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Liberty 4 Dogs

pasofino
  • Forenwelpe
Beiträge: 54

Beweise auf dem Tisch

Doch Udo, 100 Euro für jeden Hund, der aus Belgien kommt. Gibt RiN Hunde an andere Orgas weiter, wird z.T. mehr verlangt. Für meine Tippsie und Arwen hat der holländische Vermehrer damals pro Hund 60 Euro bar auf die Hand gedrückt bekommen. Der Impfausweis von Tippsie offensichtlich bei RiN manipuliert, denn dort findet sich ein Impfdatum (an dem angeblich Tierarztpraxis Strozyk geimpft hat) an dem Tippsie noch in Holland beim Vermehrer weilte. Genug auf dem Tisch? Mehr?

Wie im Forum der Kampfschmuser nachzulesen, kommen etliche Hunde ohne die erforderlichen Impfungen über die Grenze, mal ganz zu schweigen von EU-Pässen, die nicht vorhanden sind. Pflegestellen impfen dann in D nach.
angelo-benito
  • Forenwelpe
Beiträge: 8
Darf ich dazu ein Beispiel einwerfen:

Man steht im Ausland vor einem Hund, der augenscheinlich die nächsten Tage nicht mehr überleben wird.
Er ist aber nicht gechipt, es ist kein Tierarzt erreichbar, der dies noch erledigen würde. Daher auch kein EU-Pass.

Lässt man den Hund dort, um der Bürokratie Genüge zu tun oder nimmt man ihn einfach mit?
”molosser-vermittlungshilfe.de”
pasofino
  • Forenwelpe
Beiträge: 54
Zitat entfernt da der Text direkt darüber steht. Gruß Tina

Sorry, die Frage geht am Thema vorbei.

Hier geht es um eine Tierschutz-Orga, die Hunde im großen Stil importiert. Da stellt sich eine Frage wie deine gar nicht. Da müssen Einfuhrbedingungen eingehalten werden und fertig, nicht nur um Gesetzen genüge zu tun, sondern vor allem, um die Hunde, die eingeführt werden, und die Hunde, die schon in Deutschland leben, zu schützen.

Und wenn ich nicht nur einen einzigen Hund jenseits der Legalität mal eben retten will, sondern dauerhaft anständigen Tierschutz betreiben will, muss ich ein wenig weiter denken.
angelo-benito
  • Forenwelpe
Beiträge: 8
IMHO geht die Frage nicht zwingend am Thema vorbei, deshalb stelle ich sie (mir) auch. Nach jahrelanger Tätigkeit im Bereich Tierschutz - auch Auslandstierschutz - kann man in der Praxis durchaus vor solchen Entscheidungen stehen.

Bei den Einfuhrbestimmungen unterscheide ich zwischen vorgeschriebenen Impfungen und der Chippflicht.
Deshalb hab ich in meiner Frage absichtlich nur das Fehlen des Chips erwähnt, da ich auch nicht viel davon halte, ungeimpfte Hunde ins Land zu bringen.

Bezüglich des Schutzes der eigenen Hunde bzw. jener, die bereits in Deutschland oder sonst wo sind, stimme ich Dir vollinhaltlich zu. Deswegen bin ich bei Impfungen auch penibel. Jedoch ob der Hund nun gechippt ist oder nicht, würde mich im Fall des Falles nicht sonderlich belasten.

Solche Sachen sollten natürlich die Ausnahme sein, keine Frage, und wirklich nur bei einem absoluten Notfall zum Tragen kommen, alles andere wäre unseriös.
”molosser-vermittlungshilfe.de”
Gast
OK, ich mische mich ein, ohne irgendeine Orga zu meinen!

Mir geht s um die Impfungen und den Chip!

Wenn Hunde von "irgendwo-Europa" nach "D" wollen, dann müssen Chip und Impfung an einem Tag erfolgen (und das mind. 3 Wochen vor Ausreise)! Anders ist es natürlich bei Hunden, deren Herrchen sie in Land-X aus irgendeinem Grund abgeben, aber diese Hunde wurde doch oft nicht gechipt!

Und es ist auch so, dass zum Beispiel in Spanien pro Chip und Impfe nur ein Ausweis ausgegeben wird (LOBENSWERT), und dieser somit nicht mehr (so einfach) gefälscht werden kann. Aber es ist eben die Kombination, Impfung+Chip+Ausweis!
Zuletzt geändert am 10.11.2009 00:13 Uhr
angelo-benito
  • Forenwelpe
Beiträge: 8
Das sollte der Idealfall sein, und zu 99 % wird es auch so gehandhabt.

