Mein "kleiner" Bellt gerne Fremde leute an

marcowittkopf
  • Halbstarker
Beiträge: 262
Moin,

mein Hund "Butch" momentan c.a ein halbes Jahr alt bellt beim raus gehen jeden an der ihn in die Quere kommt. Ich rufe ihn meisten zurück und nehme in an die Leine wenn ich jemanden sehe ... das klappt in 50% der fälle auch (Tendenz steigend). Ich will ihn aber nich jedes mal an der Leine Hängen wenn jemand vorbei läuft ... nicht das er noch Angst bekommt weil Leine ist ja kein angenehmes Zeichen. Hatte auch schon Probleme in der Nachbarschaft ... bin um halb 1 (0:30) draußen gewesen und hatte keine leine dabei da ich 10m bis zum Wald gehe. Aber auf den Rückweg ist eine Frau mit ihrer Tochter lang gelaufen die ich nich bemerkt hätte wenn sie von weiten nicht geschrien hätte das hier Leinenpflicht ist. Und schwub die wub ist Butch natürlich zu der Dame gerannt um zu sagen "den schreist du bitte nicht an" ihre Tochter hat natürlich angst (aus den gleichen Grund warum mein Hund angst hatte) ... ich rufe ihn wieder zurück wollte ihn gerade am Halsband greifen und die Frau schreit schon wieder ... lange rede kurzer Sinn Butch rennt hin und die Tochter weint vor angst ... Ich war natürlich erst einmal sauer auf Bbutch aber als ich ihn auf den Arm hatte hab ich bemerkt das sein Herz wie verrückt schlägt. Jetzt bin ich mir nich sicher ob er aus angst bellt oder wegen sein Beschützerinstinkt.

Bin über jeden Tipp dankbar der mir hilft mein "kleines" Problem zu lösen
Irgendwann werde auch ich Respekt verlangen und dann weiß ich auch, wofür. Irgendwann werde ich auch endlich in Seniorenheime investieren. Irgendwann werde ich dich ansimsen und zum neuen Busen gratulieren. Und dann lasse ich mir mein Gehirn absaugen, irgendwann werde ich mich integrieren.
Chriko
  • Forenwelpe
Beiträge: 34
+ 2
Ich würde sagen als 1. an die Schleppleine. Und dann den Rückruf üben. Ich würde mich auch bedanken wenn mir im Dunklen ein Hund kläffend entgegen käme.
Außerdem würde ich mit ihm an der Leine üben an Leuten ohne kläffen vorbei zu gehen. Wenn er überwiegend freiläuft, könntest Du irgendwann mal Probleme bekommen.
Ich habe im Moment selber einen Hund in dem Alter und der geht inzwischen vernünftig an der Leine und am Rhein hat er die Schleppleine dran. Da habe ich ihn noch unter Kontrolle.
Ganz ohne Leine würde ich nie gehen.
Gruß Ele
Gast
  • Forenwelpe
+ 3
Nimm deinen Hund an die Leine. Was heisst denn bei dir dass die Leine kein angenehmes Zeichen ist?
Du bist genau einer der egoistischen Hundehalter, die ihren "der tut ja nix" Hund auf jeden loslassen und sich dann beschweren, wenn das arme Köterle mal gebissen wird oder einen Tritt abbekommt. Dann sind immer die anderen Schuld.

Ich würde mir eher Gedanken machen, wie schnell das Herz des Kindes vor Angst geschlagen hat und nicht das deines keifenden Köters!
Eine Leine ist nicht dazu da, sie um deinen Hals zu tragen sondern für deinen Hund und wo Leinenpflicht ist, hast du genauso deinen Hund anzuhängen.
Wenn du unfähig bist, deinen Hund was zu lernen, dann suche dir einen Trainer der dir das zeigt.
http://www.vierbeinigefreunde.com/forum
trixi11
  • Begleithund
Beiträge: 735
+ 2
Schließe mich Chricos Vorschläge an.

Arbeite mit deinem Hund am Rückruf und solange das noch nicht richig klappt, nehme ihn an die Schleppleine.

So braucht niemand vor deinem Hund Angst zu haben und dein Hund auch nicht.

Das Üben des Abrufes an der "Schlepp"leine schränkt deinen Hund momentan noch ein, das stimmt. Aber je besser der Abruf dann klappt, desto mehr "Freiheit" kannst du ihm schenken.

