allerletzte Möglichkeit und würde dem Wuffel noch mehr zu knacken geben.
MY dogSpot - LOGIN
Du bist noch nicht dabei?Oder logge Dich jetzt mit Deinem facebook-Account ein
Gerade online

DemonBrideOnline seit
1 Minute
1 Minute

joyjoyOnline seit
2 Minuten
2 Minuten

PöppiOnline seit
2 Minuten
2 Minuten


margotwsOnline seit
4 Minuten
4 Minuten
Feedback
Du hast Wünsche, Anregungen oder Verbesserungsvorschläge? Dann schreibe diese in unseren extra dafür vorgesehen Bereich oder vote für bereits abgegebene Vorschläge!Hilfe gesucht?
Du hast Fragen zu Funktionen, der Mitgliedschaft oder allgemein zu dogSpot? Antworten findest Du in den FAQs oder schicke uns einfach hier eine Nachricht!
















- Forenwelpe
Beiträge: 2Ich fange mal kurz vorne an. Wir haben jetzt seit knapp einem halben Jahr einen Labrador-Mix aus dem Tierheim. Es war natürlich Liebe auf den ersten Blick. Die Wochen und Monate vergingen und alles war im Einklang. Er kannte die Grundbefehle, war stubenrein und wusste sich zu benehmen Herrchen und Frauchen gegenüber.
Vor 3 Wochen veränderte sich Herrchens (ich) Berufsleben. Es kann jetzt immer mal vorkommen, dass ich für ein paar Tage auf Geschäftsreise muss und genau da fängt das Problem an. Letztens musste ich eine ganze Woche unterwegs sein und meine Freundin hat den Hund nicht wieder erkannt. Um so länger er von mir getrennt ist, um so schlechter gehts ihm. Er isst nur noch wenig, läuft meiner Freundin in der WOhnung ständig hinterher, sitzt oft apathisch und starrt Löcher in die Luft. Zum Schluß war es so schlimm, dass man ihn nicht mal mehr alleine in der WOhnung lassen konnte. Sofort fängt er an zu wimmern und kratzt an den Türen. Wenn ich dann nach Hause komme, flippt er total aus und alles scheint vergessen.
Nun wissen meine Freundin und ich nicht mehr weiter. Ich bin die Bezugsperson und muss ihn in Zukunft öfter alleine lassen. Wir haben nun schon versucht die möglichen Alternativen durchzugehen, aber landen am Ende immer bei der Abgabe, was aber eigentlich keiner will. Vielleicht habt ihr ja ein paar Tipps für uns
Soviel mal dazu. Danke schon mal im Voraus.