Mobbingopfer

Knutschkugel
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Hallo,

also ich muss jetzt mal was loswerden, weil mir sonst irgendwann mal der Kragen platzt! Einige von euch kennen ja meinen Jorgo und auch seine Vorgeschichte (Straßenhund aus Kreta, unsicher, unterwürfig). Er mag andere Hunde unheimlich gern und ist immer etwas beleidigt, wenn ich ihn nicht mit jedem spielen lasse . Er ist auch super sozial, versteht sich mit Rüden und Hündinnen, egal ob groß oder klein. Nun scheint Jorgo aber "Hundeärger" magisch anzuziehen. Immer öfter passiert es uns, dass andere Hunde einzeln oder sogar zu mehreren auf Jorgo losgehen und ihn nicht nur mobben sondern auch beißen, obwohl er schon am Boden liegt, den Bauch zeigt und den Schwanz einklemmt.

Vor ein paar Tagen erst haben wir eine flüchtige "Bekannte" getroffen, die 3 Huskys besitzt. Wir haben die Hunde abgeleint und sofort haben sich alle drei wie angestochen auf Jorgo gestürzt. der wußte gar nicht wie ihm geschieht, hat sich ergeben - und was tun die drei??? EINE (!!!) Hündin wendet sich ab, die anderen zwei mobben und beißen (ja sie haben nicht nur gekniepst, Jorgo hatte am nächten Tag mehrere Blutergüsse an den Hinterläufen!) eifrig weiter. Das Schönste kommt aber noch: Der Kommentar der Besitzerin dazu lautete: "Da ist alles nicht so schlimm, wie es sich anhört *kicher* *Hund anfeuer*...". Jorgo hatte sich inzwischen schon zwischen meine Beine verkrochen und sah mich hilfeersuchend an. Da bin ich wortlos einfach umgedreht und in eine andere Richtung gegangen - siehe da, Jorgo kam auch gleich mit (kann sich sonst nur schwer von anderen Hunden trennen). Allerdings hatte er den Rüden im Schlepptau, der ihn erst über den Haufen rannte und dann zum Abschied nochmals herzkräftig in den Hinterlauf zwickte, so dass mein Hund sogar gejault hat. Ende vom Lied war, das die "Bekannte" ihren Husky abholen musste, damit er endlich von Jorgo abließ. Und ihr Kommentar?!? Ich soll mich nicht so anstellen, Hunde wären nunmal so.....

Ich bin völlig sprachlos angesichts solcher Frechheit - keine Ahnung von Verhalten der Hunde, aber mich.... *sch..edowuejfb...diutzj*explodier*.... Reagier ich da jetzt über oder wie seht ihr das? Ist euch ähnliches auch schon passiert?

Jorgo wird im Übrigen selbst in der Hundeschule mehr oder weniger regelmäßig von anderen Hunden gemobbt, aber die Trainerinnen wissen das zu unterbinden. Mittlerweile rennt er nicht mehr ausgelassen mit den anderen herum, aus Angst Beutetrieb bei den anderen auszulösen und dann wieder zum Mobbingopfer zu werden. Richtig toben tut er also nur noch im Garten.

Ich finde es ist Sache der Besitzer, ihre Hunde im entscheidenden Augenblick zu beeinflussen bzw. zu maßregeln und nicht meine Aufgabe, meinen Hund vor schlecht sozialisierten Hunden zu schützen, die offensichtlich nicht erkennen, wann ein fremder Hund sich unterwirft...

Mit grimmigen Grüßen

Ginny
Mein Ziel im Leben ist, so toll zu werden, wie mein Hund glaubt, dass ich es bin.
dobgirl
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Beiträge: 53
Ich glaube an deiner Stelle würde ich mal ein richtiges Wort mit den Besitzern reden,wenn diese ihre Hunde nicht unter Kontrolle haben.Sowas kann ich absolut nicht leiden.

Attila ist als Welpe auch potentielles Mobbingopfer gewesen.
Er wurde mehrfach von einem Rottimischling platt gemacht.
Die Besitzerin auch immer so:die klären das schon...............

Nach der dritten Begegnung hat es mir gereicht.Ich habe mir den Rotti gepackt,als Attila mal wieder jaulend mit 4 Monaten am Boden lag und habe mit ihm geschimpft.

