Ratlos! Viele Fragezeichen und Uneinigkeit

Gast
Moin Moin zusammen!

Ich bin neu hier bei euch in der Community und suche dringend guten Rat, sofern es per Ferndiagnose möglich ist ! Ich versuche daher unsere Familien /Hundesituation so gut wie möglich zu beschreiben!

Kurz zu uns:

Unser Junior:6 Jahre
Meine Frau: 27 Jahre , Hausfrau und ab letztem Monat arbeitstätig! Mit vielen Hunden aufgewachsen!
Ich: 29 Jahre, Zeitsoldat. Mit Hunden aufgewachsen und selbst einen Hund bereits gehabt!

So, dann mal los

Also, wir sind eine dreiköpfige kleine Familie die seit 3 Jahren eine kleine Jack Russel Hündin hat! Ein Wirbelwind , sehr liebevoll, aber auch extrem eigensinnig, dickköpfig, manipulative Army ist toll, auch wenn sie echt eigen ist! Keine kläfferin, kein Wadenbeißen

Vor 1 Jahr und 3 Monaten haben wir uns dann dazu entschlossen uns einen American Staffort Welpen mit in unsere Familie zu holen ! Ja, kein Anfänger Hund, dessen waren wir uns bewusst und fühlten uns auch entsprechend unserer Erfahrung mit Hunden gewappnet!

Bis zum 8-9 Monat war alles in Ordnung ! Wir entschieden uns trotz unterschiedlicher und meist negativer Ansichten unter Hundehaltern dazu, Fibs zu kastrieren.

Bis dato klärte fibs jede Ungereimtheit auf wiesen mit anderen Hunden recht souverän ! Wurde er angepappt oder war sich unsicher was das Verhalten anderer Hunde anging, drehte er ihnen seinen Hinterteil zu um zu deeskallieren! Alles gut und schön!

Andere Hunde!
1. Situation: Irgendwann bei einem Spaziergang im Wald trafen wir einen kleinen schwarzen mischling ! Amy( unsere Jacky Dame) war immer dabei. Fibs beschnupperte den anderen Hund und (Maßregelte) Ihn blitzschnell durch niederbeißen( weiß nicht wie ich es sonst beschreiben soll) obwohl der mischling nach unserer Auffassung nichts falsch gemacht hatte . Ich reagierte genau so schnell und unterwarf ihn abruppt mit einem klaren "Nein"! Darauf beruhigte er sich doch nutzte die nächste sek. Nachdem ich ihn los lies erneut um zu umattakieren! Und nochmal von vorn! Unterworfen, "NEIN!" ... Und gut! Damit wars dann ok... ( Amy war davon unbeeindruckt und beteiligte sich nicht daran)

Menschen:
1. Situation
Mit der Zeit berichtet meine Freundin davon das Fibs sich Ihrgegenüber aufbaute, sie nicht an sich heran lies als er auf seinem Platz angeleint war und "komische" Anwandlungen hatte. Ich ordnete das bei ( mal schauen wer hier die Hosen an hat/ Platz verteidigen ) ein. Damals reagierte sie nicht darauf sondern blieb im halt fern! Sie war immer konsequent, manchmal mehr als ich muss ich dazu sagen ! Danach kam erstmal nichts!

Als Fibs dann 1 Jahr alt war mussten wir die beiden bei meiner Schwiedermutter unterbringen weil wir umzogen ! Wohnsituation war zu dem Zeitpunkt schwierig ! Die beiden kannten das Haus und auch die anderen Tiere dort ! Alles gut also! Jeder der beiden hatte seinen Platz, war aber bis auf die Ausgänge auf den Hof voneinander getrennt! Auch uns sagen sie in dieser Zeit sehr sehr wenig! Fibs bekam einen Platz im Flur , war die meiste Zeit am Tag angekettet was mir garnicht gefiel aber die Möglichkeiten wären gering und die Zeit war absehbar die dieser Zustand anhalten sollte! Während die beiden für eine gewisse Zeit dort waren (also Tag und Nacht ) kam es zu drei Vorfällen!

