Landwirtschaftsminister Schmidt fordert Abschussfreigabe für Wölfe

CairnLover
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Die Frage ist doch vielmehr, ob er sich mit der Umsetzung der Fauna-Flora-Habitatrichtlinie in der gleichen Weise seine Zukunft hätte absichern können, wie mit der Zustimmung zum weiteren Einsatz von Glyphosat.
Und da behaupte ich, mit Sicherheit nicht.
Man sollte also keine Äpfel mit Birnen vergleichen und eine Eigenmächtigkeit in einer profitablen Sache als generelle Entscheidungsfreude werten. Bei der Umsetzung der Tierschutzrichtlinien in der Nutztierhaltung sieht man zudem genau das gegenteilige Verhalten.
Shibaherz
Beiträge: 20718
+ 1
Niemand vergleicht hier Äpfel mit Birnen, Stalinfreund.
Schmidt hatte sowohl bei der Glyphosat-Entscheidung wie bei seinen Wolfsschutz-Querschüssen volle politische Rückendeckung der CSU. In Bayern gibts nämlich noch mehr Mittel- und Kleinbauern als anderswo. Mehrheitlich CSU-Wähler.
Und um ein sorgenfreies Alter braucht sich der 60-jährige auch keine Gedanken zu machen.

...
Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Zuletzt geändert am 03.12.2017 15:08 Uhr
weckener
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Beiträge: 388
+ 1
In Bayern gibt es sehr viele Jäger und Bauern, die sehr gerne auf die Jagd gehen, da werden alle seltene Tiere gern als Trophäe für das Haus genutzt... So wie Bruno der Bär, etliche Luchse, viele Wölfe, die Jagd wird dort mehr anerkannt... Mich würde nicht wundern, das Schmidt auch einer ist... Und so könnte er sich die Stimmen der CSU Wähler sichern... Ist dort bald wieder Wahl....

Deshalb ist der Vergleich von der Genehmigung zur Wolfsjagd und der Zustimmung bei Glyphosat keiner zwischen Äpfel und Birnen, sondern, es ist das Gleiche, Er bekommt im bayrischem Parlament ein Mandat, hofft auf ein Ministerposten und wenn das nicht klappt, halt einen Posten in der Wirtschaft. Abgesichert hat er sich bei Beiden!!!

Was soll das Zitat von Stalin?

Ein anderes, von wem weiß ich nicht mehr..:

Jagd man einen Deutschen in den Wald mit nur einer Blechdose, kommt er am anderen Ende mit einer Lokomotive wieder raus....

Das passt genauso gut wie das Stalinzitat....
CairnLover
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Original von weckener:

Was soll das Zitat von Stalin?

Das ist ja wohl eindeutig.
Während andere Länder die weitreichenden bestehenden Ausnahmeregelungen der Fauna-Flora-Habitatrichtlinie einfach nutzen, muss der Deutsche wegen einer Ausnahmeregelung abweichend von den weitreichenden bestehenden Ausnahmen der Fauna-Flora-Habitatrichtlinie zur EU rennen, weil er eine extra Erlaubnis will und sich nicht traut, die Ausnahmeregelungen einfach umzusetzen.
So sind die Deutschen halt. Obrigkeitshörig. Und unsere höchste Obrigkeit ist nun mal die EU.

Und in dem Sinn ist es genau das Gleiche, als wenn ein Betreten verboten Schild das Volk davon abhält, was zu verändern.

Gleichzeitig kennt natürlich kaum jemand in Deutschland die weitreichenden bestehenden Ausnahmeregelungen der Fauna-Flora-Habitatrichtlinie und sie werden in D auch nicht in Diskussionen veröffentlicht. Die muss man sich schon selbst suchen.
So dass man prima den Eindruck erwecken kann, dass es an der EU liegt, wenn deutsche Bauern sich von einem Wolfsrudel hunderte Nutztiere reissen lassen müssen und nicht an unfähigen Politikern, die nicht in der Lage sind bestehende Regelungen einfach umzusetzen.

Nur ein kleines Beispiel wie Politik in D funktioniert.
.
Zuletzt geändert am 04.12.2017 14:28 Uhr
christianeadler
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+ 3
Original von CairnLover:


So dass man prima den Eindruck erwecken kann, dass es an der EU liegt, wenn deutsche Bauern sich von einem Wolfsrudel hunderte Nutztiere reissen lassen müssen und nicht an unfähigen Politikern, die nicht in der Lage sind bestehende Regelungen einfach umzusetzen.



Wenn du in einer Suchmaschine "Märchenfreunde" eingibst, findest du viele hübsche Internetseiten, auf denen du vielleicht Anklang für deine Phantasiegeschichten findest. Das Forum von Dogspot soll aber der sachlichen Information und dem Erfahrungsaustausch der Mitglieder dienen. In Deutschland gibt es keinen einzigen Fall, in dem ein Wolfsrudel hunderte Nutztiere gerissen hätte. Wenn bei uns schon Wölfe zum Abschuss freigegeben werden, weil sie im Garten Kuchen klauen, wäre es dann auch sicher zum Abschuss gekommen.

Deine Meinung zur Obrigkeitstreue und EU- Hörigkeit möchte ich nicht vertiefen, denn das würde vom Thema wegführen. Ich hoffe, dass sich auch andere nicht darauf einlassen, damit hier nicht jeder Thread zur Plattform für Cairnlover- Theorien umfunktioniert wird.
Tierhalter.... was für ein Wort? Aber leider trifft dies oft zu.... ein Mensch der das Tier davon ab-hält frei zu sein (Stefan Wittlin)
Feuerwolf
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@Christiane Adler : ganz einfach nur
CairnLover
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Original von christianeadler:

Original von CairnLover:


So dass man prima den Eindruck erwecken kann, dass es an der EU liegt, wenn deutsche Bauern sich von einem Wolfsrudel hunderte Nutztiere reissen lassen müssen und nicht an unfähigen Politikern, die nicht in der Lage sind bestehende Regelungen einfach umzusetzen.



Wenn du in einer Suchmaschine "Märchenfreunde" eingibst, findest du viele hübsche Internetseiten, auf denen du vielleicht Anklang für deine Phantasiegeschichten findest. Das Forum von Dogspot soll aber der sachlichen Information und dem Erfahrungsaustausch der Mitglieder dienen.

Fest steht, dass ich keine Märchenfreunde brauche, sondern nur ins europäische Ausland schauen muss, um zu sehen, wie in anderen EU-Ländern regelmäßig Entscheidungen getroffen werden, eine bestimmte Anzahl Wölfe zu entnehmen. Damit handeln sich die Länder dann höchstens geringfügigen Ärger mit der EU ein, die schließlich zu dem Schluss kommt, dass die Wolfspopulation trotz der Entnahmen zugenommen hat. Die Vorgänge vor dem EuGH sind schließlich öffentlich.

Original von christianeadler:
In Deutschland gibt es keinen einzigen Fall, in dem ein Wolfsrudel hunderte Nutztiere gerissen hätte.

Da habe ich etwas anderes gelesen.
Fest steht, dass es Wolfsrudel gibt, die schon genug Nutztiere gerissen haben, um in anderen Ländern entnommen zu werden.

Und ich bleibe dabei. Unsere Politiker haben nicht den Mut die Ausnahmeregelungen einfach umzusetzen, so wie das die Politiker anderer Länder tun.
.
Zuletzt geändert vor 9 Tagen, 14:07 Uhr
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