Er bellt wohl, weil hier auf dem Weg etwas "ungewöhnliches" ist, etwas was er nicht kennt. Das hat in diesem Alter wohl kaum etwas mit "Beschützerinstinkt" zu tun.

Er ist noch ein Jungspund..der noch nicht allzuviele Erfahrungen in seinem Leben gemacht hat, vergleichbar mit einem Teenager, die meisten tragen zuerst auch mal "dick" auf...
Zuletzt geändert am 11.02.2012 22:41 Uhr
marcowittkopf
  • Halbstarker
Beiträge: 262
+ 1
erst einmal möchte ich nochmal betonen das mein zitat:"kläffender köter" sehr wohl per Abruf wieder zu mir kommt ... natürlich nicht immer beim ersten mal was verständlich ist bei einen aufgebrachten Hund ... Und meine Frage bezog sich darauf wie ich das Bellen unterbinden kann und nicht wie mit ihn das zurückrufen an einer langen Leine beibringen. Und ich möchte auch nochmal betonen das dieses mein einziges Problem ist. Und keiner kann mir erzählen das er nachts um halb 1 für 10 Meter seinen Hund an der Leine nimmt. Aber was weiß ich schon als unfähiger Hudnetrainer -.- ...
Irgendwann werde auch ich Respekt verlangen und dann weiß ich auch, wofür. Irgendwann werde ich auch endlich in Seniorenheime investieren. Irgendwann werde ich dich ansimsen und zum neuen Busen gratulieren. Und dann lasse ich mir mein Gehirn absaugen, irgendwann werde ich mich integrieren.
Nele12345
  • Forenwelpe
Beiträge: 144

hallo marcowittkopf

Ich denke dein ist noch sehr jung hund hat angst und denkt angriff ist die beste verteidigung. Erst mal tarnen und täuschen vielleicht klappts. hunde in dem alter sind ausserdem unberechenbar, sie können z.b. ohne vorwarnung vors auto laufen
Dein Hund muss erst mal lernen an de Leine zu laufen, die Grundkomandos lernen und dann mit Schleppleine seinen horizont erweitern und schauen in wie weit er hört. je besser er hört um so mehr freiheiten kann er bekommen. Je mehr du ihn lenkst und erziehst, je mehr vertrauen hat er zu dir, je weniger angst hat er und muss andere nicht mehr verbellen, den er weis du das für ihn regelst . (situationen in denen angst hochkommt die musst du für ihn suveren regeln) (sorry meine kleinschreibung habe mir in der schulter einen nerv eingeklemmt und kann nur mit einer hand schreiben)

ps: leine muss doch nichts negatives für einen hund bedeuten, meine süsse freut sich immer riesig wenn ich die leine nehme, denn dann weis sie es geht gassie. und ist mittlerweile soweit das sie in gebieten wo kaum autos fahren frei laufen kann da d sie die grundkomandos alle beherrscht und der rückruf klappt. meine nele war ja auch eine angsthündin, aber ich bin sozusagen ihr rudelführer und wenn sie angst hat dann bellt sie fremde leute nicht an sondern sie stellt sich einfach hinter mich und ich kläre die für sie ängstliche Situation. Sie bellt auch nicht wenns klingelt und sie rennt auch nicht zur tür, denn es ist mein besuch und nicht ihrer.
Ich denke es ist wichtig das man seinen hund mit liebevoller konsequenz erzieht damit das bild in der öffentlichkeit sich bessert und man auch mit hund gern gesehen wird.

lg renate
Zuletzt geändert am 12.02.2012 01:04 Uhr
marcowittkopf
  • Halbstarker
Beiträge: 262
An der Leine läuft er ohne Probleme (in Berlin und Hamburg) er macht auch nur wenn ich ihn ansehe Sitz an der Straße. So kleine unsinnige Sachen wie Platz, Pfötchen geben, High Five und Hopp hat er auch drauf. Und vor meiner Tür fahren auch keine Autos. Und er kommt auch wenn er im Wald mit seinen "Rudelkumpels" außer Sichtweite spielt. Es geht mir wirklich nur ums Bellen.
Irgendwann werde auch ich Respekt verlangen und dann weiß ich auch, wofür. Irgendwann werde ich auch endlich in Seniorenheime investieren. Irgendwann werde ich dich ansimsen und zum neuen Busen gratulieren. Und dann lasse ich mir mein Gehirn absaugen, irgendwann werde ich mich integrieren.
Chriko
  • Forenwelpe
Beiträge: 34
+ 3
Original von marcowittkopf:

