Mein Hund hat Verlust Ängste

abbazia
  • Forenwelpe
Beiträge: 2
Also ,
mein Hund Puff ( gesprochenPaff ) ist ein Powder Puff ( Kurzhaar) er ist 2 Jahre alt und er kann es nicht aushalten wenn ich nur 1 Min mal zum Bäcker hinein gehe.Er macht Vorab Terror, er springt und beisst in die Jacke und zieht.Ich weiss nicht was man da machen kann.Außerdem Bellt er ganz plötzlich Kinder oder andere Hunde an.Ich bin echt Ratlos,was soll ich tun?

Zu seiner Vorgeschichte.Ich habe puff als 15 Wochen alten Welpe geholt.Er hat nur in der Hundebox verbracht.Er war unter entwickelt ( 8 Wochen ) viel zu dünn.Kannte bis dato keine Natur ,keine Umwelt Geräusche , einfach nichts.Er erschreckt wenn ein Blatt vom Baum Fällt.Er ist bei mir so richtig aufgeblüht,och sein ( wie beschrieben ) Verhalten ...
Gast
Hallo abbazia,
woran macht du die Aussage fest, das dein Hund Verlustängste hat? Wie benimmt er sich zuhause? Der Unterschied zwischen Verlustangst und Anpöbelei (dich am weitergehen hindern wollen, beißen) kann nicht aus der Ferne geklärt werden, da sollte ein Trainer vor Ort draufschauen. Das Ankläffen von Kindern KANN auch daran liegen, das er in der Prägephase keine kennen gelernt hat. Ankläffen anderer Hunde, na ja, er wird halt erwachsen. Auch dabei kann dir ein Trainer vor Ort die besten Tipps geben.
LG, Alidasy mit Banditen
Zuletzt geändert am 24.09.2015 19:36 Uhr
holy underdog
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 3812
@ abbazia

Ich muss noch mal nachfragen:

Zu seiner Vorgeschichte.Ich habe puff als 15 Wochen alten Welpe geholt.Er hat nur in der Hundebox verbracht.Er war unter entwickelt ( 8 Wochen ) viel zu dünn.Kannte bis dato keine Natur ,keine Umwelt Geräusche , einfach nichts.Er erschreckt wenn ein Blatt vom Baum Fällt.Er ist bei mir so richtig aufgeblüht,och sein ( wie beschrieben ) Verhalten ...



Wo hast Du diesen Hund "geholt " ?

Und:

Dein Hund:

Puff ( gesprochenPaff ) ist ein Powder Puff ( Kurzhaar) er ist 2 Jahre alt


Und erst jetzt treten diese SOGENANNTEN VERLUSTÄNGSTE auf ?

....klär mich mal auf - ich versteh das nicht so ganz !...

LG holy underdog
„Haben Tiere eine Seele und Gefühle“ kann nur fragen, wer über keines der beiden verfügt.
(Eugen Drewermann)
abbazia
  • Forenwelpe
Beiträge: 2
+ 1
also Puff (Paff ) benimmt sich zu Hause ganz lieb.Nur wenn ich mal schnell den Müll wegbringe und ich komme zurück dann tut er ,als wenn wir uns Jahre nicht gesehen.Ich gehe drei Schritte weg von Ihm dann geht das Gemeine Los.
Ich habe den Hund über ein Inserat.Er wurde als ein gesunder 15 Wochen alter Hund beschrieben.
Die Besitzerin steht auf nackt Hunde ( eine Geschwister waren wohl alle Nackt )und Puff ist halt ein Powder Puff mit Haar.Seine Vor Besitzerin hat auch gesagt ,das Ihr Interesse den anderen Hunden gehörte und daher Puff nicht die gleiche Aufmerksamkeit gegeben hatte.
holy underdog
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 3812
Oh mann...wenn ich das so lese, dann hast Du Dir ein "züchterisches" (in Wahrheit: vermehrerisches ) Nervenbündel" per Inserat "geholt"....

Tut mir leid - ich gebe weiter an die "Spezialisten" für Verlustängste...

