Rasselisten pro und contra
Hey,
ich würde noch nicht mal sagen, dass es den Leuten zuviel ist, sondern bei einigen sicherlich auch eine Geldfrage. Wenn man den Wesenstest machen muss etc.
Ich finde man sollte darauf achten wem man das auferlegt und nicht alle über einen Kamm scheren.
Liebe Grüße
Kirstin un Rico
ich würde noch nicht mal sagen, dass es den Leuten zuviel ist, sondern bei einigen sicherlich auch eine Geldfrage. Wenn man den Wesenstest machen muss etc.
Ich finde man sollte darauf achten wem man das auferlegt und nicht alle über einen Kamm scheren.
Liebe Grüße
Kirstin un Rico
Liebe Grüße
Kirstin und Rico
Kirstin und Rico
dann mach mal hier weiter und ich kopier hier mal was rüber, von caro:
"Ich würde behaupten, dass Rassen insofern gleich sind, dass jede ihre eigenen Probleme oder Vorteile hat ( Jagdtrieb, Hütetrieb, Neigung zur Ängstlichkeit, Selbständigkeit, "Ein-Mann-Hunde"... jetzt darf jeder raten welche Rassen gemeint sind ).
Und dass es in JEDER Rasse nette und weniger nette, aktivere und faulere, welche mit guter Sozialisation und Erfahrungen und welche mit schlechter Sozialisation und schlechten Erfahrungen gibt.
Und dass es bei fast allen Rassen Tiere gibt, die andere Hündinnen bzw. andere Rüden nicht mögen oder die generell mit Hunden unverträglich sind (vielleich Beaglen weniger, vielleicht bei DSH mehr...aber immer individuell.
Ich halte es nicht für gefährlicher wenn jemand einen Pit an der Leine hat, als wenn er einen Rotti oder American Bulldog, einen RR oder einen DSH oder einen Malli ..... dran hat.
Deswegen macht für mich eine Liste die in der Regel nur die 3-4 Rassen (Pit, Amstaff, Bullterrier oder Staffbull) diskriminiert keinen Sinn."
ich stimme zu dass die viele rassen ihre eigenen eigenschaften haben (wie oben genannt: jagdtrieb, hütetrieb, schutztrieb) und dass es immer individueen gibt die etwas aus dem rahmen springen.
aber ich würde nicht sagen dass solche rasseeigenschaftern probleme sind. zum problem wird es nur, wenn ich den falschen halter habe: die omi will nen schosshund und kauft nen jacky. herr schmidt will einen problemlosen hund und kauft sich vielleicht eine rasse mit erhöhtem schutztrieb, herr müller würde gerne einen hund so nebenbei haben und gerne mal in den hundepark gehen und kauft den pit.
auch wen es individuen gibt, denke ich trotzdem dass wenn man eine hundegruppe einer rasse nimmt, sagen wir mal 100 beagles, und eine andere hundegruppe, sagen wir 100 pudel, dann denke ich schon dass man da einen unterschied sieht. sicher gibt es beagle die vielleicht nicht jagen, aber ich denke die meisten werden schon.
ich denke kein hund ist gefährlich an der leine wenn ich eine verantwortungsbewusste person am anderen ende dranhab.
weil die verantwortungsbewusste person entweder wenn nötig einen maulkorb dranmacht, ihren hund gut einschätzt, etc.
wenn ich jetzt einen anfänger nehme, dann hätte ich doch lieber dass der irgendeinen durchschnittlichen retriever an der leine hat, als einen pit oder dobi. da wäre mir gar nicht wohl dabei so jemand zu begegnen.
und ja, da stimme ich dir auch zu, dass die auswah der liste etwas seltsam ist (wie gesagt, schäferhund zb).
noch was anderes:
ich frage mich, wieviele listenhunde wirklich aus dem tierheim genommen werden würden, wenn es keine liste gäbe.
wenn ich mir die tierheime im internet anschaue, dann sind da wirklich fast nur große hunde drin. viele nicht auf der liste. und viele, die nicht auf der liste stehen, sind auch schon lange drin im tierheim.
ich denke nicht dass wenn die liste plötzlich abgeschafft werden würde, dass magischerweise plötzlich alle pits aus dem tierheim verschwinden. auch wenn es einfacher wäre sie rauszuholen, wäre trotzdem dem durchschnittsbürger so ein gewaltriger hund, der eine geschichte hinter sich hat die man nicht kennt, trotzdem noch suspekt, da bin ich mir ziemlich sicher.
