Machmal muss Impfen sein ??

weckener
  • Halbstarker
Beiträge: 377
+ 3
@cairnlover, >
was soll dieser hysterische Beitrag, wir haben das Thema nun wirklich bis zum Erbrechen von allen Seiten durchgehechelt, Kannst Du es nicht endlich sein lassen? Ob das nun im Thread über Gesundheit, Impfen, Hund beißt Frau tot, Wölfe, --- ich weiß nicht wo noch immer, jede Menge Themen, die Du damit erfreust...?!
Meinst Du, dass Deine Meinung richtiger wird, wenn Du es laufend uns aufs Butterbrot schmierst, nach dem Motto steter Tropfen höhlt den Stein?
Bald erklärst uns wieder, das es besser gewesen wäre, Deine Freunde und Verwandten wären vom Hund getötet worden, als von der Krankheit und der Medizin... Und Barfen heilt Krebs...

Wir alle haben unsere Meinung in Punkto Impfung und Medizin verkündet und haben nicht nur die Medizin und das Impfen bejubelt, sondern auch unsere Kritik geäußert.

Kannst Du das nicht hinnehmen? Du weißt doch sicherlich: im Keller steht eine Bartwickelmaschine... da wickelt sich Deine Meinung auf....
weckener
  • Halbstarker
Beiträge: 377
+ 2
Original von tomstep:

ich sehe das genaus so wie Christiane. Ohne Impfungen und einiges andere mehr, ginge es uns allen deutlich schlechter, da bin ich sicher. Ohne Auto würden auch kaum Verkehrstote sein (z.B.), aber ... . Alles hat wie immer mindestens zwei Seiten und um mal bei der Schwarzweißmalerei zu bleiben :

>


Das Bild ist Super!!!! Trifft genau!!
Shibaherz
Beiträge: 20678
+ 2
@CairnLover: Du hast offenbar „die Weisheit mit Löffeln gefressen“, willst sie aber nicht diskutiert sehen.
Denkanstöße will hier jeder geben, der sich an der Diskussion beteiligt.
Du legst keinen Wert auf Diskussion. Da kannst Du ja von Glück reden, dass wir auf Deine Beiträge noch Wert legen!

...
Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Zuletzt geändert am 10.09.2017 19:25 Uhr
melwin
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+ 1
Original von Shibaherz:

Du legst keinen Wert auf Diskussionen?
Was hast Du dann im Forum verloren?

Dass mußt Du nicht so ernst nehmen. Sie diskutiert doch fleißig in jedem Thema mit.Auch hier wird solange weiter diskutiert, bis niemand anderes mehr etwas schreibt. Dann hatte man das letzte Wort .
Liebe Grüße von Melwin.
Shibaherz
Beiträge: 20678
+ 1
Hast ja recht. Mir ist einfach der Kamm geschwollen nach CairnLovers Aussage: "Ich lege keinen Wert auf Diskussionen und sehe meinen Beitrag nur als Gedankenanstoß." (gestern 13:36)

Von mir aus kann Christiane alle OT-Beiträge nach Tomsteps Comic löschen. Die von mir jedenfalls gern.
Woran Du sehen kannst, dass es mir jedenfalls nicht auf das letzte Wort ankommt

...
Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
christianeadler
  • Moderator
Beiträge: 20211
+ 4
@ Cairnlover

Ich habe deinen Beitrag in diesen Thread verschoben, weil es hier bereits seit 2011 um dieses Buch von Dr. Ziegler und ähnliche Kritik geht. Deine Art von Argumentation stört mich persönlich aber schon viel länger. Futtermittelhersteller, Pharmakonzerne und Tierarztpraxen sind keine Wohltätigkeitsveranstaltungen, nebenbei auch Dr. Ziegler nicht. Sie wollen Geld verdienen, sind gegenüber ihren Angestellten und Aktionären verpflichtet. Der Verkauf von Impfstoffen, Spotons, Wurmkuren und Diätfutter sind sichere Einnahmequellen. Daran ist nichts verwerflich. In jeder dieser Branchen gibt es aber auch Leute, die wenig bis überhaupt nicht am Wohlergehen ihrer Zielgruppe, den Tieren, interessiert sind, und vor denen muss gewarnt werden.

