Landwirtschaftsminister Schmidt fordert Abschussfreigabe für Wölfe

christianeadler
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Thema ausgereizt?

Für mich ist der Sinn einer Diskussion nicht, dass sich am Ende alle irgendwie geeinigt haben. Man tauscht Wissen, Erfahrungen und Meinungen aus, wird vielleicht durch andere inspiriert und erhält neue Denkanstösse. Mir bringt es nichts, wie ein Leierkasten Argumente zu wiederholen, die der Gesprächspartner nicht nachvollziehen kann, und umgekehrt mir immer wieder dasselbe anzuhören. Meinungsfreiheit ist Teil der Demokratie, besonders dann noch, wenn die entscheidende Mehrheit eine andere hat. Mir ist die derzeitige Gesetzeslage zum Thema Wolf (oder allgemein Tier- und Naturschutz) noch zu wenig, DOJO schon zu viel, aber wir sind beide daran gebunden, weil es gewählte Volksvertreter entschieden haben.


Schlachten?

Ich wäre sehr dafür, dass der Besuch eines Schlachthofs in Schulen zum Pflichtausflugsziel würde, weil der Gestank des Bluts, das Geschrei verängstigter Schlachttiere und die Kaltschnäuzigkeit der Massentötung im Akkord vielleicht manche Menschen nachhaltig von anderen Essgewohnheiten überzeugen würde. Ich selbst kenne Schlachten seit meiner Kindheit von meinen Grosseltern und auch heute in der Nachbarschaft, aber die industrielle Tötungsmaschinerie der modernen Massenverarbeitung schockiert mich trotzdem. Da bleibt nicht einmal ein Rest von Würde des Tiers und Respekt vor dem Leben. Vielleicht auch deswegen fällt es mir schwer, Wolfsrisse zu dramatisieren.
Weder meine Hunde und Katzen, noch ich (und nicht einmal die Hühner) sind Vegetarier. Tiere selbst zu töten und zu verarbeiten, liegt mir trotzdem nicht. Das überlasse ich gern Profis. Ich lege aber Wert darauf, dass Tiere leben, bevor man sie tötet, nicht nur auf Beton und unter Kunstlicht in möglichst kurzer Zeit zur "Fleischreife" gebracht werden. Ich kaufe unser Fleisch überwiegend aus Hausschlachtung von Bauernhöfen mit Freilandhaltung lieber teurer und weniger. Das hat nicht einmal nur Tierschutzgründe, sondern es schmeckt auch einfach besser als in Fleisch verpackte Wachstumshormone und Antibiotika aus der Massentierhaltung.


Entschädigungen?

Somit liegt es sogar in meinem ganz persönlichen Interesse, Weidetierhalltung trotz Wölfen möglich zu machen. Darüber werden meiner Ansicht nach aber nicht Entschädigungen für getötete Tiere entscheiden, sondern wirkungsvolle Abwehrmassnahmen für die lebenden. So ist z. B. dringend Nachbesserung der heutigen Weidezauntechnik erforderlich, weil die nicht gegen grosse, intelligente Raubtiere konzipiert war.
Wir können traurig oder verärgert darüber sein, aber an dem Punkt stimme ich DOJO zu. Für die Akzeptanz von Tier- und Naturschutz bei den Bürgern, in diesem Fall des Wolfs, werden auch die Kosten eine wesentliche Rolle spielen. Wenn man sich in diesem Thread die Schreckensmeldungen durchliest, könnte man fast vergessen, dass für die meisten Deutschen Wölfe ganz weit weg sind. Ich bin sicher nicht die Einzige, die damals Wölfe in der Lausitz schon sehr spannend fand, aber das richtige Interesse kam erst, als sich ihre Nachkommen in meiner Gegend ansiedelten. Da diskutiert man mit seinem Nachbarn, der seine Mutterkühe auf einer harmlos mit Stacheldraht eingezäunten Weide hält und bislang nur von schlecht erzogenen Hunden genervt wurde, macht sich Gedanken über die Sicherung der Schafe auf den Deichen und in der Heide oder der Ponies von Freunden. Ich bin der Meinung, dass es den Wolfsbefürwortern bislang nicht gelungen ist, bei der Mehrheit der Bevölkerung soviel emotionale Nähe zum Wolf (wie z. B. zu ihren Hunden) herzustellen, dass sie klaglos Kosten und Einschränkungen in Kauf nehmen, um ihn zu schützen. Websites und einzelne Informationsveranstaltungen reichen nicht aus. Da sind wahrscheinlich den meisten noch Igel sympathischer, und die sind nicht bedrohlich und bekommen auch keine Fördergelder.
Deine persönliche Bereitschaft, Shibaherz, ehrt dich, aber ich glaube nicht, dass du den Durchschnittssteuerzahler dazu überreden könntest, z. B. ein Prozent seines Gehalts mehr abzugeben, um sämtliche Forderungen von Geschädigten oder freiwilligen Helfern des Artenschutzes zu begleichen. Zu Stuttgart 21 habe ich kürzlich eine sehr bissige Kritik gelesen, dass jede Mauereidechse den Steuerzahler 7000 Euro kostet und dass sich ihr Fanclub die Tierchen doch lieber im Terrarium halten sollte. .
Shibaherz
Beiträge: 19519
Da hast Du recht, diese „emotionale Nähe“ gibt es bei der Bevölkerungsmehrheit wohl nicht.