Vorfall #1

Es war ein Jagdhund in der Küche meiner Schwiegermutter , ein Problem Hund ! Dieser könnte Fibs nicht leiden ! Sie wurden getrennt gehalten! Als sich eine ungünstige Situation ergab und der Jagdhund freie Bahn auf Fibs hatte, ging er sofort auf ihn los, biss sich in seinem Nacken fest und riss ihn! Geistesgegenwärtig rannte wir die Treppe herunter , ich schmiss mich auf den Jagdhund und versuchte mit aller Kraft sein Kopf fest zu halten damit das "Reißen" aufhörte. Fibs konnte sich nicht verteidigen! Ich drückte dem Jagdhund die Kehle zu und versuchte mit den Fingern sein Maul zu öffnen! Erst als meine Freundin ihm beide Nasenlöcher zusätzlich zuhielt lies er ab!

Situation # 2 u.3

Fibs lag angekettet an seinem Platz und schlief. Wieder ergab sich durch nicht verschlossene Hof Tür die Gelegenheit für den Jagdhund Fibs zu packen! Das tat er ! Er sprang über das türgitter( Kindergitter für Türzargen) und biss Fibs mehrere Male in den Kopf !
Meine Freundin und Schwiegermutter schafften es ihn wegzunehmen ohne das schlimmeres passierte! Diese Situation passierte zwei mal während Fibs am schlafen war!

Nach diesen drei Erfahrungen änderte sich Fibs verhalten schlagartig! Sah er andere Hunde bei spazieren gehen , begann er das Ziehen um dort hin zu kommen , war er Wort ging die Rute hoch , Körper auf voll Spannung und dann fehlte nur eine falsche Bewegung und Fibs ging auf den Hund los! Wir reagierten immer sofort! Meist dann halt schon bevor es überhaupt zu dem übergroß kam . Hunde bei meiner Schwiegermutter mit denen er sich vorher verstand und draußen auf dem Hof zum Ausgang war, wollte er sich im Nacken packen und nieder machen( entschuldigt das Wort aber so sah es eben wirklich aus ) einen kleinen erwischte er am Kopf und dieser erlitt eine augenverletzung! Von da an wurde er von allen Hunden getrennt rausgelassen außer von unserer/seiner Amy .

Wir nahmen Kontakt zu einer sehr guten Hundetrainerin und Psychologin auf . Sie sah Fibs das erste mal und sagte , er ist ein lieber aber ein "Asi" . Sie meinte damit das Fibs die Hundesprache vollkommen ignoriert und ihm Warnungen oder " ich will das nicht, lass das! " anderer Hunde nicht akzeptiert und toleriert ! Und er versuchte fortan jeden Hund zu unterwerfen ! Nicht zu "töten" aber zu unterwerfen ! Egal wie alt , egal wie groß!

Wir nahmen am Hundetraining Teil und es christalisierte sich heraus dass er einfach das gesamte Hunde -sozialverhalten neu erlernen musste! Auch Amy versuchte er zu unterwerfen, aber nie so wie andere , also so arg grob ! Irgendwie ist sie halt trotzdem seine Chefin mit der Zeit legte sich das Verhalten etwas und es gelang uns gute Situationen zu erleben , sprich, beschnuppern ... Im gleichen Moment durch uns loben und Sicherheit geben das alles gut ist ! Und es klappte , nicht immer , aber es war der Anfang!))

Jetzt haben wir folgende Probleme: nun bereits seit Monaten in unserem neuen Zuhause!

Also, vorab: wir und vorallem auch ich, haben viele Fehler trotz unserer vorherigen Erfahrung gemacht bezüglich konsequentes handeln und klare Linien! Diese versuchen wir Tag für Tag auszumerzen und uns immer wieder selbst zu reflektieren um Fehler zu vermeiden!

