Rassestandards zum Thema Gesundheit und Charakter
Gast

- Begleithund
Hm...
eiiiiiiiigentlich eine tolle Idee, Caro. Aber... Standard ist gut, Realität besser. Wieviele Hunde entsprechen dem Standard?
Ich hab da einen tollen Artkel von Ute Blaschke-Berthold. In dem exakt dieser Widerspruch augedrieselt wird. Aber.. Das ist nicht Thema, oder?
eiiiiiiiigentlich eine tolle Idee, Caro. Aber... Standard ist gut, Realität besser. Wieviele Hunde entsprechen dem Standard?
Ich hab da einen tollen Artkel von Ute Blaschke-Berthold. In dem exakt dieser Widerspruch augedrieselt wird. Aber.. Das ist nicht Thema, oder?
Original:
Allgemeines Erscheinungsbild:
Glatthaarig, gut ausgewogen, sehr kräftig für seine Größe, muskulös, aktiv und beweglich
Verhalten und Charakter:
Traditionell von unbeugsamem Mut und Hartnäckigkeit, Hochintelligent und liebevoll, besonders zu Kindern, tapfer, furchtlos und absolut zuverlässig.
Interpretation (aus Wilfried Peper, gekürzt)
Es soll weder der Terrier noch der Bulldogtyp zu stark überwiegen - eine Ausgeglichenheit zwischen Muskelmasse und Beweglichkeit führt dazu dass kein Merkmal übertrieben wird (werden sollte) - obwohl vermehrt extrem muskulöse Tiere zu sehen sind.
"Angstvoll eingekniffene Ruten, irritiert gestellte Ohren, scheues Zurückweichen und verkrampfte Haltung sind zumindest ebenso negativ zu bewerten wie aggressives Kläffen, unkontrolliertes Zerren und Schnappen."
Allgemeines Erscheinungsbild:
Glatthaarig, gut ausgewogen, sehr kräftig für seine Größe, muskulös, aktiv und beweglich
Verhalten und Charakter:
Traditionell von unbeugsamem Mut und Hartnäckigkeit, Hochintelligent und liebevoll, besonders zu Kindern, tapfer, furchtlos und absolut zuverlässig.
Interpretation (aus Wilfried Peper, gekürzt)
Es soll weder der Terrier noch der Bulldogtyp zu stark überwiegen - eine Ausgeglichenheit zwischen Muskelmasse und Beweglichkeit führt dazu dass kein Merkmal übertrieben wird (werden sollte) - obwohl vermehrt extrem muskulöse Tiere zu sehen sind.
"Angstvoll eingekniffene Ruten, irritiert gestellte Ohren, scheues Zurückweichen und verkrampfte Haltung sind zumindest ebenso negativ zu bewerten wie aggressives Kläffen, unkontrolliertes Zerren und Schnappen."
The greatness of a nation and its moral progress can be judged by the way its animals are treated (Mahatma Gandhi)
Für ein Hundeleben ist der Mensch verantwortlich.
bullterrier-in-not.de
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@ridge: deswegen auch gern mit kurzen Anmerkungen, wie es in der Praxis aussieht 
The greatness of a nation and its moral progress can be judged by the way its animals are treated (Mahatma Gandhi)
Für ein Hundeleben ist der Mensch verantwortlich.
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Gast

- Begleithund
Standard nach FCI:
KLASSIFIKATION FCI: Gruppe 6Laufhunde, Schweisshunde
und verwandte Rassen.
Sektion 3Verwandte Rassen.
Ohne Arbeitsprüfung.
KURZER GESCHICHTLICHER ABRISS : Der Rhodesian Ridge-back ist gegenwärtig die einzige anerkannte Rasse, die dem südlichen Afrika entstammt. Seine Ahnen können zurückverfolgt werden zur Kapkolonie, wo sie sich sowohl mit den Hunden der frühen Pioniere vermischten als auch mit den halbdomestizierten Hottentottenhunden, die einen Rückenkamm hatten. Meist in Gruppen von zwei oder drei Hunden jagend, war die ursprüngliche Aufgabe des Rhodesian Ridgeback, Grosswild, hauptsächlich Löwen, aufzuspüren und mit groer Behendigkeit am Stand zu halten, bis der Jäger herangekommen war.
ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD : Der Rhodesian Ridgeback sollte einen ausgewogen gebauten, starken, muskulösen, wendigen und aktiven Hund darstellen, symmetrisch im Profil und bei mittlerer Geschwindigkeit äusserst ausdauernd. Das Hauptaugenmerk ist auf Beweglichkeit, Eleganz und funktionale Gesundheit ohne irgendwelche Tendenzen zu einer massiven Erscheinung zu legen. Die Besonderheit der Rasse ist der Rückenkamm (« ridge »), der dadurch entsteht, dass die Haare in Gegenrichtung zu der am übrigen Körper wachsen. Der Rückenkamm ist das Wappenzeichen der Rasse. Der Rückenkamm muss klar abgegrenzt sein, symmetrisch und zu den Hüft- höckern hin schmaler werden. Er muss unmittelbar hinter den Schultern beginnen und bis zu den Hüfthöckern reichen Der Rückenkamm darf nur zwei Wirbel (« crowns ») aufweisen, die dieselbe Form haben und einander gegenüberliegen. Die Unterkanten der Wirbel dürfen nicht über das obere Drittel des Rückenkamms hinausgehen. Ein guter Durchschnittswert für die Breite des Rückenkamms ist 5 cm (2 ’’).
VERHALTEN / CHARAKTER (WESEN) : Würdevoll, intelligent, Fremden gegenüber zurückhaltend, aber ohne Anzeichen von Aggressivität oder Scheu.
