Machmal muss Impfen sein ??

Borderlabbi
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Beiträge: 60
Es gibt noch ein weiteres Buch zum Thema Impfen und nennt sich "Impfen mit Verstand". Das wäre in dem Zusammenhang auch noch ganz lesenswert.
mcfeo
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Beiträge: 10
hallo zusammen,

ich bin auch ein fan von dr. ziegler´s schwarzbuch. meine hündin ist jetzt 7 jahre alt und wurde bislang nach "vorschrift" geimpft. einfach weil ich es bis vor kurzem nicht besser wusste. auch wurde sie bis vor zwei monaten mit industriellem futter ernährt. seitdem habe ich auf barfen und teilweise, das von dr. ziegler empfohlene, zusatzstofffreie, kaltgepresste futter umgestellt. das ist ihr auch gut bekommen, und seitdem hat sie auch kaum mehr den drang im feld nach aas zu suchen...
zurück zum thema impfen. wie gesagt, bislang ist sie jährlich geimpft worden. das wird sich nun aber ändern. ich denke in nächster zeit werde ich sie nicht mehr impfen lassen. sie hat in ihren 7 lenzen ja schon einen recht umfangreichen impfschutz aufgebaut... ob ich es in einigen jahren noch mal machen lasse, weiß ich noch nicht. ich denke aber eher nicht, denn in pension gebe ich sie nicht. sie kommt überall mit hin... übrigens habe ich glück, mein ta hat auch zugegeben das impfen nicht immer sinnvoll ist. das schafft doch vertrauen...
MartinaB
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Beiträge: 5

Hirnschaden nach Impfung

Hallo

ich habe diese Beiträge mit grossem Interesse gelesen. Es ist doch zum verrückt werden. Jeder erzählt einem etwas anderes. Mein Monti (ca. 5kg, knapp 2 Jahre) wurde im Alter von ca. 4 Monaten komplett durchgeimpft. ungefähr ein halbes Jahr später fing er an, nach imaginären Fliegen zu schnappen und versuchte vor ihnen davon zu laufen, was natürlich nicht möglich ist. Er rennt weinend von einer Ecke zur anderen. Die Tierärztin war nicht davon abzubringen, dass er eine Allergie hat - was ich nicht glaubte. Nach langem hin und her habe ich eine Tierheilpraktikerin hinzugezogen, die eine Haaranalyse machen lassen hat. Das Ergebnis: Tollwut und Staupe Impfung sind fehlgeschlagen und haben sich im Gehirn festgesetzt. Ich habe keine Ahnung was da genau passiert und ob mein Wauz diese Macke nun immer haben wird. Ich habe schon ne Menge Medikamente von der Heilpraktikerin bekommen, aber geholfen hat noch nichts wirklich. Ich bin ratlos, weil kein Tierarzt mir glaubt und er beim Tierarzt auch keine Anzeichen zeigt. Da ist er dann viel zu aufgeregt. Vielleicht hat jemand von euch ja schon mit so einem Problem zu tun gehabt und kann mir helfen.

Martina
saluki
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Beiträge: 689
+ 3
Also ich frage mich echt, warum sowohl beim Menschen als auch beim Hund plötzlich so viele gegen das Impfen wettern?

Sicher gibt es mögliche Nebenwirkungen, manche vertragen Impfungen auch einfach nicht. Da sollte man dann auf den speziellen Fall bezogen entscheiden.
Aber pauschal das Impfen ablehnen?

Wie kommt es denn, dass so viele Krankheiten heute in unseren Breitengraden kaum noch vorkommen? Garantiert nicht, weil niemand zum impfen ging .
Sicher muss man das Impfen auch nicht zu eng sehen. Aber komplett ablehnen? Ich kann noch nicht sehen, dass das so sinnvoll sein soll. Tut mir leid.

Lg Andrea und Jaimy, Cora im Herzen
caro137
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Beiträge: 1681
+ 1
Ein "Hirnschaden" kann alle möglichen Ursachen haben.
Zur Aussagekraft von Haaranalysen: Man hat mal den Versuch gemacht und "Haare" eines Besens, eines Plüschteddys und eines durchgecheckten Leistungsportlers an ein "bekanntes, renomiertes" Labor eingeschickt:
Der Sportlersoll einen schweren Leberschaden, der Teddy Würmer und der Besen ein Nierenproblem gehabt haben

Da Tierheilpraktiker meist in "Konkurenz" zu Tierärzten stehen , versuchen sie der bösen Schulmedizin und den bösen Impfungen auch gern alles mögliche anzuhängen und stattdessen lieber ihre eigenen Globuli verkaufen... (s.o.)

