Probleme beim Kotabsetzen

Krissi0404
  • Forenwelpe
Beiträge: 1
Hallo!

Da ich neu bin will ich kurz die Geschichte von meiner kleinen Medusa erzählen, Piggy is eine über 17-jährige Yorki Dame und wie es halt so ist mit dem Alter gibt es gute Zeiten und schlechtere Zeiten...

Seit ca. 4 Jahren hat sie eine Nierenerkrankung, die wir aber gut im Griff haben (für den Tierarzt unglaublich) vor 2 Jahren hat sie einen Gebährmuttertumor gehabt den sie auch gut überstanden hat, heuer hatte sie im April ein Zahnwurzelabszess, die Folge war es wurden ihr unter Narkose einige Zähne gezogen. Seit dem lauft mit dem üblichen "Altersprobleme" alles gut.

Und jetzt zu meiner Frage, vor ca. einem halben Jahr bemerkte ich, dass ihr Hinterbein beim Stehen unkontrolliert nach Vorne rutscht, damals meinte der Tierarzt dass es halt eines der Altersbeschwerden sein wird, aber nichts Bedenkliches, nur jetzt kommt es mir so vor dass beide Hinterbeine fast steif sind, ganz schlimm ist es nach dem aufstehen...und was jetzt dazu gekommen ist und mir richtige Sorgen bereitet ist dass sie sich beim Kot absetzen richtig schwer tut, sie versucht es, aber sie schafft es nicht...

Ist das wirklich nur Altersschwäche? Ich werde heute zwar zum Tierarzt gehen, wäre aber vl. doch hilfreich zu hören dass es auch andere Senioren gibt die mir diesen Probleme zum kämpfen haben...

LG Krissi
Lincan
  • Begleithund
Beiträge: 1294
Hallo Krissie,

erst einmal: Respekt! Solch ein Alter für einen Hund und dann auch noch Narkosen im fortgeschrittenen Alter - wow! Da hast du sie aber gut gepflegt und sie hat gute Gene! Glückwunsch!

Zum Problem:

es scheint mir eine Schwäche aufgrund von Blockaden zu sein, sprich Abnutzung der Wirbelsäule, es drückt was auf Nerven > Lähmungserscheinungen. So ähnlich kann es auch bei einem Menschen mt Bandscheibenvorfall sein oder bei "Dackellähme".

Mögliche (evtl. zusätzliche) Ursache: sie hat sich beim Toben verletzt/verdreht bzw. einfach beim Bewegen (Drehen, Ruck)durch das Alter gleich eine Blockade bekommen, die zunächst nihct so deutlich war, evtl. vor 2 oder 3 Wochen?

Ich kenne das von meiner damals 10jährigen großen Hündin, die "plötzlich" nicht mehr aufstand, die Hinterläufe "gelähmt" waren. Da reichten dann entzündungshemmende, Blockade lösende Spritzen, aber heute kann man ja auch viel mit Physiotherapie machen. Allerdings wäre es mir egal, ob mein Hund etwas Cortison bekommt in diesem Alter - da gibt es dann keine negativen Spätfolgen mehr (es sein denn, sie kann Cortison per se nicht vertragen). Jedenfalls wurde meine Hündin wieder putzmunter und lebte noch einige Jahre mit intakten Hinterläufen; ich habe dann nur vorsichtshalber vermehrt auf ihren Rücken aufgepasst.
Nicht meine Hunde brauchen einen Maulkorb sondern ich!
trixi11
  • Begleithund
Beiträge: 1222
Ich würde der Sache einfach, gemeinsam mit dem TA, auf den Grund gehen.
Ursachen kann es viele Haben: von entzündeten Gelenken bis hin zur Spondylose.

Ich finde es schon mehr als schade, dass du erst in einem Forum deine Fragen stellst und nach einer Beurteilung fragst und dich nicht gleich mit deinem TA in Verbindung setzt.

Hilfestellung in einem Forum ersetzt keinen Tierarzt!
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