FARBE : Hell weizenfarben bis rot weizenfarben. Ein wenig Weiss an der Brust und den Zehen ist statthaft, ausgedehnte weisse Behaarung hier, am Bauch oder oberhalb der Zehen ist unerwünscht. Ein dunkler Fang und dunkle Behänge sind statthaft. Zu viele schwarze Haare im ganzen Fell sind äusserst unerwünscht.
GRÖSSE UND GEWICHT :
Die erwünschten Widerristhöhen sind :
Rüden : 63 cm (25’’) bis 69 cm (27’’).
Hündinnen : 61 cm (24’’) bis 66 cm (26’’).
Soweit der Standard
KLASSIFIKATION FCI: Gruppe 6Laufhunde, Schweisshunde
und verwandte Rassen.
Sektion 3Verwandte Rassen.
Ohne Arbeitsprüfung.
KURZER GESCHICHTLICHER ABRISS : Der Rhodesian Ridge-back ist gegenwärtig die einzige anerkannte Rasse, die dem südlichen Afrika entstammt. Seine Ahnen können zurückverfolgt werden zur Kapkolonie, wo sie sich sowohl mit den Hunden der frühen Pioniere vermischten als auch mit den halbdomestizierten Hottentottenhunden, die einen Rückenkamm hatten. Meist in Gruppen von zwei oder drei Hunden jagend, war die ursprüngliche Aufgabe des Rhodesian Ridgeback, Grosswild, hauptsächlich Löwen, aufzuspüren und mit groer Behendigkeit am Stand zu halten, bis der Jäger herangekommen war.
ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD : Der Rhodesian Ridgeback sollte einen ausgewogen gebauten, starken, muskulösen, wendigen und aktiven Hund darstellen, symmetrisch im Profil und bei mittlerer Geschwindigkeit äusserst ausdauernd. Das Hauptaugenmerk ist auf Beweglichkeit, Eleganz und funktionale Gesundheit ohne irgendwelche Tendenzen zu einer massiven Erscheinung zu legen. Die Besonderheit der Rasse ist der Rückenkamm (« ridge »), der dadurch entsteht, dass die Haare in Gegenrichtung zu der am übrigen Körper wachsen. Der Rückenkamm ist das Wappenzeichen der Rasse. Der Rückenkamm muss klar abgegrenzt sein, symmetrisch und zu den Hüft- höckern hin schmaler werden. Er muss unmittelbar hinter den Schultern beginnen und bis zu den Hüfthöckern reichen Der Rückenkamm darf nur zwei Wirbel (« crowns ») aufweisen, die dieselbe Form haben und einander gegenüberliegen. Die Unterkanten der Wirbel dürfen nicht über das obere Drittel des Rückenkamms hinausgehen. Ein guter Durchschnittswert für die Breite des Rückenkamms ist 5 cm (2 ’’).
VERHALTEN / CHARAKTER (WESEN) : Würdevoll, intelligent, Fremden gegenüber zurückhaltend, aber ohne Anzeichen von Aggressivität oder Scheu.
FARBE : Hell weizenfarben bis rot weizenfarben. Ein wenig Weiss an der Brust und den Zehen ist statthaft, ausgedehnte weisse Behaarung hier, am Bauch oder oberhalb der Zehen ist unerwünscht. Ein dunkler Fang und dunkle Behänge sind statthaft. Zu viele schwarze Haare im ganzen Fell sind äusserst unerwünscht.
GRÖSSE UND GEWICHT :
Die erwünschten Widerristhöhen sind :
Rüden : 63 cm (25’’) bis 69 cm (27’’).
Hündinnen : 61 cm (24’’) bis 66 cm (26’’).
Soweit der Standard
Gast

- Begleithund
Die Realität
Von Dr. Ute Blaschke-Berthold (Auszug)
Der Standard
Der Rassestandard des RR ist –wie jeder andere auch – die Beschreibung eines Idealbildes. Er beschreibt
nicht, was real ist, sondern ist Ausdruck menschlichen Wunschdenkens. Und so erleben wir erschreckt, dass sich
Interessenten für die Rasse RR alleine aufgrund des Äußeren entscheiden und glauben, durch eine „richtige“
Erziehung den passenden Hund formen zu können. Viele Interessenten dieser Rasse lesen über die Wesenseigenschaften und finden, dass dieser Hund zu ihnen passt: Eine hohe Reizschwelle, zurückhaltend,
würdevoll, ohne Scheu und Aggression. Dieses aber ist eine Beschreibung des Rhodesians, wie er sein sollte – und nicht,
wie er ist. Das ist ein großer Unterschied, der z.T. sicher die rasant ansteigende Zahl der wieder abgegebenen
Rhodesians erklärt.
Legt man die rosarote Fan-Brille ab, so fallen bereits beim Lesen der Rassebeschreibung einige Ungereimtheiten auf. Alle RRs werden in eine Kiste gepackt, auf der fein säuberlich etikettiert steht: Typisch Rhodesian! Sensibel, erhaben, hohe
Reizschwelle, wildtierartige Instinkte, mutig, schnell, intelligent, 6. Sinn für Gefahr, lange Entwicklungszeit. Aber: Sensibilität oder Sensitivität und „hohe Reizschwelle“ schließen einander aus. Sensibel bedeutet, dass der Hund auf geringe Veränderungen seines Umfeldes reagiert. Gerade bei plötzlich auftretenden Reizen zeigen viele Rhodesians, was es mit ihrer Ursprünglichkeit auf sich hat: Niedrige Reizschwellen und blitzschnelle Reaktionen, für die die Schrecksekunde es Menschen eindeutig zu lang ist.