Ich persönlich würde diesen Hund behandeln, wie beim MONOPOLY - Gehen Sie zurück auf Start !!!!!

VERTRAUENSBILDENDE MASSNAHMEN ! ....und dann Schritt für Schritt weiter....und zwar ganz winzige Schritte !!!!!

LG holy underdog
„Haben Tiere eine Seele und Gefühle“ kann nur fragen, wer über keines der beiden verfügt.
(Eugen Drewermann)
Gast
Original von holyunderdog:

Oh mann...wenn ich das so lese, dann hast Du Dir ein "züchterisches" (in Wahrheit: vermehrerisches ) Nervenbündel" per Inserat "geholt"...

Der Hund muss nicht zwangsläufig vom Vermehrer sein. Die Zucht von Nackthunden ist schwierig, weil die haarlosen Exemplare häufig Missbildungen an Gebiss und Krallen haben. Auch fallen bei den Würfen ab und zu behaarte Welpen.
Für manch einen Nackthund-Züchter eine Blamage und beim Verkauf der Nackedeis stört der behaarte Welpe, um nicht in den Verdacht zu geraten Mischlinge anzubieten.

Nach meiner "Ferndiagnose" tippe ich aber nicht auf Verlustangst, sondern auf massive Unerzogenheit (In die Jacke beißen, ziehen usw). Der Kleine hatte ja so eine schlechte Kindheit und Jugend, also muss ich ihn verwöhnen um das wieder gut zu machen. Deshalb meine Frage wie er sich zu Hause benimmt. Ich wollte mehr wissen, aber leider kam nur das er ganz lieb ist. Kinder und Hunde ankläffen, die mögliche Ursache wäre nichts kennengelernt. Aber gut, was nicht geht, geht halt nicht.
LG, Alidasy mit Banditen
Zuletzt geändert am 25.09.2015 22:49 Uhr
Lincan
  • Begleithund
Beiträge: 1294

Powder Puff

Diese Art der Nackthunde gibt es in den zwei anerkannten Varianten, also sind auch die mit Fell züchterisch "etwas wert". Allerdings achten seriöse Züchter und Zuchtverbände darauf, dass Missbildungen nicht zu häufig bzw. nicht so kumulativ auftauchen.

Auch erzielen Nackthunde oft höhere Preise, weil der Käufer "etwas Besonders" will - ein Puff mit Fell ist eben viel zu gewöhnlich

Ich frage mich bei der ganzen Nackthundzüchterei, wo die Qualzucht lt. Tierschutzgesetz anfängt....

Nun zurück zum Thema:

So wie Alidasy es darstellt, sehe ich es auch. Dieser entzückende Bursche (ja, ich finde ihn mit Fell süß; ohne Fell ist er es auch, absolut süßes Gesicht *schwärm*, aber ich unterstütze die Nackzhundzüchterei nicht) ist ein richtiger Hund mit all seinen Facetten.

Nach den bisherigen hier getätigten Äußerungen gehe ich davon aus, dass die TEin es sehr, sehr gut mit dem Lütten meinte - und damit aus Hundesicht/Hundelogik zu gut

Er wurde in einem Alter abgegeben, in dem die erste Vorsichtsphase stattfindet, oft eben aber auch das erste Hinterfragen. Ist dieses unterblieben, weil die Angst vor dem Unbekannten überwog, wird sie bei der nächsten Gelegenheit, wenn der Hund gefestigter ist, nachgeholt. Entwicklungsgemäß machen dies Hunde mit normaler Prägung, Sozialisation, Entwicklung sowieso immer mal wieder. In Zeiten des Psychischen Erwachsenwerdens i.d.R. sogar deutlicher.

Je nach Temperament des Hundes kann dies sehr offensiv geschehen oder eher aber subtil. Dieser kleine Kerl ist vermutlich in der Tat überfordert, weil in seinem Köpfchen angekommen ist, dass seine Halterin "in ein tiefes Loch fällt", wenn er nicht immer auf sie aufpassen kann Das erklärt auch die "unbändige Freude" - sie ist aber in diesem Zusammenhang nur der Ausdruck für "Hurra, sie ist nicht in die Mülltonne gefallen, obwohl ich nicht auf sie aufpassen konnte"

Ich kenne den Hund nicht persönlich, so dass das in die Jacke beißen entweder ein rüpeliges Verhalten darstellen kann oder einfach nur eine Verzweiflungstat.

