Machmal muss Impfen sein ??

Mehlemer Bürgerin
  • Alpha Hund
Beiträge: 8857

Link zugefügt

Zu der Frage, ob wir die Impfungen einhalten, sage ich ja, auf jeden Fall die Tollwutimpfung, da wir im Verein sind und immer an Prüfungen und Turnieren teilgenommen haben, bzw. auch mit dem Hund öfter im Ausland Urlaub machen. Jedoch kämpfen wir oft gegen die TA an, die unsere Hunde immer mit der 5 oder 7fach Impfung "totsprítzen" wollten. Grundimmunisierung in den ersten Lebensjahren ja, aber danach nur noch Tollwut oder die 5fach nur alle paar Jahre.
Mittlerweile gibt es hier schon so viele Impfthreads, auch wo ich zuletzt immer wieder poste, dass sowieso die 5fach Impfung jährlich vorzunehmen laut unserem TA unnötig ist, da einzelne Komponenten 2 Jahre lang halten, also besser einzeln nachimpfen und nur das, was wirklich dran ist in dem Jahr.
Nino bekam zuletzt die Tollwutimpfung, welche 3 Jahre hält und danach sehen wir erstmal, wie seine Stabilität mit 12 1/2 Jahren als Schäferhund ist und entscheiden dann, ob noch mal aufgefrischt wird.
such grad noch den Link, wo ich zuletzt über Impfungen gepostet habe...
http://www.dogspot.de/forum/thema/gegen-was-sind-eure-vierbeiner-geimpft/?p=1#
ein Vereinskamerad von mir war auch irgendwie dem Heilpraktikertum verfallen und lies seinen Hund nicht mehr impfen, leider interessiert diese Einstellung niemand an öffentlicher Stelle, wo einfach nur der Impfschutz kontrolliert werden muss. Habe auch im letzten Jahr mal jemanden gesprochen, die angeblich durch homöopathische Mittel sich die Tollwut vom Hals hält, aber wo ist der Beweis und die Sicherheit für Hundeschulen oder Vereine, dass dieser Hund dann nicht die Gruppe "verseucht". Habe auch schon mal das Argument gehört, wenn ja dann bei Veranstaltungen alle anderen Hunde Impfschutz haben, könne ja der ungeimpfte Hund dort keinen "Schaden" anrichten, aber gibt es schon 2 oder 3 davon, dann sieht es doch evt. schon wieder ganz anders aus.
Claudia ohne Nino am
Zuletzt geändert am 07.10.2011 06:55 Uhr
Lupine 3
  • Alpha Hund
Beiträge: 7297

Impfen

Der Zwingerhusten kann tatsächlich sehr schlimme Auswirkungen haben, nicht selten ist der Verlauf bei bereits geschwächten Hunden oder Welpen tödlich. Aber die wenigsten Menschen werden darüber aufgeklärt, dass ein geimpfter Hund lediglich mit etwa 75% dagegen geschützt ist. Dennoch sind unsere Hunde und Katzen alle grundimmunisiert, aber so wie vor 25 Jahren lasse ich auch keinen Hund oder Katze impfen. Bei diversen Windhundtreffen z. B. kann man nur mit geimpften Tieren Einlass finden. Besonders wichtig ist mir ein gültiger Tollwutschutz, denn ich kenne noch Zeiten, in denen alles bei nur bestehendem Verdacht eines Jägers, dass sich in der Nähe ein infiziertes Wildtier aufgehalten hätte, getötet wurde - wenn keine gültige Tollwutimpfung nachgewiesen werden konnte.
Der richtige Schritt ist der mittlerweile 3jährige Tollwutimpfturnus in die richtige Richtung, obwohl mir ein sonst guter Tierarzt permanent einreden will, dass er nach wie vor jedes Jahr diese Impfung auffrischen will - bislang erfolglos, jedes Jahr muss Tollwut wirklich nicht mehr geimpft werden.