Aus Kostengründen werden in vielen Auffanglagern bzw. Tötungen im Ostblock die Hunde erst unmittelbar vor der Ausreise gechipt.
Dabei hat sich auch schon herausgestellt, dass zwar der EU-Pass vorhanden ist, die Impfungen auch zeitgerecht durchgeführt worden sind, bei der Kontrolle beim inländischen Tierarzt stellte sich jedoch heraus, dass die Chip-Nummer nicht ident ist.
Die Kleber wurde verwechselt, sodass auch ein anderer Hund eine falsche Chip-Nummer vermerkt bekam.
Bei einem anderen Hund war der Chip in die Vorderpfote gewandert, was sich auch erst beim örtlichen Tierarzt herausgestellt hatte.



Das sind natürlich Einzelfälle, keine Frage, und kommen sicher nicht in großem Stil vor.
”molosser-vermittlungshilfe.de”
pasofino
  • Forenwelpe
Beiträge: 54

Verwechslung bei Aufklebern

Das ist natürlich dann dumm gelaufen. Da arbeiten Menschen und wo Menschen arbeiten, passieren Fehler. Bis 2012 reicht ja auch noch die gut lesbare Tätowierung, viele Hunde haben ja noch diese Art der Kennzeichnung.

Meine Statements bezogen sich auf das vorsätzliche Einführen nicht ordnungsgemäß geimpfter Hunde durch eine Tierschutz-Orga, die sich rühmt, eine der größten in Deutschland zu sein.

Und die Arbeit einer solchen Orga kann ich eben nicht mit der "Gelegenheitseinfuhr" eines Touristen beschränken, der einen Hund am Strand gefunden hat.
Samtschnauze
  • Begleithund
Beiträge: 676
+ 1
Hunde aus dem Ausland nach D/Ö/CH einzuführen ist immer ein zweischneidiges Schwert. Wer jemals das Tierleid im Ausland erlebt hat, wird sagen "unbedingt". Und ich will jetzt nicht wieder eine Lawine darüber lostreten...wurde schon an anderer Stelle diskutiert.

Wenn ich jedoch schaue wieviele Orgas in D/Ö/CH sich aber dafür engagieren, kommt schon manchmal die Frage auf, ob diese große Hilfe im eigenen Land nicht auch viele Früchte tragen würde. Davon abgesehen, daß dies ein Faß ohne Boden ist. Solange diese Länder, wo die Mißstände herrschen, nicht endlich in Sachen Tierschutz umdenken, vorallem aber die Allgemeinheit dort sich ändert, werden wir in 50 Jahren immer noch Hunde über die Grenze karren. Auch die Frage, wann die Kapazitäten im eigenen Land erschöpft ist, kommt einen in den Sinn. Ich finde es schon komisch, daß man einen Auslandshund oft leichter an den neuen Besitzer bringt, als einen inländischen TH-Hund. Jetzt kann man sagen "ja unsere TH haben so arge Vergabekriterien", aber auch diese Orgas machen Vor- und Nachkontrollen usw. Daran alleine kann´s nicht liegen. Oder haben die neuen Halter einfach ein besseres Gefühl dabei, weil dieser Hund noch "ärmer" als ein inländischer? Oder weil immer noch viele Interessenten glauben, daß inländ. TH-Hunde durchwegs gestört sind und die ausländ. viel dankbarer/verträglicher etc.?

Manchmal bekomme ich schon das Gefühl, daß es bei den Orgis im Auslandseinsatz um einen gewissen Selbstzweck geht - sprich, daß sie damit ihre Berechtigung untermauern. Ich hoff, daß ich nicht zu verwirrend klinge?!
zita von bathy
  • Forenwelpe
Beiträge: 1
Original von Stacie:

Hallo Ihr lieben,

kennt sich jemand mit Hunden von Liberty 4 Dogs aus?
Für private Infos und Erfahrungsberichte über diesen Verein wäre ich sehr dankbar!
Liebe Grüße
http://www.liberty-for-dogs.de/



deine frage ist zwar alt, aber hochaktuell......
meinen erfahrungen nach sollte sich jeder 2x überlegen von dieser organisation einen hund zu nehmen.
sie vermitteln hunde deren tatsächlicher zustand- alter,gesundheit, wohl nicht mit dem beschriebenen übereinstimmt.
und, es ist auch derzeit ein verfahren gegen diese organisation- tierschutzverein kann ich das leider nicht nennen- am laufen...
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