Die Kosten spielen eine doppelte Rolle, in Gestalt von Schäden und in Gestalt von Schutzmaßnahmen. Weder im einen noch im andern Fall können sie privat getragen werden.
Die Entschädigungszahlungen für Viehrisse sind jedenfalls im deutschen Staatshaushalt Peanuts, verglichen mit Milliardenaufwendungen, die besonders Geringverdienern und Malochern sauer aufstoßen (BER, Elbphilharmonie, Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen … )
Wenn ich Maßnahmen des Arten- und Klimaschutzes gutheiße, heißt das nicht, dass ich ihre jahre- bzw. jahrzehntelange Verschleppung ebenfalls gutheiße. Gewöhnlich wird diese Verschleppung, die zu exorbotanten Kostensteigerungen führt, mit Bürgerbeteiligung, Anrufung von Gerichten usw. rechtfertigt..
Die Bevölkerung kann mit Recht erwarten, dass sich die Parteien in diesen Fragen klarer positionieren und Bundesregierung und Bundesländer können entschiedener handeln, wie es ja auch nach Fukushima geschah. Dieses Handeln bewirkte steigende Energiepreise, es hat aber deshalb keinen Volksaufstand gegeben. Die Politik sollte in diesen Fragen, unterstützt von den Wissenschaften, der Meinungsbildung in der Bevölkerung vorangehen und ihr nicht hinterherhinken. Und nicht auf „Umfragen“ setzen!

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Wir sehnen uns nach Anerkennung, auch wenn wir Fehler machen.Der Himmel hat uns erhört und uns kritiklose Zuneigung der Hunde geschenkt. (George Eliot)
Feuerwolf
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+ 3
@Shibaherz: Ich sehe es etwas anders. Nicht alle Kosten durch den Wolf, sei es für Schäden oder Schutzmaßnahmen, müssen zu 100% vom Staat getragen werden.

Wenn ein Mader mein Auto ramponiert bekomme ich auch kein Geld für die Reparatur vom Staat, ebenso wenn mir eine Wildsau ins Auto läuft, es sei denn es findet eine Treibjagd statt und die Jagd wurde nicht richtig durchgeführt.
Wütet ein Waschbär auf meinem Dachboden ebenso kein Geld für Schäden.

Es sollten Kompromisse her. Natürlich ist die Akzeptanz des spaltenden Wolfes in der Bevölkerung höher wenn es Zahlungen gibt.
Die Zahlungen bisher sind Peanuts, da stimme ich Dir zu, bei der Größe des Staatshaushaltes.
Aber nur nach dem Staat rufen, finde ich auch daneben.

Wo bzw. bei welchen Tieren soll dann gezahlt werden? Nur beim Wolf? oder auch beim Mader, Waschbär und Wildsau, Kormoran?
Was ist tierschutz- u. natursachutzrelevant und was nicht? Für viele notwendigen Natur- und Tierschutzprojekte gibt es keine Förderung bzw. finanzielle Unterstützung.