Wenn z. B. ein Tierarzt die Existenz von Einfachimpfungen verschweigt, um Kunden seine Mehrfachimpfungen anzudrehen oder trotz mehrjährigen Impfschutzes nur einen einjährigen im Impfpass einträgt, gehört das vor die Tierärztekammer. Wenn ein Tierarzt eine Virusinfektion vermutet und mir Antibiotika mitgeben will (tatsächlich so passiert), darf ich sein Diplom in Frage stellen. Ganze Berufsgruppen wegen geldgieriger oder inkompetenter Kollegen unter Generalverdacht zu stellen, ist aber aus meiner Sicht kontraproduktiv, und nebenbei entspricht es auch nicht meinen Erfahrungen.

Deine Argumentation sorgt für unangemessene Panik, weil sie NUR die Risiken und Nebenwirkungen, aber nicht die Vorteile eines verantwortungsvollen Umgangs mit Errungenschaften wie Tiermedizin oder Futtermittelherstellung berücksichtigt. Gleichzeitig entmündigt sie den Einzelnen, indem sie davon ablenkt, dass der Kunde mit seinem Kaufverhalten dafür sorgt, wer sich am Markt hält. Ich muss meine Tiere nicht mit schrottigem Fertigfutter krank füttern, sie mit unnötigen Wurmkuren, Ungeziefervernichtungsmitteln und Impfungen voll stopfen. Nicht der Hersteller von Fast Food ist schuld an sogenannten Zivilisationskrankheiten, sondern derjenige, der es kauft und isst. Erwachsene haften für Kinder und Tiere.
Tierhalter.... was für ein Wort? Aber leider trifft dies oft zu.... ein Mensch der das Tier davon ab-hält frei zu sein (Stefan Wittlin)
CairnLover
  • Halbstarker
Beiträge: 571
Original von Shibaherz:

Mir ist einfach der Kamm geschwollen nach CairnLovers Aussage: "Ich lege keinen Wert auf Diskussionen und sehe meinen Beitrag nur als Gedankenanstoß." (gestern 13:36)

Ich verstehe dein Problem ehrlich gesagt nicht, denn ich habe nur zum Informieren und Recherchieren angeregt. Auch wenn das nicht jedermanns Sache scheint, wie schon eine jüngst gepostete Studie festgestellt hat.

Schön dass Du nicht so weit gegangen bist wie manche anderen User, dich durch inkompetente Beiträge selbst zu disqualifizieren.
Sofern es in meinem letzten Beitrag um Impfungen geht, spielt für mich Frau Ziegler nur eine Nebenrolle. Dazu habe ich einen zweiten Link gepostet, in dem unter anderem die 20 Jahre alten Studien zu den bekannten negativen gesundheitlichen Folgen von Impfungen aufgeführt sind. Denn das ist ja alles schon ewig bekannt und kann nicht als nicht existent abgetan werden.

Dieser Thread ist in meinen Augen sehr rückschrittlich, da er lange nicht alle aktuellen Infos zum Thema Impfen enthält.
Es werden zwar einige kritische Stimmen zum Thema laut, aber nicht einmal die aktuellen Stiko-VET Empfehlungen oder die dem vorausgehenden Impf-Richtlinien des WSAVA 2013 sind erfasst.

Nun ist das WSAVA nicht irgend jemand, wie das hier gerne von manchen Tierärzten dargestellt wird, sondern die wissenschaftliche Organisation, die die weltweiten Impfrichtlinien für alle Hundebesitzer und Tierärzte heraus gibt.