"Ich würde behaupten, dass Rassen insofern gleich sind, dass jede ihre eigenen Probleme oder Vorteile hat ( Jagdtrieb, Hütetrieb, Neigung zur Ängstlichkeit, Selbständigkeit, "Ein-Mann-Hunde"... jetzt darf jeder raten welche Rassen gemeint sind ).
Und dass es in JEDER Rasse nette und weniger nette, aktivere und faulere, welche mit guter Sozialisation und Erfahrungen und welche mit schlechter Sozialisation und schlechten Erfahrungen gibt.
Und dass es bei fast allen Rassen Tiere gibt, die andere Hündinnen bzw. andere Rüden nicht mögen oder die generell mit Hunden unverträglich sind (vielleich Beaglen weniger, vielleicht bei DSH mehr...aber immer individuell.
Ich halte es nicht für gefährlicher wenn jemand einen Pit an der Leine hat, als wenn er einen Rotti oder American Bulldog, einen RR oder einen DSH oder einen Malli ..... dran hat.
Deswegen macht für mich eine Liste die in der Regel nur die 3-4 Rassen (Pit, Amstaff, Bullterrier oder Staffbull) diskriminiert keinen Sinn."
ich stimme zu dass die viele rassen ihre eigenen eigenschaften haben (wie oben genannt: jagdtrieb, hütetrieb, schutztrieb) und dass es immer individueen gibt die etwas aus dem rahmen springen.
aber ich würde nicht sagen dass solche rasseeigenschaftern probleme sind. zum problem wird es nur, wenn ich den falschen halter habe: die omi will nen schosshund und kauft nen jacky. herr schmidt will einen problemlosen hund und kauft sich vielleicht eine rasse mit erhöhtem schutztrieb, herr müller würde gerne einen hund so nebenbei haben und gerne mal in den hundepark gehen und kauft den pit.
auch wen es individuen gibt, denke ich trotzdem dass wenn man eine hundegruppe einer rasse nimmt, sagen wir mal 100 beagles, und eine andere hundegruppe, sagen wir 100 pudel, dann denke ich schon dass man da einen unterschied sieht. sicher gibt es beagle die vielleicht nicht jagen, aber ich denke die meisten werden schon.
ich denke kein hund ist gefährlich an der leine wenn ich eine verantwortungsbewusste person am anderen ende dranhab.
weil die verantwortungsbewusste person entweder wenn nötig einen maulkorb dranmacht, ihren hund gut einschätzt, etc.
wenn ich jetzt einen anfänger nehme, dann hätte ich doch lieber dass der irgendeinen durchschnittlichen retriever an der leine hat, als einen pit oder dobi. da wäre mir gar nicht wohl dabei so jemand zu begegnen.
und ja, da stimme ich dir auch zu, dass die auswah der liste etwas seltsam ist (wie gesagt, schäferhund zb).
noch was anderes:
ich frage mich, wieviele listenhunde wirklich aus dem tierheim genommen werden würden, wenn es keine liste gäbe.
wenn ich mir die tierheime im internet anschaue, dann sind da wirklich fast nur große hunde drin. viele nicht auf der liste. und viele, die nicht auf der liste stehen, sind auch schon lange drin im tierheim.
ich denke nicht dass wenn die liste plötzlich abgeschafft werden würde, dass magischerweise plötzlich alle pits aus dem tierheim verschwinden. auch wenn es einfacher wäre sie rauszuholen, wäre trotzdem dem durchschnittsbürger so ein gewaltriger hund, der eine geschichte hinter sich hat die man nicht kennt, trotzdem noch suspekt, da bin ich mir ziemlich sicher.
Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast
Antoine de Saint-Exupéry
Antoine de Saint-Exupéry
von piggeldy:
Daß manche Rassen trotz all der Dinge, die ihnen geschehen sind, weiterhin menschenfreundlich, ja sogar fröhlich sind, finde ich nun nicht unbedingt verwunderlich.