Dann ist es noch eine ganz andere Sache Gesetze und Vorschriften zu überprüfen und für die Durchsetzung zu sorgen. Hatte hierzu auch schon einmal etwas geschrieben. Das kostet auch viel Geld, auch Staatsgelder.

Natur- und Tierschutz sollte z.B. auch mehr Beachtung in den Schulen und Lehrplänen finden, nicht nur an kirchlichen oder privaten Schulen wo er schon seit vielen, vielen Jahren einen größeren Stellenwert hat. Beginnen werden sollte damit im Kindergarten.

Lg Feuerwolf mit Renntier Fina
Shibaherz
Beiträge: 19519
Die Frage der privaten Haftung bzw. des Schadensersatzes bei Schäden durch Wildtiere wird weithin nicht als eine prinzipielle Frage behandelt, sondern als eine Frage der Zumutbarkeit und der zumutbaren privaten Vorsorge (wie ja auch Christiane argumentiert hat. Zumutbarkeit ist ohnehin eine bei Behörden beliebte Kategorie, vgl. Hartz IV und Wohnungsgeld-Regelungen)

Gegen Marderbiss im Auto kann ich Vorsorge treffen, ich kann auch den Dachboden in meinem Ferienhaus so abdichten, dass kein Marder oder Waschbär reinkommt.
Im Grunde werden diese Schäden als Bagatellschäden betrachtet. Ebenso wie Ladendiebstähle, wenn der Wert der gestohlenen Ware unter 10 oder 15 € liegt. Ich habe selbst in meinem Umkreis erlebt, dass die Staatsanwaltschaft – der Baumarkt hatte den Diebstahl bei der Polizei angezeigt – die Strafverfolgung wegen Geringfügigkeit eingestellt hat.

Bei Viehrissen dagegen kann der Schaden gravierend sein. Und er kann eintreten, auch wenn der Eigentümer meint, ausreichende Vorkehrungen gegen die Gefahr getroffen zu haben. Die staatliche Bereitschaft, aus Billigkeitsgründen Entschädigung zu zahlen, hängt sicher sowohl mit der unsicheren Rechtslage zusammen, wie mit dem Gewicht der Einbuße, der nicht völlig geklärten Wirkung der Abschreckungsmaßnahmen und der Sorge vor einer wolfsfeindlichen Mobilisierung der Bevölkerung.

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Feuerwolf
  • Halbstarker
Beiträge: 532
Original von Shibaherz:

Die Frage der privaten Haftung bzw. des Schadensersatzes bei Schäden durch Wildtiere wird weithin nicht als eine prinzipielle Frage behandelt, sondern als eine Frage der Zumutbarkeit und der zumutbaren privaten Vorsorge (wie ja auch Christiane argumentiert hat. Zumutbarkeit ist ohnehin eine bei Behörden beliebte Kategorie, vgl. Hartz IV und Wohnungsgeld-Regelungen)

Was also ist Deiner Meinung nach zumutbar?
Bisher hat KEIN Wolf einen Elektrozaun mit Flatterbänder überwunden oder sich unten drunter durchgegraben ! Nicht ein Vorfall wurde gemeldet !

Gegen Marderbiss im Auto kann ich Vorsorge treffen, ich kann auch den Dachboden in meinem Ferienhaus so abdichten, dass kein Marder oder Waschbär reinkommt.

Ich habe jetzt zum Glück endlich eine erfolgreiche Marderabwehr gefunden. Viele vorherige Versuche waren erfolglos.
Schön, daß Du Dein Ferienhaus so abdichten kannst, daß kein Waschbär reinkommt. In vielen Gegenden verzweifeln die Leute am Waschbär, weil sie es eben nicht schaffen ihn erfolgreich aus ihren Häusern ferzuhalten, sei es mit Abdichten, Anti-Kletter-Vorrichtungen für Dachrinnenabläufe etc. etc.

Im Grunde werden diese Schäden als Bagatellschäden betrachtet. Ebenso wie Ladendiebstähle, wenn der Wert der gestohlenen Ware unter 10 oder 15 € liegt. Ich habe selbst in meinem Umkreis erlebt, dass die Staatsanwaltschaft – der Baumarkt hatte den Diebstahl bei der Polizei angezeigt – die Strafverfolgung wegen Geringfügigkeit eingestellt hat.

