Nachbarin richtet ihren Hund noch zugrunde

Pixy_Fay
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Hallöchen erstmal,
in der letzten Zeit geht mir meine Nachbarin und ihre Hündin nicht mehr aus dem Kopf.
Erstmal die Vorgeschichte: Meine Nachbarin ist Arbeitssuchende und hat einen Hang zum Alkoholischen. Vom Geiste her ist sie eher eitwas einfach gestrickt. Vor etwa 1 Jahr ist ihr alter Hund Mephisto (13 j. - Collie-Schäfermix) verstorben. Er hatte einen Tumor an der Schulter. Dieser ist im Endstadium aufgeplatzt.
Ich komme also Nachmittags nach Hause und sie sitzt mit dem blutenden Hund vor der Wohnung und weint. Bei einem Gespräch kam raus das Phisto seit etwa 12 Stunden blutet wie ein abgestochenes Schwein. Es war weder ein TA da noch war die Wunde auch nur notdürftig versorgt. Nach etwa 30 Minuten hatte ich endlich einen TA an der Strippe der Hausbesuche macht. Leider dauerte das Elend noch ganze 3 Stunden.
Nach einer Weile hat sie sich überlegt wieder einen Hund anzuschaffen. Ist ja verständlich. Ich konnte sie zum Glück davon abhalten einen 9 Monatigen Staffmixrüden aufzunehmen der umständehalber auzugeben war. Nicht das ihr denkt, ich mag Staffs echt nur das Alter (mitten in der Pupertät) und der Abgabegrund waren mir etwas suspekt.
Letztendlich hat sie sich vor etwa 1,5 Monaten eine Schäferhündin besorgt. An sich ist sie echt süß und anscheinend ein schüchterner und sensibler Hund. Dummerweise zieht sie wie Hanne. Netterweise fragt sie mich was man dagegen tun kann. Ich sage nur das Allgemeine wie ignorantes gehen und belohnen wenn sie auf ihrer Höhe ist. Habe sie auch darauf hingewiesen das der Hund ausgelastet werden muss was sie aber anscheinend nicht so ernst nimmt. Sie geht etwa 3x täglich 15 min. an der Leine mit ihr raus. Dann ist es ja klar das das Temprament überschäumt. Zumal die Hündin erst 4 j. ist. Jedenfalls meint sie das der Hund nicht so gerne frisst. Natürlich steht bei ihr der gefüllte Napf den ganzen Tag rum. Da hab ich ihr vorgeschlagen es mal mit Handfütterung zu versuchen. Kappiert sie natürlich nicht. Dann meinte sie letztens sie habe jetzt alles versucht und sie überlegt jetzt auf Stachler auszuweichen. HALLO! Der Hund hat gar keine Chance anderst zu sein oder zu werden wenn sich keiner auch nur eine Sekunde lang Zeit für sie nimmt. Ich hab nur darauf erwidert das es bloß ein Zeichen von Incompetenz währe und wenn ich das sehe haue ich ihr das Halsband um die Ohren.
Wir sind sowieso seit letzten Juni verstritten da kommt es darauf auch nicht mehr an.
Kann man eigendlich jemenden melden wenn ein Stachler (der währe nich für Trainingszwecke sondern dauerhaft) genutz wird?
So das musst ich jetzt mal los werden. Sorry fürs generve und danke fürs anhören.

l.G. Pixy_Fay
DesDes
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+ 1
Inwiefern man sowas melden kann, weiß ich jetzt nicht so genau. Ich denke wenn ein quälen des Tieres (was ein Stachler nun mal ist, erst recht wenn er dauerhaft eingesetzt werden soll) vorliegt...dann wende dich doch einfach mal an das Ordnungsamt oder einen Tierschutzverein. Schildere denen die ganze Situation, die werden dir sagen können, was man tun soll.

Ich finde, das die Wahl mit dem DSH auch ziemlich daneben ist!
Was denken sich manche Leute eigentlich? Ein DSH ist auch nicht gerade ein einfacher Hund bei nicht gerechter Haltung!
Glück für den Staff...aber warum gingen bei dir nicht die Alarmglocken beim DSH an?
Weil er nicht auf der Liste steht?
Jetzt nicht falsch verstehen, ich bin ein riesen Fan dieser Rasse und habe selbst einen. Aber wenn ich das lese, wie dieser Hund gehalten wird, werde ich wütend!