Innerhalb jeder Hunderasse findet man ein Kontinuum, welches von sehr scheuen bis hin zu sehr aufgeschlossenen Tieren reicht. Auch bei den RRs finden wir dieses Kontinuum, so dass man nicht von „dem“ Rhodesian Ridgeback sprechen kann.
Die scheueren Vertreter haben ein Elefantengedächtnis! Sie reagieren empfindlich auf Veränderungen innerhalb des Hauses, der umgekippte Eimer auf der Wiese lässt den Spaziergang ganz anders verlaufen als geplant. Der Hund ist
nicht dazu zu bewegen, einen Weg entlang zu laufen, an dem er vor langer Zeit gegen einen elektrisch geladenen Weidezaun gelaufen ist.Negative Ereignisse werden sehr schnell mit dem Umfeld verknüpft, und der Hund braucht lange, um sich davon zu erholen. Weder hoher Welpenpreis noch schön ausformulierte Rasseportraits hebeln die Grundlagen der Plastizität von Verhalten aus. Wer sich für einen Rhodesian entscheidet, weil er der Kombination aus athletischem
Muskelpaket, löwenjagender Vergangenheit und ansprechender Rassebeschreibung nicht widerstehen
kann, sollte sich auf „Enttäuschungen“ einstellen. Der zukünftige Begleiter kann sich trotz aller Bemühungen zu einem Hund entwickeln, der mit überaus deutlicher Körpersprache einen großen Bogen um Gegenstände macht, diegestern
noch nicht an dieser StElle lagen. Auf die sprichwörtliche Erhabenheit und nachgesagte „Arroganz“ muss man bei diesen spätreifen Hunden mindestens drei Jahre warten können, und schon so mancher Rhodesianbesitzer hat das ganze
Hundeleben lang vergeblich gewartet
Zum Weiterlesen: http://www.rhodesian-ridgeback.org/fileadmin/pic/ausbildung/ridgeback.pdf
Von Dr. Ute Blaschke-Berthold (Auszug)
Der Standard
Der Rassestandard des RR ist –wie jeder andere auch – die Beschreibung eines Idealbildes. Er beschreibt
nicht, was real ist, sondern ist Ausdruck menschlichen Wunschdenkens. Und so erleben wir erschreckt, dass sich
Interessenten für die Rasse RR alleine aufgrund des Äußeren entscheiden und glauben, durch eine „richtige“
Erziehung den passenden Hund formen zu können. Viele Interessenten dieser Rasse lesen über die Wesenseigenschaften und finden, dass dieser Hund zu ihnen passt: Eine hohe Reizschwelle, zurückhaltend,
würdevoll, ohne Scheu und Aggression. Dieses aber ist eine Beschreibung des Rhodesians, wie er sein sollte – und nicht,
wie er ist. Das ist ein großer Unterschied, der z.T. sicher die rasant ansteigende Zahl der wieder abgegebenen
Rhodesians erklärt.
Legt man die rosarote Fan-Brille ab, so fallen bereits beim Lesen der Rassebeschreibung einige Ungereimtheiten auf. Alle RRs werden in eine Kiste gepackt, auf der fein säuberlich etikettiert steht: Typisch Rhodesian! Sensibel, erhaben, hohe
Reizschwelle, wildtierartige Instinkte, mutig, schnell, intelligent, 6. Sinn für Gefahr, lange Entwicklungszeit. Aber: Sensibilität oder Sensitivität und „hohe Reizschwelle“ schließen einander aus. Sensibel bedeutet, dass der Hund auf geringe Veränderungen seines Umfeldes reagiert. Gerade bei plötzlich auftretenden Reizen zeigen viele Rhodesians, was es mit ihrer Ursprünglichkeit auf sich hat: Niedrige Reizschwellen und blitzschnelle Reaktionen, für die die Schrecksekunde es Menschen eindeutig zu lang ist.
Innerhalb jeder Hunderasse findet man ein Kontinuum, welches von sehr scheuen bis hin zu sehr aufgeschlossenen Tieren reicht. Auch bei den RRs finden wir dieses Kontinuum, so dass man nicht von „dem“ Rhodesian Ridgeback sprechen kann.
Die scheueren Vertreter haben ein Elefantengedächtnis! Sie reagieren empfindlich auf Veränderungen innerhalb des Hauses, der umgekippte Eimer auf der Wiese lässt den Spaziergang ganz anders verlaufen als geplant. Der Hund ist
nicht dazu zu bewegen, einen Weg entlang zu laufen, an dem er vor langer Zeit gegen einen elektrisch geladenen Weidezaun gelaufen ist.Negative Ereignisse werden sehr schnell mit dem Umfeld verknüpft, und der Hund braucht lange, um sich davon zu erholen. Weder hoher Welpenpreis noch schön ausformulierte Rasseportraits hebeln die Grundlagen der Plastizität von Verhalten aus. Wer sich für einen Rhodesian entscheidet, weil er der Kombination aus athletischem
Muskelpaket, löwenjagender Vergangenheit und ansprechender Rassebeschreibung nicht widerstehen
kann, sollte sich auf „Enttäuschungen“ einstellen. Der zukünftige Begleiter kann sich trotz aller Bemühungen zu einem Hund entwickeln, der mit überaus deutlicher Körpersprache einen großen Bogen um Gegenstände macht, diegestern
noch nicht an dieser StElle lagen. Auf die sprichwörtliche Erhabenheit und nachgesagte „Arroganz“ muss man bei diesen spätreifen Hunden mindestens drei Jahre warten können, und schon so mancher Rhodesianbesitzer hat das ganze
Hundeleben lang vergeblich gewartet
Zum Weiterlesen: http://www.rhodesian-ridgeback.org/fileadmin/pic/ausbildung/ridgeback.pdf
Original:
Der American Staffordshire Terrier sollte für seine Größe den Eindruck von Großer Stärke vermitteln.