WArum finden alle das Schwarzbuch Tierarzt so toll?
DAs ist die persönliche Meinung einer einzelnen Tierärztin, die sie schlicht perfekt vermarktet hat (sie vertreibt übrigens selbst eine eigene - natürlich die einzige und beste - Futtermarke )

Da könnte ich oder sonst irgendwer mal eben ein Gegenbuch schreiben, mit irgendwelchen selbst überlegten Behauptungen (kaum eine ihrer Aussagen läßt sich wirklich beweisen - der größte Teil ist eine Ansammlung von Einzelfallbeschreibungen) - man braucht nur ein tolles Marketing.

Wenn es den ganzen Tierärzten nur ums Geldverdienen ginge, wären sie Zahnarzt, Bankmanager oder Skandalbuchautor geworden...anstatt jahrelang zu studieren, das niedrigste Anfangsgehalt aller Akademiker zu haben und dafür 24 Stunden Notdienst zu machen ( und darin am besten Notfälle zu behandeln, an denen Heilpraktiker schon Tage - und Wochenlang rumbehandelt haben, bis es gar nicht mehr ging "muss ja erst schlimmer werden...."
The greatness of a nation and its moral progress can be judged by the way its animals are treated (Mahatma Gandhi)

Nur indem wir die Hunde vor gefährlichen Menschen schützen,
schützen wir die Menschen vor gefährlichen Hunden !
caro137
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Beiträge: 1681
+ 3
Meine Hunde sind nach den neusten Empfehlungen der Impfkommision geimpft: Vernünftige Gundimmunisierung, dann jährlich Zwingerhusten und Leptospirose, alle 3 Jahre Tollwut, Staupe, Hepatitis, Parvo dazu.

Mir ist es wichtig dass meine Hunde wirklich sicher gegen diese teils tödlichen Krankheiten (!!!) geschützt sind.
Keiner der Impfgegner die überall lautstark verkünden das wäre alles Unsinn kann dafür einen Nachweis bringen oder übernimmt im Zweifelsfall die Verantwortung für seine Empfehlungen !!!

Eine Impfung ist für das Immunsystem wie eine Feuerwehrübung oder ein Erste-Hilfe-Kurs - die Chancen dass es im "Ernstfall" schnell und richtig reagiert erhöhen sich deutlich !!!
Auch eine Übung kann mal für ein zwei Tage "Stress" machen, aber kein Vergleich zur Ernstfallsituation. Und ohne Vorbereitung kommt das beste Immunsystem nicht mit einer (tödlichen !!!) Tollwutinfektion klar.
Klar....Deutschland ist ja Tollwutfrei - das kann sich leider mit jedem der Kofferraumwelpen aus Osteurapa ändern (wie in Frankreich vor ein paar Wochen).
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Gast
Dazu mal ne Frage: Asad hatte im letzten Holland-Urlaub wirklich FURCHTBAREN Husten. Wir fragten den holländischen TA, der einen wirklichwirklich fundierten Eindruck machte, ob das nun Zwingerhusten sein könne. Asad ist dagegen geimpft.

Der TA sagte, es gebe diesen bestimmten Zwingerhusten-Erreger (Himmel, ich hab den Namen wirklich vergessen) und dagegen werde via Nase geimpft. Diese Impfung hielte allerdings nur drei Wochen (?) an..

Und dann fiel mir ein, dass uns der Züchter diese Impfung empfohlen hatte. Wir uns aber dagegen entschieden haben wegen des kurzen Impfschutzes.

Hat jemand Erfahrungen damiT?
Gast
+ 1
Original von MartinaB:

Hallo

ich habe diese Beiträge mit grossem Interesse gelesen. Es ist doch zum verrückt werden. Jeder erzählt einem etwas anderes. Mein Monti (ca. 5kg, knapp 2 Jahre) wurde im Alter von ca. 4 Monaten komplett durchgeimpft. ungefähr ein halbes Jahr später fing er an, nach imaginären Fliegen zu schnappen und versuchte vor ihnen davon zu laufen, was natürlich nicht möglich ist. Er rennt weinend von einer Ecke zur anderen. Die Tierärztin war nicht davon abzubringen, dass er eine Allergie hat - was ich nicht glaubte. Nach langem hin und her habe ich eine Tierheilpraktikerin hinzugezogen, die eine Haaranalyse machen lassen hat. Das Ergebnis: Tollwut und Staupe Impfung sind fehlgeschlagen und haben sich im Gehirn festgesetzt. Ich habe keine Ahnung was da genau passiert und ob mein Wauz diese Macke nun immer haben wird. Ich habe schon ne Menge Medikamente von der Heilpraktikerin bekommen, aber geholfen hat noch nichts wirklich. Ich bin ratlos, weil kein Tierarzt mir glaubt und er beim Tierarzt auch keine Anzeichen zeigt. Da ist er dann viel zu aufgeregt. Vielleicht hat jemand von euch ja schon mit so einem Problem zu tun gehabt und kann mir helfen.