Lupine 3 mit im Alter von 14,5, 8,5, 4 und knapp 2 Jahren
Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen. (Ernst R. Hauschka) Beurteile Menschen nicht nach ihren Worten, sondern nach ihren Taten, denn viele reden vortrefflich, aber handeln schlecht. (Matthias Claudius)
caro137
  • Begleithund
Beiträge: 1681
@Martina: Ich würde mit diesem Problem-das doch recht speziell ist - nicht einfach zu irgendeinem aus der Gegend fahren, sondern tatsächlich zu einem (Klinik), der auf Neurologie und / oder Verhalten spezialisiert ist.
The greatness of a nation and its moral progress can be judged by the way its animals are treated (Mahatma Gandhi)

Nur indem wir die Hunde vor gefährlichen Menschen schützen,
schützen wir die Menschen vor gefährlichen Hunden !
halunke
  • Begleithund
Beiträge: 1220
+ 6
grundsätzlich halte ich unsere tiere im allgemeinen auch für "überimpft"...
aaaber pauschal gänzlich darauf zu verzichten halte ich dennoch für falsch!

lauthals zu bekunden der eigene hund sei auch ohne impfung pumperl gsund, zeugt für mich lediglich von mangelnder weitsicht des halters, DENN solange der großteil einer population geimpft ist, bewegen sich die wenigen ungeimpften tiere ebenfalls unter dessen schutzschirm...
kurz gesagt: derjenige der nich impft kann sich diesen luxus nur leisten, solangs der nachbar tut!
das kann aber alles ganz schell kippen!