Er sollte ein solide gebauter Hund sein, der muskulös, aber beweglich und gefällig wirkt. Er zeigt großes Interesse an allem was in seiner Nähe vor sich geht. Er sollte untersetzt und gedrungen sein, nicht langbeinig oder leicht gebaut. Sein Mut ist sprichwörtlich.
Außerdem: Fehler: mehr als 80% weiß unerwünscht (wegen Gefahr der Taubheit), Gebiss: kein Vor- oder Rückbiss
Interpretation:
Unter Mut wird beim AmStaff ausdrücklich nicht Rauflust und Aggressivität verstanden, die genauso wie Ängstlichkeit und Nervosität negativ gewertet werden.
Typisch sollen vielmehr die beherrschte souveräne und selbstbewusste Beobachtung und Bewertung einer Situation sein, aber mit der Ausstrahlung jeder Herausforderung erfolgreich gewachsen zu sein.
Aus seiner Abstammung ist es ein Hund, der nicht nur zum Kämpfen (Bullen, Bären, Hunde) sondern vorallem zum Siegen gezüchtet wurde. Tierkämpfe werden zwar heute abgelehnt und die ursprünglich vorhandene Rauflust immer mehr rausgezüchtet, aber Grundgedanke ist immernoch einen Hund zu züchten, der gewinnen könnte -also körperlich und geistig fit.
Er soll eine ausgewogene MIschung zwischen Terrier und Bulldog sein. Das Gewicht muss in in harmonischem Verhältnis zur Größe sein und der Körper so proportioniert sein, dass er gleichzeitig kraftvoll-athletisch, beweglich, balanciert und elegant wirkt.
Der American Staffordshire Terrier sollte für seine Größe den Eindruck von Großer Stärke vermitteln.
Er sollte ein solide gebauter Hund sein, der muskulös, aber beweglich und gefällig wirkt. Er zeigt großes Interesse an allem was in seiner Nähe vor sich geht. Er sollte untersetzt und gedrungen sein, nicht langbeinig oder leicht gebaut. Sein Mut ist sprichwörtlich.
Außerdem: Fehler: mehr als 80% weiß unerwünscht (wegen Gefahr der Taubheit), Gebiss: kein Vor- oder Rückbiss
Interpretation:
Unter Mut wird beim AmStaff ausdrücklich nicht Rauflust und Aggressivität verstanden, die genauso wie Ängstlichkeit und Nervosität negativ gewertet werden.
Typisch sollen vielmehr die beherrschte souveräne und selbstbewusste Beobachtung und Bewertung einer Situation sein, aber mit der Ausstrahlung jeder Herausforderung erfolgreich gewachsen zu sein.
Aus seiner Abstammung ist es ein Hund, der nicht nur zum Kämpfen (Bullen, Bären, Hunde) sondern vorallem zum Siegen gezüchtet wurde. Tierkämpfe werden zwar heute abgelehnt und die ursprünglich vorhandene Rauflust immer mehr rausgezüchtet, aber Grundgedanke ist immernoch einen Hund zu züchten, der gewinnen könnte -also körperlich und geistig fit.
Er soll eine ausgewogene MIschung zwischen Terrier und Bulldog sein. Das Gewicht muss in in harmonischem Verhältnis zur Größe sein und der Körper so proportioniert sein, dass er gleichzeitig kraftvoll-athletisch, beweglich, balanciert und elegant wirkt.
The greatness of a nation and its moral progress can be judged by the way its animals are treated (Mahatma Gandhi)
Für ein Hundeleben ist der Mensch verantwortlich.
bullterrier-in-not.de
Für ein Hundeleben ist der Mensch verantwortlich.
bullterrier-in-not.de
Zuletzt geändert am 06.01.2012 21:00 Uhr
Gast

Allgemeines:
FCI: Gruppe 7 (Vorstehhunde)
Rüde: 63-69 cm
Hündin: 61-66 cm
Gewicht: 25-30 kg
Nachfolgende Infos von Tante Wiki
Herkunft:
"Der English Pointer, oder nur Pointer, stammt wohl von spanischen Jagdhunden ab. Wahrscheinlich gab es Einkreuzungen von Foxhounds, französischen Laufhunden und, um mehr Geschwindigkeit einzubringen, von Greyhounds. Durch den Greyhound gibt es heute die Farbe schwarz im Pointer und an der Statur lässt sich immer noch das Windhunderbe erkennen. (...)"
Beschreibung:
"(...) Das Haar ist fein, kurz, fest, vollkommen glatt und mit einem ausgeprägten Glanz. (...)"
Charakter:
"Der Pointer wird als freundlich und ausgeglichen mit besonderen jagdlichen Fähigkeiten beschrieben. (...) Die Selektionszucht hat ein ungemein vornehmes und freundliches Tier hervorgebracht, das allerdings äußerst sensibel ist."
Verwendung:
"Der Pointer ist ein hervorragender Vorstehhund mit außerordentlichen Jagdeigenschaften. Sein enorm schnelles Gangwerk und die feine Nase lässt ihn Wild finden in Gebieten die andere Jagdhunde erst langsam abarbeiten müssten. (...)"
-----------
VDH
Allg. Erscheinungsbild:
"Symmetrisch und korrekt gebaut, grundsätzlich stellen die Umrisslinien ein Aneinanderfügen von harmonisch fließenden Rundungen dar. (...) Aristokratisch, rege, erweckt den Eindruck von Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit."