Martina

Also, persönlich halte ich sehr viel von Homöopathie, im menschlichen, wie auch im tierischen Bereich. Solange es Sinn und nichts kaputt macht, als Unterstützung. Ich kenne mich auch ziemlich gut aus durch zahlreiche Fortbildungen.

Das man nun aber durch Tierhaaranalyse feststellen kann, dass eine Impfung fehlgeschlagen ist und sich nun im Gehirn festgesetzt habe (was nun, die Erreger oder was?) halte ich für einen ziemlichen Unfug. Man kann doch durch eine Haaranalyse nicht feststellen, ob eine Impfung fehlgeschlagen ist. Zumal eine Haaranalyse keine zusätzliche fachgerechte Diagnostik ersetzt.

Ich würde Dir raten, die Medikamente, die ja, wenn sie von einer Tierheilpraktikerin kommen, nur homöopathisch sein können erst mal liegen zu lassen und zu einem Tierarzt zu gehen, der ein komplettes Blutbild macht (falls nicht schon geschehen). Manchmal kann ich gar nicht aufhören mit dem Kopfschütteln.

Bei einem Menschen mit den Symptomen würde ich sagen, geh zum Arzt, lass ein EEG machen evtl. ist es wirklich was Neurologisches. Aber ich würde den im Leben nicht zum Heilpraktiker schicken.

Und wenn Du Deiner Tierärztin mit der Allergie nicht glaubst, was hält Dich davon ab, einen anderen zu befragen? Auch bei Menschen macht man doch im Zweifelsfall immer eine Zweitdiagnostik.

Zuletzt geändert am 06.10.2011 23:27 Uhr
Gast
+ 1
Original von MartinaB:

Hallo

ich habe diese Beiträge mit grossem Interesse gelesen. Es ist doch zum verrückt werden. Jeder erzählt einem etwas anderes. Mein Monti (ca. 5kg, knapp 2 Jahre) wurde im Alter von ca. 4 Monaten komplett durchgeimpft. ungefähr ein halbes Jahr später fing er an, nach imaginären Fliegen zu schnappen und versuchte vor ihnen davon zu laufen, was natürlich nicht möglich ist. Er rennt weinend von einer Ecke zur anderen. Die Tierärztin war nicht davon abzubringen, dass er eine Allergie hat - was ich nicht glaubte. Nach langem hin und her habe ich eine Tierheilpraktikerin hinzugezogen, die eine Haaranalyse machen lassen hat. Das Ergebnis: Tollwut und Staupe Impfung sind fehlgeschlagen und haben sich im Gehirn festgesetzt. Ich habe keine Ahnung was da genau passiert und ob mein Wauz diese Macke nun immer haben wird. Ich habe schon ne Menge Medikamente von der Heilpraktikerin bekommen, aber geholfen hat noch nichts wirklich. Ich bin ratlos, weil kein Tierarzt mir glaubt und er beim Tierarzt auch keine Anzeichen zeigt. Da ist er dann viel zu aufgeregt. Vielleicht hat jemand von euch ja schon mit so einem Problem zu tun gehabt und kann mir helfen.

Martina

Martina..

ich würde sie einemTÄ mit neurologischer Zusarzausbildung vorstellen. Den könntest du in einer guten Tierklinik finden.
MartinaB
  • Forenwelpe
Beiträge: 5
Danke für Eure schnellen ANtworten - ihr habt Recht, ich habe mich zu schnell von den Tierärzten abgewandt und wohl zu sehr der Heilpraktikerin geglaubt. dumm von mir - aber ich habe schon so viele schlimme Erfahrungen mit Tierärzten gemacht, dass ich da wohl falsch reagiert habe. Danke dass ihr mir die Augen geöffnet habt
Ich werde sofort einen anderen Tierarzt aufsuchen und hoffe, dass der dann vielleicht ein bißchen mehr auf mich und meinen Hund eingeht und nicht wie sonst, gar nicht zuhört und seine Schiene runterfährt. Es gibt ja noch n paar hier in der Gegend, muß ich halt ausprobieren
Danke nochmal für eure Hilfe
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