erst einmal möchte ich nochmal betonen das mein zitat:"kläffender köter" sehr wohl per Abruf wieder zu mir kommt ... natürlich nicht immer beim ersten mal was verständlich ist bei einen aufgebrachten Hund ... Und meine Frage bezog sich darauf wie ich das Bellen unterbinden kann und nicht wie mit ihn das zurückrufen an einer langen Leine beibringen. Und ich möchte auch nochmal betonen das dieses mein einziges Problem ist. Und keiner kann mir erzählen das er nachts um halb 1 für 10 Meter seinen Hund an der Leine nimmt. Aber was weiß ich schon als unfähiger Hudnetrainer -.- ...

wenn er nicht abrufbar ist, gehört er an die Leine. Wenn Du Dich selber als unfähiger Hundetrainer bezeichnest, dann hast Du recht.
Und ja, ich würde nachts keinen meiner Hunde frei laufen lassen, selbst wenn sie gut hören.
Es wurde hier ja schon geschrieben. Wegen solch rücksichtsloser Hundehalter werden die Einschränkungen für alle Hundehalter immer mehr.
Außerdem sollte ein Hund erst vernünftig an der Leine laufen bevor er frei laufen darf.
Ele
marcowittkopf
  • Halbstarker
Beiträge: 262
+ 1
liest ihr denn alle nur was ihr lesen wollt !?
Irgendwann werde auch ich Respekt verlangen und dann weiß ich auch, wofür. Irgendwann werde ich auch endlich in Seniorenheime investieren. Irgendwann werde ich dich ansimsen und zum neuen Busen gratulieren. Und dann lasse ich mir mein Gehirn absaugen, irgendwann werde ich mich integrieren.
Keyla
  • Begleithund
Beiträge: 1761
+ 5
Morgen,

selten einen Beitrag gelesen mit soviel Uneinsichtigkeit *kopfschüttel* - wie sagt man : "beratungsresistent" - ich werde jetzt keinen ellenlangen Beitrag schreiben punkto Erziehung - weil ich nicht weiß ob es fruchtet - aber einige Gedanken nennen.

War gerade auf Deinem Profil - Labbi / Staff - Mix oder reiner Staff - als Labbi "getarnt"? Ich habe keine Vorurteile, aber Deinen Hund können ganz schnell welche betreffen - "Kampfhund", "schwarz" und "bellt" - es sollte für Dich und Deine weitere Erziehung und Euren Status in der Umwelt unheimlich wichtig sein - nicht aufzufallen.
Eine Anzeige ist schnell gemacht und gerade bei Kindern - kennen viele keinen "Spaß" mehr - was auch völlig verständlich ist.
Jetzt ist Dein Hund noch niedlich - später fällt dieser Faktor auch weg.
Im übrigen und das wissen die wenigsten, kann anspringen auch schon mit Anzeige gewertet werden - ein Hund sollte und MUSS lernen, das fremde Menschen einfach tabu sind.

Im übrigen wohne ich auch "in der Pampa" und mein Hund läuft auch nachts um halb eins an der Leine - das ist nicht ungewöhnlich. Deine Beziehung zur Leine solltest Du mal überdenken - eine Leine ist ein Hilfsmittel in der Erziehung ( nicht Beschränkung des Hundes ), sie verbindet den Hund mit Dir und kann viele Dinge verhindern. Der Hund nimmt - richtig erzogen - eine Leine nicht als etwas unangenehmes wahr - sondern mitunter sogar als Sicherheit, das Du da bist und regelst.
Dein Hund regelt Situationen im Moment selbst und so - wie er es für richtig hält und Du hast noch nicht soweit eine Bindung und eine Basis geschaffen - ihn ansprechbar und kontrollierbar zu machen. Verfällt er in dieses Verhalten konsequenzlos - wird er es vermehrt zeigen - das solltest Du Dir gut überlegen. Wir haben eine Verantwortung die Umwelt vor unserem Hund zu schützen und dabei ist es EGAL, ob er gerade ängstlich agiert oder offensiv aggressiv.

Einen Buchtipp noch, vielleicht magst Du es ja lesen : Thomas Baumann, "ich lauf schon mal vor", Baumann Mühle Verlag - kann man bei amazon bestellen.

LG Jammie & Paule
"Alles Wissen die Gesamtheit aller Fragen und alle Antworten ist in den Hunden enthalten." Franz Kafka
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