Verhalten/Charakter (Wesen):
"Freundlich und ausgeglichen. Besonderes Merkmal bei seiner weiträumigen, sehr schnellen Suche ist die hoch getragene Nase. Der Pointer ist elegant, sehnig, formvollendet; das "Vollblut" unter Jagdhunden. Er gehört in die Hand von Spezialisten, die seine Schnelligkeit und selbstsichere Arbeitsweise zu lenken vermögen."
------------
Mein Fazit: So wie der Pointer hier beschrieben wird, sollte er in der Realität auch aussehen. Pointer aus den spanischen/südländischen Linien sind allerdings meist wesentlich kleiner, als die Pointer "von der Insel", USA, Kanada (uvm.). Warum dies so ist, darüber wird viel spekuliert. Des Pointers Jagd-/ und Bewegungstrieb sollte nicht unterschätzt werden. Distanzen von bis zu 250m zwischen Hund und HH sind im freien Feld keine Seltenheit!!
FCI: Gruppe 7 (Vorstehhunde)
Rüde: 63-69 cm
Hündin: 61-66 cm
Gewicht: 25-30 kg
Nachfolgende Infos von Tante Wiki
Herkunft:
"Der English Pointer, oder nur Pointer, stammt wohl von spanischen Jagdhunden ab. Wahrscheinlich gab es Einkreuzungen von Foxhounds, französischen Laufhunden und, um mehr Geschwindigkeit einzubringen, von Greyhounds. Durch den Greyhound gibt es heute die Farbe schwarz im Pointer und an der Statur lässt sich immer noch das Windhunderbe erkennen. (...)"
Beschreibung:
"(...) Das Haar ist fein, kurz, fest, vollkommen glatt und mit einem ausgeprägten Glanz. (...)"
Charakter:
"Der Pointer wird als freundlich und ausgeglichen mit besonderen jagdlichen Fähigkeiten beschrieben. (...) Die Selektionszucht hat ein ungemein vornehmes und freundliches Tier hervorgebracht, das allerdings äußerst sensibel ist."
Verwendung:
"Der Pointer ist ein hervorragender Vorstehhund mit außerordentlichen Jagdeigenschaften. Sein enorm schnelles Gangwerk und die feine Nase lässt ihn Wild finden in Gebieten die andere Jagdhunde erst langsam abarbeiten müssten. (...)"
-----------
VDH
Allg. Erscheinungsbild:
"Symmetrisch und korrekt gebaut, grundsätzlich stellen die Umrisslinien ein Aneinanderfügen von harmonisch fließenden Rundungen dar. (...) Aristokratisch, rege, erweckt den Eindruck von Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit."
Verhalten/Charakter (Wesen):
"Freundlich und ausgeglichen. Besonderes Merkmal bei seiner weiträumigen, sehr schnellen Suche ist die hoch getragene Nase. Der Pointer ist elegant, sehnig, formvollendet; das "Vollblut" unter Jagdhunden. Er gehört in die Hand von Spezialisten, die seine Schnelligkeit und selbstsichere Arbeitsweise zu lenken vermögen."
------------
Mein Fazit: So wie der Pointer hier beschrieben wird, sollte er in der Realität auch aussehen. Pointer aus den spanischen/südländischen Linien sind allerdings meist wesentlich kleiner, als die Pointer "von der Insel", USA, Kanada (uvm.). Warum dies so ist, darüber wird viel spekuliert. Des Pointers Jagd-/ und Bewegungstrieb sollte nicht unterschätzt werden. Distanzen von bis zu 250m zwischen Hund und HH sind im freien Feld keine Seltenheit!!
Zuletzt geändert am 06.01.2012 22:58 Uhr
Allgemeines:
Herkunftsland: Italin
Nutzung: Schäferhund (Hund der Herde) verwendet in erster Linie um Herden und Eigentum zu schützen.
Klassificazion FCI: Gruppe 1
Sektion: Iª, Schaeferhunde (Hunde der Herde/genaue Uebersetzung)
Herkunft:
Die Rasse ist aus der Kreuzung zwischen dem großen Abruzzen-Hirtenhund und seinem kleineren Verwandten, dem Maremma-Hirtenhund, entstanden. Auch heute noch schätzen die Schäfer seine Ursprünglichkeit und den Schutz, den er seinem Herren und der Viehherde zu geben weiß. In Italien wird er ebenfalls als Territoriumswaechter sowie Haus- und Hofhund eingesetzt.
Allg. aeusserliches Erscheinungsbild:
Der Maremmano Abruzzese ist ein grosser Hund, rustikal gebaut, gleichzeitig majestaetisch. Muskulös und robust, dennoch beweglich und immer in Form. Er sollte gross und robust sein, darf aber keinesfalls seine Beweglichkeit und Schnelligkeit verlieren, denn das koennte sich im Falle eines Wolfangriffes nachteilig auswirken.
Er hat ein weisses Fell, weil dies am besten von den Schafen akzeptiert wird und der Schaefer ihn damit auf keinen Fall mit einem Wolf verwechseln kann.
Wichtig ist, dass nicht nur Wert auf sein aeusserliches Erscheinungsbild gelegt wird, sondern auch speziell auf seinen Charakter, der eine Anzahl von funktionellen Eigenschaften mitbringen muss. Zu ungestueme und temperamentvolle Hunde sollten von der Zucht ausgeschlossen werden.
Charakter:
Sein Charakter ist stolz und unabhängig. Mit bemerkenswertem territorialem Instinkt verteidigt er mutig alles, was sich in seinem Territorium befindet. Er ist sanft mit seinen Familienangehörigen, aber zurückhaltend und vorsichtig mit Fremden. Er ist in der Lage in unvorhergesehenden Situationen, eigenständig die Inizative zu ergreifen.
