Machmal muss Impfen sein ??

caro137
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Funktionweise von Impfungen

Impfungen werden im Gegensatz zu anderen Medikamenten nicht gewichtsabhängig dosiert - weil sie anders "funktionieren" als beispielsweise ein Antibiotikum oder Herzmedikament.

Dazu ein kleiner Vergleich, der die Funktionweise einer Impfung recht gut beschreibt:

Eine Impfung ist sozusagen eine Feuerwehrübung oder ein Erste-Hilfe-Kurs fürs Immunsystem.
Das heißt mit vergleichsweise harmlosen (die Krankenheiten gegen die geimpft wird können alle lebensbedrohlich sein !!!!!) Mitteln wird das Immunsystem darauf vorbereitet im Ernstfall schnell und richtig zu reagieren.
Ein "ungeübtes" Immunsystem hat keine Chance gegen z.B. Tollwut schnell genug zu reagieren -egal wie gesund der Hund vorher war.
Bei z.B. Zwingerhusten kann es sein, dass das Immunsystem auch im Ernstfall noch genug Zeit hat "dazu zu lernen" - mit "Übung" (wenn man weiß wo der Feuerlöscher steht und wie er benützt wird) geht die "Brand"bekämpfung aber wesentlich effektiver.
Sicher kann man bei so einer Katastrophenübung auch mal in Stress geraten oder den Tag danach mal schlapp sein - aber das ist nichts im Vergleich zum Ernstfall.
The greatness of a nation and its moral progress can be judged by the way its animals are treated (Mahatma Gandhi)

Nur indem wir die Hunde vor gefährlichen Menschen schützen,
schützen wir die Menschen vor gefährlichen Hunden !
Zuletzt geändert am 28.11.2011 12:00 Uhr
meerestaucher
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irgendwie aber schon seltsam wenn ich bedenke dass ein pferd genau dieselbe dosis bekommt wie ein mini yorkie...
Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast

Antoine de Saint-Exupéry
caro137
  • Begleithund
Beiträge: 1681
Tja, wenn ich jemand in der Anwendung eines Feuerlöschers unterweise ist es auch egal ob der Anwender Mann/ Frau, groß/klein, jung/alt ist .
Es gibt tatsächlich einzelne Impfungen bei denen nach je Tiergröße eine unterschiedliche Dosis gegeben wird - aber, wie gesagt eine Impfung ist KEIN Medikament und funktioniert völlig anders.
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sam07
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Beiträge: 2
Also ich lasse auch die Jahreimpfung immer machen, nicht alles auf meinen Wunsch hin, nur das was wirklich sein muß. Ich wohne sehr ländlich und hier treibt sich fuchs und Hase rum und ich fühl mich einfach sicherer wenn ich weiß sie sind geimpft
LG Moni
Maluka
  • Halbstarker
Beiträge: 407
Impfen ja, aber nicht in regelmässigen Abständen.
Tollwut mach ich alle 3 Jahre damit wir auch mal spontan über die Grenze können mit den Hunden.
Liebe Grüsse Maluka & Dogs
Mehlemer Bürgerin
  • Alpha Hund
Beiträge: 8857
dabei ist aber zu beachten, dass es Länder gibt, wo kein Hund einreisen darf, wenn die Impfung älter als 12 Monate ist, glaube Österreich zählt auch dazu, falls meine Info noch aktuell ist, meine jedenfalls dass das früher mal so war und auch andere Länder diese Anforderungen stellen...
Claudia ohne Nino am
bluedance
  • Forenwelpe
Beiträge: 132
meine beiden müssen geimpft sein, da wir öfter in Dänemark sind.
Kann aber die HH verstehen, die ihre Hunde nicht impfen lassen.
Nur ein ausgeglichener Hund ist ein wahrer Freund
Momo-Zoya
  • Forenwelpe
Beiträge: 146
Original von caro137:

Impfungen werden im Gegensatz zu anderen Medikamenten nicht gewichtsabhängig dosiert - weil sie anders "funktionieren" als beispielsweise ein Antibiotikum oder Herzmedikament.

Dazu ein kleiner Vergleich, der die Funktionweise einer Impfung recht gut beschreibt:

Eine Impfung ist sozusagen eine Feuerwehrübung oder ein Erste-Hilfe-Kurs fürs Immunsystem.
Das heißt mit vergleichsweise harmlosen (die Krankenheiten gegen die geimpft wird können alle lebensbedrohlich sein !!!!!) Mitteln wird das Immunsystem darauf vorbereitet im Ernstfall schnell und richtig zu reagieren.
Ein "ungeübtes" Immunsystem hat keine Chance gegen z.B. Tollwut schnell genug zu reagieren -egal wie gesund der Hund vorher war.
Bei z.B. Zwingerhusten kann es sein, dass das Immunsystem auch im Ernstfall noch genug Zeit hat "dazu zu lernen" - mit "Übung" (wenn man weiß wo der Feuerlöscher steht und wie er benützt wird) geht die "Brand"bekämpfung aber wesentlich effektiver.
Sicher kann man bei so einer Katastrophenübung auch mal in Stress geraten oder den Tag danach mal schlapp sein - aber das ist nichts im Vergleich zum Ernstfall.

Mag ja so zutreffen aber in der Impfung ist AUCH Antibiotika und meist ein Mittel was eine Entzündung hervor ruft. Ohne Entzündung -> keine Reaktion vom Körper. Warum dann auch noch Antibiotika enthalten ist, ist mir ein Rätsel aber es ist halt so....
Dann bekommt ein Hund also eine Dosis Antibiotika und Entzündungsmittel was auch ein Pferd bekommt...

Aber das ist mal eine Sache die ich noch gar nicht wusste, das mit der Dosis.
Zuletzt geändert am 03.01.2012 15:33 Uhr
Gast
Meine Hunde sind alle gut durchgeimpft und das wars auch schon. Ich werde sicher nicht die Pharmaindustrie unterstützen und den Hunden das Gift jährlich sprizen lassen. Sie wurden gut Grundimmunisiert mit Auffrischung die man eigentlich auch nicht braucht und dann war Schluss. Unnötig finde ich die Puppyimpfungen, da die Welpen den Impfschutz ja von der Mutter noch haben bis zum 4. Monat oder länger.
Von Impfschäden will natürlich dann keiner was wissen....
Alles nur Kohlemacherei, genauso wie die Kasrtationen, weil ja der Hund sonst angeblich krebs bekommt.
Blödsinn ist das, denn wenn der Hund Krebs bekommt dann wird er ihn an anderen Teilen des Körpers bekommen, die noch vorhanden sind.
Gast
Original von julie3:

Unnötig finde ich die Puppyimpfungen, da die Welpen den Impfschutz ja von der Mutter noch haben bis zum 4. Monat oder länger.



Diese Aussage ist nicht richtig ! Bin absolut kein Unterstützer der Pharmaindustrie, aber gerade bei Welpen muß man schon vorsichtig sein.
Welpen sind bis zur Vollendung der 6. Lebenswoche gut durch die maternalen Antikörper geschützt, vorausgesetzt die Mutter hat diese auch, aber dann kommt das sogenannte Impfloch und die Gefahr dass sie sich z.B. mit Parvo infizieren könnten ist groß. Daher bin ich immer noch dafür, im Welpenalter zu impfen ( vollständige Grundimmunierung).

Ansonsten stimme ich dir zu.

Grüße
Susanne
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