Denn gerade diese Hunde, Terrier halt, wurde eine gewisse "Unverwüstlichkeit" angezüchtet.
Härte gegen sich selbst, relative Schmerzunempfindlichkeit. So sehr unterscheiden sich Bulli, Staff und Co gar nicht vom Jagdterrier, Kerry Blue, Jack Russel und wie sie alle heißen.
"Unkaputtbar" um es mal überspitzt auszudrücken. (Ausnahmen gibt es natürlich).
Im Großen und Ganzen sind es aber mutige Hunde, die Konfrontationen nicht unbedingt aus dem Weg gehen, nicht "lange fackeln" oder zurückweichen, wie z.B. auch Cesar Millan über seine eigenen Hunde aussagte."
dem stimme ich total zu. wobei ich beim pit finde ich nicht diese hibbeligkeit habe wie bei den kleinen terriern (zumindest nicht die die ich kennengelernt habe)
aber mit dem unkaputtbar und dem nicht lange fackeln, das finde ich auch.
weshalb solche powerpakete nur in erfahrene hände sollten.
hat jetzt mit liste nichts zu tun, aber ich finde es nicht gut wenn manche leute sagen: alle hunde sind gleich, und es kommt nur auf den besitzer an. das wird ja oft als argument angegeben.
Daß manche Rassen trotz all der Dinge, die ihnen geschehen sind, weiterhin menschenfreundlich, ja sogar fröhlich sind, finde ich nun nicht unbedingt verwunderlich.
Denn gerade diese Hunde, Terrier halt, wurde eine gewisse "Unverwüstlichkeit" angezüchtet.
Härte gegen sich selbst, relative Schmerzunempfindlichkeit. So sehr unterscheiden sich Bulli, Staff und Co gar nicht vom Jagdterrier, Kerry Blue, Jack Russel und wie sie alle heißen.
"Unkaputtbar" um es mal überspitzt auszudrücken. (Ausnahmen gibt es natürlich).
Im Großen und Ganzen sind es aber mutige Hunde, die Konfrontationen nicht unbedingt aus dem Weg gehen, nicht "lange fackeln" oder zurückweichen, wie z.B. auch Cesar Millan über seine eigenen Hunde aussagte."
dem stimme ich total zu. wobei ich beim pit finde ich nicht diese hibbeligkeit habe wie bei den kleinen terriern (zumindest nicht die die ich kennengelernt habe)
aber mit dem unkaputtbar und dem nicht lange fackeln, das finde ich auch.
weshalb solche powerpakete nur in erfahrene hände sollten.
hat jetzt mit liste nichts zu tun, aber ich finde es nicht gut wenn manche leute sagen: alle hunde sind gleich, und es kommt nur auf den besitzer an. das wird ja oft als argument angegeben.
Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast
Antoine de Saint-Exupéry
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und nochwas würde mich interessieren:
wie hoch ist eigentlich die steuer für einen listenhund?
was kostet der wesenstest und stimmt es dass die steuer nach bestandenem test niedriger wird?
wie hoch ist eigentlich die steuer für einen listenhund?
was kostet der wesenstest und stimmt es dass die steuer nach bestandenem test niedriger wird?
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Antoine de Saint-Exupéry
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und nochwas:
(muss gerad geballt schreiben, muss gleich weg)

als argument kam ja auch, dass listenhunde automatisch ein schlechteres image wegkriegen weil sie auf der liste stehen.
da würde ich aber auch bedenken, dass ottonormalbürger wahrscheinlich gar nicht weiss wer da genau auf der liste steht, würde ich mal annehmen.
das image, denk ich, an sich, haben solche hunde nur durch die schlechten halter, nichtr durch die liste. durch hundekämpfe, medien, ghetto besitzer.
hätten in den letzten 20 jahren evangelische pfarrer und deutschlehrer den größten teil der besitzer solcher hunde ausgemacht, die verantwortungsbewusst mit ihnen umgeganen wären, wäre das image bestimmt ein anderes.