Die Eigenschaften richtige Entscheidungen selbstaendig ohne Einmischung des Schaefers zu taetigen und der auf hoechstem Niveau ausgebildete Schutztrieb, sind im Laufe der Jahrhunderte praezise selektioniert worden und damit heute in seinem genetischen Code verankert und entwickeln sich von alleine im Laufe seines Wachstums. Sie sind also angeboren. Erzieherische Massnahmen des Hirten sollten sich nur auf minimale Basis-Kommandos konzentrieren, um Agressionen und Dominanzverhalten zu kontrollieren - immer unter Beruecksichtigung seines unabhaengigen Wesens bzw. seiner Autonomie.
Es sollte grossen Wert darauf gelegt werden, dass sein Charakter absolut ausgeglichen ist. Aengstliche, unsichere, extrem agressive, unausgeglichene und Hunde mit einem schwachen Nervenkostuem sind aus der Zucht auszuschliessen. Es sollte speziell fuer Hunde, die zur Riproduktion eingesetzt werden, insbesondere Deckrueden. ein offizielles Displasie-Roentgenbild erstellt werden.
(Quelle: Circolo Cane da Pastore Maremmano Abruzzese, Italien, http://www.cpma.it/index.php?az=1)
Segue l’amico delle greggi, il forte Animoso mastin, di ferree punte Armato il breve collo: abil difesa Incontro al lupo assalitor. Robuste E nervose le membra, e scintillanti Abbia gli occhi, e mantel bianco, Convolto di pelo assa, che dalle Acute il salvi scane de’ lupi, e si’ li Cacci e assalti. (C. Arici, 1824, La Pastorizia)
Herkunftsland: Italin
Nutzung: Schäferhund (Hund der Herde) verwendet in erster Linie um Herden und Eigentum zu schützen.
Klassificazion FCI: Gruppe 1
Sektion: Iª, Schaeferhunde (Hunde der Herde/genaue Uebersetzung)
Herkunft:
Die Rasse ist aus der Kreuzung zwischen dem großen Abruzzen-Hirtenhund und seinem kleineren Verwandten, dem Maremma-Hirtenhund, entstanden. Auch heute noch schätzen die Schäfer seine Ursprünglichkeit und den Schutz, den er seinem Herren und der Viehherde zu geben weiß. In Italien wird er ebenfalls als Territoriumswaechter sowie Haus- und Hofhund eingesetzt.
Allg. aeusserliches Erscheinungsbild:
Der Maremmano Abruzzese ist ein grosser Hund, rustikal gebaut, gleichzeitig majestaetisch. Muskulös und robust, dennoch beweglich und immer in Form. Er sollte gross und robust sein, darf aber keinesfalls seine Beweglichkeit und Schnelligkeit verlieren, denn das koennte sich im Falle eines Wolfangriffes nachteilig auswirken.
Er hat ein weisses Fell, weil dies am besten von den Schafen akzeptiert wird und der Schaefer ihn damit auf keinen Fall mit einem Wolf verwechseln kann.
Wichtig ist, dass nicht nur Wert auf sein aeusserliches Erscheinungsbild gelegt wird, sondern auch speziell auf seinen Charakter, der eine Anzahl von funktionellen Eigenschaften mitbringen muss. Zu ungestueme und temperamentvolle Hunde sollten von der Zucht ausgeschlossen werden.
Charakter:
Sein Charakter ist stolz und unabhängig. Mit bemerkenswertem territorialem Instinkt verteidigt er mutig alles, was sich in seinem Territorium befindet. Er ist sanft mit seinen Familienangehörigen, aber zurückhaltend und vorsichtig mit Fremden. Er ist in der Lage in unvorhergesehenden Situationen, eigenständig die Inizative zu ergreifen.
Die Eigenschaften richtige Entscheidungen selbstaendig ohne Einmischung des Schaefers zu taetigen und der auf hoechstem Niveau ausgebildete Schutztrieb, sind im Laufe der Jahrhunderte praezise selektioniert worden und damit heute in seinem genetischen Code verankert und entwickeln sich von alleine im Laufe seines Wachstums. Sie sind also angeboren. Erzieherische Massnahmen des Hirten sollten sich nur auf minimale Basis-Kommandos konzentrieren, um Agressionen und Dominanzverhalten zu kontrollieren - immer unter Beruecksichtigung seines unabhaengigen Wesens bzw. seiner Autonomie.
Es sollte grossen Wert darauf gelegt werden, dass sein Charakter absolut ausgeglichen ist. Aengstliche, unsichere, extrem agressive, unausgeglichene und Hunde mit einem schwachen Nervenkostuem sind aus der Zucht auszuschliessen. Es sollte speziell fuer Hunde, die zur Riproduktion eingesetzt werden, insbesondere Deckrueden. ein offizielles Displasie-Roentgenbild erstellt werden.
(Quelle: Circolo Cane da Pastore Maremmano Abruzzese, Italien, http://www.cpma.it/index.php?az=1)
Zuletzt geändert am 07.01.2012 09:30 Uhr
Ich möchte hier über den Beagle nach engischem FCI Standard schreiben, da Beagle aus amerikanischen Linien häufig dem
Original wenig entsprechenIch schreibe nicht Wort für Wort sondern was beim Thema Gesundheit/Einsatzfähigkeit von Bedeutung ist.
Ich finde den Standard des Beagles gut, weil er Übertreibungen ausschließt (zu lange Ohren,zu kurze Beine). Der Standard wünscht sich einen Hund, der in der Lage ist, über Stunden mit tiefer Nase seine Arbeit zu tun.