Fibs zerlegt den Boden , pinkelt aufs Sofa , fiebst wenn er auf seiner Decke ist, nimmt unseren Junior zwR an , fühlt sich ihm aber überlegen, genau so wie bei meiner Frau! Er versuchte bereits beim spazieren gehen,als es zu einem Zusammentreffen anderer Hunde und ihm kam und meine Frau ihn daran vorbeiführen wollte, mit klarem Befehl, nach dem Bein meiner Frau zu schnappen mit dem sie ihn "weiterschob" ! Er trug ein Maulkorb "Prävention wegen Vorgeschichte"! Sie unterwarf ihn direkt mit einem lauten "NEIN" bis er von alleine runterfuhr!

Er nimmt sie nicht als Rudelführer an ! Und misst ständig seine Grenzen mit ihr! Aus Protest wenn sie ihn auf die Decke schickt , pinkelt er auf seinen Platz, auf unser Sofa, schaut sie von unten her an und wird ganz steif !

Es ist ungeheuer wichtig das dieses Verhalten aufhört und er sie genau so wie mich als "Chef" ansieht! Denn auch Amy beginnt nun , nach drei Jahren, neben ihren Platz zu pinkeln , und wie bekloppt zu fiepen wenn sie angeleint sind ! Schaut sich also alles schlechte von ihm ab !

Wie versuchen wir das gerade zu bewerkstelligen ?

Er wurde von ihr nun aus dem Rudel ausgeschlossen! Einige Tage nur auf der Decke , angeleint , 3-4 mal mit ihm raus, normale Runde kein Kontakt zu mir , fressen nur durch sie. Quasie einen Führerwechsel! Ich soll mich vollkommen raushalten !

Was ist mir wichtig? Mir/uns ist wichtig ihn nicht weggeben zu müssen , denn dafür lieben wir unseren Hund und haben ihn uns nicht geholt. Auf der anderen Seite möchte ich kein Risiko eingehen das Fibs aufgrund seines Verhaltens , was auch auf Fehler von uns basiert, eine Gefahr für meine Frau und Junior wird !

Wie bekommen wir dieses Verhalten in den Griff? Nützt dieses kontinuierliche ausschließen aus Rudel und kein Kontakt zu mir sowie dauerhaft Maulkorb tragen etwas oder machen wir es gegebenenfalls schlimmer als bisher... Was sollten wir besonders beachten ?

Für Unklarheiten stehe ich jeder Frage offenen gegenüber , denn wir brauchen wirklich einen guten Rat! Abgehobenheiten oder antworten von oben herab sind nicht erwünscht da sie nicht zielführend sind! Würden wir nicht wissen das wir Fehler gemacht haben und unsere Hunde nicht lieben , würden wir sie wie viele einfach weggeben und sie ihrem Schicksal überlassen !

Entschuldigt den ein oder anderen Fehler, diesen Text von nem Handy in 2 std. Zu schreiben ist nicht einfach gewesen

Ganz herzlichen Dank im Voraus und ich hoffe das ich hiermit ein Stück weiter komme !

Liebe Grüße

Daniele
Ruedieltern
  • Halbstarker
Beiträge: 314
+ 3
Für Hunde ist pinkeln kein Protest sondern "ablassen" von Stress zum einen und Ablenkung von sich selbst zum anderen.

Vielleicht "unterwirft" sie ihn einfach zu oft. Das kann ziemlich wehtun und ich glaube nicht, dass er dadurch mehr Vertrauen zu dir oder deiner Freundin fasst. Das Gegenteil wird der Fall sein. Wahrscheinlich seid ihr für ihn momentan nur unberechenbare Menschen. Einen Hund permanent aus dem Rudel auszuschließen, trägt auch nicht grade zu ner besseren Beziehung bei. Mir tut das grade sehr leid, was ich hier lese.

Ihr werdet hier sicher noch den ein oder anderen guten Tipp bekommen.