(muss gerad geballt schreiben, muss gleich weg)
als argument kam ja auch, dass listenhunde automatisch ein schlechteres image wegkriegen weil sie auf der liste stehen.
da würde ich aber auch bedenken, dass ottonormalbürger wahrscheinlich gar nicht weiss wer da genau auf der liste steht, würde ich mal annehmen.
das image, denk ich, an sich, haben solche hunde nur durch die schlechten halter, nichtr durch die liste. durch hundekämpfe, medien, ghetto besitzer.
hätten in den letzten 20 jahren evangelische pfarrer und deutschlehrer den größten teil der besitzer solcher hunde ausgemacht, die verantwortungsbewusst mit ihnen umgeganen wären, wäre das image bestimmt ein anderes.
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Antoine de Saint-Exupéry
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@meerestaucher:
Es stimmt, das sie ein schlechtes Image haben und seit ihrer ganzen Geschichte hauptsächlich "Arme-Leute-Hunde" waren -im Gegensatz z.B. zu Dalmatiner, Afghane, Großpudel...die eher dem "Adel" zugeordnet werden.
Aber muss man solche Vorurteile auch noch gesetzlich untermauern?
Ich behaupte nicht, dass die Vorurteile und das Image durch die Liste verursacht wurde -eher umgekehrt - sondern dass die Rasseliste diese Vorurteile zusätzlich noch verstärkt und sozusagen legitimiert.
Ich hebe diesen Unterschied deutlich gemerkt, wenn ich mit meinem Hund vor der Einführungt der Liste (schon nach Volkans Tod) oder nach Einführung der Liste unterwegs war.
Danach wurden wir wesenrtlich häufiger angepöbelt als vorher -obwohl die Leute durchg entsprechende BILD-Berichte auch schon wussten was ein "Kampfhund" ist.
Die Menschen, die Listenhunde aus den Tierheimen holen (bzw. sie dort auch ausgehändigt bekommen) sind in der Regel gerade besonders verantwortungsvolle, sachkundige Leute.
Warum werden sie - und ihre Hunde- für die Sachen bestraft, die ein paar Vermehrer und ihre Assihundekäufer zu verantworten haben?
Es stimmt, das sie ein schlechtes Image haben und seit ihrer ganzen Geschichte hauptsächlich "Arme-Leute-Hunde" waren -im Gegensatz z.B. zu Dalmatiner, Afghane, Großpudel...die eher dem "Adel" zugeordnet werden.
Aber muss man solche Vorurteile auch noch gesetzlich untermauern?
Ich behaupte nicht, dass die Vorurteile und das Image durch die Liste verursacht wurde -eher umgekehrt - sondern dass die Rasseliste diese Vorurteile zusätzlich noch verstärkt und sozusagen legitimiert.
Ich hebe diesen Unterschied deutlich gemerkt, wenn ich mit meinem Hund vor der Einführungt der Liste (schon nach Volkans Tod) oder nach Einführung der Liste unterwegs war.
Danach wurden wir wesenrtlich häufiger angepöbelt als vorher -obwohl die Leute durchg entsprechende BILD-Berichte auch schon wussten was ein "Kampfhund" ist.
Die Menschen, die Listenhunde aus den Tierheimen holen (bzw. sie dort auch ausgehändigt bekommen) sind in der Regel gerade besonders verantwortungsvolle, sachkundige Leute.
Warum werden sie - und ihre Hunde- für die Sachen bestraft, die ein paar Vermehrer und ihre Assihundekäufer zu verantworten haben?
The greatness of a nation and its moral progress can be judged by the way its animals are treated (Mahatma Gandhi)
Für ein Hundeleben ist der Mensch verantwortlich.
bullterrier-in-not.de
Für ein Hundeleben ist der Mensch verantwortlich.
bullterrier-in-not.de
Ich hatte gestern in der Stadt ein unschönes Erlebnis. Ich gehe zu meinem Fahrrad und etwas neben mir steht ein Typ mit einem großen, weißen, kräftigen Hund. Er sagte, es sei eine Doggenmix, ich sagte, das ich zu 90% den Dogo-Agentino sehe und der Staff oder ähnliches auch beteildigt ist. Ich war sehr sachlich und nicht angreifend. Der Typ war sehr verunsichert. Ich bückte mich um mein Fahrrad aufzuschließen, der Hund nutze die Länge der Leine, schoß auf mich zu und sprang mir ins Gesicht und das sehr aggressiv, ich sah nur das offene Maul vor mir, wäre die Leine etwas länger gewesen und ich wäre nicht schnell zurückgewichen, hätte es übel ausgesehen. Er rannte weg. Ich suchte Ihn, fand Ihn aber nicht.