so long
gruß vom halunken
Viele Leute glauben zu denken, wenn sie lediglich ihre Vorurteile neu ordnen!
-William James-
jenniundmilka
  • Forenwelpe
Beiträge: 110
Meine Hunde sind alle geimpft, allerdings nur das nötigste. Dies haben wir mit unserem TA genausten durchgesprochen und er befürsprucht dies auch. Manche erkrankungen die ohne eine Impfung auftreten können, können schwerwiegendere Folgen, als eine Impfung.
Mehlemer Bürgerin
  • Alpha Hund
Beiträge: 8857
worauf wir auch nicht verzichten ist die Borrelioseimpfung, auch wenn sie durchaus umstritten ist, was die Wirkung, hilft nicht bei allen Zeckentypen und Nebenwirkungen soll es durchaus auch geben, aber NIno bekommt sie jährlich schon sein Leben lang und es gab keinerlei Beeinträchtigungen bei ihm.
der Grund unserer Entscheidung liegt darin, dass sein Vorgänger Lorbas sehr schwer daran erkrankt ist, lange wurde es nicht bemerkt und hatte sich bis zum Endstation (komplette Lähmung auf den beiden Hinterläufen) ausgebreitet.
Damals war es in unserer Gegend selten bis unbekannt, er hat es zwar überlebt, was andere erkrankte zuvor nicht mal mehr geschafft haben, aber richtig erholen konnte er sich davon sein restliches Leben nicht mehr davon. Erst nach seinem Tod kam die Impfung auf den Markt und das ist aus unserer Sicht eben die mögliche Variante das Risiko zu verringern, weil wer daran erkrankt leidet richtig und das möchten wir nicht mehr miterleben wollen.
dabei hat Nino recht wenige Zecken, auch Lorbas war damals nicht damit überhäuft, aber ist einfach eine infizierte darunter reicht dies aus, um schlimme gesundheitliche Schäden oder letztendlich den Tod hervorzurufen.
Claudia ohne Nino am
Zuletzt geändert am 09.10.2011 16:50 Uhr
Gast
  • Begleithund
+ 1
Ich lasse meine Hunde nicht mehr impfen, dem Pepino ging es oft nach den Impfungen nicht gut. Der Pepino ist nun schon 16 Jahre und Ihn hat schon die Borreliose-Impfung sehr krank gemacht, es hat Boreliose ausgelöst. Bluttest vorher: negativ und nach 3 Jahren impfen positiv, mit einen sehr hohen Titer im Blut. Mal schauen, was von Seiten der Tierärzte noch so kommt, beeindruckenderweise durch Ihren weißen Kittel und dem Dr. vor Ihrem Namen. Alles ist Wirtschaft und Profit. Eine Freundin von mir war Tierärztin, Sie hat Ihre Tiere auch nicht geimpft und meine auch nicht, aber wo würden Sie und die anderen Ärzte bleiben ohne die Impfeinnahmen. Die Impferinnerungen haben schon so ihren Grund. Ich kenne viele Menschen, die nehmen Medikamente und wissen noch nicht mal wie die heißen oder wieviel mg. Sie nehmen, die Nebenwirkungen werden dann noch vom Arzt runtergespielt. Aaaber der weiße Kittel , der Titel, nicht mehr wie ein Wort. Ich bin ja auch nicht mein Name. Man sollte die Macht über sich und seine Tiere behalten und Wissen ist Macht. Und nicht das tun, was andere tun oder was der Tierarzt sagt oder an Glaubensätzen festhalten, es gibt auch immer neue Erkenntnis, die das alte und nicht immer Gute hinfällig machen. Ich finde ein guter Tierarzt ist der, der nicht alles in den Hund reinimpft, wenn nicht nötig, wenn doch einige Wirkstoffe 3-5 Jahre oder ein Leben lang wirksam sind.
Mehlemer Bürgerin
  • Alpha Hund
Beiträge: 8857
aber innerhalb von drei Jahren, kann sich der Hund auch selbst durch eine infizierte Zecke angesteckt haben, woher weisst Du, dass es ausschliesslich durch die Impfung kommt?
Denn die Impfung ist leider keine Wunderwaffe und vor bestimmte Typen von Erregern kann sie nicht schützen, bedeutet trotz Impfung kann ein Hund also durch Infektion daran erkranken!
aber, was ich z.B. schon mitbekommen habe, dass die Wirkstoffe, die mehrjährig gültig sind, auch gerade kleinen, also gewichtsmässig leichten Hunden mehr zusetzen, da ja mehr Impfstoff aufeinmal gespitzt wird, also auch da heisst es abwägen, denn eine zu starke Dosis ist auch nicht ganz ungefährlich und verbreitet kurz oder langfristig Nebenwirkungen, weil der Körper ja länger braucht, um diese zu verarbeiten bzw. abzubauen!Bei ganz alten Hunden verstehe ich, dass man abwägt und evt aussetzt, anderseits wollen einem ja grad die TA weissmachen und mitunter mag da ja was dran sein, dass alte Tiere anfälliger sind, andererseits halte ich auch dagegen, dass über die Jahre genug Abwehr durch regelmässige Impfung entstanden ist...
Claudia ohne Nino am
Zuletzt geändert am 23.11.2011 08:14 Uhr
Momo-Zoya
  • Forenwelpe
Beiträge: 146
Man sollte vielleicht noch anmerken, dass sowohl in der menschlichen als auch in der tierischen (teilweise schlimmer) Impfung schädliche Substanzen enthalten sind wie Quecksilber und Formaldehyd. Was diese Stoffe bewirken sollte jeder wissen.


Ich impfe weder mich , noch sonst irgend wen...


Eine Krankheit bekommt nicht jeder, aber jeder nimmt Schaden durch eine Impfung und wird früher oder später das Resultat davon bekommen. Wie schlimm/schwer das ganze ausfällt ist immer individuell....


Krankheiten gehören zum Leben genau wie der Tod...
Zuletzt geändert am 28.11.2011 10:35 Uhr
meerestaucher
  • Hundetrainer
Beiträge: 4196
mein klein-Bino kommt ja von einem Züchter, ich hab ihn second hand gekauft vom erstkäufer und dann mal mit der züchterin gesprochen, die hat zu mir gemeint ich soll ihn auf keinen fall gegen tollwut impfen lassen, und bei der tollwut impfung wäre die dosis für ein pferd genau so groß wie für einen hund. obs stimmt? keine ahnung.
hab mich aber verunsichert weil das so ziemlich die einzige impfung wäre die ich dann alle drei jahre durchführen lassen würde....

kontroverses thema, viele meinungen. bin mir da auch ziemlich unsicher.
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