Aber ich würde euch vorschlagen, euch eine Trainerin zu holen, die euch diesen Unterwerfungsquatsch (Hund auf den Rücken werfen?) ausreden kann und anfängt, vernünftig mit euch zu trainieren, damit der kastrierte Rüde, der nun komisch für andere Hunde riecht und meiner Meinung nach auch viel zu früh kastriert wurde, mal ein vernünftiges Verhältnis zu euch bekommt.

Ich finde es sehr schade für ihn und für euch, wie das derzeit läuft. Ich glaube, ihr verrennt euch da grade sehr stark.
Zuletzt geändert am 08.03.2016 12:37 Uhr
Gast
Dank dir für deine Meinung und deine Tipps ! Wir sind dabei, nur halt oft nicht einig was die Erziehung angeht was alles sehr schwer macht!

Gruß
Ruedieltern
  • Halbstarker
Beiträge: 314
Worüber seid ihr euch denn konkret uneinig?
Zuletzt geändert am 08.03.2016 13:05 Uhr
meerestaucher
  • Hundetrainer
Beiträge: 4196
+ 1
Hi,

ich denke bei euch ist durch die Vorgeschichte echt viel falsch gelaufen.

Denke nicht dass American STafford Terrier jetzt unbeding Fortgeschrittenen Hunde sind, allerdings muss man halt schauen wie der Hund so tickt.
Staffords sollten sehr gut sozialisiert werden, Terrier können im Umgang miteinander gerne mal unangenehm werden, und ihr habt ja die Geschihte mit Ketten und Gebissen, das ist also schon mal schlecht.

wer hat euch den Tipp mit dem Unterwerfen gegeben?
Seid ihr noch bei eurer Trainerin?

Ich würde da ganz von vorne anfangen, unterwerfen etc alles streichen, und wirdklich an der Basis arbeiten.
Hat deine Frau denn Angst vor ihm? (du schreibst er droht, macht sich steiff ect), dann ist die Situation ja schon mal angespannt.
Für mich wäre es das Ziel, da lockere Atmosphäre zu schaffen.

Bezüglich andere Hunden würde ich das in den Hintergrund stellen, mir wäre als erstes wichtig dass die Atmosphäre daheim stimmt, und dann den Zirkel vergrößern, sprich dann auch draussen am Problem mit anderen zu arbeiten

Futter daheim weiterhin so durch die Frau, vorher absitzen lassen, dann mit Lob das Futter geben.
Dazu soll sie mal mit ihm raus gehen (getrennt vom anderen Hund), und dann draussen mal ein paar Sachen gemeinsam mit ihm machen. Staffords können ja recht sportlich sein, da gibt bestimmt einiges was ihm gefällt und ihn dann auslastet so dass er daheim müder ist, er ist bestimmt sehr energiereich? Also mal schauen dass er da Spass hat.

Mit Hunden würd ich derzeit wie gesagt nix machen, wenn dann veilleicht mal gemeinsames Spazierengehen nebeneinder/hntereinander mit anderen netten Hunden.

Was bedeutet für euch "Chef" sein? Was tut ihr wenn mal nicht macht was er soll?
Denke schon dass ihr da eine gemeinsame Linie fahren solltet, oder zumindest dass ihr euch auf Basics einigt.
Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast

Antoine de Saint-Exupéry
Zuletzt geändert am 08.03.2016 13:50 Uhr
Eleonore
  • Begleithund
Beiträge: 674
+ 4
Hallo Daniele,
wenn ich ehrlich schreiben würde was ich von dem Ganzen halte, würde man meinen Beitrag löschen. Also folgt eine recht gemäßigte Schelte. Niederwerfen, Unterwerfen. Aus dem Rudel ausschließen um seinen Willen zu brechen, aber dann auf seiner Decke, womöglich noch im Wohnzimmer anleinen. Wer hat euch denn diesen Mist nur beigebracht??? Im fernsehen zuviel C.M. geschaut??? Ihr habt ihn doch durch die Frühkastration in dieses Dilemma gebracht. Es ist nicht nur so, wie Ruedieltern schreibt, das der Hund jetzt nicht mehr nach Rüde riecht, sondern er ist auch in seiner Pubertät, also im Rüpelalter stecken geblieben. Grob gesehen.
AmStaffs sind tolle Hunde, die wollen was für ihre Besitzer tun. Ich nenne sie immer Nannyhunde, die, richtig erzogen, für ihre Besitzer durch Feuer gehen. Und ich rede hier von ERZIEHUNG, das heißt ihm liebevoll, aber konsequent zu zeigen was er darf oder nicht, ihm Grenzen aufzeigen und ihn angemessen beschäftigen. Beschäftigen heißt ihn kopfmäßig auslasten.
Mich verwundert immer wieder aufs Neue mit welchem Selbstverständnis manche Leute davon ausgehen, das sie "Hundeerfahrung" haben. Man hat auch schon mal einen Hund gehabt, oder man ist mit Hunden aufgewachsen, also hab ich auch Erfahrung.
Mein Vorschlag wäre, und das ist durchaus ernst gemeint, kniet vor euren Fibs nieder und leistet Abbitte für alles was ihr ihm angetan habt. Und gebt ihn weg. Es gibt Leute, die sind in der Lage aus solchen Hunden wieder Nannyhunde zu machen. die ihre Halter lieben und alles für sie Tun.
Noch eins: Das Vertrauen eines Hundes in die Führungsqualität seines Menschen muss man sich erarbeiten. Mit Gewalt erzwingen kann man gar nichts. Mit einen guten Trainer, der sich zudem mit dem Wesen dieser Hunde auskennt, könnt ihr vielleicht das Blatt noch wenden.
VlG, Eleonore
Zuletzt geändert am 08.03.2016 14:05 Uhr
christianeadler
  • Moderator
Beiträge: 20211
+ 2
Für mich ist das erstmal eine Gruselgeschichte was der arme Kerl in seinem kurzen Leben schon mitmachen musste. In Kettenhaltung zerbissen werden, Frühkastration, Maulkorb, Unterwerfung, das ist eine Ansammlung von Gewalt, die ich keinem Hund wünsche. Ist das ein Erziehungsstil, den ich nicht verstehe, oder völlige Hilflosigkeit von eurer Seite? Das Pinkeln und auch das vorbeugende Unterwerfen anderer Hunde sehe ich als Symptome für seine Verunsicherung. Ihr könnt meiner Meinung nach nur darauf vertrauen, dass Hunde nicht unbedingt nachtragend sind und einen kompletten Neuanfang starten.

Ich teile deine Einschätzung, dass sich zeitnah etwas ändern muss, denn zumindest bei deiner Frau scheint er schon einem Kräftemessen nicht mehr aus dem Weg zu gehen, was auch, wenn man die Entwicklungsstörungen durch Frühkastration einbezieht, zum Alter passt. Ständiges Unterwerfen ist aus Hundesicht ein Zeichen von Schwäche.Ein Rudelführer hat das nicht nötig, weil er anerkannt wird. Besonders für einen Junghund ist das Grund genug, die Rangordnungskarten neu zu mischen. Ihr müsst aufhören, mit dem Hund zu kämpfen, und ihn stattdessen führen. Sonst kann das böse enden.

Ob ihr das schafft oder den Hund besser abgeben solltet, bevor er noch mehr schlechte Erfahrungen macht, kann ich nach deinem einen Beitrag nicht beurteilen. Dafür stehen für mich zuviele Fragen im Raum. Hat deine Frau Angst vor dem Hund? Warum werden die Hunde getrennt? Warum wird ein Hund im Haus angebunden? Hat er auch Wohlfühlplätze oder kennt er nur Zwang? Welche Beschäftigungen haben die Hunde? ....... Fragen über Fragen!
Tierhalter.... was für ein Wort? Aber leider trifft dies oft zu.... ein Mensch der das Tier davon ab-hält frei zu sein (Stefan Wittlin)
Zuletzt geändert am 08.03.2016 14:21 Uhr
Gast
+ 2
Hallo zusammen!