Es ist ein Bagatellschaden, wenn ein Waschbär einen Schaden über mehrere tausend Euro anrichtet??
Es ist ein Bagetellschaden, wenn ein Marder Bremsschläuche so bearbeitet, dass die Bremsen nicht mehr richtig im entscheidenden Moment funktionieren?? oder der Kühlerschlauch undicht gebissen wird, Kühlflüssigkeit ausläuft und dann evtl. der Kühler platzt auf dem WEg in die Werkstatt ??

Bei Viehrissen dagegen kann der Schaden gravierend sein. Und er kann eintreten, auch wenn der Eigentümer meint, ausreichende Vorkehrungen gegen die Gefahr getroffen zu haben.

Wie schon mehrfach geschrieben, kein dokumentierter oder gemeldeter Fall wo ein Wolf einen Elektrozaun mit Flatterbänder überwunden hat !! Und schon gar keiner, wenn auch noch Herdenschutzhunde zusätzlich aufgepaßt haben !!

--Ich finde diese Maßnahmen sehr wohl zumutbar, vor allem wenn ich sehe, welche Anstrengungen z.T. unternommen werden müssen um sich z.B. gegen den Waschbären zu wehren.

Die Weidetiere werden danach vermarktet, der Halter wird dabei höhere Preise ansetzen, beim Waschbären gibt es diese Möglichkeit nicht!

Zitat Shibaherz :" Die staatliche Bereitschaft, aus Billigkeitsgründen Entschädigung zu zahlen, hängt sicher sowohl mit der unsicheren Rechtslage zusammen, wie mit dem Gewicht der Einbuße, der nicht völlig geklärten Wirkung der Abschreckungsmaßnahmen und der Sorge vor einer wolfsfeindlichen Mobilisierung der Bevölkerung."

--Einzig die Sorge vor einer wolfsfeindlicheren Bevölkerung und eine z.T. unsichere Rechtslage machen z.Zt. die Entschädigungen für mich plausibel.

Wie schon einmal geschrieben hat Sachsen den Wolf ins Jagdrecht übernommen mit einer ganzjährigen Schonfrist.
Ist der Wolf im Jagdrecht aufgenommen, gibt es auch mehr Pflichten für die Jäger bzgl. Wolfsschäden und Entschädigungen, denn er untersteht dort der Hege und Pflege der Jäger. (Nur "vergessen" die es noch meist.....)
Bei Ernteschäden durch Wildschweine ist der zuständige Jagdpächter nämlich entschädigungspflichtig z.B.( !! ) weil er die Ernte, meist den Mais, nicht vor den Wildschweinen aus seinem Jagdbereich geschützt hat .


Sorry, das mit dem Antworten mit Zitat und meinen entsprech3enden Komis hat schon wieder nicht so geklappt z.T. wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich hoffe es ist verständlich...

Lg Feuerwolf mit Renntier Fina
Zuletzt geändert vor 5 Tagen, 20:55 Uhr
Shibaherz
Beiträge: 19519
@Feuerwolf:
1 - Zu den Entschädigungszahlungen:

Einig sind wir uns doch sicher darüber, dass es keine Kompensation ohne Prävention geben soll. Aber auch Prävention, bspw. mit Elektrozäunen und Plastikflatterbändern, bedeutet keine 100%ige Sicherheit. Auch wenn bisher noch kein Viehriss bekannt wurde, wo diese Vorkehrungen getroffen wurden.

Interessant ist in diesem Zusammenhang die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken zum Schutz des Wolfes (Bundestag, Ds. 17/10869 vom 27.9.2012):
„Eine allgemeine, unmittelbar aus den Grundrechten abzuleitende Verpflichtung des Staates zu Entschädigungszahlungen für von wild lebenden Tieren ausgehende Schäden besteht nicht.
Die Bundesregierung hält es für wünschenswert, … auf freiwilliger Basis Entschädigungen … auch in Bezug auf die Wahl der Entschädigten und die Höhe der Entschädigung so zu zahlen, dass eine Toleranz für eine Präsenz dieser Tiere (gemeint sind hier ausschließlich: Wölfe) trotz der Konflikte bestehen bleibt“.