Außerdem kann man von einem Menschen, der sich scheinbar noch nicht einmal um sich selbst kümmern kann, nicht erwarten das er sich vernünftig um ein Tier kümmern kann!

Ich hätte ihr von der Hundehaltung ganz abgeraten!

Jetzt hat sie ne 4 (!) jährige Schäferhündin....behalte das ganze weiterhin im Auge (BITTE) und greife ein, sobald du etwas siehst was einfach nicht sein darf.
Zuletzt geändert am 08.02.2012 09:18 Uhr
Pixy_Fay
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+ 1
Glück für den Staff...aber warum gingen bei dir nicht die Alarmglocken beim DSH an?
Weil er nicht auf der Liste steht?

Weil sie mich nicht gefragt hat. Eines Tages war die Hündin einfach da. Ausserdem: Als es um den Staff ging haben wir noch miteinander geredet. Dann war eine ganze Weile Funkstille. Erst als sie die Probleme mit der Candy bekommen hat sprechen wir wieder distanziert miteinander.
Gast
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+ 1
Du sagst, daß Deine Nachbarin geistich etwas einfach gestrikt ist.
Vielleicht hat Sie es wirklich nicht verstanden, als Du Ihr Tipps geben wolltest.

Biete Ihr doch mal Deine Hilfe an, vielleicht könnt Ihr doch etwas gemeinsam mit dem
neuen Hund erlernen. Das würde doch auch die Nachbarschaft wieder beleben.

Stachler sind erlaubt, denn man kann sie überall frei kaufen, leider.

Und falls Sie ein Alkoholproblem hat, so ist das Ihre Sache, solange es dem Hund gut geht.
Ich habe große Achtung von der Menschenkenntnis meines Hundes. Er ist schneller und gründlicher als ich.
(Otto von Bismarck)

malina
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Ich würde auch sagen, das Du mit Ihr und dem Hund trainieren solltest. Ich finde es gut das Du nicht einfach weg schaust.

Es gibt Menschen, die können nicht soweit denken und handeln wie andere, dafür gibt es verschiedene Gründe.
Sie bleiben in vielen Dingen sehr unwissend. Es wird dann einfach zum Stachelhalsand gegriffen, ohne sich bewußt zu sein, was Sie dem Hund antuen. Und es muß Ihr auch mal von anderen klar gemacht werden, das 3x 15 Minuten laufen an der Leine, für einen Schäferhund auch alles andere als artgerecht ist. Sie scheint generell Jemanden zu brauchen, schon im Sinne des Hundes, der Sie über Hundehaltung und Erziehung aufklärt und Sie begleitet. Es ist immer ungünstig, wenn Menschen sich nichts sagen lassen oder zu faul sind etwas zu tun. Man hat doch einen Hund um mit Ihm zu laufen, Ihn auszulasten und ein Hund will doch nicht ein Leben lang an der Leine laufen und ansonsten in der Wohnung dahin vegetieren. Ein Hamster wäre besser gewesen, aber nun ist es passiert.

Ich würde Termine mit Ihr machen und trainieren und Spaziergänge mit dem Hund machen, vielleicht wird das Verhältnis zwischen Dir und Deiner Nachbarin auch wieder besser.

Ich hoffe vor allem, das der Hund glücklich wird.

