Nichthundehalter braucht Hilfe

strange_stranger
  • Forenwelpe
Beiträge: 2
Hi all,

ich bräuchte mal ein paar grundlegende Tipps zum Umgang mit Hunden.
Ich habe vor Kurzem jemanden mit Hund kennen gelernt, habe aber 0 Erfahrung im Umgang mit Hunden, möchte aber nicht wie ein totaler Noob dastehen wenn ich demnächst zu Besuch bin.
Ich bin mein leben lang von Katzen umgeben gewesen, wenn ich von meinem Katzenverständnis etwas mitnehmen kann wär es auch praktisch.

Danke schonmal für eure Hilfe!
Feuerwolf
  • Begleithund
Beiträge: 1073
Welche Fragen hast Du denn genau? Welchen Hund hat denn der demnächst zu besuchende Mensch?

Zu erst solltest Du einen Dir unbekannten Hund nicht einfach über den Kopf streicheln, ihm dabei womöglich noch direkt in die Augen schauen und Dich über ihn beugen.

Das mögen die allermeisten Hund enicht.
Catalou
  • Begleithund
Beiträge: 1903
Ich war und bin immer der Ansicht, dass man den Hund "kommen" lassen und sich nicht aufdrängen soll.
Wenn dich der Hund OK findet, zeigt er es dir und du kannst dich vorsichtig annähern. Leckerli sind nach Rückfrage beim HH hilfreich
Manche Hunde springen sofort wie ein Gummiball an dir hoch und freuen sich irre, andere wiederum sind zurückhaltend und vorsichtig, man kann daher keinen allgemein gültigen Rat geben.
Frage den HH, der/die versteht den Hund und sein Verhalten am besten
Hundeli
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 2053
+ 1
Guten Morgen

eigentlich würd ich raten, beweg Dich langsam aber ganz normal. Hundis 'riechen' nämlich sofort, wenn man sich verstellt oder unsicher ist. Dann lass ihn mal 'links' aussen, bis er von sich aus zu Dir kommt und Dich quasi anschupst mit der Schnauze.
Dann kannst ihn leicht an der Backe streicheln, dabei nicht in seine Augen gucken. Wenn Du auf ihn zugehen 'musst', geh seitlich an ihm vorbei, nicht frontal.
Viele sagen auch, man soll nicht lächeln, was ich etwas speziell finde.........denn die HalterInne lachen ja auch ab und zu, hoffentlich!

Generell find ich, mach Dir keine Sorgen. Die meisten Heimtierhundis sind ja an andere Menschen gewöhnt und verhalten sich anständig, neugierig mit dem Wissen, 'jetzt werde ich geknuddelt'..........
Ach lass es einfach werden und freu Dich auf den Besuch.

Grüesslis
Hundeli
Shibaherz
Beiträge: 20872
Ein paar nette kleine Tipps hast Du ja bekommen

Im übrigen aber: Was ist denn so peinlich oder so gefährlich daran, Deiner neuen Bekanntschaft zu offenbaren, dass Du keine Erfahrung mit Hunden hast?

Ehrlich währt am längsten!
Der Aufbau einer Beziehung ist doch kein Online-Spiel, wo sich „Noobs“ vor „Pros“ verstecken müssen

...
Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
CairnLover
  • Begleithund
Beiträge: 721
+ 1
Du bist Anfänger in Sachen Hund. Wieso willst Du da wie ein Hundeerfahrener rüberkommen? Versteh ich nicht. Macht für mich keinen Sinn. Es ist doch keine Peinlichkeit bislang nichts mit Hunden zu tun gehabt zu haben.
Peinlich ist höchstens, wenn man erst auftritt, als hätte man jede Menge Erfahrung mit Hunden, und sich dann durch falsches Verhalten als das Gegenteil outet.

Insgesamt kommt es immer auf den Hund an, wie man reagieren kann.
Ich empfehle prinzipiell Zurückhaltung und keinem Hund, der dich gerade anbellt, wenn Du in seinen Wirkungskreis kommst, deine Hand hinzuhalten, weil Du denkst, er müsste in dem Moment unbedingt an dir schnuppern.
Denn dann kann auch der ansonsten freundlichste Hund knapsen, weil er in dem Moment gerade sein Revier verteidigt und deine Hand als aktiven Angriff verstehen könnte.

Keine Ahnung, warum Menschen das machen. Habe das nämlich schon öfter erlebt.
Menschen müssten sich doch denken können, ich komme in ein Hunderevier und der Hund verbellt mich als Fremden. Ich halte mich erstmal zurück. Aber nöö. Da hält man erstmal die Hand hin.

Der Hund kommt schon irgendwann an, um den Besuch kennenzulernen, wenn er sich beruhigt hat.
Feuerwolf
  • Begleithund
Beiträge: 1073
@CL: Dein Rat kann gefährlich werden:

"Der Hund kommt schon irgendwann an, um den Besuch kennenzulernen, wenn er sich beruhigt hat."

Sollte man allein das Revier eines sich abwehrend verhaltenden Hundes betreten, ist dies u.U. keine gute Strategie. Besser wäre es da sich langsam zurückzuziehen....auch, wenn der HH nicht "regulierend" eingreift .....wäre es wirklich angebrachter.....

"Peinlich ist höchstens, wenn man erst auftritt, als hätte man jede Menge Erfahrung mit Hunden, und sich dann durch falsches Verhalten als das Gegenteil outet." ...... ähm....ja.......
strange_stranger
  • Forenwelpe
Beiträge: 2
Danke schon mal für die vielen hilfreichen Tipps.

Aber ich glaube ich habe mich falsch ausgedrückt oder ihr mich nicht ganz richtig verstanden. Ich will nicht wie ein absoluter Hundekenner dastehen, ich möchte nur nicht in irgendwelche Fettnäpfchen treten oder schlimme Fehler behegen. Und ich habe ihr natürlich auch schon mitgeteilt dass ich keine Erfahrung mit Hunden habe.