Ich weiß dass all das was beschrieben und von mir dargestellt wird sich wirklich extrem anhört und es alles andere als schön ist! Teile dieser "erziehungsmaßnahmen" wurden uns empfohlen! So wie ich schreibe hat man ein entsprechendes Bild vor Augen! Dieses sieht natürlich sehr drastisch und unliebsam aus! Doch ich möchte zu meiner Verteidigung sagen, dass Fibs auf der anderen Seite sehr viel Aufmerksamkeit, liebe und Zuneigung erfährt durch mich und meine Frau! Wir sind unbeholfen aber nicht unfähig , deuten Signale vollkommen falsch und haben uns durch falsche Ratschläge beirren lassen! Diese ganzen Maßnahmen kamen Stück für Stück! Und desto mehr sie umgesetzt wurden , umsomehr fühlte es sich falsch an! Ihr könnt mir glauben dass ich mit meinem Hund leide und alles tue um meine Fehler gut zu machen und das spürt er! Er wird nicht ständig unterdrückt, das unterwerfen erfolgt nicht gewaltsam und grausam! Und von tv Sendungen halte ich rein garnichts ! Ich habe bereits heute Kontakt zu einer der guten Hundetrainerin aufgenommen und die ersten Einzelstunden abgesprochen!

Ja vieles ist nicht richtig gelaufen und er hat bereits viele schlechte Erfahrungen gesammelt! Doch wir sind sehr bemüht dieses alles abzustellen und von Grundauf neu anzufangen! Einige rieten uns zu dieser kastration , bis auf einige andere Hundehalter auf die man beim Spazierengehen stiess ! Die Meinungen sind immer so unterschiedlich!:-/

Ich liebe meinen Hund denn ich sehe sein Wesen und seine Gutmütigkeit! Und es tut mir selbst sehr weh dass wir so viel falsch gemacht haben ! Ich hätte mir sonst nicht die Zeit genommen mich hier so ausführlich wie möglich darüber zu äußern!

Ich werde mich auf jeden Eintrag explizite antworten aber ich nehme jede auch so scharfe Kritik an und entnehme ihr das wesentlichste !

Es ist mir sehr ernst und ich bleibe nicht untätig!

Grüße
tomstep
  • Alpha Hund
Beiträge: 8969
+ 1
Siehste , das liest sich (für mich zumindest !) schon mal hervorragend ! Du erkennst das einiges falsch läuft (gelaufen ist) und holst Dir Rat um es zu verbessern.Wenn Du kein Interesse hättest , hättest Du vermutlich gar nicht gefragt.
Das ist aus meine Sicht die allerbeste und einzige Lösung um es gut hinzubekommen , also weiter so
"Wäre doch nur ein Bruchteil der Schäferhundbesitzer so klug wie ihre Tiere."
(Stefan Wittlin, schweizer "Medicus-Canis", Kynologe-Hundetherapeut)
halunke
  • Begleithund
Beiträge: 1220
seid euch immer bewußt: Ihr spielt mit dem Feuer!
macht euch vor allem klar, ob ihr wirklich in der lage seid, einen derartigen hund zu führen. die wirklich heißen entwicklungsstufen kommen erst noch, die ihr mit der frühkastration unkalkulierbar gemacht habt.
ist er erstmal aktenkundig auffällig gegen menschen geworden sind seine vermittlungschancen gleich null!

geht ernsthaft in euch...
und bitte nicht zu barsch auffassen, ich möchte nur nicht um den heißen brei herumreden bei einer solchen lage!
beurteilen kann man es aus der ferne sowieso nicht.
Viele Leute glauben zu denken, wenn sie lediglich ihre Vorurteile neu ordnen!
-William James-
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