Mastzellentumor am Ellenbogen

Baesle121069
  • Forenwelpe
Beiträge: 56
Meine Hündin 11jahre wurde am 13.3 operiert , die Wunde sieht sehr gut aus bis auf ein Loch ca.10cent groß das einfach nicht heilen will , suche nun Menschen, die genau dasselbe Problem hatten ,ist ja wirklich voll ne blöde Stelle. Wie habt ihr das zubekommen , ich gebe Arnika d12 und von aussen jodsalbe oder Panavulsin , habe Silberspray da wurde mir aber abgeraten, freue mich auf tolle Tipps LG Heidi Lara und Beate
seitdem ich die Menschen kenne,liebe ich die Tiere
weckener
  • Halbstarker
Beiträge: 379
Meine alte Hündin hatte auch einen Mastzellentumor am Hinterbein. Da die Wunde großräumig ausgebrannt wurde, damit auch wirklich alle Zellen verschwunden sind, hatte mir der TA gleich gesagt, es dauert wesentlich länger bis das heilt.
Wir bekamen damals eine Emusalbe, danach Zinkoxydspray. Wenn nicht meine Katze nachts hingebungsvoll die Salbe abgeleckt hätte, wäre die Wunde sicher schneller geschlossen, aber so hat es fast 2 Monate gedauert... Ich hatte mich schon gewundert, bis abends war die Wunde zu und morgens auf, bis ich die Katze erwischt habe.... Danach bekam Alina einen Strumpf über die Wunde nachts geklebt, dann heilte es . Aber wundere Dich nicht, die Heilung geht nicht so schnell, wie bei anderen Wunden, weil verbranntes Fleisch viel länger braucht.
Aber frag den TA ob er nicht noch was weiß, was helfen kann.
schlappohrbär
  • Forenwelpe
Beiträge: 72

colostrum

Hallo googel mal nach Colostrum...

ich nehme es für Mensch und Tier .... (z.B. Biocolostrum von Clive ) gibts in der Internetapotheke.

Gute Besserung
tomstep
  • Alpha Hund
Beiträge: 8970
Ein Versuch wäre auch Mirfulan Salbe (Heilsalbe mit Zinkoxyd zur Trocknung der Wundfläche und Lebertran zur Heilung der selben, und einigen anderen Stoffen zur Heilung). Alles schon einschmieren und dann die Wunde mit Stülpa (oder etwas in der Art) Schlauchverband (Apotheke in allen Stärken), die Enden mit selbstklebendem Verband (auch Apotheke) sichern.
Dann kommt sie nicht dran, aber Luft kommt dran und es kann langsam aber sicher abheilen.Könnte auch noch zusätzlich abgepolstert werden, wenn nötig. Ich habe da schon einige Heilungserfolge mit gehabt, bei Mensch und Tier,
Viel Erfolg bei der Behandlung für die Süße Maus !!!
"Wäre doch nur ein Bruchteil der Schäferhundbesitzer so klug wie ihre Tiere."
(Stefan Wittlin, schweizer "Medicus-Canis", Kynologe-Hundetherapeut)
Zuletzt geändert am 31.03.2017 12:43 Uhr
Baesle121069
  • Forenwelpe
Beiträge: 56
Vielen Dank für eure Ratschläge, seit heute gibt es endlich neues Fleisch,es sieht so aus wie wenn es endlich richtig heilen will , Heidi ihr Tumor hat grad2 bösartig ,wie sehen die Lebenserwartungen bei der Diagnose aus ?? LG das dreamteam
seitdem ich die Menschen kenne,liebe ich die Tiere
tomstep
  • Alpha Hund
Beiträge: 8970
+ 1
Ui, ich glaube das wären alles wirklich nur Blicke in die Glaskugel , also absolute Mutmaßungen.
Wenn überhaupt kann das höchstens der behandelnde Tierarzt etwas (!) abschätzen. Aber selbst das muss nicht unbedingt etwas zutreffendes Aussagen.
Ich würde alles (also nicht das was der TA meint) so weiter behandeln, als wenn es ein gutartiger Tumor wäre, also keinen Einfluß auf ihre Lebenserwartung hätte. Ich meine die Hundeomi normal verbinden, ihrer Gesundheit entsprechend bespaßen, u.s.w., einfach so behandeln, als wenn nix wäre. Außer natürlich das was nötig ist um eine weitesgehend mögliche Heilung zu erreichen. Völlig egal wie die theoretische (!) Lebenserwartung auch sein mag !
"Wäre doch nur ein Bruchteil der Schäferhundbesitzer so klug wie ihre Tiere."
(Stefan Wittlin, schweizer "Medicus-Canis", Kynologe-Hundetherapeut)
Zuletzt geändert am 01.04.2017 18:27 Uhr
weckener
  • Halbstarker
Beiträge: 379
Es gibt drei Stufen des Mastzelletumors.
Stufe 1 ist begrenzt auf eine Stelle, keine Metastasen. Somit wenn er restlos entfernt ist, ist alles ok.
Stufe 2 kann Metastasen bilden, ist aber in der Regel heilbar.
Stufe 3, da hast Du keine Chancen mehr. Da ist in der Regel die Milz zerfressen und die Metastasen gehen im ganzen Körper, meist dann in der Leber. Oft wird noch operiert, es soll Fälle gegeben haben, wo der Hund noch eine schöne zeit hatte, meist wird die Milz entfernt, es heilt alles gut ab, aber nach 3-6 Monaten kommt der nächste Schub, am Besten man macht seinem Hund noch einige schöne Wochen, aber dann lässt man am Besten gehen.