Und die hat 2013 mit ihrer Impfrichtlinie festgestellt, dass die Grundimmunisierung SHP in der Regel eine lebenslange Immunität hervorruft. Sie hat vor Überimpfung gewarnt. Hat festgestellt, dass sie mit ihrer Angabe nach frühestens 3 Jahren SHP neu zu impfen, nicht meinten, dass SHP alle 3 Jahre neu zu impfen ist, sondern dass sie empfehlen den Impftiter zu testen, anstatt erneut SHP zu impfen und dass bei Hunden, die immun gegen SHP sind, auch mit weiteren SHP Impfungen keine höhere Immunität aufgebaut werden kann.
Nur in Ländern mit Tollwut haben sie die Tollwut-Impfung als Core-Impfung empfohlen.
Auch haben sie sich sehr zurückhaltend zu den Non-Core-Impfungen geäußert und die HH zum sorgfältiges Abwägen einer Impfung gegen Zwingerhusten oder Leptospirose aufgefordert.
http://users.on.net/~peter.hart/WSAVA%20Puppy%20Vax%20Guidelines%20May%202013.pdf
Übersetzt: http://www.tierhomoeopathie-hahn.de/wissenswertes/impfrichtlinien-der-wsava/
Eine detaillierte Stellungsnahme zu der Impfrichtlinie kann man hier lesen:
http://www.veterinary-practice.com/issues/2013/07/vp_07_2013_vaccines.pdf
Denn es geht dem WSAVA darum die Gesundheit zu erhöhen, indem Tiere nur noch geimpft werden, wenn es wirklich notwendig ist.

Daraus hat im Folgejahr nach Erscheinen dieser Impfrichtlinie die freie und unabhängige Stiko Vet, ein Impfgremium des Verbands deutscher Tierärzte (die mit Sicherheit noch stärker mit Pharma verbandelt sind als die Humanmediziner) die 3-Jährige SHP-Impfung gemacht.
Auch die Empfehlungen für Non-Core-Impfungen lesen sich bei uns meist etwas anders.

Eine Immunität durch SHP hat angesichts der Umsatzverluste bei TÄ in D zur Entrüstung geführt.
Trotzdem würde niemand auf die Idee kommen Kinder jährlich oder alle 3 Jahre neu gegen Core-Impfungen impfen zu lassen.
Wahrscheinlich würde wegen der vielen Nebenwirkungen im Vergleich zu den Erkrankungszahlen einfach auffallen, dass etwas nicht stimmt.

Und es gibt durchaus auch noch TÄ und Seiten im www, die trotz allem die jährliche SHP-Impfung und kritiklos alle Non-Core-Impfungen empfehlen.

In meinen Augen spricht es nicht von verantwortungsvollem Umgang mit seinem Hund, wenn man ihn jährlich mit allem zuimpft was möglich ist und sich nicht informiert. Sondern im Gegenteil vom blinden Glauben an die Medizin, auch wenn neben den kritischen Stimmen schon längst die Verantwortlichen selbst zur Vorsicht mahnen.
Zuletzt geändert am 16.09.2017 15:52 Uhr
CairnLover
  • Halbstarker
Beiträge: 571
Wer sich über Impfungen informieren möchte, für den hat Monika Pichel das umfassende und sehr sachliche verfasste Büchlein "Hunde impfen: Der kritische Ratgeber" geschrieben, das Kindl-Besitzer bei Amazon sogar 30 Tage kostenlos lesen können.
Ich habe mir die Bewertungen durchgelesen und selbst eine TÄ findet dieses Buch, das mit zahlreichen Studien untermauert ist, sehr empfehlenswert. Es ist kein Buch gegen Impfungen und empfiehlt auch Impfkombinationen, die gut verträglich sind.

@tomstep
Was den von dir erwähnten Fortschritt angeht, hat Dr. Ronald Schulz schon längstens Stellung genommen.

Dr. Ronald Schultz einer der Wissenschaftler, die die Impfrichtlinien der WSAVA erarbeiten, hat bereits 1995 in dem Artikel einer Fachzeitschrift "Impfen wir zuviel" geschrieben "Impfstoffe für Krankheiten wie Staupe und Parvovirus, die einmal an erwachsene Tiere verabreicht wurden, bieten eine lebenslange Immunität." (Are we vaccinating too much JAVMA, No. 4, August 15, 1995, pg. 421)

"Die Empfehlung für die jährliche Wiederimpfung ist eine Praxis, die 1978 offiziell begonnen wurde", sagt Dr. Schultz. "Diese Empfehlung wurde gegeben, ohne wissenschaftliche Validierung der Notwendigkeit, die Immunität so häufig zu erhöhen. In der Tat blockiert die Anwesenheit von guten humoralen Antikörperniveaus die anamnestische Antwort auf Impfstoff-Booster, so wie der mütterliche Antikörper die Reaktion bei einigen jungen Tieren blockiert. "