Auf ähnlicher Linie lagen schon die Zielsetzungen des Europäischen Wolf- Aktionsplans im Rahmen der Berner Konvention von 1979 (in der Bundesrepublik 1985 in Kraft getreten), wo es u.a. heißt: „ … das Zusammenleben von Wölfen und Menschen zu sichern und Konflikte durch nachhaltige Kompromisse zu minimieren."

2 – Zum „Schutz“ des Wolfes durch Aufnahme ins Jagdrecht, bei ganzjähriger Schonzeit:

„Durch die Aufnahme in das Jagdrecht erhält der Wolf keinen zusätzlichen Schutzstatus … die Unterstellung unter das Jagdrecht leistet keinen Beitrag für das Hauptkonfliktfeld Nutztierhalter … (und ist) allein nicht ausreichend, um den … strengen Schutz einschließlich wirksamer und … vorbeugender Schutzmaßnahmen zu ergreifen.“ (Quelle s.o.)

Wir sollten auch nicht vergessen, dass die Akzeptanz des Wolfes gerade bei den Jägern gering ist.
Sie machen sich ja nicht so viele Sorgen um den Verbiss an jungen Waldbäumen durch das Schalenwild wie ein Förster, sondern sehen im Wolf eben unwillkürlich v. a. den Konkurrenten bei der Jagd auf dieses oder auch auf die Wildschweine.

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Zuletzt geändert vor 4 Tagen, 09:05 Uhr
trixi11
  • Begleithund
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mal noch die Seite eines Schäfers, der Hund und Esel (und noch mehr) als Schutz seiner Herde einsetzt,
kam vor kurzem im TV

http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/schwaben-und-altbayern/wolf-schafe-schutz-100.html

geht nur ca. 3 Mintuten.

Eigentlich beißt sich hier die Katze doch in den Schwanz, oder nicht?
weckener
  • Halbstarker
Beiträge: 206
+ 2
Richtig, manche Vorschriften sind in manchen Situationen falsch am Platz. Der Schäfer hat mein vollstes Verständnis für seine Klagen. Unsere Politiker sollten sich mit den Betroffenen austauschen, das die Vorschriften den Gegebenheiten angepasst werden.

Ist doch schön, das sich diese Schäfer für ein gutes Zusammenleben mit Raubtieren und seinen Tieren einsetzt.
Feuerwolf
  • Halbstarker
Beiträge: 532
+ 1
@Trixie: Da beißt sich meiner Meinung nach mehr als die Katze in den Schwanz. Danke für Deine Info un ddas Filmchen!

Der Schäfer kümmert sich vorbildlich um seine Herde und seine sonstigen Tiere.
Mir ist auch nicht ein HSH bekannt, der in eine Hundehütte gehen würde, wenn er eine Aufgabe hat. Wie der Schäfer schon richtig gesagt hat, würde kein HSH freiwillig in eine Hundehütte gehen, wenn er einen Job zu verrichten hat.

Dass die Hunde nicht hinter Elektrozaun gehalten werden dürfen war mir nicht bekannt. Und das, obwohl das Wolfsmanagement und Natur- und Tierschützer eben diesen Herdenschutz favorisieren.
Wie kann das angehen?
Die HSH dürfen keinen Haufen auf das eingezäunte Gelände machenund sich lösen?

So etwas scheint es nur hier in Deutschland zu geben.....Ich schäme mich dafür ! Wieder so ein Beispiel, für das ich einige in Deutschland kenne, bei dem man IMMER mit einem Bein quasi im Knast steht, egal wie man sich verhält.

Armes Deutschland, macht sich mit seinen vielen, vielen Vorschriften immer mehr das Leben schwer und die Menschen leben in einer immer mehr abgekapselten, der Realität und der Natur sehr fernen, selbst hergerichteten Umwelt.

Traurige Grüße
Feuerwolf mit Renntier Fina
trixi11
  • Begleithund
Beiträge: 1221
+ 1
Mir persönlich stellt sich da die Frage, ob es von der Politik überhaupt gewünscht ist, seine Herde/freilaufendes Nutzvieh mit "natürlichen" Mitteln zu schützen?

Zeit genug hätte man doch inzwischen gehabt, die entsprechenden Gesetze anzupassen
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