Lg. Andrea
Pixy_Fay
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Beiträge: 73
Am Wochenende waren wir zusammen zwecks Training mit beiden Hunden unterwegs.
Die Schäferhündin ist extrem nervös und ist beim Spaziergang nicht ansprechbar.
Innerhalb der Wohnung reagiert sie auf die leisesten Kommandos aber ausserhalb ist ihr alles wichtiger als der Mensch dahinten an der Leine.
Habt ihr da Ideen wie man das korrigieren kann?
Habe ignorantes Gehen ausprobiert aber sie geht stur ihren Weg. Das Frauchen war nach 20min. Fussmarsch schon am Jappsen.
Ich hab mir überlegt die Candy beim Nachmittagsspaziergang mit meinem Hund mitzunehmen aber solange sie so extrem zieht ist es mir zu gefählich.
Hundeschule kann sich Frauchen auch nicht leisten.

l.G. Pixy_Fay
silvie86
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+ 2
wenn der Hund nur so selten raus kommt, dann ist es klar, dass er total durchknallt und sich von allem ablenken lässt, es wäre also wichtig an der Beziehung draußen zu arbeiten, das heißt dann aber auch, dass der Hund oft und lange raus sollte. ICH würde hierzu mit Futterbeutel und Handfütterung arbeiten um die Aufmerksamkeit des Hundes auf mich zu lenken und dem Hund lernen, dass es für ihn einen Sinn hat mit mir zu arbeiten und sich auf mich zu konzentrieren. Das heißt aber auch, dass die Halterin mit dem Hund arbeiten muss, nicht du, denn das bringt dann für deren Beziehung gar nichts...
Die Liebe zum Hund ist des Menschens Sehnsucht nach dem Paradies.
Gast
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+ 6
Wieder mal ein Hund der versaut wird bis zum Dachschaden.
Warum sollten sich Nachbarn um ihren Hund kümmern, wenn die zu faul oder zu blöd ist sich selbst darum zu kümmern?
Schon alleine deswegen sollte ein Befähigungsnachweis zur Hundehaltung für alle Pflicht sein!
Dann dürfen wenigstens solche Idioten keinen Hund mehr halten dürfen und es gäbe viel mehr glückliche Hunde.
http://www.vierbeinigefreunde.com/forum
malina
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+ 1
Ich weiß nicht, ob Sie sich von Dir eher gemaßregelt sieht, als das Sie wirklich froh ist, das Du Ihr hilfst. Man kann sich keinen Schäferhund anschaffen und keine Lust haben zu laufen und gleich anfangen zu jappsen (ich kannte auch so eine Person), das geht garnicht. Die lassen sich auch nicht sagen und haben auch kein Gefühl dafür, wie schlecht es dem Tier damit geht.
Hier wurde ja schon erklärt, warum der Hund so zieht und nicht ansprechbar ist. Der wird dort seelisch drauf gehen.
Es gibt halt Menschen, die nicht gerade die klügsten sind, aber darunter sollte der Hund nicht leiden.

Ich hoffe, das Sie vielleicht doch noch Spaß an der Beschäftigung mit dem Hund bekommt, es kann ja nicht sein, das Du das alleine machst und Sie weiterhin in der Wohnung sitzt.

Ansonsten kann ich julie3 nur zustimmen!

Der Hund ist grotten unglücklich und wird immer gestörter werden.
Gast
  • Halbstarker
+ 2

Ganz ehrlich...

nach dem Durchlesen stelle ich mir die Frage

1. was hat das Thema (anscheinend Inkompetenz mit Hund) mit Arbeitslosigkeit zu tun?
2. was hat das Thema mit anscheinendem Alkoholismus zu tun?
3. Wieso wird suggeriert, dass diese Frau aufgrund der Arbeitslosigkeit und dem anscheinenden Alkoholismus "vom Geiste her einfacher gestrickt" ist?

Manchmal ist es einfach unglaublich. Wenn ich ein Resumée ziehen sollte aus dem gelesenen der letzten Monate haben nur

a.) Arbeitslose
b.) Harzler
c.) Migranten
d.) Alkoholiker
e.) alte Menschen (vorzugsweise mit Nordic-Walking-Stöcken)

Probleme mit Hunden. Alle anderen kriegen das supergewuppt hin. Und auf die unleidliche, ewige Frage nach dem Hundeführerschein, ich denke, ein paar derjenigen, die so vehement danach rufen, hätten evtl. auch Probleme, einen zu bekommen.

Ansonsten habe ich zu dem Thema hier nichts zu sagen, sind ja schon ein paar gute Antworten da von Menschen, die objektiv lesen können.
Zuletzt geändert am 13.02.2012 11:22 Uhr
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