Mein erster Hund

Kati1410
  • Forenwelpe
Beiträge: 4
Hallo zusammen,
Mein Name ist Katrin.
Ich möchte schon seit Jahren einen Hund haben. Bisher war es leider nicht möglich. Ende des Jahres ziehe ich aber in meine erste eigen Wohnung. Die Wohnung ist 52qm groß mit Balkon und liegt in der 1. Etage. Am liebsten hätte ich einen Labrador. Ich darf den Hund auch mit zur Arbeit nehmen. Ich arbeite in einer Physiotherapie Praxis in der viel mit Kindern arbeiten. Daher möchte ich gerne auch einen Welpen den ich dann von Anfang an daran gewöhnen kann.
Nun meine Frage an euch. Ist es mit Labrador ein Problem in der ersten Etage zu wohnen? Ich kann ja nicht immer hoch tragen und gerade die Rasse hat ja auch häufig Probleme mit der Hüfte. Wie lange braucht ein Welpe in etwa um Stubenrein zu werden und wie lange sollte ich mir am Anfang Urlaub nehmen? Habt ihr Erfahrung mit Welpen in einer Praxis? Wie habt ihr es mit dem Gassi gehen gemacht? Kann ja nicht meine Patienten immer vertrösten wenn der Hund dann raus muss. Habt ihr da einen Rat für mich?

Danke im Vorraus
benchen
  • Begleithund
Beiträge: 896
Muß es unbedingt ein Welpe sein ? Es gibt Vereine , Retriever in Not , solche, da werden erwachsene Retriever angeboten, die oft aus gutem Haus sind, nur umständehalber abgegeben werden. Scheidung, Umzug, andere Arbeit. Von denen ist das Betragen bekannt, da könnte sich evtl. ein Tier finden, das sofort in der Praxis mitgeht und alles kann. Mit einer harmlosen Hündin ist nicht viel falsch zu machen.
Lincan
  • Begleithund
Beiträge: 1294
Zunächst: ganz toll, dass du dir VORHER Gedanken machst!!!!!!!!

An deiner Stelle würde ich erst einmal die nächste Zeit dazu nützen, um Fachliteratur zu lesen, evtl. Hundevereine zu besuchen, um nicht ganz so unwissend in die Hundehaltung zu gehen (falls du das noch nicht gemacht hast).

In meinen Lehrgängen gibt es auch Welpen, die von Anfang an mit in die Physio- sowie Ergopraxis mitgenommen werden. Allerdings gibt es da viel zu beachten, wie z.B. eine Ruhezone für das Lütte, wo es wirklich ungestört schlafen kann (kein Publikumsverkehr). Das bedeutet jedoch auch eine gute Organisation sowie Verständnis bei Kolleginnen, PraxisinhaberIn, Patienten und evl. weitere Personen.

Auch ist der Punkt Hygiene ist wichtig, was nicht nur den Gassigang betrifft.

Wenn du einen erwachsenen Hund nimmst, ist die Akzeptanz nicht unbedingt gegeben, denn der Hund sollte schon eine entsprechende Ausbildung nachweisen können oder man muss wirklich sicher sein, dass dem Hund der Stress nichts ausmacht, er sehr freundlich zu Menschen ist, ach nicht distanzlos, gerade, wenn die Patienten Kinder sind usw.

MERKE - WICHTIG!!!!! >> Nur weil es sich um einen Retriever handelt. ob Labrador oder Golden etc., heißt das noch lange nicht, dass der Hund automatisch so kinderlieb/menschenlieb ist, dass er sich alles gefallen lässt.....
Nicht meine Hunde brauchen einen Maulkorb sondern ich!
Kati1410
  • Forenwelpe
Beiträge: 4
Danke für den Tipp,
Ich dachte immer auf diesen Seiten gibt es nur Hunde aus dem Ausland. Da habe ich eigentlich auch nichts gegen nur muss ich eben wissen wo der Hund her kommt da er mit Kindern verträglich sein muss.
Ich schau dann da mal durch wenn es so weit ist.
Danke dir auch Lincan.
Deswegen dachte ich direkt an einen Welpen, damit er sich direkt dran gewöhnt und auch an Kinder gewöhnt. Wenn man einen älteren nimmt weiß man eben nicht so genau wo er her kommt. Ja ich mache mir sehr viele Gedanken. Ich möchte ja das es dem Tier gut geht bei mir. Wenn ich wüsste das es nicht klappt würde ich es nicht machen. Das möchte ich mir und dem Tier nicht antuen.
Zuletzt geändert am 28.06.2015 22:00 Uhr
Kati1410
  • Forenwelpe
Beiträge: 4
Vielleicht kennt ja jemand noch eine Alternative zum Labrador. Also eine andere Rasse die vielleicht kleiner, nicht so krankheitsanfällig ist und sich für die Praxis und für Kinder auch gut eigener. Ich habe bisher noch nichts gefunden. Dachte erst noch an einen Sheltie aber die lassen sich ja nur ungerne anfassen. Wenn Ihr da tipps habt bin ich für alles offen.
LG
Lincan
  • Begleithund
Beiträge: 1294

SHELTIE

Nanu, ein Sheltie lässt sich nicht gern anfassen???

Woher stammt denn so eine Aussage????

Habe hier einiges in den Lehrgängen/Ausbildungen, u.a. auch Sheltie.... Man muss nur aufpassen wegen Bellen >> kenne Sheltie, der in der Arbeit top ist, zuhause aber eher bellfreudig; kenne aber auch Shelties, die auch zuhause nur mal anschlagen...