Da Dein Hund die Stufe 2 hat, ist es durchaus so, das er ganz gesund werden kann. musst ihn halt gut beobachten. Es ist ein sehr heimtückischer Krebs, sterben eine Menge Hunde daran. meist wird es viel zu spät erkannt... Aber die Chancen gesund zu werden, sind groß. Dein Hund kann also genauso alt werden wie andere.
Wenn Du merkst es stimmt was nicht geh zum TA, der soll ihn durchchecken.

Ansonsten schließe ich mich tomstep an.
CairnLover
  • Halbstarker
Beiträge: 571
Original von tomstep:

Ui, ich glaube das wären alles wirklich nur Blicke in die Glaskugel , also absolute Mutmaßungen.
Wenn überhaupt kann das höchstens der behandelnde Tierarzt etwas (!) abschätzen. Aber selbst das muss nicht unbedingt etwas zutreffendes Aussagen.
Ich würde alles (also nicht das was der TA meint) so weiter behandeln, als wenn es ein gutartiger Tumor wäre, also keinen Einfluß auf ihre Lebenserwartung hätte. Ich meine die Hundeomi normal verbinden, ihrer Gesundheit entsprechend bespaßen, u.s.w., einfach so behandeln, als wenn nix wäre. Außer natürlich das was nötig ist um eine weitesgehend mögliche Heilung zu erreichen. Völlig egal wie die theoretische (!) Lebenserwartung auch sein mag !

Das unterschreibe ich sofort. Ich würde wohl als entzündungshemmendes Mittel Traumeel geben und auf gesunde Ernährung achten. Kohlenhydrate besser weglassen, denn die braucht kein Hund und werden in Zucker umgewandelt, was Krebszellen sehr gerne mögen.
http://www.narayana-verlag.de/spektrum-homoeopathie/viel-mehr-als-ein-placebo-homoeopathie-draengt-den-krebs-zurueck
Wenn es dich interessiert, dann kannst Du im www auch Maßnahmen Betroffener von krebskranken Hunde finden.
Alles Gute für deine Maus.
Feuerwolf
  • Begleithund
Beiträge: 915
Ich würde kieine Futterumstellung nach der Op jetzt durchführen. Außerdem gibt es auch die genaue gegesätzliche, ganzheitliche Meinung, dass man nur Fleisch im Gegensatz zu Allem anderen weglassen soll, also eine rein vegetarische Ernährung.
Wirklich bewiesenist da aber überhaupt nichts im Gegensatz zum homotoxikologischen Traumeel. Davon gibt es Studien, auch Langzeitstudien.

Es hängt wohl auch mit der Art des Tumor`s zusammen, denn nicht jeder Krebs ist gleich Krebs und jede Art von Krebs reagiert anders als die nächste.

Traumeel Tabletten sind aber eine gute Idee. Damit die Erstverschlimmerung nicht zu heftig ausfällt kannst Du am ersten Tag bis zu 12x die Tabletten geben, danach reduzieren und die Erhaltungsdosis ist 3x tgl.
Die Anzahl der Tabletten bei jeder einzelnen Gabe hängt von der Größe des betreffenden Hundes ab. Ich denke, Ihr müsstet schon 3 Tbl. als Einmalgabe verwenden.

Ansonsten, wie schon geschrieben, genießt jeden einzelnen Tag miteinander. Sollten wir alle übrigens eigentlich immer versuchen zu machen.

Drücken Euch die Daumen und Renntier Fina ihre Pfoten

LG Feuerwolf
weckener
  • Halbstarker
Beiträge: 379
Hier eine gute Beschreibung was ein Mastzellentumor ist und was man darüber wissen sollte. Gut erklärt für Laien...

https://www.tierheilpraxis-wick.de/erkrankungen/mastzellentumor/

Ich wünsche Deinem Hund und Dir, das alles früh genug gefunden wurde und eine schöne Zeit Euch beiden!
Kostenlos anmelden
MY dogSpot - LOGIN
Passwort vergessen?
Gerade online
brigittebeusch
brigittebeuschOnline seit
1 Minute
elviraf709
elviraf709Online seit
35 Minuten