Mit 8 Monaten dann kam aus dem nichts heraus ein Staff angerannt und biss sich bei Attila am Hals fest(ich liebe diese Hunde abgöttisch,aber der Besitzer hat null Plan)

Ja der Besitzer stand daneben und wollte sein und weg ziehen,wärend dieser noch an Attila hing.
Ich sagte er solle das unterlassen.

Mein Freund hielt nun gleichzeitig beide Hunde fest,Attila und der Staff der an ihm dran hing.

Wir überlegeten(ausser der Besitzer) wie wir die Hunde trennen.
Stöcke waren nicht da,zum auseinander hebbeln,auf die Nase boxen brachte nix.

Ich entschied mich dann dazu,diesem Hund so doll ich konnte in die Hoden zu kneifen.Und er lies los.
Ja nun hatte ich den Salat,mein Hund verletzt und der Besitzer machte sich vom Acker.

Ich habe ca ein halbes Jahr damit gekämpft die Angst von Attila gegen andere Hunde zu bekämpfen.
Lass es bei deinem nicht erst soweit kommen.
devil_inside
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Beiträge: 2
Ich finde eure beiden beiträge wirklich heftig... mir selbst passiert es auch immer wieder das einige Besitzer entweder ihren Hund nicht unter Kontrolle haben oder was ich noch viel schlimmer finde, einige interessiert es garnicht was ihre Viecher machen und wo sie hinrennen.. so gibt es hier auf unserer Heimstrecke einen Besitzer eines sehr tribigen Aussies, der schon regelmässig bei jemandem im Garten stand. Den Besitzer interessiert das garnicht! Und wenn ich ihm mit meinem kleinen Fetz begegne und ihn bei Fuss laufen lass, dann macht besagter Mann keine anstalten seinen Hund zu sich zu rufen. Es ist doch offensichtlich wenn ich meinen Hund ermahne und bei Fuss gehen lass das ich nicht möchte das die zwei miteinander spielen und er seine Tölle gefälligst zurück zu rufen hat...und wenn man besagte personen auf ihr unangebrachtes Verhalten anspricht ist man selber noch der Böse und wird bei anderen Hundlern schlecht geredet.... boah solche Geschichten kenn ich zu genüge!

Was du gegen das Mobben tun kannst dafür weis ich dir auch keinen Rat, aber wenn dein Kleiner schon an deinen Füßen Schutz sucht und die Besitzerin der anderen Hunde keine anstalten macht das Fehlverhalten ihrer Hunde zu unterbinden, dann würde ich selber eingreifen... ggf. hab ich auch schon fremde Hunde "umgeworfen" und zu boden gedrückt, oder ja ich geb es zu, mein früherer Hund wurde auch schon mal gebissen und als ich Ihn schwerverletzt auf den arm genommen hab und der beissende hund immer noch nicht ablies, hab ich diesen mal feste zu getretten...! Ich kenne auch Leute die schon aus prinzip wenn sie die anderen hunde nicht kennen oder von Herrchens/ Frauchens inkompetenz wissen, das sie sie vor ihren Hund stellen von anfang an. Ein Bullterrier muss auch mal auf eine bekannte Hündin wie wild zugerannt sein, der Besitzer hat keine Anstalten gemacht das Tier zurück zurufen oder auch nur den Hundeführer der Hündin über entsprechende (liebe) Eigenschaften zu informieren. Der Hundeführer hat sich in seiner Person bedroht gefühlt, weil der Bullterrier seine geschwindigkeit auch nicht verlangsamte... ein Ruck und der Terrier lag tod mit gebrochenem Hals am Boden... Der Hundeführer der Hündin hat sich bedroht gefühlt und handelte in Sinne einer Selbstverteidigung letztenende war es auch nur Sachbeschädigung.!

Also ich denke wenn ich die Kraft hätte und mich von so einem Tier bedroht fühlen würde, dann würde ich solch einen Schritt auch gehen.
chemstat
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Beiträge: 22
Hallo,

ich kann von solchen Aktionen ein Lied singen.