Wenn ich Ihn gefunden hätte, was hätte ich tun sollen? Ihn festhalten und mich von dem Hund beißen lassen. Das sind die schwarzen Schafe und es kommen wieder die anderen Hunde in Verruf. Und hätte der Hund mich gebissen, bin ich mir sicher, das er noch schneller weggrannt wäre.
Wenn ich Ihn gefunden hätte, was hätte ich tun sollen? Ihn festhalten und mich von dem Hund beißen lassen. Das sind die schwarzen Schafe und es kommen wieder die anderen Hunde in Verruf. Und hätte der Hund mich gebissen, bin ich mir sicher, das er noch schneller weggrannt wäre.
@meerestaucher: dann schreibe ich jetzt auch mal nen ganzen Block weg
und hab auch was rüberkopiert:
"kenn mich da jetzt nicht so aus, ist der amstaff nicht die showversion vom pit?
auch wenn der amstaff die aggression gegenüber hunden nicht hat, beim pit würd ich nicht davon ausgehen dass die weg ist."
Klares "JEIN"
Alsooooo: (in Kurzform)
Ganz am Anfang war der " Bull und Terrier" mit verschiedenen regionalen Namen und Ausprägungen in England.
Ein typischer "Arme-Leute-Hund" der mit der Familie in einem Raum gelebt, nicht besonderes beachtet wurde und vorallem für alles genommen wurde auf das man wetten konnte (Engländer
) v.a. Tierkämpfe Bären, Bullen, Hunde...
aber auch für die täglichen Aufgaben die ein Hund so hatte...Wachen, Karrenziehen..
In England hat sich dann mehr und mehr der Staffordshire Bullterrier und Bullterrier draus entwickelt.
Als die v.a. armen Leute aus GB nach Amerika ausgewandert sind haben sie natürlich auch teilweise die Hunde mitgenommen.
Und weil in Amerika alles immer größer wird sind die Hunde auch größer geworden - der Vorläufer von AmStaff und Pitbull.
Der hieß lange Zeit auch noch einfach Staffordshire Terrier, obwohl er dem englischen Staffordshire Terrier nicht mehr ähnlich sah.
Er hatte auch ganz unterschiedliche Aufgaben:
Im Landesinneren war er als supervielseitiger Farmhund damit beschäftigt auf die Kinder aufzupassen, Vieh zu treiben, das Haus zu bewachen, wilde Tiere zu vertreiben....was so anfällt.
In den Küstenstädten wurde im Prinzip der gleiche Hund weiter so gehalten wie sein Vorläufer in England: in Armenvierteln mit Hundekämpfen...
Irgendwann gab es dann Leute, die diesen neuen Amerikanischen Staffordshire Terrier gezielt züchten wollten und Rassestandards dafür festlegten.
Dabei gab es irgendwann eine Teilung: die einen lehnten Hundekämpfe ab und wollten v.a. einen Familien-und Arbeitshund züchten, die anderen wollten auf die Hundekämpfe (auch zur Zuchtauswahll = gesund, hart..) nicht verzichten.
So entstanden die zwei Rassen "American Staffordshire Terrier" und "American Pitbull Terrier".
Diese waren sich von Anfang an natürlich sowohl vom aussehen als auch vom Charakter sehr ähnlich und es gab auch einige Zuchthunde, die bei beiden Rassen eingetragen waren.
Danach entwickelten sie sich mehr und mehr auseinander.
Beim AmStaff wird schon seit mehreren Jahrzehnten daraufhin gearbeitet, die Aggression gegen andere Hunde heraus zu züchten (auch mit guten Erfolgen!)
Erst vieeeel später sprachen sich die American Pitbull Züchter auch offiziell gegen Hundekämpfe aus.
Der "AmStaff" wurde bald weltweit (?) als eigene Rasse anerkannt, der Pitbull nur von einem einzigen Verband in den USA.
Heute wird offiziell wenn von Pitbulls die Rede ist eigentlich von " Hunden vom Pitbull-Typ" gesprochen.