Mischlinge sind auch dabei.....

Zuerst muss er DIR gefallen, also bitte keine Rasse/keinen Hund nur nach arbeitstechnischen Gesichtspunkten auswählen - er wird DEIN FAMILIENMITGLIED

Übrigens: Hunde haaren, auch die Labradore - habe hier grad einen in Pension, der sein Fell so abwirft, dass da ganze Büschel rauskommen - Labrador!!!!

Jedenfalls sollte der Hund auch psychisch robust sein, nicht nur physisch. Sollte es ein Rassehund vom Züchter sein, so lasse dich nicht verführen mit Aussagen wie; geeigneter Therapiehund oder diese Rasse ist besonders eignet als Therapiehund oder ist gezüchtete als idealer Familienhund...da gibt es noch keine Gene für

Mir fällt da grad der Modehund Elo ein, der ja ein eingetragenes Markenzeichen ist und sich durch seine verschiedenen Mischungen "auszeichnet". Auch solche habe ich in meinen Lehrgängen; sind meistens sehr hübsche Mischlinge, die genauso bunt sind, wie die Rassen, die sich jeweils darin verewigen.

Falls du nähere Infos suchst und/oder Zuchtstätten, egal welche Rasse, kann ich dir vllt. helfen, da ich öfter mal Zuchtstätten besuche bzw. an gute Züchteradressen komme.

Wenn du Interesse an weiteren Infos hast, gerne per PN. Schicke einfach eine an mich
Nicht meine Hunde brauchen einen Maulkorb sondern ich!
halunke
  • Begleithund
Beiträge: 1220
Original von Kati1410:

Deswegen dachte ich direkt an einen Welpen, damit er sich direkt dran gewöhnt und auch an Kinder gewöhnt

guten morgen,
da hast du in der basis recht, aber du schreibst, dass es dein erster hund sein wird. hunde benötigen führung und ausbildung um in ihren jeweiligen lebensumständen klarzukommen ohne andere zu belästigen. ohne jedwede erfahrung ist das ein sehr dünnes eis!
die ausbildung eines welpen, der so vielen ansprüchen gerecht werden muss ist keine leichte aufgabe. sie ist durchaus auch von anfängern zu leisten, aber das bedeutet umso mehr arbeit...
und glaube mir, ich nehme seit jahr und tag meinen hund mit in die arbeit in ein geschäft mit kundenverkehr...es ist nicht einfach das alles immer im griff zu haben, denn nicht jeder mag hund und nicht jeder möchte kontakt zu ihnen aufnehmen, was ich persönlcih völlig OK finde weshalb ich auch stets bemüht bin rücksicht zu nehmen.
einen labrador empfinde ich nicht als die beste wahl...sie neigen zu unerwünschter distanzlosigkeit, die aber von jedem hinz und kunz immer wieder positiv bestärkt wird, durch ein "na du bist aber ein feiner" wärend er ihm die wurstsemmel aus der hand grapscht. auch was das haaren angeht sind mir bisher nur wirkliche fellverlierer unter den retrievern untergekommen....
ggf käme ein pudel für dich in frage.
Viele Leute glauben zu denken, wenn sie lediglich ihre Vorurteile neu ordnen!
-William James-
Kati1410
  • Forenwelpe
Beiträge: 4
An einen Pudel habe ich auch schon gedacht, da diese ja nicht Haaren. Was hältst du denn von einem Labradoodle?
halunke
  • Begleithund
Beiträge: 1220
ist halt eine mischung (egal, was dir ein vermehrer erzählt).
da kann man durchaus einen hund erwischen, der massiv haart...darauf verlassen würde ich mich nicht. aber letztlich verliert jeder hund haare und schmutz auch immer mal, das wäre für mich nur bedingt ein kriterium.

vom wesen her sind diese hybriden (zumindest die vertreter, die ich kenne) sehr robuste und wesensfeste hunde. erstaunt hatte mich damals deren größe. sie waren alle deutlich größer als jeder handelsübliche retriever und wesentlich stämmiger als jeder königspudel.
aber mischlinge sind eben immer wundertüten.
auch ans herz mag ich dir den kurzhaarcollie legen. der haart zwar wie ein normaler hund ist aber meist eine sehr sanfte erscheinung.
auch im umgang mit menschen super und ihren lebensumständen angepasst im temperament sind die meisten Jagdhunde (weimeraner, Setter, vizsla etc.) da müsste man sich nur sehr mit dem jagdtrieb auseinandersetzen...
Viele Leute glauben zu denken, wenn sie lediglich ihre Vorurteile neu ordnen!
-William James-
Lincan
  • Begleithund
Beiträge: 1294

Goldendoodle

Es gibt auch Mischlinge zwischen Pudel und Golden Retriever, wobei ich aktuell einen solchen Goldendoodle im Lehrgang habe. Interessanterweise wurde ein kleinerer Pudel mit dem Goldie verpaart, so dass der nachwuchs auch kleiner ist.

Aber bzgl. Haaren >> die Mischung aus Pudel und Labi oder Goldie haart schon deswegen, weil der Retrieveranteil drin ist. Sinn würde dann nur ein reiner Pudel machen.

Wer aber einen komplett hygienischen Hund haben will, dürfte dann noch nicht einmal einen Nackthund haben
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