Bei uns war und ist es leider oft so, obwohl wir Hundewiesen meiden, dass fremde Hunde nicht immer in freundlicher Absicht auf uns zugestürmt kommen.
Sehr schnell lernte mein 4-Beiner, dass Hunde, die auf uns zu kommen Gefahr bedeuten und schon hatte ich einen Hund, der totale Angst vor anderen Hunden hat und selbst nach vorne geht, um sich vorsorglich alle Hunde vom Leib zu halten.
Es kann sich also daraus auch ein Problemverhalten beim eigenen Hund entwickeln. Macht mich mehr als sauer, wenn wir wieder einen Haufen Arbeit vor uns haben, nur wegen der Unfähigkeit mancher Hundebesitzer.
Zu mir meinte doch mal Jemand, der mit angeleintem Hund weit hinter uns lief und ihn dann hinter unserem Rücken einfach los machte und uns "überfallen" liess auf meine Aussage, mein Hund wäre momentan nicht verträglich, sie solle ihrem bitte endlich wegnehmen "Dann kriegt er halt mal ein paar auf die Fresse!" *Schock*
Und das von vornehmer Frau mit Hut

Ja, leider haben viele Hundebsitzer keine oder nur wenig Ahnung, das sind dann leider noch diejenigen, die einen selbst belehren wollen
Würde nich zulassen, dass mein hund gemobbt wird, aber natürlich auf nicht, dass meiner mobbt.
Wie schon gesagt wurde, lass es nicht soweit kommen bei dem Hund.

Grüsse
*Mila*
  • Forenwelpe
Beiträge: 2
Hallo,

ich kenn das auch, aber zum Glück begegne ich nicht so vielen Hunden die meine Süße fertig machen. Aber da meine Kleine (engl. Bulldogge) andere Geräusche als die anderen Wauzis machen sind viele verwirrt und reagieren manchmal auch grimmig ihr gegenüber. Sie ist halt auch nen Hund mit der nicht jeder kann.
Trotzdem find ich es auch unverandwortlich da einfach daneben zu stehen und nix zu machen und es einfach so abzutuen. Ich treffe auch manchmal einen Rüden der sehr dominant is. Auch wenn Cassy auf den Boden liegt zieht er ihr trotzdem noch das Fell lang und der Besitzer sagt er spielt doch nur.... ja aber haklt sehr sehr rabiat. Da könnt ich manchmal auch Platzen. Wenns mir reicht hol ich den dann von meiner Maus runter. Ich kenn das auch so von der Hundeschule, dass der Trainer einschreitet, wenn es zu viel wird. In einem ausgeglichenem Gerangel / Spiel sollte jeder mal unten liegen.
Also ich bin der Meinung du reagierst da nicht über mich bricht sowas auch immer an. Die sollten mal überlegen was Sozialverhalten bedeutet.

liebe Grüße de Mila
caro223
  • Forenwelpe
Beiträge: 48
hallo, ich hab so einen mobber .. kann eure seite durchaus verstehen ... da der besitzer dafür zu sorgen hat das das nicht passiert .. bzw. euren hunden nichts passiert aber es ist stellenweise rassetypisch ausgeprägt mal mehr mal weniger und hunde erkennen sehr wohl wenn sich ein anderer hund unterwirft .. mein trainer hat mir ganz gut erklärt ist wie mit schulkindern da gehen die unsicheren auch auf die schwächsten und nicht auf die gleichstarken oder gar stärkeren .. übrigens als anmerkung huskys sind auch in meinem kurs ..
trotzdem ist es auch gut wenn man hunde mehr unter sich klären lässt ( meine natürlich NICHT das die sich beißen sollen ) aber solang alles im grünen bereich ist kann man die ruhig mal machen lassen heißt solang keine verletzungen entstehen

auf der anderen seite brauchen sich manche hundebesitzer nicht zu wundern wie oft ist es ,mein hund ist an der leine, irgendein anderer hund stürmt auf uns zu die besitzer ewig entfernt brüllen nur lassen sie ruhig meiner macht nichts !!
selbst wenn ich ihn durch einen maulkorb sichern würde hätte der schwächere nen problem .. können diese leute vielleicht auch daran denken das nicht andere so lieb sind

hintergrund dieses verhalten ist übrigens das es auch hinterhältige gibt die sich von hinten anschleichen und dann beißen nämlich genau wg. einiger solcher vorfälle geht er von vornerein nach vorne