Also zusammenfassend sollte ich mich normal verhalten, den Hund auf mich zukommen lassen und ihm nicht in die Augen schauen wenn ich ihn streichle. Und sollte er sich im "Verteidigungsmodus" befinden, eher zurückziehen.
CairnLover
  • Begleithund
Beiträge: 721
+ 1
Ich habe hier nirgendwo gelesen, dass es darum geht, alleine fremde Grundstücke mit Wachhunden zu betreten. Da geht wohl deine Fantasie mit dir durch, Frau Feuerwolf.

Es geht doch im Gegenteil um die Begrüßungsphase, wenn der Hundebesitzer den Besuch empfängt. Habe das vielleicht nicht deutlich genug geschrieben. Da es hier lediglich um den anstehenden Besuch bei einem Hundebesitzer geht, dachte ich, das wäre klar.

Da sich Hunde ganz unterschiedlich verhalten können, habe ich Zurückhaltung empfohlen.

Ich selbst habe es jedenfalls mehrfach erlebt, dass jemand ins Haus gekommen ist, den unsere verstorbene Hündin nicht kannte und den sie erstmal anbellte. Der Besuch hat den Hund nicht erstmal ignoriert, sondern daraufhin sofort seine Hand zum Schnuppern hingehalten und noch bevor ich "Nicht" sagen konnte, hatte Cora ihn leicht in die Hand geknapst.

Ich kapiere nicht, wie jemand auf die Idee kommen kann, einem bellenden Hund seine Hand zum Schnuppern hinzuhalten. Da ich es selbst mehrfach erlebt habe, scheint es offensichtlich öfter vorzukommen.
Wobei das Hand hinhalten und schnuppern lassen gegenüber Katzen ein durchaus übliches Verhalten zum Kennenlernen ist.

Der Gedanke, ich halte dem bellenden Hund meine Hand hin, denn wenn der Hund an mir schnuppert, dann riecht er, dass ich nichts Böses will, scheint unter Nichthunde- und Katzenbesitzern offensichtlich weiter verbreitet und ist deshalb meiner Ansicht nach gerade an dieser Stelle erwähnenswert.
Feuerwolf
  • Begleithund
Beiträge: 1073
+ 1
Original von CairnLover:

Ich habe hier nirgendwo gelesen, dass es darum geht, alleine fremde Grundstücke mit Wachhunden zu betreten. Da geht wohl deine Fantasie mit dir durch, Frau Feuerwolf.


Es müssen nicht alleine fremde Grundstücke betreten werden mit "Wachhunden"......es reicht schon, wenn es nicht das eigene ist mit einem Haushund drauf.....


Es geht doch im Gegenteil um die Begrüßungsphase, wenn der Hundebesitzer den Besuch empfängt. Habe das vielleicht nicht deutlich genug geschrieben. Da es hier lediglich um den anstehenden Besuch bei einem Hundebesitzer geht, dachte ich, das wäre klar.


Das ist auch klar......daher kann Dein Rat ja genau deshalb gefährlich sein......nicht jeder hat kleine Terrier zu Hause.....
und selbst da kann es ins Auge gehen.

Da sich Hunde ganz unterschiedlich verhalten können, habe ich Zurückhaltung empfohlen.


Genau das meinte ich!

Man sollte JEDEM Hund mit Respekt gegenüber treten und sein Revier erst einmal respektieren !

Ich selbst habe es jedenfalls mehrfach erlebt, dass jemand ins Haus gekommen ist, den unsere verstorbene Hündin nicht kannte und den sie erstmal anbellte. Der Besuch hat den Hund nicht erstmal ignoriert, sondern daraufhin sofort seine Hand zum Schnuppern hingehalten und noch bevor ich "Nicht" sagen konnte, hatte Cora ihn leicht in die Hand geknapst.
>


Tja....das sollte nicht passieren. Wenn ein größerer Hund jemanden "knapst"....kann u.U. die Hand weg sein!

Da sollte man als erfahrener Hundehalter, egal ob man einen großen oder kleinen Hund hat, sich so verhalten, dass es erst gar nicht zu solchen Situationen kommt !!

D.h. m.M.n. Besuch und Hund im Auge behalten, beide instruieren und seinem Hund nicht die Gelegenheit geben den Besuch zu "knapsen"...es sei denn, man möchte es evtl. ..... ... bei Gefahr oder Einbrechern etc. etc. pp.


Ich kapiere nicht, wie jemand auf die Idee kommen kann, einem bellenden Hund seine Hand zum Schnuppern hinzuhalten. Da ich es selbst mehrfach erlebt habe, scheint es offensichtlich öfter vorzukommen.

Ich kapiere hier auch so einiges nicht !

Wobei das Hand hinhalten und schnuppern lassen gegenüber Katzen ein durchaus übliches Verhalten zum Kennenlernen ist.


Ähm....Du würdest einer fauchenden Katze Deine Hand hinhalten zum Schnuppern ????

Der Gedanke, ich halte dem bellenden Hund meine Hand hin, denn wenn der Hund an mir schnuppert, dann riecht er, dass ich nichts Böses will, scheint unter Nichthunde- und Katzenbesitzern offensichtlich weiter verbreitet und ist deshalb meiner Ansicht nach gerade an dieser Stelle erwähnenswert.

Ich halte das Schnuppernlassen in einer "normalen" Begrüßungssituation für respektvoll und für eine typische Begrüßung unter Hunden bzw. auch zwischen Mensch und Hund.
Danach kann gestreichelt werden o.ä.
Zuletzt geändert am 13.01.2018 20:22 Uhr
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