Die erste schriftliche Erwähnung von beagleähnlichen Hunden datiert etwa um 1500. Der erste Standard wurde 1891 vom Beagleclub verfasst.
Der Beagle ist die kleinste in der Meute jagende Hunderasse( die kleinste Bracke), Er ist auf Spurlaut gezüchtet und wird für die Jagd zu Fuss genutzt.
FCI-Standard NR: 161d Standard Beagle
Gruppe 6, Lauf und Schweißhunde
Allgemeines Erscheinungsbild:ein robuster,kompakter Hund, vermittelt Qualität ohne grob zu wirken
Charakteristika: fröhlicher Hund dessen wesentliche Bestimmung die Jagd auf Spur ist.Unerschrocken, zielstrebig und zäh.Aufgeweckt und intelligent,ausgeglichen.
Wesen:liebenswürdig, aufgeweckt ohne Anzeichen von Aggression oder Ängstlichkeit
Annmerkung: Gewünscht ist ein Hund, der sportlich-kräftig ist, weder gestreckt noch gesetzt.Keine niederläufigen oder muskelbepackten Hunde.Dies würde die Funktion beeinträchtigen.Auch zu feine Hunde sind nicht erwünscht.
Die Zielstrebigkeit braucht der Jagdhund um stundenlang seinem Ziel zu folgen,die geringe Aggression ist erforderlich um in der Meute Ruhe zu haben.
Kopf: Kraftvoll, mäßige! Länge,leicht gewölbter Oberkopf.mäßig breit,breite Nase, weit geöffnete Nasenlöcher, Keine Runzeln oder Falten.
Annmerkung: Schön finde ich hier den Ausdruck "mäßig", nichts soll übertrieben werden. Die weiten Nasenlöcher sind unbedingt nötig für einen Hund der auf Spur geht.Auch hier wieder die Zweckmäßigkeit!Die Runzeln und Falten sind höchst unerwünscht!
Augen: dunkel,groß weder tiefliegend noch hervorstehend!
Annmerkung: Fehler wie Ein oder ausgerollte Lider,Hängelider werden stark bestraft. Auch sie würden die Funktion beeinträchtigen.
Behang: Lang,dünn,bis höchstens zur Nasenspitze reichend
Annmerkung: dünn, weil schwere Hängeohren Ohrentzündungen begünstigen, die Länge weil sie sonst auf dem Boden schleifen würden was Verletzungen nach sich ziehen würde! (vergleicht mal den basset!)
Gebiss: vollständig,kräftige Kiefer, perfekte Schere
Hals: Ausreichend lang um müheloses Arbeiten mit tiefer Nase zu ermöglichen, etwas Kehlhaut
Annmerkung: Find ich gut, hier gehts um Einsatzfähigkeit nicht um Schönheit!
Vorhand: nicht überladen, gerade,gute Substanz,weder ein noch ausgedreht,
Annmerkung: zu schwere Muskelpakete beeinträchtigen die Leistung.Verstellte Gliedmaßen verschleißen schneller.
Rumpf: gerade Rückenlinie,gute Rippenwölbung, Brustkorb nur bis Ellbogen, kräftige,kurze Lenden Bauch nicht aufgezogen
Alles auf Leistung, zu breite Brust beeinträchtigt die Bewegung, dehnt sich weniger aus, abfallende Rückenlinie=schlechter Winkel in der Hinterhand=Verschleiß und weniger Leistung.
Hinterhand: Muskulöse Schenkel,feste,tiefe Sprunggelenke
Pfoten: rund, gut geschlossen, kräftige Knochen und starke Ballen
Bewegung: frei ausgreifend,gerade, deutlicher Schub aus der Hinterhand,
Annmerkung: keine übertriebene Aktion,kräfteschonender Dauertraber,sehr ausdauernd
Rute: mittellang,fröhlich getragen
Farbe: Jede Houndfarbe (Buntscheckig)außer Leberbraun, Schwanzspitze weiss
Annmerkung: die weisse Spitze hat den Sinn, den Beagle auch im Bewuchs noch gut zu sehen-wie ein Fähnchen halt.
Haarkleid: kurz, dicht, wetterbeständig
Annmerkung: auch hier steht der Einsatz im Vordergrund
Jede Abweichung ist ein Fehler.
Der Beagle soll "Mittelmäßigkeit" im besten Sinne darstellen! Er soll seiner Arbeit nachgehen können.Der Beagle kann noch als recht gesunde Rasse angesehen werden.Die Hunde sind auch recht langlebig, 15 Jahre sind nicht selten.
Trotzdem gibt es auch in dieser Rasse inzwischen einige Erkrankungen:
Anfallsleiden (in Zuchten aus USA über 20%,in Europa1%)
Hautprobleme
Blutkrankheiten
Skeletterkrankungen (HD,Bandscheiben)
Bisher treten diese Erkrankungen noch nicht gehäuft auf, es wird sehr darauf geachtet mit behafteten Tieren nicht zu züchten.
LG
Original wenig entsprechenIch schreibe nicht Wort für Wort sondern was beim Thema Gesundheit/Einsatzfähigkeit von Bedeutung ist.
Ich finde den Standard des Beagles gut, weil er Übertreibungen ausschließt (zu lange Ohren,zu kurze Beine). Der Standard wünscht sich einen Hund, der in der Lage ist, über Stunden mit tiefer Nase seine Arbeit zu tun.
Die erste schriftliche Erwähnung von beagleähnlichen Hunden datiert etwa um 1500. Der erste Standard wurde 1891 vom Beagleclub verfasst.