Da der Pitbull in Deutschland nie als eigene Rasse anerkannt wurde, gibt/gab es hier eigentlich auch kaum Züchter von Pitbulls, sondern mehr Züchter des American Staffordshire Terriers.
Deswegen steht in den TH-Beschreibungen auch normalerweise "Staff-Mix" und nicht "Pitbull".
Als die dann wieder bei den Assis und Zuhältertypen in Mode kamen, wurde selbstverständlich dort weniger Wert auf die "guten" Eigenschaften gelegt und auch vermehrt "irgendwas" eingekreuzt.
Die Grundlage der europäischen Hunde ist aber mehr der AmStaff als der AmPitbull - weswegen ich die beiden "Welten" Europa und USA auch was diese Hunde angeht nicht für direkt vergleichbar halte.
Außerdem ist es sehr schade, dass die AmStaff-Zucht, die sich schon weit auf einem guten Weg befunden hat durch die gesetzlichen Verbote kaputtemacht wird und die Vermehrung von Pit und Staff inzwischen fast vollständig dem "Milieu" überlassen bleibt.
und hab auch was rüberkopiert:
"kenn mich da jetzt nicht so aus, ist der amstaff nicht die showversion vom pit?
auch wenn der amstaff die aggression gegenüber hunden nicht hat, beim pit würd ich nicht davon ausgehen dass die weg ist."
Klares "JEIN"
Alsooooo: (in Kurzform)
Ganz am Anfang war der " Bull und Terrier" mit verschiedenen regionalen Namen und Ausprägungen in England.
Ein typischer "Arme-Leute-Hund" der mit der Familie in einem Raum gelebt, nicht besonderes beachtet wurde und vorallem für alles genommen wurde auf das man wetten konnte (Engländer
aber auch für die täglichen Aufgaben die ein Hund so hatte...Wachen, Karrenziehen..
In England hat sich dann mehr und mehr der Staffordshire Bullterrier und Bullterrier draus entwickelt.
Als die v.a. armen Leute aus GB nach Amerika ausgewandert sind haben sie natürlich auch teilweise die Hunde mitgenommen.
Und weil in Amerika alles immer größer wird sind die Hunde auch größer geworden - der Vorläufer von AmStaff und Pitbull.
Der hieß lange Zeit auch noch einfach Staffordshire Terrier, obwohl er dem englischen Staffordshire Terrier nicht mehr ähnlich sah.
Er hatte auch ganz unterschiedliche Aufgaben:
Im Landesinneren war er als supervielseitiger Farmhund damit beschäftigt auf die Kinder aufzupassen, Vieh zu treiben, das Haus zu bewachen, wilde Tiere zu vertreiben....was so anfällt.
In den Küstenstädten wurde im Prinzip der gleiche Hund weiter so gehalten wie sein Vorläufer in England: in Armenvierteln mit Hundekämpfen...
Irgendwann gab es dann Leute, die diesen neuen Amerikanischen Staffordshire Terrier gezielt züchten wollten und Rassestandards dafür festlegten.
Dabei gab es irgendwann eine Teilung: die einen lehnten Hundekämpfe ab und wollten v.a. einen Familien-und Arbeitshund züchten, die anderen wollten auf die Hundekämpfe (auch zur Zuchtauswahll = gesund, hart..) nicht verzichten.
So entstanden die zwei Rassen "American Staffordshire Terrier" und "American Pitbull Terrier".
Diese waren sich von Anfang an natürlich sowohl vom aussehen als auch vom Charakter sehr ähnlich und es gab auch einige Zuchthunde, die bei beiden Rassen eingetragen waren.
Danach entwickelten sie sich mehr und mehr auseinander.
Beim AmStaff wird schon seit mehreren Jahrzehnten daraufhin gearbeitet, die Aggression gegen andere Hunde heraus zu züchten (auch mit guten Erfolgen!)
Erst vieeeel später sprachen sich die American Pitbull Züchter auch offiziell gegen Hundekämpfe aus.
Der "AmStaff" wurde bald weltweit (?) als eigene Rasse anerkannt, der Pitbull nur von einem einzigen Verband in den USA.