hätte zu dem thema übrigens mal ne interessante frage gibt unter dem thema erziehung nen tread alphawurf der von vielen heftig kritisiert wird was stellt ihr euch vor wie man das als besitzer unterbinden sollte ???!!! einzige realistische möglichkeit ist den hund als besitzer genau dann zu unterwerfen da viele andere sachen ihn in dem verhalten bestärken und dann heißt es gleich man sei tierquäler ..also ist es doch egal wie immer fragwürdig
Knutschkugel
  • Forenwelpe
Beiträge: 197
Danke erstmal für eure zahlreichen Beiträge. Bin schonmal erleichtert dass ich nicht den einzigen gemobbten Hund besitze .

Zum letzten Beitrag: Ich überlege auch oft, dass Hunde doch viel unter sich klären können und wenn wir in der Hundegruppe auf dem Hundeplatz sind, mische ich mich auch prinzipiell nicht ein. Da lasse ich die Trainerinnen entscheiden, wann es zuviel wird. Aber selbst die beiden sind der Ansicht, dass Jorgo überdurchschnittlich viel von den anderen gemobbt wird und haben deswegen eigentlich immer ein Auge auf ihn. Und ja, außerhalb der Hundeschule sind eben schon öfters Verletzungen entstanden, nichts ernsthaftes, aber trotzdem. Jorgo wehrt sich auch absolut nicht, außerdem ist er sehr zierlich und nach solchen Situationen auch berührungsempfindlich. Ich bin gegenüber Hundebesitzern, die ich nicht kenne oft ein bißchen gehemmt, weil viele einem das Gefühl geben, man wüßte ja gar nichts (beschriebene "Bekannte" ist übrigens Tierarzthelferin und der Meinung das niemand mehr weiß als sie!). Zuhause ärgere ich mich dann oft, dass ich Jorgo nicht schon eher beigestanden habe und den anderen Hundebesitzern die Meinung gesagt habe.

Problematisch ist bei uns auch, dass Jorgo in keinster Weise ängstlich auf andere (auch fremde) Hunde reagiert, sondern sofort nach vorne schießt und ein Spiel beginnt. Das ändert sich auch nicht grundlegend, wenn er mit bestimmten Hunden diese schlechten Erfahrungen gemacht hat. Trifft er diesselben Hunde wieder, freut er sich wie ein Wahnsinniger - wenigstens ein paar Sekunden, bis sie ihn in der Mangel haben. Einige Wege gehe ich schon gar nicht mehr, weil ich keine Lust auf solche Leute mit ihren Hunde habe und lieber nur noch das kontrollierte Spiel auf dem Hundplatz genehmige.

Unangeleinte Hunde, deren Besitzer sich einen Sch... scheren kenne ich auch zur Genüge. Ich leine meinen Hund prinzipiell an, wenn andere Hunde kommen, denn a) könnte der andere schlecht drauf sein, wenn meiner ihn unversehens anspringt und b) entscheide ICH wann gespielt wird und wann nicht und nicht der andere Hund oder der andere Hundebesitzer.

Meine Mutter hat oben erwähnte Bekannte übrigens gestern beim Spaziergang mit meinem Hund wieder getroffen. Ihre Huskys versperrten ihr den Weg zur Wiese. Daraufhin hat sie ihr mitgeteilt, dass Jorgo keinen Kontakt mehr zu den Huskys haben soll (Zitat:"...es ist ja nicht mein Hund, also kann ich das nicht entscheiden..." ) . Daraufhin hat die Bekannte entrüstet eine Schimpftirade losgelassen, ich hätte ja keine Ahnung und warum ich denn so empfidlich wäre....