Der Beagle ist die kleinste in der Meute jagende Hunderasse( die kleinste Bracke), Er ist auf Spurlaut gezüchtet und wird für die Jagd zu Fuss genutzt.
FCI-Standard NR: 161d Standard Beagle
Gruppe 6, Lauf und Schweißhunde
Allgemeines Erscheinungsbild:ein robuster,kompakter Hund, vermittelt Qualität ohne grob zu wirken
Charakteristika: fröhlicher Hund dessen wesentliche Bestimmung die Jagd auf Spur ist.Unerschrocken, zielstrebig und zäh.Aufgeweckt und intelligent,ausgeglichen.
Wesen:liebenswürdig, aufgeweckt ohne Anzeichen von Aggression oder Ängstlichkeit
Annmerkung: Gewünscht ist ein Hund, der sportlich-kräftig ist, weder gestreckt noch gesetzt.Keine niederläufigen oder muskelbepackten Hunde.Dies würde die Funktion beeinträchtigen.Auch zu feine Hunde sind nicht erwünscht.
Die Zielstrebigkeit braucht der Jagdhund um stundenlang seinem Ziel zu folgen,die geringe Aggression ist erforderlich um in der Meute Ruhe zu haben.
Kopf: Kraftvoll, mäßige! Länge,leicht gewölbter Oberkopf.mäßig breit,breite Nase, weit geöffnete Nasenlöcher, Keine Runzeln oder Falten.
Annmerkung: Schön finde ich hier den Ausdruck "mäßig", nichts soll übertrieben werden. Die weiten Nasenlöcher sind unbedingt nötig für einen Hund der auf Spur geht.Auch hier wieder die Zweckmäßigkeit!Die Runzeln und Falten sind höchst unerwünscht!
Augen: dunkel,groß weder tiefliegend noch hervorstehend!
Annmerkung: Fehler wie Ein oder ausgerollte Lider,Hängelider werden stark bestraft. Auch sie würden die Funktion beeinträchtigen.
Behang: Lang,dünn,bis höchstens zur Nasenspitze reichend
Annmerkung: dünn, weil schwere Hängeohren Ohrentzündungen begünstigen, die Länge weil sie sonst auf dem Boden schleifen würden was Verletzungen nach sich ziehen würde! (vergleicht mal den basset!)
Gebiss: vollständig,kräftige Kiefer, perfekte Schere
Hals: Ausreichend lang um müheloses Arbeiten mit tiefer Nase zu ermöglichen, etwas Kehlhaut
Annmerkung: Find ich gut, hier gehts um Einsatzfähigkeit nicht um Schönheit!
Vorhand: nicht überladen, gerade,gute Substanz,weder ein noch ausgedreht,
Annmerkung: zu schwere Muskelpakete beeinträchtigen die Leistung.Verstellte Gliedmaßen verschleißen schneller.
Rumpf: gerade Rückenlinie,gute Rippenwölbung, Brustkorb nur bis Ellbogen, kräftige,kurze Lenden Bauch nicht aufgezogen
Alles auf Leistung, zu breite Brust beeinträchtigt die Bewegung, dehnt sich weniger aus, abfallende Rückenlinie=schlechter Winkel in der Hinterhand=Verschleiß und weniger Leistung.
Hinterhand: Muskulöse Schenkel,feste,tiefe Sprunggelenke
Pfoten: rund, gut geschlossen, kräftige Knochen und starke Ballen
Bewegung: frei ausgreifend,gerade, deutlicher Schub aus der Hinterhand,
Annmerkung: keine übertriebene Aktion,kräfteschonender Dauertraber,sehr ausdauernd
Rute: mittellang,fröhlich getragen
Farbe: Jede Houndfarbe (Buntscheckig)außer Leberbraun, Schwanzspitze weiss
Annmerkung: die weisse Spitze hat den Sinn, den Beagle auch im Bewuchs noch gut zu sehen-wie ein Fähnchen halt.
Haarkleid: kurz, dicht, wetterbeständig
Annmerkung: auch hier steht der Einsatz im Vordergrund
Jede Abweichung ist ein Fehler.
Der Beagle soll "Mittelmäßigkeit" im besten Sinne darstellen! Er soll seiner Arbeit nachgehen können.Der Beagle kann noch als recht gesunde Rasse angesehen werden.Die Hunde sind auch recht langlebig, 15 Jahre sind nicht selten.
Trotzdem gibt es auch in dieser Rasse inzwischen einige Erkrankungen:
Anfallsleiden (in Zuchten aus USA über 20%,in Europa1%)
Hautprobleme
Blutkrankheiten
Skeletterkrankungen (HD,Bandscheiben)
Bisher treten diese Erkrankungen noch nicht gehäuft auf, es wird sehr darauf geachtet mit behafteten Tieren nicht zu züchten.
LG
Es grüßen ganz lieb: Lupo und Bine
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- Begleithund
Beiträge: 1255Gesundheit, "guten" Charakter und die Vermeidung von Übertreibungen (Qualzuchten)
Es wäre schön, wenn möglichst viele einen Auszug aus dem Standard "ihrer" Rasse einstellen würden, aus dem sich etwas dazu rauslesen läßt.
Oder eben auch, wenn nichts dazu drin steht....
Auch gern mit kurzen eigenen Erfahrungen wie das in der Praxis umgesetzt wird.
Schön wäre es wenn am Ende eine kurzer Überblick über mögichst viele Rassen rauskommt und keine seitenlange Diskussion über eine einzelne
(das ganze ist sozusagen eine Auskopplung aus laursens Thema: Vermehrer, Qualzuchten...)
Für ein Hundeleben ist der Mensch verantwortlich.
bullterrier-in-not.de