Er fügt hinzu: "Der Patient erhält keinen Nutzen und wird einem ernsthaften Risiko ausgesetzt, wenn ein unnötiger Impfstoff gegeben wird. Nur wenige oder keine wissenschaftlichen Studien haben gezeigt, dass Katzen oder Hunde wiedergeimpft werden müssen. Die jährliche Impfung für Krankheiten, die durch CDV, CPV2, FPLP und FeLV verursacht wurden, hat sich nicht gezeigt, dass sie eine Immunität aufweist, die sich von der Immunität eines Tieres unterscheidet, das frühzeitig geimpft und immunisiert wurde und Jahre später in Frage gestellt wurde. Wir haben festgestellt, dass die jährliche Revaccination mit den Impfstoffen, die eine langfristige Immunität bieten, keinen nachweisbaren Nutzen bietet. "

Warum also wollen die Tierärzte das Konzept der lebenslangen Immunität bei Hunden nicht anerkennen?
"Ohne die Verlockung von Impfstoffen könnten die Kunden weniger geneigt sein, jährliche Veterinärbesuche zu machen. Impfstoffe summieren sich auf 14 Prozent der durchschnittlichen Praxis Einkommen, Tierärzte hätten gewaltige finanzielle Einbußen. Ich vermute, einige ignorieren meine Arbeit ", sagt Schultz.
"Das Einbinden von Impfungen in den jährlichen Besuch wurde in den 1980er Jahren und in den 1990er Jahren zu einem Praktikum. Jetzt wollen die Tierärzte es nicht aufgeben. "
http://www.dogsnaturallymagazine.com/lifelong-immunity-vets/


Dr. Ronald Schultz selbst hat auch Hunde, die er nur ein bis zweimal in deren Leben gegen SHP impfen lässt, wie er mehrfach öffentlich gemacht hat.

Ist es für dich ein Fortschritt, wenn Hunde mit sogenannten schmutzigen Impfungen wie der Leptospiroseimpfung geimpft werden, die sehr nebenwirkungsträchtig sind und deshalb in D nie eine Zulassung in der Humanmedizin bekämen?
Ist es für dich ein Fortschritt, wenn diese Leptospiroseimpfung nur gegen einen Bruchteil der pathogen Erreger kurzfristig schützt und der Hund an den geimpften Erregern trotzdem noch erkranken kann und dazu noch gegen die meisten pathogenen Erreger völlig ungeschützt ist und im Ernstfall trotzdem ganz klassisch mit AB behandelt werden muss und trotzdem versterben kann?

Ich kann keinen Fortschritt darin erkennen, wenn wissenschaftliche Erkenntnisse zugunsten von Pharma und Veterinärmedizin auf Kosten der Tiergesundheit vernachlässigt werden und immer noch viele TÄ eine überholte, wissenschaftlich nicht begründete 40 Jahre Impfstrategie empfehlen und Hunde darüber hinaus mit völlig unausgereiften Impfungen geimpft werden.
Ein Fortschritt wäre für mich z.B. eine nebenwirkungsarme Leptospirose-Impfung, die tatsächlich vor Leptospirose schützt.

Da haben wir wohl sehr unterschiedliche Vorstellungen von Fortschritt.
Das, was Du als Fortschritt bezeichnest, ist für mich vor allem ein nicht auf wissenschaftlichen Fakten basierendes weltweites Multimilliarden-Geschäft mit der Angst der HH, das man sich in den Industrieländern im Bereich der Humanmedizin niemals erlauben würde.
tomstep
  • Alpha Hund
Beiträge: 8969
Original von CairnLover:

@tomstep
Was den von dir erwähnten Fortschritt angeht, hat Dr. Ronald Schulz schon längstens Stellung genommen.



Na ja, ich habe in diesem Thread 2 Beiträge geschrieben, aber in keinem Bezug auf Fortschritt genommen. zumindest nicht mit meinen Worten !!!
Will sagen: Ich habe keinen (!) Fortschritt erwähnt !
Also wenn Du Bezug auf meine Aussagen nimmst, dann bitte auf Aussagen die auch wirklich von mir sind !
"Wäre doch nur ein Bruchteil der Schäferhundbesitzer so klug wie ihre Tiere."
(Stefan Wittlin, schweizer "Medicus-Canis", Kynologe-Hundetherapeut)
Zuletzt geändert am 17.09.2017 15:07 Uhr
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