Tja, ich werde es wohl in Zukunft so handhaben, dass ich einfach weggehe, wenn ich denke das es Jorgo zuviel wird. Hat er wirklich genug kommt er mit und das ganze löst sich in Luft auf - wenn nicht, hat er offensichtlich nichts gegen das rauere Spiel. Bei einigen Hunden akzeptiert er das ja auch scheinbar, nur sind das eben die, die aufhören, wenn er sich unterwirft und nicht nochmal nachsetzen!
Mein Ziel im Leben ist, so toll zu werden, wie mein Hund glaubt, dass ich es bin.
Zuletzt geändert am 25.09.2007 16:03 Uhr
Helga
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 3964
Hallo Knutschkugel!
Ruf den uneinsichtigen Hundebesitzern doch eifach zu, dass dein Hund Flöhe oder eine ansteckende Krankheit hat. Was meinst wie schnell die ihre Hunde ranrufen.
L.G. Helga
Unser Kopf ist rund damit das Denken die Richtung ändern kann
Knutschkugel
  • Forenwelpe
Beiträge: 197
Original von Helga:

Hallo Knutschkugel!
Ruf den uneinsichtigen Hundebesitzern doch eifach zu, dass dein Hund Flöhe oder eine ansteckende Krankheit hat. Was meinst wie schnell die ihre Hunde ranrufen.
L.G. Helga

Das ist auch ne gute Idee, sollte ich vielleicht wirklich mal ausprobieren !
Mein Ziel im Leben ist, so toll zu werden, wie mein Hund glaubt, dass ich es bin.
babyblue
  • Forenwelpe
Beiträge: 70
Hey,
Das mit den Flöhen ist echt eine gute Idee!*lach* Naja,aber jetzt mal im Ernst: Ich kann leider auch ein Lied von solch merkwürdigen Hundebesitzern singen,die einfach so davon ausgehen, dass die Hunde das schon "irgendwie klären".Meine Dicke wurde auch schon ordentlich vermöbelt, nur leider mit dem Ergebnis, dass sie jetzt glaubt "Angriff ist die betse Verteidigung".Mit viel Einfühlungsvermögen und auch profissionelller Hilfe haben wir das wieder einigermaßen in den Griff gekriegt, aber Hunde,die dem damaligen Angreifer doch sehr ähneln, sind nach wie vor ein rotes Tuch.Nun kenne ich meinen Hund mittlerweile so gut,dass ich bei potentiellen "Opfern" meinen Vierbeiner lieber von vornherein an die Leine nehme und mittlerweile auch weiss,wie ich mich verhalten muss, damit mein Hund nicht zu einer "Kampfmaschine" mutiert. Inzwischen haben wir es schon so gut drauf,dass ich schon frühzeitig erkennen kann, wie mein Hund mit dem anderen umgehen wird.Sollte doch etwas passieren, lässt sie meine aber Gott sei Dank auch leicht abrufen bzw. ist mit einem energischen Wort meist alles geregelt.

Spaß habe ich aber auch mit den Leuten,die ihre hunde grundsätzlich nicht an die Leine nehmen, und so stand ich schon öfters hilflos mitten auf dem Feld,irgendein wild gewordener Hund rast auf mich zu und Herrchen oder Frauchen meilen weit entfernt.*grummel* Und wenn ich dann den anderen Hund,oder je nachdem sogar meinen, mit der düstersten Stimme anbrülle,die ich nur aufbringen kann (hilft meistens),dann werd ich oft wie eine total Geisteskranke angestarrt.Ich wurde doch schon ernsthaft gefragt, ob ich denn meinen Hund so anbrüllen müsste! Erstens tue ich das nur in Ausnahmefällen und zweitens: Was denkt die gute Frau,was mein Hund sonst mit ihrem anstellen würde?!

Grundsätzlich bin ich auch dafür,dass die Hunde das unter sich klären, zumindest wenn man davon ausgehen kann,dass es sich um "normale" Hunde handelt-sprich Hunde mit einem intakten Sozialverhalten.Von Hunden, die an der Leine sind,halt ich mich jedoch grundsätzlich fern.Und bis jetzt hat das auch ganz gut geklappt!

Und das mit deinem Jorgo tut mir wirklich leid- ein normaler gemütlicher und entspannter Spaziergang ist wahrscheinlich eher die Seltenheit!Gäbe es doch mehr Hundbesitzer,die ihre Hunde besser verstehen würden!!! Ich wünsche euch aber auf jeden Fall viel Erfolg,dass es sich noch irgendwie bessert!Und nicht verzweifeln, manche Hundebesitzer wissen ja Gott sei Dank auch was sie da tun! Schade,das so wenige professionelle Hilfe in Anspruch nehmen! Das würde wahrscheinlich zu einem besseren Verständnis beitragen...
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