Für mich klingt es einfach so:

Hund wurde betüddelt, um ihm alles beizubringen, Ängste zu nehmen, alles wieder gut zu machen - hat ja auch alles prima geklappt

Jetzt aber hat sich der Wind gedreht >> der Hund meint nun, auf das Fraule aufpassen zu müssen, weil es aus seiner Sicht zwar nett ist, aber nicht in der Lage, ihn sicher durch das Leben zu führen und Gefahren (eingebildete oder echte) zu schützen.

Er hat also keine Angst vor Kindern etc. sondern Sorge, dass diese seinem Fraule was tun könnten(und natürlich auch ihm), so dass er schon vorher den dicken Max markiert, um sich und seinem Fraule die Gefahren vom Leib zu halten.

Es reicht also nicht, dem Hundi Leckerchen vor die Pfoten zu werfen, damit es abgelenkt ist oder verknüpft, dass Kinder lieb sind (das kann man durchaus bei anders gelagerter Motivation machen) sondern die TEin sollte ihr eigenes Verhalten überdenken.

So können Kleinigkeiten, die uns kaum auffallen oder die wir als Mensch anders sehen, durchaus dafür verantwortlich sein, dass unser Hund uns als schwach ansieht.

Gehe ich also sofort auf das Freudespektakel meines Hundes ein, wenn ich wieder zurückkomme, kann dies aus Hundesicht bedeuten, dass ich mich entschuldige/Abbitte leiste. Wir selbst denken aber, dass wir nur seine Freude angemessen erwidern und ihn beruhigen, dass er doch keine Angst zu haben brauche, wenn ihn die Mami mal alleine lässt. Gerade, wenn er früher bei der Züchterin wenig Aufmerksamkeit bekommen hat, interpretiert man sein Verhalten als Verlustangst. Ich sehe es eher als Sorge um das Wohlergehen der Halterin. Um ihm diesen Stress zu nehmen, sollte die Halterin Führungskompetenz lernen und umsetzen; dazu braucht sie keine Unterwerfungsgesten vom Hund verlangen oder sonstige gruselige Sachen sondern eben nur solche Kleinigkeiten ändern wie schon am Beispiel dargestellt.

Es wäre schön, wenn es hier mehr Auskünfte über den Tagesablauf gäbe, weil dann gezielt beraten werden kann.
Nicht meine Hunde brauchen einen Maulkorb sondern ich!
tomstep
  • Alpha Hund
Beiträge: 8970
+ 1
Ich (!) würde mit dem süßen Puffpaffpiff ein komplettes "Alleinebleiben" - Training starten und konsequent durchziehen.Das klappt bei jedem Hund , halt mal schneller und mal langsamer wie jedes andere Training auch.
Ich hatte mal eine Dalmatinerin (Tüpfelzicke quasi ) die wollte auch nicht mal 5 Min. alleine sein (war schon so als ich sie aus dem Tierheim holte) und auch bei der hat es super gefunzt.Nach etwa 1 Monat waren 2-3 Std. kein Problem mehr.Vermutlich auch länger , das habe ich aber nie getestet und / oder gebraucht.
"Wäre doch nur ein Bruchteil der Schäferhundbesitzer so klug wie ihre Tiere."
(Stefan Wittlin, schweizer "Medicus-Canis", Kynologe-Hundetherapeut)
Zuletzt geändert am 26.09.2015 12:52 Uhr
Kostenlos anmelden
MY dogSpot - LOGIN
Passwort vergessen?
Gerade online
Suri, Max und Balou
Suri, Max und BalouGerade
eingeloggt
♥cavalierlove♥
♥cavalierlove♥Online seit
5 Minuten
ratatouille
ratatouilleOnline seit
12 Minuten
p-ziegler
p-zieglerOnline seit
34 Minuten