Heute wird offiziell wenn von Pitbulls die Rede ist eigentlich von " Hunden vom Pitbull-Typ" gesprochen.
Da der Pitbull in Deutschland nie als eigene Rasse anerkannt wurde, gibt/gab es hier eigentlich auch kaum Züchter von Pitbulls, sondern mehr Züchter des American Staffordshire Terriers.
Deswegen steht in den TH-Beschreibungen auch normalerweise "Staff-Mix" und nicht "Pitbull".
Als die dann wieder bei den Assis und Zuhältertypen in Mode kamen, wurde selbstverständlich dort weniger Wert auf die "guten" Eigenschaften gelegt und auch vermehrt "irgendwas" eingekreuzt.
Die Grundlage der europäischen Hunde ist aber mehr der AmStaff als der AmPitbull - weswegen ich die beiden "Welten" Europa und USA auch was diese Hunde angeht nicht für direkt vergleichbar halte.
Außerdem ist es sehr schade, dass die AmStaff-Zucht, die sich schon weit auf einem guten Weg befunden hat durch die gesetzlichen Verbote kaputtemacht wird und die Vermehrung von Pit und Staff inzwischen fast vollständig dem "Milieu" überlassen bleibt.
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Für ein Hundeleben ist der Mensch verantwortlich.
bullterrier-in-not.de
Für ein Hundeleben ist der Mensch verantwortlich.
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Original von caro137:
Die Menschen, die Listenhunde aus den Tierheimen holen (bzw. sie dort auch ausgehändigt bekommen) sind in der Regel gerade besonders verantwortungsvolle, sachkundige Leute.
Warum werden sie - und ihre Hunde- für die Sachen bestraft, die ein paar Vermehrer und ihre Assihundekäufer zu verantworten haben?
Warum werden sie - und ihre Hunde- für die Sachen bestraft, die ein paar Vermehrer und ihre Assihundekäufer zu verantworten haben?
Natürlich ist es blöd dass die verantwortungsbewussten bestraft werden. aber irgendwie ist das auch immer so.
ich meine im endeffekt geht es bei der listendiskussion auch vor allem um eines: geld. höhere hundesteuer tut weh. (mir stinkts ja jetzt schon meine normale steuer zu bezahlen)
ein möglicher weg wäre z.b. dass jeder vermittelte hund aus dem tierheim mit dem neuen besitzer vor vermittlung einen wesenstest durchläuft (so dass auch gleich der besitzer gecheckt wird). das neue umfeld gescreent wird. und dass mit bestandenem test dann entweder die gleiche steuer anfällt wie für einen nichtlistenhund, oder wenigstens eine die nicht so astronomisch hoch ist. danach sollte es noch ein paar hausbesuche geben.
weiss jetzt nicht genau ob das schon so passiert, dass adoptierte listenhunde automatisch den wesenstest mitkriegen?
dies müsste dann kombiniert werden mit kontrollierten zuchten, (es will ja nicht jeder einen hund aus dem tierheim). und jeder besitzer müsste genau registriert werden, und ebenfalls einen wesenstest machen.
alles hat halt mit sehr viel kontrolle zu tun, und ich denke da wirds haken, weshalb der staat einfach den einfachsten riegel vorschiebt: geld.
frag mich auch wie das bei einigen abläuft die nen listenhund kaufen und ihn kurze zeit später im tierheim abliefern:
informieren die sich nicht über die bedingungen eines listenhundes und werden dann von der listenhundsteuer und wesentest eiskalt erwischt? (obwohl die info doch überall zu haben ist?)
oder informieren die sich nicht und werden von der arbeit erwischt die jeder hund macht?
wäre auch mal zu bedenken.
Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast
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Zuletzt geändert am 28.12.2011 12:47 Uhr
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- Begleithund
Beiträge: 1255http://www.dogspot.de/forum/thema/ueber-auslandshunde-vermehrer-und-qualzuchten/
Ein Beispiel warum ich gegen die Rasselisten bin, da sie viel Leid auch über an sich nette Hunde und Familien bringen und nicht immer nur (oder sogar gerade nicht) die "Bösen" treffen:
http://www.bullterrier-in-not.de/index.php/wir-suchen-ein-zuhause?view=annonce&id=349
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